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Seminar „Agententechnologien“

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Seminar „Agententechnologien“. Wissenschaftliches Arbeiten Dipl.-Wirtsch.-Inform. Dr.-Ing. Collin Müller, Stefan Fricke stefan.fricke@dai-labor.de. Agenda. Allgemeines Literaturarbeit Gliederung Stil Diverses Zusammenfassung.

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seminar agententechnologien

Seminar „Agententechnologien“

Wissenschaftliches Arbeiten

Dipl.-Wirtsch.-Inform. Dr.-Ing.Collin Müller, Stefan Fricke

stefan.fricke@dai-labor.de

agenda
Agenda
  • Allgemeines
  • Literaturarbeit
  • Gliederung
  • Stil
  • Diverses
  • Zusammenfassung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [2]

es gibt keine einheitlichen berall akzeptierten regeln f r wissenschaftliches arbeiten
Es gibt keine einheitlichen, überall akzeptierten Regeln für wissenschaftliches Arbeiten.
  • Es gibt kulturelle und domänenspezifische Unterschiede.
  • Die im Folgenden präsentierten Hinweise sind Empfehlungen.
  • Sie spiegeln eine persönliche Einschätzung und in der Informatik häufig verwendete Muster wider.
  • Wer anders vorgehen möchte und dies gut begründet, kann das gerne tun.

AOT-Seminar im WS 2003/04 [3]

zeitplanung
Zeitplanung
  • Zeiteinteilung:
    • Literaturrecherche und –auswertung (ca. 40%)
    • Gliederung und Stichpunkte (ca. 25%)
    • Schreiben der Arbeit (25%)
    • Korrektur und Layout (10%)

Korrektur/

Layout

Ausformu-

lierung

Gliederung/

Stichpunkte

Literaturrecherche

und -auswertung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [4]

agenda1
Agenda
  • Allgemeines
  • Literaturarbeit
  • Gliederung
  • Stil
  • Diverses
  • Zusammenfassung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [5]

wissenschaftliches arbeiten ist zum gr ten teil literaturarbeit
Wissenschaftliches Arbeiten ist zum größten Teil Literaturarbeit
  • Nicht das Rad neu erfinden.
  • Stand der Forschung erfassen und wiedergeben
    • Alle relevanten Meinungen zu einem Thema zusammenstellen.
    • Informationen verdichten.
    • Unterschiedliche Lösungsansätze darstellen.
  • Ideen sammeln und weiterentwickeln.

AOT-Seminar im WS 2003/04 [6]

bei der literaturarbeit st tzt man sich auf die besten quellen
Bei der Literaturarbeit stützt man sich auf die besten Quellen

Qualität

Fachbücher

Standards

Refereed

Published

(Fach-)Zeit-

schriftenartikel

Konferenzbeiträge

Graue Literatur

Technical Reports

Popularmaterial

Quelle: R. Tolksdorf, www.robert-tolksdorf.de

Dokumentation

Online-

Dokumente

Firmenmaterial

Ausarbeitungen

AOT-Seminar im WS 2003/04 [7]

literaturrecherche und auswertung
Literaturrecherche und -auswertung
  • Lesen der vorgegebenen Texte als Einstieg.
  • Literaturverzeichnisse zum Auffinden weiterer relevanter Texte nutzen. (Erarbeitung der Standardliteratur)
  • Recherche nach zusätzlichen Texten im Internet und in Bibliotheken
  • Textauszüge und Ideen am Besten gleich elektronisch mit vollständiger Bibliographie erfassen.
  • Gute Bibliographie-Hilfe: http://citeseer.nj.nec.com/cs

AOT-Seminar im WS 2003/04 [8]

zitate und quellen
Zitate und Quellen
  • Jede übernommene Idee und jeder Textauszug muss als Zitat erkennbar sein. (Gilt auch für Übersetzungen).
  • Kein Zitat ohne Quelle.
    • Nicht gekennzeichnete Zitate sind Plagiate.
    • Eine Arbeit mit Plagiaten ist „mangelhaft (5)“.
  • In der Informatik hat sich die amerikanische Zitierweise durchgesetzt:
    • ... wird „als besonders bedeutend bewertet (Smith 2001)“.
    • Als besonders bedeutend bewertet Smith (2001, S. 4) die ...
  • Nicht akzeptabel ist: Als besonders bedeutend bewertet [13], ...
    • => nicht durchschaubar beim Lesen

