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DATENBANKEN. Kurs: Datenmodellierung SQL Johann Eder ([email protected]). Inhalt. 1. Einführung, Grundbegriffe 2. Modellierung 3. Relationenmodell 4. Relationale Sprachen (SQL). Ziele. Teilnehmer

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DATENBANKEN

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Datenbanken l.jpg

DATENBANKEN

Kurs:

Datenmodellierung

SQL

Johann Eder

([email protected])


Inhalt l.jpg

Inhalt

  • 1. Einführung, Grundbegriffe

  • 2. Modellierung

  • 3. Relationenmodell

  • 4. Relationale Sprachen (SQL)

Datenbanken:Einführung


Ziele l.jpg

Ziele

Teilnehmer

  • verstehen die grundlegenden Funktionsweisen von Datenbanksystemen

  • Kennen die charakteristischen Eigenschaften von Datenbanken

  • können kleinere Datenbanken entwerfen

  • können Daten aus Datenbanken abfragen

Datenbanken:Einführung


Literatur l.jpg

Literatur

Kemper, A; Eickler A.:

Datenbanksysteme.

2. Aufl., Oldenbourg Verlag, 1997

Ullmann, J.D.:

Principles of Database and

Knowledge-Base Systems.

Vol. I, Computer Science Press, 1988.

Vossen, G.:

Datenmodelle, Datenbanksprachen

und Datenbankmanagement-

Systeme.

Oldenbourg Verlag, München, 1999.

Atzeni, P.; Ceri, S.; ParaboschiS.;

Torlone, R.:

Database Systems: Concepts, Languages

and Architectures.

McGraw-Hill Publishing Company, 1999.

Date, C.J.:

An Introduction to Database Systems.

Vol. I, 6th edition, Addison-Wesley, 1995.

Elmasri, R.; Navathe, Sh.B.:

Fundamentals of Database Systems.

Benjamin Cummings, 3rd ed., 1999.

Datenbanken:Einführung


Einf hrung l.jpg

Einführung

  • Warum Datenbanken?

  • ANSI / SPARC 3-Schichten Architektur

  • Charakteristische Eigenschaften

  • Architektur und Datenmodelle

  • Schnittstellen

  • Rollen / Benutzer

Datenbanken:Einführung


Warum datenbanken l.jpg

Warum Datenbanken?

  • „... kaum eine größere Informatikanwendung ist ohne DB-Unterstützung denkbar“

  • „DB-Systeme ... sind heute ein selbstverständliches Hilfsmittel der betrieblichen Organisation und Verwaltung geworden“

  • „Datenbanken ... als Schlüsseltechnologie für die Realisierung komplexer Informationssysteme ...“

Datenbanken:Einführung


Kennzeichen der daten l.jpg

Kennzeichen der Daten

  • Lange Lebensdauer (Jahre, Jahrzehnte)

  • reguläre Strukturen

  • große Datenobjekte, große Datenmengen

  • stetig anwachsende, integrierte Bestände (Giga-, Terabyte an Informationen)

  • immer wiederkehrende Muster in den Objektbeziehungen

Datenbanken:Einführung


Warum datenbanksysteme l.jpg

Warum Datenbanksysteme?

Probleme mit Dateisystemen

Bsp.:Programm Lohnverrechnung

Datei Angestellter (SV#, Name, Adresse, Gehalt)

Programm Projekte

Datei Mitarbeiter (Projekt#, SV#, Name, Telefon#)

Datei Projekt (Projekt#, Projektbeschreibung)

Nachteile:

Daten-Programm-Abhängigkeit Redundanz, Inkonsistenz

Inflexibilität

Standards schwer durchsetzbar

Angestellter

LOHN

Projekt

PROJEKT

Mitarbeiter

Datenbanken:Einführung


Warum datenbanksysteme 2 l.jpg

Warum Datenbanksysteme (2)

  • F 1.6 Scan

Datenbanken:Einführung


Ansi sparc 3 schichten modell l.jpg

ANSI-SPARC3-Schichten Modell

Externe Modelle

  • Externe Modelle:

    • Sicht von Benutzer(gruppen)

    • Anwendungsprogrammen

  • Konzeptuelles Modell

    • einheitliche Gesamtschau der Unternehmensdaten

  • Internes Modell

    • physische Speicherstrukturen

...

