Repetitorium steuerrecht
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Repetitorium Steuerrecht. Allgemeiner Teil - Verfahrensrecht WS 2005/06 MMag. Dr. Peter Pichler. Systematisierung der Steuern. Entrichtungsart Veranlagungsabgaben Selbstbemessungsabgaben Beziehung Steuergegenstand zum Steuerschuldner Personensteuer (Subjektsteuern)

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Presentation Transcript


Repetitorium steuerrecht

Repetitorium Steuerrecht

Allgemeiner Teil - Verfahrensrecht

WS 2005/06

MMag. Dr. Peter Pichler


Systematisierung der steuern

Systematisierung der Steuern

  • Entrichtungsart

    • Veranlagungsabgaben

    • Selbstbemessungsabgaben

  • Beziehung Steuergegenstand zum Steuerschuldner

    • Personensteuer (Subjektsteuern)

    • Sachsteuern (Objektsteuern)

  • Überwälzbarkeit

    • Indirekte Steuern - direkte Steuern

  • Finanzverfassungsrechtliche Gesichtspunkte

    • Bundes-, Landes-, Gemeindeabgaben

  • Häufigkeit der Entrichtung

  • Wirtschaftlichen Anknüpfung


  • Verfassungsrechtliche grundlagen

    Verfassungsrechtliche Grundlagen

    • Finanzverfassungsgesetz

      • Regelt Zuständigkeit des Bundes und der Länder auf dem Gebiet des Abgabenwesens

      • Verteilung der Besteuerungsrechte zwischen Gebietskörperschaften

      • Verteilung durch einfachen Bundesgesetzgeber im Wege des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) unter Berücksichtigung Leistungsfähigkeit (Finanzkraft) sowie Aufgabenverteilung (Finanzbedarf)

        • Abgabenhoheit (Gesetzgebungszuständigkeit)

        • Ertragshoheit (Verfügungsberechtigung)

        • Verwaltungshoheit (Vollziehungszuständigkeit)


    Verfassungsrechtliche grundlagen1

    Verfassungsrechtliche Grundlagen

    • Einzelne bestehende Abgaben werden bestimmten Abgabentyp zugewiesen

  • Abgabentypen (§ 6 F-VG)

    • Ausschließliche Bundesabgaben (zB Versicherungssteuer)

    • Zwischen Bund und Ländern/Gemeinden geteilte Abgaben

      • Gemeinschaftliche Bundesabgaben (ESt, KöSt, USt)

      • Zuschlagsabgaben

      • Abgaben von demselben Besteuerungsgegenstand

    • Ausschließliche Landesabgaben

    • zwischen Ländern und Gemeinden geteilte Abgaben

    • Ausschließliche Gemeindeabgaben (KommSt, Grundsteuer)

  • Abgabenerfindungsrecht der Länder (Art 8 Abs 3 F-VG): nicht gleichartig zu bestehenden Bundesabgaben


  • Steuerschuldverh ltnis

    Steuerschuldverhältnis

    • Vermögensrechtliche Beziehungen zwischen Steuergläubiger und Steuerschuldner

    • Entstehen der Abgabenschuld

      • § 4 BAO: Abgabenanspruch entsteht sobald Tatbestand verwirklicht ist, an den Gesetz die Abgabepflicht knüpft

      • Nicht durch Bescheid

      • BAO (ESt, KSt), Einzelsteuergesetze

    • Fälligkeit der Abgabe

      • Selbstbemessungsabgaben: idR Einzelsteuergesetz

      • Veranlagungsabgaben  § 210 BAO

      • Säumniszuschlag (§ 217 BAO)

      • Zahlungserleichterungen

        • Stundung, ratenweise Entrichtung (§ 212 BAO)


    Steuerschuldner gesamtschuld haftung

    Steuerschuldner, Gesamtschuld, Haftung

    • Steuerschuldner: schuldet Abgabe

      • Steuerträger

      • Entrichtungspflichtiger (vgl Lohnsteuer)

    • § 6 BAO: Personen, die dieselbe abgabenrechtliche Leistung schulden  Gesamtschuldner

      • Grdsl Ermessen der Behörde wer in Anspruch genommen wird

      • Vgl § 9 GrEStG: „die am Erwerbsvorgang beteiligten Personen“

    • Haftung für fremde Abgaben

      • Geschäftsführerhaftung (§ 9 BAO)

      • Arbeitergeberhaftung für LSt (§ 82 EStG)

      • Haftungsbescheid (§ 224 BAO)


    Verj hrung

    Verjährung

    • Festsetzung/Bemessungsverjährung

      • Recht Steuer durch Bescheid festzusetzen (§ 207)

      • idR 5 Jahre, 7 Jahre bei hinterzogenen Abgaben

      • Beginn: Ablauf des Jahres in dem Abgabenanspruch entstanden ist

      • Unterbrechung der Verjährung (§ 209 idF AbgabenänderungsG): Verlängerung der Verjährungsfrist um ein Jahr

    • Absolute Verjährung

      • Wenn seit Entstehen des Abgabenanspruchs 10 Jahre verstrichen (§ 209 Abs 3)

    • Einhebungsverjährung

      • Recht zur Einhebung bereits fälliger Abgaben (§ 238 BAO); idR 5 Jahre

      • Beginn: mit Ablauf des Jahres in dem Abgabe fällig wurde


    Abgabenverfahrensrecht

    Abgabenverfahrensrecht

    • Rechtsgrundlage: Bundesabgabenordnung (BAO)  bundesrechtlich geregelte Abgaben

    • Organisation der Abgabenbehörden

      Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz (AVOG)

       UFSG

      • Sachliche Zuständigkeit

        • Finanzämter mit allgemeinem, besonderem, erweitertem Aufgabenkreis (§ 2 ff AVOG)

