Fragen zur rekapitulation 1
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Fragen zur Rekapitulation 1. Finanzwirtschaftliche Ziele: Welche der folgenden Aussagen sind richtig? Das bwl. Liquiditätspostulat besagt, dass fällige Zahlungsverpflichtungen betrags- und zeitgenau erfüllt werden müssen. Das Liquiditätspostulat konkurriert mit dem Gewinnziel des Unternehmens.

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Fragen zur Rekapitulation 1

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Presentation Transcript


Fragen zur rekapitulation 1

Fragen zur Rekapitulation 1

  • Finanzwirtschaftliche Ziele: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

    • Das bwl. Liquiditätspostulat besagt, dass fällige Zahlungsverpflichtungen betrags- und zeitgenau erfüllt werden müssen.

    • Das Liquiditätspostulat konkurriert mit dem Gewinnziel des Unternehmens.

    • Die Liquiditätsgrade messen das Verhältnis bestimmter Vermögensgesamtheiten zur Höhe des kurzfristigen Fremdkapitals.

    • Mittels der Liquiditätsgrade kann eine Aussage zur Liquidität zu einem bestimmten Zeitpunkt (Momentanliquidität) getroffen werden.

  • Außenfinanzierung: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

    • Außenfinanzierung ist identisch mit Fremdfinanzierung.

    • Außenfinanzierung ist die Finanzierung aus Umsatzerlösen.

    • Beteiligungsfinanzierung ist eine Form der Innenfinanzierung.

    • Beteiligungsfinanzierung ist z.B. die Erhöhung des Stammkapitals einer GmbH infolge der Aufnahme eines neuen Gesellschafters.

    • Stellt ein GmbH-Gesellschafter der GmbH einen Kredit zur Verfügung handelt es sich um Beteiligungsfinanzierung.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


Fragen zur rekapitulation 11

Fragen zur Rekapitulation 1

  • Mezzanine Finanzierungsinstrumente werden im typischen Fall derart ausgestaltet, daß die Ausschüttungen auf das Mezzanine Kapital der Gewinnbesteuerung unterliegen.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 1

Lösungen zu 1

  • Finanzwirtschaftliche Ziele: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

    Richtig sind: 1 / 2 / 3

    Falsch ist 4: Mittels der Liquiditätsgrade kann keine Aussage zur Liquiditätslage bezogen auf einen bestimmten Zeitpunkt (Momentanliquidität) getroffen werden, da keine exakte tagesgenaue Angabe zur Fälligkeit von kurzfristigen Forderungen bzw. kurzfristigen Verbindlichkeiten gemacht wird.

    Beispiel: Für ein Unternehmen liegen stichtagsbezogen folgende Daten vor: Bestand an Zahlungsmitteln 100 T€, Wertpapiere des UV 100 T€, kurzfristige Forderungen 150T€, kurzfristige Verbindlichkeiten 300 T€.

    Daraus errechnet sich ein Liquiditätsgrad 2 (in % kurzfr. Verbindl.) in Höhe von 117%. Das heißt bezogen auf die betrachtete Periode ist die Liquidität gesichert. ABER: Nehmen Sie, bei sonst unverändertem Sachverhalt, an, alle Forderungen seien zum 01.03 des Jahres und alle Verbindlichkeiten seien zum 01.02 des Jahres fällig. In diesem Fall ist zum 01.02 das Liquiditätspostulat nicht erfüllt. Momentanliquidität ist zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 11

Lösungen zu 1

  • Außenfinanzierung: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

    Richtig: 4.

    Falsch ist 1: Außenfinanzierung bezieht sich auf die Herkunft der Finanzierungsmittel, nicht auf die Rechtsstellung des Kapitalgebers. Außenfinanzierung kann somit über Eigentümer (Eigenfinanzierung) oder über Fremdkapitalgeber (Fremdfinanzierung) erfolgen.

    Falsch ist 2: Finanzierung aus Umsatzerlösen ist Innenfinanzierung, da sich das Unternehmen „aus eigener betrieblicher Tätigkeit“ finanziert.

    Falsch ist 3: Beteiligungskapital fließt dem Unternehmen von außen, nicht über den Umsatzprozess zu.

    Falsch ist 5: Kreditfinanzierung ist grundsätzlich Fremdfinanzierung, auch wenn die Kredite von einer (natürlichen oder juristischen) Person stammen, die gleichzeitig Eigenkapitalgeber ist.

    Falsch ist 6: Mezzanine Finanzierungsinstrumente werden typischerweise gerade nicht derart ausgestaltet. Intendiert ist vielmehr eine Ausgestaltung, bei der die Finanzmittel steuerlich als Fremdkapital gewertet und die Ausschüttungen als Betriebsausgaben anerkannt werden. Die Ausschüttungen auf mezzanines Kapitel sollen somit aus dem unversteuerten Ergebnis erfolgen.