Konzeptuelles

Modell

Internes Modell

Datenbanken:Einführung


Vorteile von datenbanken l.jpg

Vorteile von Datenbanken

  • physische Datenunabhängigkeit

    • Internes Schema kann geändert werden, ohne Anwendungsprogramme zu ändern

    • Änderung nur bei Abbildung konzept. Schema - internes Schema

  • logische Datenunabhängigkeit

    • konzeptuelles Schema kann geändert werden ohne Anwendungsprogramme zu ändern solange das entspr. externe Modell abgeleitet werden kann

    • Ändern Abb. Konzeptuelles Schema - externes Schema

  • integrierte zentrale Verwaltung

    • Standards

    • Redundanzen

    • Konsistenz

Datenbanken:Einführung


Eigenschaften von datenbanken l.jpg

Eigenschaften von Datenbanken

  • Persistenz

  • Management von Sekundärspeichern

  • Mehrbenutzerfähigkeit

  • Zuverlässigkeit

  • Datensicherheit

  • ad-hoc Abfragesprachen

Datenbanken:Einführung


Persistenz l.jpg

Persistenz

  • Daten „überleben“ das Ende von Sitzungen, das Ende von Transaktionen

  • Daten sind z.T. sehr langlebig

  • Daten können „in situ“ aktualisiert werden

Datenbanken:Einführung


Verwaltung von sekund rspeichern l.jpg

Verwaltung von Sekundärspeichern

  • Verwaltung großer Datenmengen

    • üblicherweise auf Platten

  • Datenbanken sind Ein-/Ausgabe-intensiv

  • Spezifische Techniken zur Erhöhung der Performanz

    • Pufferung (DB Puffer im Hauptspeicher)

    • Indexierung, Cluster

    • Abfrageoptimierung

Datenbanken:Einführung


Mehrbenutzerf higkeit l.jpg

Mehrbenutzerfähigkeit

  • mehrere Benutzer können gleichzeitig auf den Daten arbeiten

  • DBMS sorgt dafür, daß keine unerwünschten Wechselwirkungen durch gleichzeitige Manipulation derselben Daten eintreten

  • Erhaltung der Integrität

Lost-update

read(X)

X:= X+10

write(X)

read(X)

X:=X-20

write(X)

Datenbanken:Einführung


Zuverl ssigkeit der daten l.jpg

Zuverlässigkeit der Daten

  • Daten sind teuer und strategisch wichtig -müssen daher zuverlässig sein

  • DBMS bestätigt jede durchgeführte Änderung

  • bei Systemfehler: DB-Zustand wiederherstellen, der genau alle bestätigten Änderungen enthält.

roll-backward:

Eliminieren der Auswirkungen aller unbestätigten Transaktionen

roll-forward:

Nachziehen der Auswirkungen aller bestätigten Transaktionen auf Sicherungskopie.

Datenbanken:Einführung


Datensicherheit l.jpg

Datensicherheit

  • Schutz vor unberechtigtem Zugriff

  • Berechtigungssystem definieren

    • Sicherheitssubjekte (Benutzer, Rollen, etc.)

    • Sicherheitsobjekte (Daten)

    • Rechte (Lesen, Schreiben - i.e. verändern)

    • Weitergabe von Rechten

  • Zugriff durch Nichtberechtigte verhindern

    • bei jedem Zugriff Berechtigungen überprüfen

Datenbanken:Einführung


Ad hoc abfragesprachen l.jpg

Ad-hoc Abfragesprachen

  • Abfrage von Daten ohne eigenes prozedurales Programm schreiben zu müssen

  • deklarativer Zugriff

  • SQL, QBE, etc.

„Wie hoch ist das Durchschnitts- gehalt der Manager in den einzelnen Städten in denen mindestens 5 Manager beschäftigt sind?“

Select city, avg(salaray)

from emp, dept

where emp.deptno = dept.deptno

and emp.job = “manager“

group by city

having count(*) >= 5

Datenbanken:Einführung


Wichtige begriffe l.jpg

Wichtige Begriffe

Datenbankmanagementsystem(DBMS)

Software, die die DB verwaltet und alle von den

Anwendungsprogrammen verlangten Funktionen

zentral durchführt

Datenbanksystem(DBS)

DBMS + DB

Datenbank (DB)

integriert vom DBMS verwaltete Dateien

Datenbanken:Einführung


Schnittstellen l.jpg

Schnittstellen

  • DBMS-Shell

    • SQL-Befehle eingeben und durchführen

  • graphische Schnittstellen (Browser)

