Indirekteinleiter bestimmungen f r die abfallwirtschaft
This presentation is the property of its rightful owner.
Sponsored Links
1 / 20

INDIREKTEINLEITER-BESTIMMUNGEN FÜR DIE ABFALLWIRTSCHAFT PowerPoint PPT Presentation


  • 90 Views
  • Uploaded on
  • Presentation posted in: General

INDIREKTEINLEITER-BESTIMMUNGEN FÜR DIE ABFALLWIRTSCHAFT. SEPTEMBER 2001. Herkunftsbereiche für Abwasser aus der Abfallwirtschaft. Verbrennung von Müll und sonstigem Abfall Physikalisch - chemische oder biologische Abfallbehandlung Ablagerung von Abfall.

Download Presentation

INDIREKTEINLEITER-BESTIMMUNGEN FÜR DIE ABFALLWIRTSCHAFT

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Presentation Transcript


Indirekteinleiter bestimmungen f r die abfallwirtschaft

INDIREKTEINLEITER-BESTIMMUNGENFÜR DIE ABFALLWIRTSCHAFT

SEPTEMBER 2001


Herkunftsbereiche f r abwasser aus der abfallwirtschaft

Herkunftsbereichefür Abwasser aus der Abfallwirtschaft

  • Verbrennung von Müll und sonstigem Abfall

  • Physikalisch - chemische oder biologische Abfallbehandlung

  • Ablagerung von Abfall


Aev verbrennungsgas bgbl nr 886 1995 geltungsbereich

AEV VERBRENNUNGSGASBGBl. Nr. 886/1995GELTUNGSBEREICH

  • Anlage A Konzentrationsgrenzwerte für alle Arten von Abwasser aus der Reinigung von Verbrennungsgas

  • Anlagen E und F frachtspezifische Begrenzungen für Abwasser aus der Reinigung von Gas aus der Verbrennung von Müll oder Abfall ausgenommen Müll


Aev verbrennungsgas ausschlusskriterien

AEV VERBRENNUNGSGASAUSSCHLUSSKRITERIEN

  • Kühlsysteme und Dampferzeuger

  • Wasseraufbereitung

  • Abluftreinigung

  • Häusliches Abwasser

  • Gezielte Reaktionen im Sinne eines Synthese- oder Produktionsprozesses während oder nach der Verbrennung

  • Verbrennungsgas und Abluft fallen vermischt an, sodass die Zusammensetzung der Mischung erheblich von der Zusammensetzung des Verbrennungsgases abweicht


Aev abfallbehandlung bgbl ii nr 9 1999 geltungsbereich

AEV ABFALLBEHANDLUNGBGBl. II Nr. 9/1999GELTUNGSBEREICH

  • Anlage A Behandeln von festen, flüssigen oder pastösen Abfällen mit physikalisch - chemischen Verfahren einschließlich Abluft- und Anlagen- reinigung

  • Anlage B Behandeln von festen, flüssigen oder pastösen Abfällen mit biologischen Verfahren einschließlich Abluft- und Anlagenreinigung


Aev abfallbehandlung ausschlusskriterien

AEV ABFALLBEHANDLUNGAUSSCHLUSSKRITERIEN

  • Kühlsysteme und Dampferzeuger

  • Wasseraufbereitung incl. Behandlung der Rückstände

  • Laboratorien

  • Zentrate aus der Behandlung von Sickerwasser aus Abfalldeponien

  • Aufarbeitung fotografischer Bäder

  • Behandlung von Abfällen aus der Massentierhaltung

  • Abfallbehandlung als Vorbehandlungsschritt vor einer Verwertung des vorbehandelten Abfalles in einem Produktionsprozess


Aev deponiesickerwasser geltungsbereich

AEV DEPONIESICKERWASSERGELTUNGSBEREICH

  • BGBl. Nr. 613/1992 Anlage A : Sickerwasser aus Deponien für Müll, Klärschlamm, Kompost, sonstiges organisches Material (TOC - Gehalt > 5 Masse%) und Gemische der genannten Abfälle

  • AAEV Anlage A : Sickerwasser aus einer sonstigen Deponie (z.B. Bodenaushubdeponie, Baurestmassen- deponie, Reststoffdeponie, Deponie für sonstige Massenabfälle mit TOC - Gehalt nicht größer 5 Masse%);


Aev deponiesickerwasser ausschlusskriterien

AEV DEPONIESICKERWASSERAUSSCHLUSSKRITERIEN

  • Häusliches Abwasser

  • Laboratorien

  • Fahrzeugtechnik (Betankung, Wartung etc. von Kfz)

  • Physikalisch - chemische oder biologische Abfallbehandlung

  • Grund- und Oberflächenwasser aus der Sicherung oder Sanierung von Altlasten

  • Sickerwasser aus Abfällen, deren Entsorgung den Bestimmungen der Strahlenschutzverordnung unterliegt

  • Sickerwasser aus Untertagedeponien


32b wrg 1959 regelungs bersicht

§ 32b WRG 1959 REGELUNGSÜBERSICHT

  • Verordnete Emissionsbegrenzungen gelten ex lege; Bewilligung für die Einleitung ist nicht erforderlich; Kanalisationsunternehmen kann Abweichungen gestatten

  • Mitteilungspflicht für Abwasser, dessen Beschaffenheit mehr als geringfügig von der Beschaffenheit des häuslichen Abwassers abweicht

  • Indirekteinleiter ist verpflichtet zur Abwasserüberwachung; er legt alle zwei Jahre einen Bericht über die Beschaffenheit seines Abwassers vor

  • Kanalisationsunternehmen führt Abwasserkataster; Verpflichtung zur laufenden Aktualisierung und Berichtvorlage an die Behörde

  • Bewilligungspflicht für Indirekteinleitung in bestimmten Fällen (Gefährlichkeit, Abwasseranfall, Gemeinschaftsrecht etc.)

