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Unterweisung. AM-VO § 5. im Sinne § 14 ASchG. Verwendung eines Arbeitsmittels Gefahr für Sicherheit und Gesundheit . angemessene Unterweisung der AN. Verhalten am Arbeitsplatz. im Sinne § 15 ASchG. Die Anweisungen des Dienstgebers sind zu beachten

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Unterweisung

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Presentation Transcript


Unterweisung l.jpg

Unterweisung

AM-VO

§ 5

im Sinne § 14 ASchG

Verwendung eines Arbeitsmittels

Gefahr für Sicherheit und Gesundheit

angemessene Unterweisung der AN


Verhalten am arbeitsplatz l.jpg

Verhalten am Arbeitsplatz

im Sinne § 15 ASchG

Die Anweisungen des Dienstgebers sind zu beachten

Das ausgefasste Werkzeug ist sorgsam zu behandeln

Während der gesamten Arbeitszeit herrscht

Alkoholverbot (auch in den Pausen)

Im gesamten Gebäude herrscht Rauchverbot

Die Arbeitszeit ist pünktlich einzuhalten


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Präventivdienste

Arbeitsmedizinerin

Dr. Elisabeth Szedenik DW 2420

Mo12:00 – 14:30 Uhr

Mi9:00 – 12:00 Uhr

Do 11:30 – 14:30 Uhr

Fr12:00 – 14:30 Uhr

Sicherheitsfachkraft

Ing. Markus Pruckner DW 2068


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AM-VO

§ 2

Gefahrenbereich

Sicherheit und Gesundheit

für AN gefährdet


Sicherheit am arbeitsplatz l.jpg

Sicherheit am Arbeitsplatz

  • Gefährdung durch Arbeitsplatz(Absturzgefahren)

  • Gefährdung durch Arbeitsmittel (Maschinen, Geräte,....)

  • Gefährdung durch Arbeitsstoffe (Materialien, Staub, Dämpfe, ....)

  • Gefährdung durch Unachtsamkeit


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AStV

§ 14

Information der AN

Alle Arbeitnehmer/innen

 2415

  • Einrichtungen zur Brandbekämpfung

  • Standorte

  • Handhabung

  • Einrichtungen zur Erste-Hilfe-Leistung

  • Standorte


Nichtraucherschutz l.jpg

Nichtraucherschutz

ASchG

§ 30

Im gesamten Gebäude

gilt absolutes Rauchverbot

Ausnahme nur in

bezeichneten Raucherinseln


Alkohol am arbeitsplatz l.jpg

Alkohol am Arbeitsplatz

Während der gesamten Arbeitszeit

gilt absolutes Alkoholverbot


Schutzeinrichtungen l.jpg

Schutzeinrichtungen

AM-VO

§ 2

Technische Vorkehrungen

  • Zugang zu Gefahrenbereich verhindern

  • Hineinlangen verhindern

  • Absturz verhindern

  • andere geeignete Schutzfunktion bewirken


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7Persönliche Schutzausrüstung

7.1Grundlagen

§ 69 ASchG, §§ 66 bis 71 AAV

Persönliche Schutzausrüstung - Arten

  • Ist mit Verletzungen oder mit gesundheitlichen Schäden von Arbeitnehmern zu rechnen, so sind vom Arbeitgeber zurVerfügung zu stellen:

  • Kopfschutz,

  • Fußschutz,

  • Augen- und Gesichtsschutz,

  • Atemschutz,

  • Körperschutz.

  • Die Vorschriften übererforderliche Gesundheitsüberwachung sind unabhängig von der Benutzung persönlicher Schutzausrüstung anzuwenden.