  • formularbasierte Schnittstellen (Masken)

  • natürlichsprachliche Schnittstellen

  • Schnittstellen für Anwendungsprogramme

    Sprachen

  • Datendefinitionssprache (DDL)

    • formulieren der Schemata

  • Datenmanipulationssprache (DML)

    • abfragen, einfügen, löschen, aktualisieren von Daten

Datenbanken:Einführung


Dienstprogramme l.jpg

Dienstprogramme

  • DB-Loader: Laden von Daten in eine Datenbank

  • Backup: Erstellen von Sicherungskopien

  • Reorg: Reorganisation der Datenstrukturen zur Performanzverbesserung

  • Berichtsgeneratoren (report writer)

    • formatieren von Berichten (komplexen Abfragen)

    • Kopf-und Fußzeilen, Text

    • Seitenumbruch, Zwischensummen, Gruppenwechsel, etc.

  • Anwendungsgeneratoren (4GL-Sprachen)

  • Monitor (Performanz, Tuning)

  • Datenwörterbuch (Data Dictionary)

  • Kommunikationssubsysteme

Datenbanken:Einführung


Personen und rollen l.jpg

Personen und Rollen

  • Datenbankadministrator

    • verwaltet die Ressource Datenbank

    • internes Schema

    • Vergabe von Zutrittsrechten

    • Tuning und Monitoring

    • Sicherheit und Zuverlässigkeit

  • Unternehmensadministrator (Datenbankdesigner)

    • zuständig für konzeptuelles Schema

    • externe Schemata

    • Schnittstelle zu Software-Entwicklung

Datenbanken:Einführung


Personen und rollen 2 l.jpg

Personen und Rollen (2)

  • Systemanalytiker, Anwendungsprogrammierer

    • Anforderungserhebung

    • Software-Entwicklung

  • Endbenutzer

    • gelegentliche Benutzer z.B. Manager

      • unterschiedliche, z.T. nicht vorhersehbare Informationsbedürfnisse

      • von „schnell mal nachschauen“

      • bis komplexe Analysen

    • parametrische Benutzer z.B. Sachbearbeiter

      • Anwendungsprogramme, „canned transactions“

    • Power-User z.B. Analytiker

      • komplexe Anforderungen

      • gute Kenntnis von DB + Schnittstellen

Datenbanken:Einführung


Produkte l.jpg

Produkte

  • Oracle

  • DB2

  • SQL-Server

  • Access

  • Informix

  • Sybase

  • Ingres

  • Progress

  • Adabas

  • ....

Datenbanken:Einführung


Kapitel 2 modellierung l.jpg

Kapitel 2:Modellierung

Datenbank-Entwurf

Datenbanken:Einführung


Datenbank entwurf l.jpg

Datenbank-Entwurf

Ziele:

•gutes Abbild der Realität

•Konsistenz

•keine ungeplanten Redundanzen

•niedrige Antwortzeiten

•niedriger Speicherplatzbedarf

•niedriger Wartungs-/Pflegeaufwand

•Einfachheit

Datenbanken:Einführung


5 phasen der db entwicklung l.jpg

5 Phasen der DB-Entwicklung

  • 1. Informationsbedarfsanalyse

    • wer braucht welche Daten wann in welcher Qualität

  • 2. konzeptueller Entwurf

    • formalisierte Beschreibung des Umweltausschnitts

    • häufig mit graphischem semantischen Datenmodell

  • 3. logischer Entwurf

    • Abbilden des konzeptuellen Modells auf Datenmodell des DBS

  • 4. physischer Entwurf

    • Speicherstrukturen, Zugriffspfade festlegen

  • 5. Verwendung, Wartung, Reorganisation

    • Tuning

    • Adaptieren

Datenbanken:Einführung


5 phasen der db entwicklung28 l.jpg

5 Phasen der DB-Entwicklung

(a) Informationsbedarfsanalyse

•wer braucht wo? wann? was?

•relevante Informationen und Vorgänge aus dem und über

das Objektsystem

•Zusammenhänge zwischen

-Informationen

-Informationen und Vorgängen

•Vollständigkeit, Redundanz, Konsistenz

Was soll im zukünftigen Informationssystem enthalten sein?