    Das führt z.B. dazu, daß in Deutschland sogenannte Genußscheine nicht gleichzeitig einen Anteil am Gewinn und einen Anteil am Liquidationserlös verbriefen dürfen. Andernfalls würden Sie steuerlich zum EK gezählt und die Ausschüttung wäre aus dem versteuerten Gewinn zu leisten.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


Fragen zur rekapitulation 2

Fragen zur Rekapitulation 2

  • Finanzmärkte: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

    • Finanzmarkt und Geldmarkt sind identisch.

    • Der LIBOR ist ein einheitliche Zins, der für alle Währungen und Laufzeiten am Geldmarkt gilt.

    • Der EURIBOR gibt es wie den LIBOR für unterschiedliche Währungen.(TIPP: http://boersenlexikon.faz.net/euribor.htm)

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


Fragen zur rekapitulation 21

Fragen zur Rekapitulation 2

Die HighTech AG weist für 01 folgende Daten auf:

  • Umsatzerlöse bar 1 Mio. €.

  • Personalaufwand 400 T€.

  • Materialaufwand 300 T€ (Einkauf und Barzahlung in der Periode).

  • Energieaufwand und Zinsen 150 T€.

  • Pensionsrückstellungen 60 T€.

  • Abschreibungen 70 T€.

    Der Vorstand plant in 02 die Anschaffung einer neuen Produktionsanlage für 100 T€ und will diese Investition ohne Aufnahme von zusätzlichem Eigen- oder Fremdkapital finanzieren. Angesichts des Jahresergebnisses 01 denkt er nun, die Aufnahme eines Kredites sei unumgänglich. Als neu eingestellter Controller können Sie den Vorstand beruhigen. Sie sagen: „Kein Problem. Die Anlage finanzieren wir aus eigenen Mitteln!“

    Begründen Sie Ihre Aussage. (TIPP: Denken Sie in Richtung Innenfinanzierung, Cash Flow.)

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 2

Lösungen zu 2

  • Finanzmärkte: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

    Falsch ist 1: Geldmarkt ist ein Sektor des Finanzmarktes. Der Geldmarkt ist gekennzeichnet durch kurze Laufzeiten der Kapitalüberlassung (bis zwölf Monate) und professionelle Teilnehmer.

    Falsch ist 2: LIBOR (London InterBank Offered Rate) wird banktäglich als Durchschnittssatz aus den Zinssätzen errechnet, zu denen Londoner Banken mit bester Bonität bereits sind, Geld an andere Banken mit gleicher Bonität auszuleihen. LIBOR-Sätze werden für verschiedene Währungen (z.B. EURO, Dollar) und verschiedene Laufzeiten (z.B. 3 Monate, 6 Monate) ermittelt.

    Falsch ist 3: EURIBOR (EURo InterBank Offered Rate) wird banktäglich als Durchschnittssatz aus den Zinssätzen errechnet, zu denen Banken mit bester Bonität bereits sind, Geld (in Euro) an andere Banken mit gleicher Bonität auszuleihen. EURIBOR wird für verschiedene Laufzeiten bis zu einem Jahr ermittelt. Bezieht sich nur auf die Währung Euro.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 21

Lösungen zu 2

Die HighTech AG weist für 01 folgende Daten auf:

  • Umsatzerlöse bar 1 Mio. €.

  • Personalaufwand 400 T€.

  • Materialaufwand 300 T€ (Einkauf und Barzahlung in der Periode).

  • Energieaufwand und Zinsen 150 T€.

  • Pensionsrückstellungen 60 T€.

  • Abschreibungen 70 T€.

    Der Vorstand plant in 02 die Anschaffung einer neuen Produktionsanlage für 100 T€ und will diese Investition ohne Aufnahme von zusätzlichem Eigen- oder Fremdkapital finanzieren. Angesichts des Jahresergebnisses 01 denkt er nun, die Aufnahme eines Kredites sei unumgänglich. Als neu eingestellter Controller können Sie den Vorstand beruhigen. Sie sagen: „Kein Problem. Die Anlage finanzieren wir aus eigenen Mitteln!“

    Begründen Sie Ihre Aussage. (TIPP: Denken Sie in Richtung Innenfinanzierung, Cash Flow.)

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 22

Lösungen zu 2

  • Ausgangspunkt der Lösung ist die Überlegung, daß Finanzierung an der Zahlungsmittelebene eines Betriebes ansetzt und nicht an der Erfolgsebene.

  • Beispiel für einen Geschäftsvorfall, der Zahlungsmittelebene und Erfolgsebene in gleicher Weise verändert: Umsatzerlöse (= Ertrag) werden durch einen Barverkauf von Leistungen (= Einzahlung) erzielt.

