Pfandrecht
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Pfandrecht. RA Nadezhda Serova , LL.M., Ernst & Young Seminar des Komitees für Rechtsfragen zum Thema: „Pfandrecht in Russland“ am 15. Oktober 2009. - Inhalts übersicht -. I. Allgemeines II. Besonderheiten III. Schlussfolgerung. I. Allgemeines.

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RA Nadezhda Serova , LL.M., Ernst & Young Seminar des Komitees für Rechtsfragen zum Thema:

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Presentation Transcript


Ra nadezhda serova ll m ernst young seminar des komitees f r rechtsfragen zum thema

Pfandrecht

RA Nadezhda Serova, LL.M., Ernst & Young

Seminar des Komitees für Rechtsfragen zum Thema:

„Pfandrecht in Russland“ am 15. Oktober 2009


Inhalts bersicht

- Inhaltsübersicht -

I. Allgemeines

II. Besonderheiten

III.Schlussfolgerung


I allgemeines

I. Allgemeines

  • Pfandrecht dient zur Sicherung einer Forderung durch die Belastung veräußerbaren Vermögens

  • Das PfandR ist akzessorisch – d.h. erlischt die Forderung, erlischt das PfandR auch

  • Ist die Vereinbarung über das Pfand unwirksam, bleibt die zu sichernde Forderung jedoch bestehen.


I allgemeines1

I. Allgemeines

a) Rechtsgrundlagen:

  • Art. 329 Pkt. 1, Art. 334-358 ZGB und

  • das Gesetz der RF „Über das Pfand“ vom 29.05.1992, Fassung vom 30.12.2008 (FGüPf= Föderales Gesetz „Über das Pfand“)

    b) Bestellung:

  • Art. 338 Pkt. 1 ZGB

  • grds. keine Übergabe

  • Übergabe oder Verwahrung bei Wertpapieren - abdingbar

  • keine Vertragsdisposition bei unbewegliches Vermögen, Umlaufwaren

  • höchstpersönliche Rechte nicht verpfändbar


I allgemeines2

I. Allgemeines

c) Pfandvertrag:

  • Art. 10 FGüPf, Art. 339 ZGB

  • grds. schriftliche Form

  • Pfandgegenstand (Stückschuld)

  • seine Bewertung, Art, Umfang und Erfüllungszeit der besicherten Verpflichtung

  • Zur Angabe der besicherten Verpflichtung Verweis auf das zugrunde liegende Rechtsgeschäft - ausreichend

  • Rechtsstand = Sitzort, Art. 10 Pkt. 6 FGüPf

    d) Anwendungsvorrang:

  • internationaleVerträge der RF haben Vorrang

  • Art. 2 Abs. 4 FGüPf iVm.

  • Art. 7 Pkt. 2 Abs. 2 ZGB.


Ii besonderheiten

II. Besonderheiten

a) Befriedigungsvorrang

vor allen anderen Gläubigern des Pfandgebers, Art. 1 Abs. 1 FGüPf

und Art. 334 Pkt. 1 ZGB.

  • ähnlich dem § 50 I InsO

    b) Seltenheit

  • kaum Gebrauch in Beziehung mit ausländischen Vertragspartnern


B seltenheit

b)Seltenheit

Gründe:

  • konkursfest ist nur seit 22.01.2006(1)

  • kein Vertrauen (2)

  • ungenaue Wertvorstellung (3)


B seltenheit1

b)Seltenheit

Gründe:

  • Befriedigung im Insolvenzverfahren (1)

    • seit 22.01.2006 gilt die n. F. des Art. 64 Abs. 2 ZGB über den Befriedigungsvorrang

    • Ausnahme: Forderungen des ersten und zweiten Ranges, die vor dem Abschluss des Pfandvertrages entstanden sind.


B seltenheit2

b)Seltenheit

Gründe:

  • kein Vertrauen(2)

    • Mehrfachverpfändung

    • Wertübersteigung

  • ungenaue Wertvorstellung (3)

    • Bewertungsungenauigkeiten


C praxisexkurs

c)Praxisexkurs

1. Pfandrechte an Aktien:

  • mit Eintragung in das Aktionärsregister*

    • *das Aktionärsregister ist eine Datenbank mit dem Sinn & Zweck der Identifizierung der Aktionäre und der Feststellung ihrer Rechte an den Gesellschaftsaktien.

      • Von Kleingesellschaften kann es selbstständig geführt werden, bei einer Aktiengesellschaft mit über 50 Aktionären, muss ein spezialisierter Registerführer beauftragt werden.

  • Verwässerung bleibt unbeachtlich


  • C praxisexkurs1

    c)Praxisexkurs

    2. Verpfändung von Immobilien:

    • Immobilienvermögen als Pfandgegenstand (für Kredit- oder Darlehenssicherung)

    • Föderales Gesetz „Über die Hypothek“ Nr. 102-FG vom 16. Juli 1998

    • Verpfändungsvertrag

      • essentialia negotii

      • Registrierung im Einheitlichen staatlichen Register der Immobilienrechte & -geschäfte

      • Gebäude & Grundstück

  • Sicherungsfall

    • Gerichtliches Verfahren der Zwangsvollstreckung

    • Ausnahme: notariell beglaubigte Vereinbarung


  • C praxisexkurs2

    c)Praxisexkurs

    3. Verpfändung von Warenlager:

    • Art. 357 Pkt. 1 ZGB

    • Veränderung der Zusammenstellung und der natürlichen Gestalt des verpfändeten Vermögens

      • Warenlager, Rohstoffe, Halbfabrikate, fertige Produkte u. a.


    C praxisexkurs3

    c)Praxisexkurs

    • 3. Verpfändung von Wechseln :

    • nur dann verwertbar sind, wenn sie bei der Verpfändung auch ordentlich indossiert worden sind (vgl. Pkt. 8 des Informationsbriefes des Obersten Wirtschaftsgerichtes vom 25. Juli 1997)


    Iii schlussfolgerung

    III. Schlussfolgerung

    Pfandrechte & Hypotheken:

    • Tendenz zur Erweiterung der Benutzung von Pfandrechten & Hypotheken


    Vielen dank f r ihre aufmerksamkeit

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


    Ra nadezhda serova ll m ernst young seminar des komitees f r rechtsfragen zum thema

    Nadezhda Serova, LL.M. | Manager | Lawyer | Tax & Legal

    Ernst & Young (CIS) B.V. branch in Moscow

    Sadovnicheskaya Nab. 77, bld. 1

    115035 Moscow, Russia

    Phone: +7 (495) 648 9631, Fax: +7 (495) 755 9701,

    Mobile:+7 (916) 514 8705

    E-Mail: [email protected]

    Website: www.ey.com/cis


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