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Mephisto – Karriere eines Romans

Mephisto – Karriere eines Romans. Die Freiheit der Kunst gegen den Schutz der Persönlichkeit. Seminar:Literatur und Zensur in der Bundesrepublik Dozent: Dr. Matthias Lorenz Referentin: Mareike Hinz. Gliederung. Lebenslauf von Klaus Mann und Gustaf Gründgens

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Mephisto – Karriere eines Romans

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Presentation Transcript


  1. Mephisto – Karriere eines Romans Die Freiheit der Kunst gegen den Schutz der Persönlichkeit Seminar:Literatur und Zensur in der Bundesrepublik Dozent: Dr. Matthias Lorenz Referentin: Mareike Hinz

  2. Gliederung • Lebenslauf von Klaus Mann und Gustaf Gründgens • Inhalt des Romans • Vergleich der Figuren und ihrer Modelle, insbesondere G. Gründgens und H. Höfgen • Die Entstehung des Romans • Veröffentlichung bis 1949 • Publikation bis 1963 • Die Prozesse • Mephisto- Die Rückkehr • Quellenangaben

  3. Klaus Heinrich Thomas Mann • 18.11.1906 in München geboren • ältester Sohn von Thomas Mann und Katia Pringsheim, Mutter jüdischer Herkunft • 4 Geschwister, lebenslang enge Verbindung zu Erika Mann (1905- 1969)‏ • entstammt gebildetem Großbürgertum-> finanziell abgesichert, bereits in der Jugend Umgang mit angesehenen (künstlerischen) Persönlichkeiten • Schauspieler, Schriftsteller, Journalist • homosexuell

  4. Gustav Gründgens • 22.12.1899 in Düsseldorf geboren • entstammt ärmeren Schicht -> keine finanzielle Unabhängigkeit • erfolgreicher Film- und Theaterschauspieler, Regisseur und Theaterindentant in Deutschland • homosexuell

  5. Gustav Gründgens 1917 Schauspielerdebüt als Soldat am Fronttheater Friedrichsburg 1919 Ausbildung an der Hochschule für Bühnenkunst in Düsseldorf 1916 - 1922 Klaus Mann • 1916 Gymnasium in München • 1922 Internat in Hochwaldhausen mit Erika • nach Schließung des Internats ging Klaus an die Odenwaldschule, Erika nach München • Entdeckung seiner homosexuellen Veranlagung • schrieb eigene Stücke, eigene Theatergruppe, erfolglose Veröffentlichungen

  6. Gustav Gründgens 1923 Schauspieler bei den Hamburger Kammerspielen, die unter Leitung von Erich Ziegel zur erfolgreichen literarischen Bühne wurden G. Gründgens wurde zum vielseitigen „Star“ der Hamburger Bühne Änderung der Schreibweise seines Names von Gustav zu Gustaf 1923 - 1924 Klaus Mann • 1923 Rückkehr nach München, Privatlehrer, brach Abitur ab • erster Besuch in Berlin, erster Auftritt im Kabarett • wohnte bei Schauspielerin Erika in Berlin • erste schriftstellerische Erfolge • Buch „ Vor dem Leben“, erfolgreiches Bühnenstück „Anja und Esther“ • Anstellung als 3.Theaterkritiker

  7. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein

  8. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf

  9. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim

  10. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele

  11. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind

  12. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind • Premiere 21.4.1927-> schlechte Kritiken

  13. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind • Premiere 21.4.1927-> schlechte Kritiken • 2. und 9. Mai Aufführung in Berlin

  14. 1925 - 1927 Klaus Mann und Gustaf Grüngens • September 1925 lernten K. Mann, E. Mann und P. Wedekind G. Gründgens kennen, gemeinsam studierten sie „Anja und Esther“ ein • 1926 Verlobung und Heirat von Erika und Gustaf • Klaus Mann verlobte sich mit Pamela Wedekind, die heiratet aber schließlich Carl Sternheim • G. Gründgens wurde Leiter der Hamburger Kammerspiele • K. Manns „Revue zu Vieren“ inszenierte G. Gründgens, die Hauptrollen hatten K. Mann, E. Mann, G. Gründgens und P. Wedekind • Premiere 21.4.1927-> schlechte Kritiken • 2. und 9. Mai Aufführung in Berlin • G. Gründgens stieg in Berlin aus

  15. Gustaf Gründgens von 1926 – 1932 Inszenierung von 19 Stücken + Nebentätigkeiten als Schauspieler 9.1.1929 Scheidung von Erika Mann 1928 / 29 ging er von Hamburg nach Berlin ->Neuanfang spielte unter der Leitung von Max Reinhardt nur noch Komödien und Kammerrevuen 1932 erhielt er seine erste Rolle im Berliner Staatstheater: „ Mephisto“ in Goethes „Faust“ 1927 - 1932 Klaus Mann • 1927 – 1933 zahlreiche Reisen • schrieb und veröffentlichte viel • erkannte die Gefährdung Europas • ab 1930 bezog er stärkere Stellung gegen den Nationalsozialismus • 1932 endgültiges Zerbrechen der Freundschaft zu G. Gründgens: beide Geschwister kamen nicht damit klar, dass er Karriere über alles andere stellte

