Objektorientierung
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Objektorientierung. Auffassung der Software als eine Sammlung diskreter Objekte, die sowohl eine Datenstruktur als auch Methoden zur Handhabung der Datenstrukturen in sich vereinigen. Literatur. Rumbaugh, James et al.: Objektrientiertes Modellieren und Entwerfen, Hanser Verlag 1993

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Presentation Transcript


Objektorientierung

Objektorientierung

Auffassung der Software als eine Sammlung

diskreter Objekte, die sowohl eine

Datenstruktur

als auch

Methoden

zur Handhabung der Datenstrukturen in sich

vereinigen.

Grundzüge der Objektorientierung


Literatur

Literatur

Rumbaugh, James et al.: Objektrientiertes Modellieren und

Entwerfen, Hanser Verlag 1993

Balzert, Heide: Objektorientierte Systemanalyse

Spektrum Akademischer Verlag, 1996

Forbrig, P.: Objektorientierte Softwareentwicklung mit

UML, Fachbuchverlag Leipzig 2001

Grundzüge der Objektorientierung


Ziele der objektorientierten systementwicklung

Ziele der objektorientierten Systementwicklung

Unterstützung bei der Gewinnung eines tiefgehenden Verständnisses des zugrundeliegenden Problemraumes (Vorrang vor funktionaler Zergliederung)Unterstützung der Kommunikation zwischen den an der Systementwicklung beteiligten PersonenEntwurf von flexiblen und stabilen Softwaresystemen

Grundzüge der Objektorientierung


Objekt

Objekt

Ein Objekt ist einerseits eine Einkapselung von Eigen-

schaften (Attributen) und von Funktionalitäten

(Methoden, Operationen, Services), die auf diese Eigen-

schaften anwendbar sind;

andererseits ist ein Objekt eine Abstraktion des

Problemfeldes und repräsentiert etwas im Problemfeld,

das 1 - n - mal vorkommt.

Ein Objekt ist eine Ansammlung von Informationen

und eine Beschreibung ihrer Manipulationsmöglichkeiten

Ein Objekt stellt einen abstrakten Datentyp dar

Grundzüge der Objektorientierung


Kriterien der objektbildung

Kriterien der Objektbildung

Die Entscheidung einer Objektbildung sollte von folgenden Kriterien abhängig sein:

1) Benötigt das System Informationen über das Objekt ?

2) Benötigt das System Operationen, Methoden, Services,

etc., d.h. funktionale Möglichkeiten, das Objekt zu

manipulieren ?

3) Hat das Objekt mehr als eine Eigenschaft (Attribut),

die für das zu analysierende System relevant ist ?

Falls nur eine Eigenschaft Relevanz besitzt, ist zu

überlegen, ob man das Objekt nicht als Eigenschaft

eines anderen Objektes zu betrachten ist.

4) Gibt es Eigenschaften, die allen Ausprägungen eines

Objektes gemeinsam sind ?

Grundzüge der Objektorientierung


Nutzeffekte der objektorientierten softwareentwicklung 1

Nutzeffekte der objektorientierten Softwareentwicklung 1

Wiederverwendbarkeit

Klassen können in verschiedenen Systemen wiederver-

wandt werden. Kapselung unterstützt die Wiederverwend-

barkeit. Über Vererbungsstrukturen und Polymorphie können

Attribute und Operationen mehrfach genutzt werden.

Stabilität

Durch die Wiederverwendbarkeit entstehen fehlerärmere

und stabilere Softwaresysteme. Da Daten in ihrer Struktur

weniger Änderungen unterworfen sind als Funktionalitäten,

erhöht die Konzentration auf das Objektmodell die

Stabilität der Systeme

Entwickler denken in Terminologien, die der realen

Welt entsprechen

Durch die Betrachtung von Objekten, die in der realen

Welt existieren, entspricht die konzipierte Software

stärker den Anforderungen der Benutzer.