AOT-Seminar im WS 2003/04 [9]

literatur und quellenverzeichnis
Literatur- und Quellenverzeichnis
  • Das Literaturverzeichnis wird nach folgenden Kriterien sortiert:
    • Nachname des ersten Autors in der Autorenliste.
    • Jahr der Veröffentlichung
    • Bei mehreren Veröffentlichungen desselben Autors in einem Jahr werden die Quellen mit a, b, ... durchnummeriert: Abt 2002a, Abt 2002b, ...
  • (Bsufka et al. 1999) Bsufka, K., Holst, S. und Schmidt, T.: Realization of an Agent-Based Certificate Authority and Key Distribution. In: Albayrak, S. (Hrsg.): Intelligent agents for telecommunication applications. Springer, 1999. S. 113–123.
  • (Theisen 2002) Theisen, M.: Wissenschaftliches Arbeiten, 11. Auflage. Vahlen, 2002.

AOT-Seminar im WS 2003/04 [10]

agenda2
Agenda
  • Allgemeines
  • Literaturarbeit
  • Gliederung
  • Stil
  • Diverses
  • Zusammenfassung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [11]

allgemeine gliederung einer seminararbeit
Allgemeine Gliederung einer Seminararbeit
  • Titelei
  • Zusammenfassung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Inhaltsteil
  • Schluss
  • Literaturverzeichnis
  • Evtl. Anhang

AOT-Seminar im WS 2003/04 [12]

eine geeignete gliederung des inhaltsteils ist wesentliche voraussetzung f r eine gute arbeit
Eine geeignete Gliederung des Inhaltsteils ist wesentliche Voraussetzung für eine gute Arbeit
  • Maximal drei Ebenen tief (1 / 1.2 / 1.2.3)
  • Die Gliederung sollte gut ausbalanciert sein.
  • Auf jeder Ebene sollte es normalerweise nicht mehr als sechs Abschnitte hinter- bzw. nebeneinander geben.
  • Einleitung und Schluss sind auf der ersten Ebene als Abschnitt zu zählen.
  • Abschnitte auf derselben Gliederungsebene sollten sich inhaltlich auf dem gleichen Abstraktionsniveau befinden.

AOT-Seminar im WS 2003/04 [13]

ein roter faden im text der arbeit ist unerl sslich
Ein „roter Faden“ im Textder Arbeit ist unerlässlich.
  • Ein „roter Faden“ erleichtert dem Leser die Orientierung.
  • Hilft, die Argumentation nachzuvollziehen.
  • Macht erkennbar, dass alle wesentlichen Punkte behandelt werden.
  • „Writing with a thesis.“ Immer das Argumentations- bzw. Erkenntnisziel im Auge behalten.

AOT-Seminar im WS 2003/04 [14]

slide15
Die Überschriften der ersten Gliederungsebene lassen sich oft leicht aus dem Titel der Arbeit ableiten.

1. Einleitung

2. Grid-Computing

3. Agententechnologie

4. Agenten als Broker von Grid-Diensten

5. Fazit

Es kann nicht jedes Thema (2. bzw. 3.) erschöpfend behandelt werden.

 Beschränkung auf die relevanten Aspekte

„Agentenbasierte Dienste im Grid-Computing“

AOT-Seminar im WS 2003/04 [15]

zwei argumentationsweisen finden sich immer wieder trichter und kette
Zwei Argumentationsweisen finden sich immer wieder: Trichter und Kette

Trichter

Kette

Einleitung

Einleitung

Aspekt 1

Aspekt 1

Aspekt 2

Aspekt 3

Ergebnis 1

Aspekt 2

Kombination

Ergebnis 2

Fazit

Fazit

Die Argumentationsweise vorher planen

und dann konsequent verfolgen!

AOT-Seminar im WS 2003/04 [16]

agenda3
Agenda
  • Allgemeines
  • Literaturarbeit
  • Gliederung
  • Stil
  • Diverses
  • Zusammenfassung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [17]

ein sachlicher stil ist unerl sslich f r eine wissenschaftliche arbeit
Ein sachlicher Stil ist unerlässlich für eine wissenschaftliche Arbeit.
  • Keine sprachlichen Experimente.
  • Keine rhetorischen Fragen.
  • Keine subjektiven Bewertungen, außer explizit gekennzeichnet.
  • Wie lernt man den Stil wissenschaftlicher Arbeiten?

 Andere wissenschaftliche Arbeiten lesen und den „Klang“ übernehmen.

Quelle: R. Tolksdorf, www.robert-tolksdorf.de

Immer die Zielgruppe im Blick haben.