  • Beispiel für einen Geschäftsvorfall, der Zahlungsmittelebene und Erfolgsebene in unterschiedlicher Weise beeinflusst: Umsatzerlöse (= Ertrag) werden durch einen Verkauf von Leistungen auf Ziel (kein Eingang von Zahlungsmitteln) erzielt.

  • Weshalb denkt der Vorstand, daß für die Finanzierung der Produktionsanlage die Aufnahme eines Kredites notwendig sei?

  • Antwort: Der Vorstand denkt auf der „Erfolgsebene“ und betrachtet das Jahresergebnis 01.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 23

Lösungen zu 2

Ermittlung Jahresergebnis 01:

Umsatzerlöse: 1.000.000 €

- Personalaufwand: 400.000 €

- Materialaufwand: 300.000 €

- Aufwand für Zinsen + Energie: 150.000 €

- Aufwand Rückstellungsbild.: 60.000 €

- Abschreibungen: 70.000 €

-------------------------------------------------------------

Jahresüberschuss 20.000 €

  • Wie argumentiert der Controller?

  • Antwort: Der Controller geht bei seiner Argumentation von der „Zahlungsmittelebene“ aus.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sungen zu 24

Lösungen zu 2

Ermittlung der zu Beginn des Jahres 02 verfügbaren Finanzmittel:

Umsatzerlöse: 1.000.000 € (Gesamtumsatz in bar!)

- Personalaufwand: 400.000 € (auszahlungswirksam)

- Materialaufwand: 300.000 € (lt. Aufgabenstellung auszahlungswirksam)

- Aufwand für Zinsen + Energie: 150.000 € (auszahlungswirksam)

- Aufwand Rückstellungsbild.: -------------- (keine Auszahlung)

- Abschreibungen: -------------- (keine Auszahlung)

-------------------------------------------------------------

Einzahlungsüberschuss 150.000 €

Im Jahr 01 werden über den Umsatzprozess somit genügend Finanzmittel erwirtschaftet, um in 02 die Anschaffung der Produktionsanlage finanzieren zu können. Das Innenfinanzierungsvolumen ist höher als die Anschaffungsauszahlung für die Anlage.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


Rekapitulation finanzmathematik

Rekapitulation Finanzmathematik

Für diejenigen, die die finanzmathematischen Grundlagen der Kapitalwertmethode auffrischen wollen (sollten), folgender Literaturhinweis:

Däumler, Klaus-Dieter, Grundlagen der Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung, Herne und Berlin, S. 44-57 (Seitenangabe bezieht sich auf die 11. Auflage).

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


Fragen zur rekapitulation 3

Fragen zur Rekapitulation 3

  • Bei welcher Form der Kapitalerhöhung einer AG fließen dem Unternehmen keine Geldmittel zu?

  • Was sind Gratisaktien? Eignen Sie sich zur Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel? Begründen Sie Ihre Antwort.

  • Geben Sie an, ob nachfolgende Aussagen richtig oder falsch sind. Begründen Sie Ihre Antwort.

    • Das Bezugsrecht sichert Altaktionären ein Kaufrecht für junge Aktien zum Emissionskurs zu.

    • Bei der bedingten Kapitalerhöhung steht den Altaktionären ein Bezugsrecht zu.

    • Von genehmigtem Kapital spricht man, wenn die Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung gegen Einlage für die sofortige Emission genehmigt hat.

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L sung zu rekapitulation 3

Lösung zu Rekapitulation 3

  • Bei welcher Form der Kapitalerhöhung einer AG fließen dem Unternehmen keine Geldmittel zu?

    Lösung: Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. Siehe hierzu auch Däumler/Grabe, a.a.O., S. 113 ff.

  • Was sind Gratisaktien? Eignen Sie sich zur Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel? Begründen Sie Ihre Antwort.

    Lösung: Gratisaktien (oder Berichtigungsaktien) nennt man junge Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zum Preis von 0 € ausgegeben werden. Sie stehen den Aktionären entsprechend ihres Anteils am bisherigen Grundkapital der Gesellschaft zu. (Siehe hierzu auch §§ 207 ff. AktG)Bei Gesellschaften, die Nennbetragsaktien (Nennwertaktien) ausgegeben haben, addieren sich die Nennwerte über alle Aktien auf den Betrag des Grundkapitals. Wird nunmehr durch die Umwandlung von Gewinnrücklagen und Teilen der Kapitalrücklage das Grundkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erhöht, muß die Erhöhung des Grundkapitals in zusätzlichen Nennwertaktien verbrieft werden. Gesellschaften mit Stückaktien können auf die Ausgabe von Gratisaktien verzichten. Der rechnerische Nennwert der Stückaktien erhöht sich automatisch. Gratisaktien eigenen sich nicht zur Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel, da sie mit einem reinen Passivtausch verbunden sind und der Gesellschaft keine neuen Finanzmittel zufließen.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


L sung zu rekapitulation 31

Lösung zu Rekapitulation 3

  • Geben Sie an, ob nachfolgende Aussagen richtig oder falsch sind. Begründen Sie Ihre Antwort.