Grundzüge der Objektorientierung


Nutzeffekte der objektorientierten softwareentwicklung

Nutzeffekte der objektorientierten Softwareentwicklung

Reduktion der Komplexität

Klassen kapseln Details und ermöglichen es, auch

komplexe Sachverhalte leichter zu handhaben. Durch

die Strukturierung von Klassen ist es möglich, kom-

plexe Klassen aus einfacher aufgebauten Klassen

zusammenzusetzen.

Allerdings ergibt sich eine Erhöhung der 'externen'

Komplexität durch die Vielzahl der Klassen!

Fehlerreduktion

Durch die Zusammensetzung eines Softwaresystems

aus stabilen - einzeln testbaren Klassen - ist ein

objektorientiertes System i.d.R. fehlerärmer als

konventionell entwickelte Software.

Zudem unterstützt die Wiederverwendbarkeit die

Fehlerreduktion.,

Grundzüge der Objektorientierung


Von der realit t zum modell

Von der Realität zum Modell

Realität

Abstraktion

Haus

Modell

Beispiele für weitere Objekte:

Person, Auto, Baum, Heirat, Buchung, Projekt, Lampe,

Kostenstelle, Einstellung, etc.

Grundzüge der Objektorientierung


Die bildung von klassen und die unterscheidung verschiedener klassen

Die Bildung von Klassen und die Unterscheidung verschiedener Klassen

Objekte mit gleicher Struktur (Attributen) lassen sich zu Klassen zusammenfassen

Beispiel:

- Name

- Adresse

- Kontonummer

- BLZ

etc.

Objekt: Kunde

Attribute:

Die Menge aller Kunden eines Unternehmens

bildet eine Klasse

Auf die Elemente der Klasse (Objekte)

anwendbare Operationen:

- Kunde neu anlegen

- Kunde anzeigen

- Kunde ändern

- Kunde löschen

etc.

Grundzüge der Objektorientierung


Instanz und unterklasse

Instanz und Unterklasse

Jedes konkrete Objekt einer Klasse wird als Instanz

bezeichnet;

Beispiel: Der Kunde Siegfried Müller ist eine Instanz

der Klasse Kunde

Klassen besitzen Mengencharakter. Klassen können

von daher auch im Sinne von Teilmengen in sog.

Unterklassen aufgeteilt werden.

Beispiel: Klasse: Kunde

Unterklassen: - Auslandskunden

- Inlandskunden

Grundzüge der Objektorientierung


Vererbung

Vererbung

Hierarchisch untergeordnete Klassen erben alle Eigen-

schaften (Attribute) und alle Operationen der überge-

ordneten Klassen;

Die untergeordneten Klassen können aber noch spezifische

Attribute und Operationen besitzen!

Beispiel für die Vererbung von Attributen:

Klasse: Speichermedien Attribute: - Nummer

- Kapazität

- Hersteller

Unterklassen (im Teilmengensinne):

a) Bandspeicher Attribute: - Bandlänge

- Beschichtung

- Rückspulzeit

b) Plattenspeicher Attribute: - Zylinderzahl

- Spuranzahl

- Zugriffszeit

Grundzüge der Objektorientierung


Phasen der objektorientierten softwareentwicklung

Phase 1

Objektorientierte Analyse (OOA)

Phase 2

Objektorientierter Entwurf (OOD)

Phasen der objektorientierten Softwareentwicklung

Phase 3

Objektorientierte Programmierung (OOP)

Grundzüge der Objektorientierung


Modelle der objektorientierten analyse

Modelle der objektorientierten Analyse

Objektmodell (Daten)

Objektmodell (Funktionen)

Beschreibung der

Objekte, der

Attribute, der

Beziehungen

Beschreibung der

Operationen

Daten

Funktionen

Ereignisse

Dynamisches Modell

Beschreibung der Reaktionen

des Systems auf Ereignisse

(intern/extern)

Grundzüge der Objektorientierung


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