Wie wird es verwendet?

Datenbanken:Einführung


5 phasen der db entwicklung29 l.jpg

5 Phasen der DB-Entwicklung

b)Konzeptueller Entwurf

•formalisierte Beschreibung der ermittelten Informationen

und Funktionen

•häufig mit graphischem Darstellungsmodell

•entweder konzeptueller Entwurf des gesamten Bereiches

oder zuerst Formulierung der Modelle der einzelnen

Benutzersichten und anschließend Integration

(View-Integration)

•semantische Datenmodellierung:

Definition aller zulässigen Zustände und Zustands-

übergänge der Datenbasis des geplanten Informations-

systems

Ergebnis: konzeptuelles DB-Modell

Datenbanken:Einführung


5 phasen der db entwicklung30 l.jpg

5 Phasen der DB-Entwicklung

(c) Logischer Entwurf

Abbildung des konzeptuellen Modells auf das Datenmodell eines konkreten DBS.

Ergebnis: logisches DB-Schema

Datenbanken:Einführung


5 phasen der db entwicklung31 l.jpg

5 Phasen der DB-Entwicklung

(d) Physischer Entwurf

•Festlegen der Einzelheiten der physischen Darstellung der

Daten

•Abbildung auf Speicherstrukturen (Datenstrukturen)

•Bestimmen der Zugriffspfade

•verantwortlich für Antwortzeitverhalten und Speicherplatz-

bedarf

•erforderlich: Mengengerüst, Transaktionsprofil, Nebenbe-

dingungen (z.B. Antwortzeit für bestimmte Trans-

aktionen)

Ergebnis: physisches DB-Schema

Datenbanken:Einführung


5 phasen der db entwicklung32 l.jpg

5 Phasen der DB-Entwicklung

(e) Verwendung - Wartung - Reorganisation

Reorganisation wegen:

  • veränderter Umweltbedingung

    (dargestellte Realität hat sich gewandelt)

    z.B.:- weitere Anwendungen

    - modifizierte Aufgabenstellung

    - veränderte gesetzliche Bestimmungen

    (a)

  • Revidierung früherer Entwurfsentscheidungen für

    Leistungsverbesserung

    - Änderung der logischen Struktur (selten)

    (c)

    - Änderung der physischen Struktur

    (d)

Datenbanken:Einführung


Semantische datenmodellierung l.jpg

SemantischeDatenmodellierung

  • Beschreibung des betrachteten Ausschnitts der realen Welt

    • Miniwelt, Universe of Discourse

  • genaue (eindeutige, vollständige) Beschreibung aller für die Anwendung relevanten strukturellen Eigenschaften

  • in semantischer Beschreibungssprache

  • unabhängig von Hardware und Software

  • Ergebnis: konzeptuelles Datenbankschema

  • Verständigungsbasis für Entwerfer, Entwickler, Anwender

Datenbanken:Einführung


Er modellierung l.jpg

ER-Modellierung

  • Das Entity-Relationship (E-R) Modell ist ein konzeptuelles Datenmodell

    • Sprache zur Beschreibung der Datenanforderungen

    • leicht zu verstehen und zu kommunizieren

    • unabhängig von der tatsächlichen Realisierung in einem DBMS-Produkt

  • Graphische Sprache

    • graphische Repräsentation der Konstrukte

    • E-R-Diagramme

  • Ursprung:

    • P.Chen:´The Entity-Relationship Model -Toward a Unified View of Data´, ACM TODS, Vol1/1, 1976

  • viele extended E-R- Modelle

Datenbanken:Einführung


Slide35 l.jpg

UML

  • Unified Modelling Language

  • Lingua franca der objektorientierten Softwareentwicklung

  • sehr großer Sprachumfang

  • 8 Diagrammarten

  • hier: Teilmenge der Klassendiagramme

Datenbanken:Einführung


Entity gegenstand objekt l.jpg

Entity, Gegenstand, Objekt

  • Einheit, Ganzheit, Gegenstand, Objekt

  • Modell, Abbild eines Gegenstandes, der in der betrachteten Realität erkannt und eindeutig identifiziert wird.