  16. Gustaf Gründgens hielt sich während Machtübernahme in Paris auf, kehrte dennoch nach Berlin zurück spielte mit Emmy Sonnemann, Freundin, spätere Frau Görings, zusammen am Berliner Staatstheater Hermann Göring wurde sein Protegiere 1933 Klaus Mann • 12.3.1933 ging Erika Mann ins Exil in die Schweiz zu ihren Eltern, Klaus folgte einen Tag später • Planung der literarischen Zeitschrift „Die Sammlung“, die ab September im Amsterdamer Querido Verlag erschien • arbeitete zu dem als freier Lektor beim Verlag

  17. Gustaf Gründgens 26.2.1934 wurde er Intendant des Staatstheaters das Theater wurde innerhalb von 2 Jahren zur repräsentativen Bühne des Reiches Angriffe von J. Goebbels aufgrund seiner Homosexualität Februar 1936 Gespräch mit Hitler, danach Urlaub in Sizilien er emigrierte für einen Tag durch die Ernennung zum preuß-ischen Staatsrat kehrte er zurück Juni '36 Heirat mit Marianna Hoppe 1934 - 1936 Klaus Mann • wechselnde Aufenthaltsorte, unter anderem Amsterdam, Paris, Schweiz, USA • verfasste 3 Romane in drei Jahren • 1934 Flucht in den Norden • 1935Symphonie Pathétique • 1936 Mephisto

  18. Gustaf Gründgens arbeitete weiterhin als Intendant hatte einen jüdisch stämmischen Sekretär, den er selbst bezahlte 1937- 1945 Klaus Mann • wanderte 1938 nach Amerika aus • schrieb Romane und seine Autobiographie „The Turning- Point“ • bemühte sich um Aufnahme in die amerikanische Armee • erhielt 1942 die amerikanische Staatsbürgerschaft • ab 1942 Journalist bei der amerikanischen Armee, prangert deutsche Kriegspropaganda an

  19. Gustaf Gründgens Gustav von Wangeheim sollte im Auftrag der Russen das deutsche Theater in Berlin wiederaufbauen durch Einsatz ehemaliger Mitarbeiter G. Gründgens wurde dieser aus dem russ. Militärlager entlassen 3.5.1947 erster Auftritt in „Snob“ Herbst 1947 Leiter der städtischen Bühne Düsseldorf Ab 1945 Klaus Mann • nach Kriegsende arbeitete er für amerikanische Zeitungen ( „The Stars and Stripes“), betonte Zusammenhang zwischen Kunst und Politik • arbeitete „The Turning- Point“ zum „Wendepunkt“ um • kämpfte mit Schwierigkeiten „Mephisto“ in Deutschland zu veröffentlichen

  20. Gustaf Gründgens Adoption seines langjährigen Assistenten und Regisseur Peter Gorski wurde 1949 Präsident des Deutschen Bühnenvereins 1953 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern als erster deutscher Künstler nach dem Krieg starb am 7. Oktober 1963 in Manila an Überdosis Schlafmittel Ab 1945 Klaus Mann • Er „zerbricht“ am Nachkriegsdeutschland • Verbitterung durch politische Gegebenheit (insbesondere die Spaltung von Ost und West-> Kalter Krieg)‏ • Drogenmissbrauch und Todessehnsüchte • Selbstmord 21.Mai 1949 in Cannes

  21. Inhalt des Romans

  22. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930

  23. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins

  24. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen

  25. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später

  26. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“

  27. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“ • während der Machtübernahme hält er sich im Ausland auf, zögert erst, kehrt dann aber doch nach Deutschland zurück

  28. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“ • während der Machtübernahme hält er sich im Ausland auf, zögert erst, kehrt dann aber doch nach Deutschland zurück • unter dem Protektorat des Ministerpräsidenten wächst der Erfolg, er wird Staatstheaterintendant

  29. Inhalt des Romans • Hendrik Höfgen ist ein (un)talentierter Schauspieler am Hamburger Künstlertheater um 1930 • H. Höfgen betreibt „Lustspiele“ mit Prinzessin Tebab alias Juliette Martins • er bezieht keine ( politische) Position, will sich mit allen gut stellen • er heiratet Barbara Bruckner, die er durch die Schauspielerin Nicoletta von Niebuhr kennen lernt, die Trennung erfolgt nur kurze Zeit später • durch Hilfe von einflussreiche Persönlichkeiten gelingt ihm schließlich der Schritt nach Berlin->erst Komödiant, dann 1932/1933 „Mephisto“ • während der Machtübernahme hält er sich im Ausland auf, zögert erst, kehrt dann aber doch nach Deutschland zurück • unter dem Protektorat des Ministerpräsidenten wächst der Erfolg, er wird Staatstheaterintendant • trotz Bemühung seine Postionen auszunutzen, um anderen zu helfen, stürzt er am Ende in (Selbst-)Verzweiflung