    • Das Bezugsrecht sichert Altaktionären ein Kaufrecht für junge Aktien zum Emissionskurs zu.richtig Begründung: Bei einer ordentlichen Kapitalerhöhung soll sich die Vermögensposition und der Stimmrechtsanteil der Altaktionäre nicht verändern. Dies wird durch die Einräumung des Bezugsrechts gewährleistet. Das Bezugsrecht auf junge Aktien sichert dem Altaktionär die Möglichkeit, seine bisherige prozentuale Beteiligung am Grundkapital aufrecht zu erhalten. (Einschränkungen des Bezugsrechts bei ordentlicher Kapitalerhöhung sind nur unter restriktiven Bedingungen möglich. Siehe § 186 AktG.).

    • Bei der bedingten Kapitalerhöhung steht den Altaktionären ein Bezugsrecht zu.FalschBegründung: Bei der bedingten Kapitalerhöhung steht das Bezugsrecht nicht den Altaktionären, sondern – je nach Zweck der bedingten Kapitalerhöhung – den Inhabern von Schuldverschreibungen, Arbeitnehmern bzw. der Geschäftsführung oder den Anteilseignern einer zu fusionierenden Gesellschaft zu.

    • Von genehmigtem Kapital spricht man, wenn die Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung gegen Einlage für die sofortige Emission genehmigt hat.FalschBegründung: Genehmigtes Kapital entsteht, wenn die HauptV den Vorstand für längstens 5 Jahre ermächtigt, das Grundkapital um einen bestimmten Nennbetrag (das genehmigte Kapital) zu erhöhen. Damit kann der Vorstand flexibel auf günstige Situationen am Kapitalmarkt reagieren.

Finanzierung, Prof. Dr. Eveline Häusler


Fragen zur rekapitulation 4

Fragen zur Rekapitulation 4

Quelle: Deutsche Bank AG, Bezugsangebot, September 2010 (online unter http://www.deutsche-bank.de/ir/de/content/kapitalerhoehung_2010.htm, Zugriff: 09. November 2010)

Finanzierung, Teil II, WS 2011-2012 - Prof. Dr. Häusler


Fragen zur rekapitulation 41

Fragen zur Rekapitulation 4

Anmerkung E. Häusler: Hält ein Unternehmen eigene Aktien, so sind diese bei einer Kapitalerhöhung vom Bezugsrecht ausgeschlossen (genauso wie sie von Dividendenzahlungen ausgeschlossen sind). Die Deutsche Bank AG hielt vor Unterbreitung des Bezugsangebots bis zu 3.577.765 eigen Aktien. Diese verfügen NICHT über ein Bezugsrecht. Die Deutsche Bank AG will für die Kapitalerhöhung ein glattes Bezugsrechtsverhältnis von 2:1 erreichen. Um dieses Bezugsverhältnis darzustellen, wird das Bezugsrecht darüber hinaus für einen etwaigen Spitzenbetrag ausgeschlossen.

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Fragen zur rekapitulation 42

Fragen zur Rekapitulation 4

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Fragen zur rekapitulation 43

Fragen zur Rekapitulation 4

Fragen zur Kapitalerhöhung der Deutsche Bank AG

  • Um welche Form der Kapitalerhöhung handelt es sich ?

  • Um welchen Betrag und in welchen Positionen verändert sich das EK der Deutsche Bank AG, wenn alle Bezugsrechte ausgeübt wurden ?

  • Ermitteln Sie den rechnerischen Wert des Bezugsrechtes, wenn die Deutsche-Bank-Aktien am 21. September 2010 mit einem Kurs von 46,00 € schlossen.

  • Ein Vorstandsmitglied (FAZ vom 1. Oktober 2010) hat an der Kapitalerhöhung teilgenommen und den Ausgabepreis der jungen Aktien durch den Verkauf von Bezugsrechten im Wert von 1,2 Mio. € finanziert. Wie viele Aktien besaß das Vorstandsmitglied vor und nach der Kapitalerhöhung? Wie hat diese opération blanche den Stimmrechtsanteil des Vorstandsmitglieds verändert?

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Zur erg nzung

Zur Ergänzung

Quelle: Deutsche Bank AG, Presse-information: Deutsche Bank schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab, 6. Oktober 2010, (online unter http://www.deutsche-bank.de/ir/de/content/kapitalerhoehung_2010.htm, Zugriff: 09. November 2010) .

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