Stehleitern l.jpg

Stehleitern

AM-VO

§ 37

keine Widerlager

oberhalb der Gelenke

geeignete Sicherung gegen

Auseinandergleiten

gegen Wegrutschen

und Umfallen sichern

tragfähige Standfläche


Leitern l.jpg

Leitern

AM-VO

§ 34

Aufstellung

  • gegen Umfallen und Wegrutschen gesichert

  • auf tragfähiger Standfläche

  • erforderlichenfalls lastverteilende Unterlage

  • gegen Anstoßen sichern

  • im Verkehrsbereich von Fahrzeugen

  • im Öffnungsbereich von Fenstern, Türen

  • bei schlechter Sicht Warnbeleuchtung


Leitern13 l.jpg

Leitern

AM-VO

§ 34

Verwendung

  • als waagrechte Gerüstträger

  • als Unterlagen für Gerüstbeläge

  • als Laufgänge, Lauftreppen, Laufbrücken

  • von Gerüstleitern und Dachleitern

  • als Aufstiegsleitern


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3Arbeitsmittel

3.5Leitern

Sicheres Benutzen von Leitern

  • Nur geeignete Leitern benutzen.Schadhafte Leitern nicht benutzen und Mängel melden.

  • Leitern nur auf tragfähigem und ebenem Untergrund aufstellen.

  • Sicherung der Leiter gegen Wegrutschen bzw. Umfallen z.B. durch Leiterfüße, vornehmen.

  • Leitern, im Verkehrsbereich von Fahrzeugen, Hebe-zeugen, im Öffnungsbereich von Fenstern, Türen:

  • Vorkehrungen gegen Anstoßen (z.B.: Absperrungen, Warnposten).

  • Bei schlechter Sicht, Dunkelheit: deutlich sichtbare Warnbeleuchtung.

  • Der Beschäftigte muss bei Arbeiten mit beiden Beinen auf der Leitersprosse stehen.

  • Beim Benutzen von Leitern ist geeignetes Schuhwerk zu tragen.


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§ 37 AM-VO

3Arbeitsmittel

3.5Leitern

Stehleiter

  • Stehleitern dürfen benutzt werden, wenn diese

  • eine fest angebrachte Spreizsicherung haben,

  • oberhalb der Gelenke keine Widerlager bilden können.

  • Stehleitern dürfen als Anlegeleitern nur verwendet werden, wenn sie aufgrund konstruktiver Einrichtungen hiefür geeignet sind.

  • Ein Übersteigen von Stehleitern auf andere Standplätze oder Einrichtungen ist nicht zulässig, sofern die Leiter nicht gegen Kippen und Wegrutschen gesichert ist.

  • Vorhandene Spreizsicherungen an Stehleitern müssen benutzt werden.

  • Verfahrbare Stehleitern müssen gegen unbeabsichtigtes Verschieben gesichert sein.


Standpl tze aufstiege l.jpg

Standplätze, Aufstiege

AM-VO

§ 47

Vorübergehend benötigte Standplätze

  • aufgeschichtete Ziegel

  • aufeinandergestellte Fässer, Kisten, Eimer

gilt auch für die

Auf- und Abstiege zu diesen


Heben und tragen l.jpg

Heben und Tragen

1) Mit steil aufgerichtetem Oberkörper

aus der Hocke heben.

2) Das Verdrehen der Wirbelsäule beim

Heben und Ablegen von Lasten vermeiden.

3) Lasten eng am Körper heben und tragen.


Der r cken beim heben von lasten l.jpg

Der Rücken beim Heben von Lasten


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.1Grundlagen

Wann fließt Strom durch den Körper?

  • Der elektrische Strom fließt nur in einem geschlossenen Stromkreis.

ÖVE-EN 1, nach BGI 548

(ÖVE-E 8001-1)

  • Stromfluss über die Erde


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  • Die für den Arbeitnehmerschutz relevanten ÖVE-Vorschriften bei

  • Errichtung,

  • Betrieb und

  • Wartung von Starkstromanlagen

sind durch die Elektroschutzverordnung verbindlich.

5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.1Grundlagen

ESV

Elektroschutz

  • Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen in sicherem Zustand erhalten werden.