  • Beisp.:

    • Kunde Otto Huber

    • Bankkonto Nr 789.987.123

    • Buch

Objekt

Datenbanken:Einführung


Attribut l.jpg

Attribut

Attribut

  • Merkmale, Charakteristik

  • Bezeichnungen von Eigenschaften, die bei dem betrachteten Entity für die Anwendung relevant sind

  • Beisp.: Vorname, Saldo, Geburtsdatum, Hausnummer

    Attributsausprägung

  • Wert eines Attributes für ein bestimmtes Entity

  • Beisp.: Mitarbeiter mit der MID 2317 wurde am 16.12.1965 geboren.

    Wertebereich

  • Menge von Werten aus denen Ausprägungen eines Attributs stammen dürfen

Datenbanken:Einführung


Attribut 2 l.jpg

Attribut(2)

Attribut ist eine Abbildung von einem Objekt in einen Wertebereich

Name

Otto Huber

M-ID

2317

Geb.Datum

27.8.1965

Datenbanken:Einführung


Klassifikation l.jpg

Klassifikation

  • Objekte, bei denen dieselben Merkmale relevant sind und die semantisch gleichartig sind, werden zu Klassen zusammengefaßt.

Abteilung

Buch

Exemplar

Kunde

Mitarbeiter

Datenbanken:Einführung


Klassifikation 2 l.jpg

Karl Müller

Ottilie Huber

Frieda Maier

Klassifikation (2)

Klasse Instanz

Mitarbeiter

Datenbanken:Einführung


Assoziation relationships l.jpg

Assoziation (Relationships)

  • Repräsentieren logische Verbindungen (Beziehungen) zwischen Objekten

M1

P1

M2

M4

P2

M5

M3

P3

M6

P4

Mitarbeiter

Projekte

Datenbanken:Einführung


Beispiele von assoziationen l.jpg

Beispiele von Assoziationen

Kunde

Artikel

bestellt

zugeteilt

Mitarbeiter

Projekt

leitet

Datenbanken:Einführung


Assoziationen l.jpg

Assoziationen

  • Assoziationen können (mathematisch) als Relationen dargestellt werden

    • bestellt  Kunde  Artikel

    • bestellt= {(k1, a1), (k2, a1), (k4, a3), (k4, a5), ...}

  • Assoziation hat Rollen, die von Objekten gefüllt werden:

    • bestellt hat die Rollen „Besteller“ und „Bestelltes“

      gefüllt von Kunde und Artikel

Datenbanken:Einführung


Rekursive beziehungen l.jpg

Rekursive Beziehungen

Chef

Mitarbeiter

ist Vorgesetzter von

Untergebener

ist Freund von

Kunde

Datenbanken:Einführung


Beziehungen h heren grades l.jpg

Beziehungen höheren Grades

  • Beispiel für eine ternäre Beziehung

  • Grad: Anzahl der Klassen (Rollen), die an einer Beziehung teilnehmen

Lieferant

liefert

Artikel

Abteilung

Datenbanken:Einführung


Klasse mit attributen l.jpg

Klasse mit Attributen

Person

PIDeinfaches Attribut

Namemehrfaches Attribut

Vorname 1..3(mehrwertiges)

Hobbies 0..10mengenwertiges Attribut

Adresse:zusammengesetztes

(strukturiertes) Attribut

PLZ

Ort

Straße

Datenbanken:Einführung


Assoziation mit attributen l.jpg

Assoziation mit Attributen

% Zeit

seit

Mitarbeiter

Projekt

ist zugeteilt

leitet

Datenbanken:Einführung


Beziehungsobjekte l.jpg

Beziehungsobjekte

bestellt

Artikel

Kunde

Bestellung

Mitarbeiter

betreut von

Datum

Datenbanken:Einführung


Multiplizit t von assoziationen l.jpg

Multiplizität von Assoziationen

  • Spezifikation der Zuordnungswertigkeit einer Beziehung

i assoz. j

A

B

i: Anzahl der Instanzen der Klasse A, die mit einer Instanz

der Klasse B in Beziehung stehen können.

