Interinstitutionelle zusammenarbeit
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Interinstitutionelle Zusammenarbeit. Kantonale IIZ – Tagung 6.10.2011. Sozialdienste. Ziel und Zweck und Ziel der Sozialhilfe. Zweck: materielle Existenzsicherung Ziel: soziale und berufliche Integration + Reintegration (Wiedereingliederung) mittels: Beschäftigungsprogrammen

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Interinstitutionelle Zusammenarbeit

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Presentation Transcript


Interinstitutionelle Zusammenarbeit

Kantonale IIZ – Tagung

6.10.2011

Sozialdienste


Ziel und Zweck und Ziel der Sozialhilfe

Zweck: materielle Existenzsicherung

Ziel: soziale und berufliche Integration +

Reintegration (Wiedereingliederung)

mittels:

Beschäftigungsprogrammen

beruflichen Orientierungsmassnahmen

Integrationshilfen in den 1. Arbeitsmarkt

Angeboten in den 2. Arbeitsmarkt (teilsubventionierte Arbeitsplätze)

Sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Massnahmen


SozialhilfeMöglichkeiten der Wiedereingliederung

Beschäftigungsprogramme

niederschwellige soziale Eingliederungsmassnahmen (SEM/MIS)

Ziele: Verbesserung der Sozialkompetenz

Vermeidung sozialer Isolation / Tagesstruktur

Partner: MIS-Anbieter gemäss Katalog, z.B. RITEC, Gemeinden, Heime…

Beschäftigungsprogramme nach AVIG oder gemäss kantonalen Richtlinien

Partner: RAV, Arbeitslosenkasse, IIZ…


SozialhilfeMöglichkeiten der Wiedereingliederung

Berufliche Orientierungsmassnahmen

Berufsberatung

Schnuppertage

Praktika

Partner: z.B. BerufsberaterIn der Orientierungsschule , IV,fribap …


SozialhilfeMöglichkeiten der Wiedereingliederung

Integrationshilfen in den ersten Arbeitsmarkt

Schnupperpraktika

Teillohnprojekte

Wiedereingliederungsprojekte

Sprachkurse für Fremdsprachige

Partner: z.B. Arbeitsgeber,RAV, Arbeitslosenkasse, RITEC, IV, Rotes Kreuz, IIZ…


SozialhilfeMöglichkeiten der Wiedereingliederung

Angebote in den zweiten Arbeitsmarkt

Arbeitsversuche

Berufliche Wiedereingliederungen

Partner: z.B. IV, Bastiv Schmitten, Ritec, Band-Genossenschaft, geschützte Werkstätten, IIZ…


SozialhilfeMöglichkeiten der Wiedereingliederung

Sozialpädagogische und sozialtherapeutische Massnahmen

Wochenplatzierungen

Tagesplatzierungen

Partner: Heime, Tageskliniken, Tagesfamilien, Kindertagesstätten, IV…


SozialhilfeProblematik der Arztzeugnisse

„Klassische“ Situation

IV oder SUVA attestiert eine teilweise oder vollständige Arbeitsfähigkeit für angepasste Arbeiten.

KlientIn präsentiert Arztzeugnisse des Hausarztes oder diverser Fachärzte, die eine unterschiedliche Arbeitsunfähigkeit attestieren.


SozialhilfeProblematik der Arztzeugnisse

Fragen

Kann der/die KlientIn für eine Arbeitstätigkeit / Integrationsmassnahme motiviert / gezwungen werden? (Anmeldung als Arbeitssuchender beim RAV / SEM …)

Welche Risiken tragen wir, wenn wir den KlientIn zu einer Arbeit oder einer Massnahme „zwingen“ und der Zustand verschlechtert sich? Haftung?


SozialhilfeProblematik der Arztzeugnisse

Lösungsansatz

Netzwerkgespräch mit allen Beteiligten (KlientIn, Arzt, Sozialdienst) suchen.

Möglichkeit einer Überprüfung durch einen beratenden Arzt (Vertrauensarzt KSA?).


SozialhilfeHandlungsmöglichkeiten bei fehlender Mitwirkung des Klienten/der Klientin

Sanktion gemäss Art. 24 Sozialhilfegesetz

Streichung der Integrationszulage MIZ / Fr. 100.– pro Monat

Kürzung des Grundbedarfs um maximal 15 %

Nichteintreten auf Hilfegesuch

Leistungseinstellung mangels Nachweis der Bedürftigkeit


SozialhilfeHandlungsmöglichkeiten bei fehlender Mitwirkung des Klienten, der Klientin

zu prüfen ist jeweils, ob:

der/die KlientIn relevante Gründe für sein/ihr Verhalten hat

die Kürzung in einem angemessenen Verhältnis zum Fehlverhalten steht

die betroffene Person durch eine Änderung ihres Verhaltens selbst dafür sorgen kann, dass der Anlass für die Kürzung wegfällt.


SozialhilfeLeistungskürzung als Sanktion

Sie sind in Form einer beschwerdefähigen Verfügung zu erlassen und entsprechend zu begründen. Die betroffene Person muss Gelegenheit erhalten, sich vorgängig zum Sachverhalt zu äussern.


SozialhilfeArbeitsmarktfähigkeit (Beschäftigungs- fähigkeit) aus der Sicht der Sozialhilfe

Keine oder nur teilweise einschränkende gesundheitliche Probleme

Ressourcen / Fähigkeiten

Motivation

Angepasstes Sozialverhalten und / oder Sozialkompetenzen

Geregelte Betreuungssituation der Kinder (v.a. bei Alleinerziehenden)


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