  • Wichtige ÖVE-Vorschriften:

  • ÖVE-E 5 Teil 1/1989 (Betrieb von Starkstromanlagen - Grundsätze)

  • ÖVE-E 5 Teil 9/1982 (Betrieb von Starkstromanlagen - in explosionsgefährdeten Betriebsstätten)

  • ÖVE-EN 1 Teil 1/1989 (Schutzmaßnahmen)

  • ÖVE-EN 1 Teil 2/1993-04 (elektrische Betriebsmittel)

  • ÖVE-EN 1, Teil 3 (Beschaffenheit, Bemessung und Verlegung von Leitungen und Kabeln)

  • ÖVE-EN 1, Teil 4 (Anlagen besonderer Art, zB feuchte Räume, Garagen, Provisorien)

  • ÖVE-EX 65/1981, ÖVE-EX 65a/1985 (elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen)

  • ÖVE-T 5/1990 (Bahnanlagen)


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.2Schutzmaßnahmen

Benutzen von elektrischen Betriebsmitteln

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

§§ 15, 35 ASchG, § 1 ESV

ÖVE-E 5 Teil 1/1989

(ÖVE-EN 50110-1)

  • dürfen nur benutzt werden, wenn

  • eine ggf. erforderliche Beauftragung erteilt wurde und

  • eine entsprechende Unterweisung erfolgt ist,

  • dürfen nur bestimmungsgemäß benutzt werden,

  • sind vor dem Benutzen auf betriebssicheren Zustand zu überprüfen,

  • dürfen nur entsprechend der elektrotechnischen Regeln betrieben werden,

  • mit sicherheitstechnischen Mängeln

  • dürfen nicht mehr benutzt werden bzw. müssen abgeschaltet werden und

  • sind dem Vorgesetzten unverzüglich zu melden.


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.1Grundlagen

Physiologische Wirkungen

von Strom auf den Menschen

nach ZH 1/95

IEC-Pub. 479 P.1

Zone 1:

Keinerlei Auswirkungen und Reaktionen.

Zone 2:

Keine schädlichen physiologischen Auswirkungen.

Zone 3:

Keine Organschäden zu erwarten. Reversible Störungen der Reizbildung und Reizleitung im Herzen, Muskelkontraktion und Atemschwierigkeiten wahrscheinlich.

Zone 4:

Herzkammerflimmern wahrscheinlich. Zunehmende Stromstärke und Einwirkdauer führt zu Herzstillstand, Atemstillstand und schweren Verbrennungen. Ab 500 mA kann jede kurzzeitige Einwirkung tödlich sein.


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nach BGI 548

5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.1Grundlagen

Lichtbogenwirkung

  • Lichtbögen entstehen beim Trennen oder Verbinden elektrischer Leiter mit unterschiedlichen Potentialen oder durch Isolationsfehler:

  • an Schaltern, die eine elektrische Last ein- oder ausschalten (Einschaltstrom) bzw Kurzschließen (Kurzschlussstrom),

  • durch elektrostatische Entladungen, zB Blitzeinwirkung,

  • durch Isolationsfehler infolgevon Feuchtigkeitoder Werkstoffermüdung,

  • durch Kurzschluss infolgeder Verwendung ungeeigneten Werkzeuges.

  • Gefahren für den Menschen durch Lichtbögen:

  • Thermische Strahlung Verbrennungen

  • UV-Strahlung Verblitzen der Augen

  • Wärmeeinwirkung durch verdampfende Metallteilchen  Verbrennungen und Erschrecken


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.2Schutzmaßnahmen

§ 2 ESV

ÖVE-E 5 Teil 1/1989

(ÖVE-EN 50110-1)

Störungen bei elektrischen Anlagen

  • Beim Auftreten von Störungen sind die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auszuschalten.

  • Keine eigenmächtigen Veränderungen vornehmen.

  • Defekte Sicherungen nur durch Sicherungseinsätze gleichen Typs und Nennwertes ersetzen.

  • Die Instandsetzung elektrischer Anlagen dürfen nur durch Personen, die die erforderliche Fachkunde besitzen erfolgen.