AOT-Seminar im WS 2003/04 [18]

slide19
Englischsprachige Begriffe in der Informatik stellen eine besondere stilistische Herausforderung dar.
  • Im Studium werden fast alle Texte auf Deutsch verfasst.
  • Die Literatur ist zumeist englischsprachig geprägt.
  • „Feste“ Begriffe nicht übersetzen.(z.B. Browser)
  • Falls vorhanden, lieber das deutsche Äquivalent zu einem Wort verwenden.(z. B. „Tastatur“ statt „Keyboard“)
  • Wenn ganze oder mehrere Sätze zitiert werden, kann ruhig das englische Original in der Arbeit auftauchen.

Quelle: R. Tolksdorf, www.robert-tolksdorf.de

AOT-Seminar im WS 2003/04 [19]

agenda4
Agenda
  • Allgemeines
  • Literaturarbeit
  • Gliederung
  • Stil
  • Diverses
  • Zusammenfassung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [20]

die einleitung ist eine navigationshilfe durch die arbeit
Die Einleitung ist eine Navigationshilfedurch die Arbeit
  • Hintergrund
    • Was ist das Problem?
    • Problemgeschichte?
  • Zielsetzung und Vorgehensweise
    • Was soll mit der Arbeit erreicht werden?
    • Wie wird vorgegangen um das Ziel zu erreichen?
    • Warum ist die Arbeit so gegliedert, wie sie gegliedert ist?
    • Welche Aspekte werden nicht behandelt und warum?
  • Einleitung eventuell erst am Ende schreiben.
  • Aber: Den grundsätzlichen Inhalt der Einleitung vor dem Schreiben konzipieren und immer im Hinterkopf behalten.  Roter Faden!

AOT-Seminar im WS 2003/04 [21]

die zusammenfassung gibt einen groben berblick ber zielsetzung vorgehensweise und ergebnisse
Die Zusammenfassung gibt einen groben Überblick über Zielsetzung, Vorgehensweise und Ergebnisse
  • Wer auf die Arbeit stößt, soll schnell erkennen können, ob sie für ihn relevant ist.
  • 300 – 350 Wörter
  • Was ist die Zielsetzung der Arbeit?
  • Wie wurde vorgegangen, um dieses Ziel zu erreichen?
  • Was sind die zentralen Ergebnisse?

AOT-Seminar im WS 2003/04 [22]

slide23
Abbildungen und Tabellen sollten nur da eingesetzt werden, wo sie das Verständnis des Textes erleichtern.
  • Abbildungen und Tabellen haben fortlaufend nummerierte Bildunterschriften (z. B. „Tabelle 1“ oder „Abbildung 5“).
  • Auf Abbildungen und Tabellen wird im fortlaufenden Text verwiesen.
  • Große Tabellen sind eventuell im Anhang besser aufgehoben als im laufenden Text.
  • Bei Abbildungen sparsam mit Farbe umgehen. Die meisten Sachverhalte lassen sich problemlos mit Graustufen darstellen.
    • Abbildungen müssen auch im Graustufendruck lesbar sein

AOT-Seminar im WS 2003/04 [23]

dokumentvorlage f r die schriftliche ausarbeitung
Dokumentvorlage für die schriftliche Ausarbeitung
  • Dokumentvorlage für Word steht im internen Bereich unter http://www.dai-labor.de/347.0.html?&L=0 zur Verfügung.
  • PDF zur Ansicht für Nicht Word-Benutzer.
  • Die Dokumentvorlage enthält weitere Hinweise.
  • Die Seminararbeit sollte 12-15 Inhaltsseiten umfassen.
  • Literaturhinweis:Theisen, M.: Wissenschaftliches Arbeiten, 11. Auflage. Vahlen, 2002. (€ 13,--)

AOT-Seminar im WS 2003/04 [24]

agenda5
Agenda
  • Allgemeines
  • Literaturarbeit
  • Gliederung
  • Stil
  • Diverses
  • Zusammenfassung

AOT-Seminar im WS 2003/04 [25]

slide26
Zusammenfassung: Vier Punkte sollten beim Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten unbedingt beachtet werden.
  • Sorgfältige Gliederung vor dem Beginn der Schreibarbeit anfertigen und dann konsequent einhalten!
  • Formalitäten beachten!
  • Inhaltlich und formal korrekter Umgang mit Literatur!
  • Objektiven, wissenschaftlichen Schreibstil sollte man sich abschauen!

AOT-Seminar im WS 2003/04 [26]

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