  30. Vergleich Höfgen und Gründgens

  31. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben

  32. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏

  33. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏

  34. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen

  35. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant

  36. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden

  37. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏

  38. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏ • beide verlassen ihr erfolgreiches „Provinztheater“ um in Berlin neu-anzufangen, beide zuerst mit kleinen Rollen, hauptsächlich als Komödiant

  39. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏ • beide verlassen ihr erfolgreiches „Provinztheater“ um in Berlin neu-anzufangen, beide zuerst mit kleinen Rollen, hauptsächlich als Komödiant • beide behaupten „revolutionäres Theater“ machen zu wollen

  40. Vergleich Höfgen und Gründgens • Vor- und Nachname mit selben Anfangsbuchstaben • Wechsel der Name ( Gustav -> Gustaf, Heinz -> Hendrik)‏ • ähnliches Aussehen ( Glatze, Monokel usw.)‏ • beide stammen aus relativ ärmlichen Verhältnissen • beide Schauspieler ( Film + Theater), beide Regisseur und Intendant • beide heiraten relativ spontan und lassen sich wieder scheiden • „abnorme“ sexuelle Neigungen ( Tebab vs. Homosexualität)‏ • beide verlassen ihr erfolgreiches „Provinztheater“ um in Berlin neu-anzufangen, beide zuerst mit kleinen Rollen, hauptsächlich als Komödiant • beide behaupten „revolutionäres Theater“ machen zu wollen • die Rolle „Mephisto“ wird für beide zum Durchbruch, beide glänzen in den Rollen von „Bösewichten“

  41. Vergleich Höfgen und Gründgens • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück

  42. Vergleich Höfgen und Gründgens • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt

  43. Vergleich Höfgen und Gründgens • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt • beide gestehen ihre „abnormen“ sexuellen Neigungen dem Minister-präsidenten/ Hermann Göring, beide heiraten erneut, um aufkommende Gerüchte zu unterbinden

  44. Vergleich Höfgen und Gründgens • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt • beide gestehen ihre „abnormen“ sexuellen Neigungen dem Minister-präsidenten/ Hermann Göring, beide heiraten erneut, um aufkommende Gerüchte zu unterbinden • beide spielen mit der Verlobten des Ministerpräsidenten zusammen am Theater

  45. Vergleich Höfgen und Gründgens • beide halten sich während der Machtübernahme im Ausland auf, kehren aber dennoch zurück • beide werden vom Ministerpräsidenten/ Hermann Göring beschützt • beide gestehen ihre „abnormen“ sexuellen Neigungen dem Minister-präsidenten/ Hermann Göring, beide heiraten erneut, um aufkommende Gerüchte zu unterbinden • beide spielen mit der Verlobten des Ministerpräsidenten zusammen am Theater • beide bemühen sich durch ihre Position im dritten Reich Verfolgten zu helfen

  46. Cäsar von Muck = Hanns Johst Benjamin Pelz = Gottfried Benn Hans Miklas = Slenka Lotte Lindenthal = Emmy Sonnenmann- (Göring)‏ „Der Dicke“/ Ministerpräsident = Hermann Göring „Der Hinkende“ / Propaganda-minister = Joseph Goebbels „Das Schnurbärtchen“ / Der Führer = Adolf Hitler Die anderen Figuren und ihre Modelle • Geheimrat Bruckner = Thomas / Heinrich Mann • Sebastian = Klaus Mann • Barbara Bruckner = Erika Mann • Hedda von Herzfeld = Therse Giehse / Luzy von Jacoby / Mirjam Horwitz • Rahel Mohrenwitz = Ilse • Angelika Siebert = Ruth Hellberg • Die Motz = Loja • Rolf Bonnetti = Bernhard Minetti / Victor de Kowa

  47. Entstehung des Romans

  48. Entstehung des Romans • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann

  49. Entstehung des Romans • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann • Hermann Kesten, ebenfalls Autor, riet Klaus Mann in einem Brief, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich [zu] schreiben, und zwar [...] die Figur des von Ihnen künstlerisch [...] schon bedachten Herrn Staats-indentanten Gründgens [...]“

  50. Entstehung des Romans • K. Manns Verleger Fritz H. Landshoff stellte ihm im Mitte 1935 für ein Jahr lang Geld zu Verfügung, damit er einen Roman schreiben kann • Hermann Kesten, ebenfalls Autor, riet Klaus Mann in einem Brief, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich [zu] schreiben, und zwar [...] die Figur des von Ihnen künstlerisch [...] schon bedachten Herrn Staats-indentanten Gründgens [...]“ • trotz anfänglichem Zögern nahm Klaus Mann den Vorschlag an und fertigte erste Entwürfe im Januar 1936 in Engardin an

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