Elektroverteilerkasten mit FI-Schutzschalter und Sicherungsautomaten


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.3Arbeiten an elektrischen Anlagen

§ 2 ESV

ÖVE-E 5 Teil 1/1989

(ÖVE-E 50110-1)

Arbeiten an elektrischen Anlagen

und Betriebsmitteln

  • Vor Beginn der Arbeiten sind folgende Maßnahmen zu treffen:

  • 5 Sicherheitsregeln

  • Allpolig und allseitig abschalten,

  • Gegen Wiedereinschalten sichern,

  • Auf Spannungsfreiheit prüfen,

  • Erden und kurzschließen,

  • Gegen benachbarte unter Spannung stehende Teile schützen (abdecken, eingrenzen).

  • Vor Beginn der Arbeiten an aktiven Teilen muss der spannungsfreie Zustand hergestellt und während der Arbeiten sichergestellt werden.

  • Die 5 Sicherheitsregeln sind bei Arbeiten an Starkstromanlagen grundsätzlich einzuhalten.

  • Das Einhalten der 5 Sicherheitsregeln ist bei Arbeiten an elektrischen Anlagen lebenswichtig!


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.5Erste Hilfe und Brandbekämpfung

nach ÖVE-E 34 und DIN VDE 0134

Erste Hilfe bei Stromunfällen

  • Beim Berühren von unter Spannung stehenden Teilen besteht LEBENSGEFAHR !

Reihenfolge beachten!

1. Strom unterbrechen durch:

  • Ausschalten, Stecker ziehen

  • Sicherung herausnehmen oder

  • Sich selbst isoliert aufstellen (z.B. trockenes Brett, trockene Kleidung, dicke trockene Zeitung, trockene Plastiktüte) und nichts berühren.

  • Verunglückten mit nichtleitendem Gegenstand (z.B. trockene Holzlatte) von den unter Spannung stehenden Teilen trennen oder an seinen Kleidern wegziehen.

2. Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten:

  • Rettungsdienst oder Notarzt rufen! Notruf: (144)

  • Ansprechbarkeit überprüfen, Atmung und Puls kontrollieren,

  • Erste Hilfe je nach Verletzung durchführen,

  • Verunfallten nicht allein lassen!(Eine Vorsorgeuntersuchung auf Herzrhythmus-Störungen sollte immer durchgeführt werden).


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2415

(

Rettungsmaßnahmen durch Fachkundige einleiten

Nur Fachkundige haben ausreichende Fachkenntnisse.

Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten:

  • Ansprechbarkeit überprüfen,

  • Atmung und Puls kontrollieren,

  • lebensrettende Maßnahmen durchführen,

  • Verunfallten nicht allein lassen!

5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.5Erste Hilfe und Brandbekämpfung

nach ÖVE-E 34 und VDE 0134

nach BGI 510

Erste Hilfe - Hochspannungsanlagen über 1 kV

Beim Berühren von unter Spannung stehenden Teilen besteht LEBENSGEFAHR!

Ruhe bewahren! Reihenfolge beachten!

Notruf: Hochspannungsunfall

Nur Fachkundige dürfen Anlagen spannungsfrei schalten bzw die Rettung bei unter Spannung stehenden Teilen ermöglichen. Verunfallten erst dann retten, wenn Spannungsfreiheit hergestellt ist!


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.5Erste Hilfe und Brandbekämpfung

nach BGI 510

Erste Hilfe


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5Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

5.5Erste Hilfe und Brandbekämpfung

nach BGI 510

Erste Hilfe

Bei Kreislaufstillstand:

Herz-Lungen-

Wiederbelebung

1x Atemspende

5x Herzdruckmassage

Mit 2 Atemspenden beginnen.

Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen bis beim Verletzten die Atmung und der Kreislauf einsetzen oder bis ein Arzt übernimmt.

2x Atemspende

15x Herzdruckmassage


Take 2 nimm 2 l.jpg

Take 2 / Nimm 2

Nimm dir 2 Sekunden oder 2 Minuten Zeit bevor du etwas tust,

damit du versteckte Gefahren vor, während und nach der Erledigung der Arbeit

erkennen und beheben kannst!


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