Angabe: Zahl, Intervall, *, Kombination

Bsp: 1; 0..5; *; 0..3, 7..9, *21, 5..*

Datenbanken:Einführung


Multiplizit t m n l.jpg

Multiplizität - m : n

  • Spezifikation der Zuordnungs-Wertigkeit einer Beziehung

Mitarbeiter

Projekt

zugeteilt

0..n

1..m

M1

P1

M2

M4

P2

M5

M3

P3

M6

P4

Datenbanken:Einführung


Totale vs partielle assoziation l.jpg

totale vs. partielle Assoziation

  • totale Beziehung: jede Instanz muß an einer Beziehung teilnehmen

  • partielle Beziehung: jede Instanz kann an einer Beziehung teilnehmen

Mitarbeiter

Projekt

1..*

*

zugeteilt

*

Abteilung

arbeitet in

1..*

Datenbanken:Einführung


Multiplizit t 1 n l.jpg

Multiplizität - 1:n

Mitarbeiter

Projekt

0..1

0..*

leitet

M1

P1

M2

M4

P2

M5

M3

P3

M6

P4

Datenbanken:Einführung


Multiplizit t 1 1 l.jpg

Multiplizität - 1 : 1

Mitarbeiter

Abteilung

leitet

0..1

0..1

M1

A1

M2

M4

A2

M5

M3

A3

M6

A4

Datenbanken:Einführung


Konsistenzbedingung l.jpg

Konsistenzbedingung

Projekt

Start

Ende

PNr

Mitarbeiter

Gehalt

MNr

1

1

leitet

n

m

arbeitet an

Prozent

  • Das (geplante) Ende eines Projektes darf nicht vor dem Start liegen.

  • Der Leiter eines Projektes muß auch am Projekt mitarbeiten.

  • Die Gesamtarbeitszeit eines Mitarbeiters an Projekten darf 100% nicht übersteigen.

  • Kein Mitarbeiter eines Projektes darf mehr verdienen als der Projektleiter.

Datenbanken:Einführung


Multiplizit t bei mehrstelligen assoziationen l.jpg

Multiplizität bei mehrstelligen Assoziationen

B

j

C

A

k

i

i: Anzahl der Instanzen von A, die mit einem Paar

von Instanzen von B und C in Bezug stehen.

Datenbanken:Einführung


Multiplizit t beispiel l.jpg

Multiplizität Beispiel

Assistent

1

Student

Übung

1

m

möglich:

ein Student kann eine bestimmte Übung nur bei einem Assistenten besuchen und bei einem bestimmten Assistenten nur eine Übung

d.h.: f1: Student x Assistent Übung

f2: Student x Übung Assistent

aber nicht: g1: Student Übung x Assistent

g2: Assistent x Übung  Student

Datenbanken:Einführung


Identifikation l.jpg

Identifikation

  • Konzepte (Attribute, Entities), die ein Entity (Instanz) eindeutig identifizieren

  • besteht häufig aus einem oder mehreren Attributen (Schlüssel, interne Identifikatoren)

  • Manchmal sind Attribute allein nicht ausreichend und Entities müssen über ihre Beziehung zu anderen Entities identifiziert werden - (externe) Identifikatoren

  • Beisp.:

    • BLZ ist Schlüssel für Bank

    • KontoNr nur innerhalb einer Bank eindeutig

    • Konto wird über BLZ + KontoNr idenitifiziert

Datenbanken:Einführung


Beispiel klassendiagramm l.jpg

Beispiel Klassendiagramm

berichtet an

Chef

Kunde

KNr. key

Name

Anschrift

Mitarbeiter

MNr. key

Name

Job

betreut

*

0..1

Mitarbeiter

1

gibt auf

*

0..1

*

arbeitet in

leitet

Bestellung

Best.Nr. key

Daten

Anteil

0..1

*

*

Projekt

Proj.Nr. key

Bezeichnung

umfaßt

*

Produkt

Preis

Prod.Nr. key

Bezeichnung

Datenbanken:Einführung


Textuelle beschreibung l.jpg

textuelle Beschreibung

  • Mitarbeiter haben eine MNr, einen Name und einen Job.

  • Kunden haben eine KNr, einen Namen und eine Anschrift.

  • Ein Mitarbeiter kann mehrere Kunden betreuen, ein Kunde wird von maximal einem Mitarbeiter betreut.

  • Ein Produkt kann mehrfach bestellt werden.

  • Eine Bestellung umfasst mehrere Produkte.

  • Das Berichtswesen ist streng hierarchisch aufgebaut, jeder Mitarbeiter kann nur an einen Chef berichten.

  • Ein Projekt wird von maximal einem Mitarbeiter geleitet, ein Mitarbeiter darf maximal ein Projekt leiten. An Projekten können mehrere Mitarbeiter arbeiten, ein Mitarbeiter kann an mehreren Projekten beteiligt sein.

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