      • Örtliche Zuständigkeit (§ 53ff BAO)

        • Wohnsitzfinanzamt, Lagefinanzamt, Betriebsfinanzamt, etc


    Verfahrensrechtliche grunds tze

    Verfahrensrechtliche Grundsätze

    • Amtswegigkeit des Verfahrens (§ 115 BAO)

      • Manuduktionspflicht (§ 113 BAO)

    • Mitwirkungs- und Offenlegungspflichten

      • Anzeigepflichten (§ 120 BAO)

      • Pflicht zur Führung von Büchern und Aufzeichnungen (§ 124 – 132 BAO)

      • Einreichung von Abgabenerklärungen (§§ 133 ff BAO)

      • Aufbewahrungspflichten (§ 132 BAO)

    • Allgemeine Befugnisse der Abgabenbehörde

      • Verlangung von Auskünften (§ 143 BAO)

      • Betriebsprüfung (§ 147 BAO)

    • Steuergeheimnis (§ 48a BAO)

      • Durchbrechungen § 48a Abs 4 BAO


    Ermittlungsverfahren 161 ff

    Ermittlungsverfahren (§§ 161 ff)

    • Einreichen der Abgabenerklärung

      • § 42 EStG; § 24 KStG; § 21 UStG

      • Elektronische Übermittlung

      • Verspätungszuschlag

    • Prüfung der Erklärung (§ 161 BAO)

    • Beweisverfahren (§ 166 ff BAO)

      • Unbeschränktheit der Beweismittel (§ 166)

      • Freie Beweiswürdigung (§ 167 Abs 2 BAO)

    • Schätzung (§ 184 BAO)

      • Grundlagen der Abgabenerhebung nicht ermittelbar


    Rechtsschutz

    Rechtsschutz

    • Rechtsmittel der Berufung (§ 243 BAO)

      • Frist ein Monat ab Zustellung (§ 245 BAO), auf Antrag verlängerbar (§ 245 Abs 3)

      • Inhalt der Berufung (§ 250 BAO)

      • Einbringung der Berufung grdsl bei Behörde die Bescheid erlassen hat (§ 249 BAO)

      • Keine aufschiebende Wirkung (§ 254)  Aussetzung der Einhebung (§ 212a)

        • Aussetzungszinsen (§ 212a Abs 9 BAO) bei Abweisung


    Rechtsschutz1

    Rechtsschutz

    • Überprüfung der Berufung auf ihre Zulässigkeit

    • Berufungsvorentscheidung durch Behörde I.Instanz möglich (§ 276 BAO)

      • Änderung des Bescheides in jede Richtung möglich

      • Antrag auf Entscheidung über die Berufung durch II.Instanz (Vorlageantrag, § 276 Abs 2)

      • uU Zweite Berufungsvorentscheidung (§ 276 Abs 5),

        sonst Entscheidung durch Behörde II. Instanz (UFS)


    Rechtsschutz2

    Rechtsschutz

    • Berufungsverfahren vor UFS

      • Senatsmitglieder: weisungsfrei, unabsetzbar, unversetzbar (vgl Art 6 MRK)

      • uU mündliche Verhandlung (§ 284 BAO)

      • Kein Neuerungsverbot  neue Tatsachen und Beweismittel können geltend gemacht werden (§ 280 BAO)

      • Entscheidung durch Einzelperson (Referenten) oder durch Berufungssenat (§ 282 BAO)

      • Bescheid kann in jede Richtung abgeändert werden (§ 289 Abs 2 BAO, kein Verböserungsverbot)

      • Zusammensetzung Berufungssenate (§§ 263 ff; § 270 Abs 5)

    • Beschwerde an VwGH/VfGH

      • Recht steht auch Behörde I.Instanz zu (§ 292 BAO)


    Sonstige ma nahmen

    Sonstige Maßnahmen

    • Änderung und Aufhebung rechtskräftiger Bescheide (§§ 293 ff)

    • Rechtssicherheit versus Gleichmäßigkeit der Besteuerung

    • Durchbrechung der Rechtskraft

      • Abänderung von Bescheiden (§§ 293 ff BAO)

        • Offenkundige Fehler (Schreib-, Rechenfehler)

      • Aufhebung eines Bescheides (§§ 299 ff BAO)

        • Spruch erweist sich als nicht richtig (Rechtswidrigkeit des Inhaltes)

        • Frist grdsl 1 Jahr (§ 302 BAO); Ausnahme Gemeinschaftsrecht; DBA (bis Verjährung)


    Sonstige ma nahmen1

    Sonstige Maßnahmen

    • Wiederaufnahme des Verfahrens (§ 303 BAO)

      • Auf Antrag (Frist: grdsl 3 Monate ab Kenntnis) bzw von Amts wegen

      • Wiederaufnahmegrund

        • Erschlichener Bescheid

        • Neue Tatsachen/Beweismittel

        • Vorfragen

      • Häufig im Anschluss an Betriebsprüfungen

    • Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (§ 308 BAO)

      • Gegen die Versäumung einer Frist

      • Unvorhergesehenes und unabwendbares Ereignis


    Entscheidungspflicht

    Entscheidungspflicht

    • Entscheidungspflicht (§ 311 BAO)

    • Frist: 6 Monate

    • Devolutionsantrag an Behörde II.Instanz

      • Verschulden der Behörde (§ 311 Abs 5 BAO)

      • Nachfrist 3 Monate (§ 311 Abs 3 BAO)

      • Übergang der Zuständigkeit auf Behörde II.Instanz

    • Säumigkeit der II.Instanz  Säumnisbeschwerde (Art 132 B-VG)


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