  • Verordnungsermächtigung für BMLFUW betreffend Festlegungen zur Überwachung von Indirekteinleitungen


Wasserrechtliche behandlung von abwassereinleitungen

WASSERRECHTLICHE BEHANDLUNG VON ABWASSEREINLEITUNGEN

ABWASSER

EINLEITUNG ÜBER DIE EIGENE

KANALISATION IN EIN GEWÄSSER

(DIREKTEINLEITUNG)

EINLEITUNG ÜBER DIE KANALISATION

EINES ANDEREN IN EIN GEWÄSSER

(INDIREKTEINLEITUNG)

ABWASSERBESCHAFFENHEIT WEICHT

MEHR ALS GERINGFÜGIG VON DER

DES HÄUSLICHEN ABWASSERS AB ?

EINWIRKUNG AUF DIE GEWÄSSER-

BESCHAFFENHEIT MEHR ALS

GERINGFÜGIG ?

nein janein ja

KEINE BEWILLIGUNG

NACH WRG

ERFORDERLICH

§ 32 (1) WRG

BEWILLIGUNG

NACHWRG

ERFORDERLICH

§ 32 (2) WRG

KEINE MITTEILUNG

ODER BEWILLIGUNG

NACH WRG

ERFORDERLICH

§ 32 b (2) WRG

MITTEILUNG UND ERF.

BEWILLIGUNG NACH

WRG ERFORDERLICH

§ 32 b (2) und (5) WRG


Iev bgbl ii nr 222 1998 geltungsbereich

IEV BGBl. II Nr. 222/1998GELTUNGSBEREICH

  • ABWASSER (§ 1 Abs. 3 AAEV)

  • NIEDERSCHLAGSWASSER; WELCHES IN DEN GELTUNGSBEREICH EINER SPARTENVERORD- NUNG NACH § 4 Abs. 2 Z 1.4 bis 12.2 AAEV FÄLLT

  • GRUNDWASSER AUS BERGBAUTÄTIGKEITEN; WELCHES DURCH SEINE VERWENDUNG ZU ABWASSER WIRD

  • SICKERWASSER AUS ABFALLDEPONIEN

  • WÄSSRIGES KONDENSAT AUSGENOMMEN NIEDERSCHLAGSWSSER


Iev bgbl ii nr 222 1998 definitionen

IEV BGBl. II Nr. 222/1998DEFINITIONEN

  • Indirekteinleitung: Einleitung von Abwasser in eine Kanalisation, deren Bewilligung nach § 32 WRG 1959 der Einleiter nicht innehat

  • Kanalisation: Gemäß § 32 WRG 1959 bewilligungs- pflichtige Anlage zur Sammlung und Reinigung von Abwasser etc. einschließlich der Sonderbauwerke

  • Kanalisationsunternehmen: Inhaber der Bewilligung nach § 32 WRG 1959 zur Einleitung der in der Kanalisation gesammelten Abwässer in ein Gewässer


Indirekteinleiter bestimmungen f r die abfallwirtschaft

WASSERRECHTLICHE BEHANDLUNG VONINDIREKTEINLEITUNGEN - ENTSCHEIDUNGSKRITERIEN

INDIREKTEINLEITUNG

in eine in eine

NICHTÖFFENTLICHE

KANALISATION

ÖFFENTLICHE

KANALISATION

ABWEICHUNG VON EINER VERORDNETEN

EMISSIONSBEGRENZUNG FÜR EINEN

GEFÄHRLICHEN INHALTSSTOFF

ZUGESTANDEN? (§ 4 Abs. 7 AAEV)

FÄLLT DAS ABWASSER IN EINEN

HERKUNFTSBEREICH NACH IEV

ANLAGE A ?

nein ja

ja nein

ÜBERSCHREITET DIE MITGETEILTE

ABWASSERMENGEODER DIE MITGE-

TEILTE FRACHT FÜR EINEN

GEFÄHRLICHEN INHALTSSTOFF DEN

SCHWELLENWERT NACH § 2 Abs. 3 IEV ?

ÜBERSCHREITET DIE MITGETEILTE

FRACHT FÜR EINEN GEFÄHRLICHEN

INHALTSSTOFF DEN SCHWELLENWERT

NACH § 3 IEV ?

nein nein

EINLEITUNG NUR MITTEILUNGSPFLICHTIG

ja

ja

EINLEITUNG MITTEILUNGS- UND

BEWILLIGUNGSPFLICHTIG


Indirekteinleiter bestimmungen f r die abfallwirtschaft

EINTEILUNG VON WÄSSERN NACH DEM VERSCHMUTZUNGSGRADBEI DER EINLEITUNG IN EINE KANALISATION

MISCHSYSTEM

TRENNSYSTEM

SCHMUTZWASSERKANALISATION

TRENNSYSTEM

REGENWASSER-

KANALISATION

ABWASSER UND

ABWASSERÄHNLICHE

WÄSSER

NIEDERSCHLAGS-

WASSER

REINIGUNGS-

BEDÜRFTIG

NICHT

REINIGUNGS-

BEDÜRFTIG


Indirekteinleiterverordnung iev bgbl ii nr 222 1998 fristen und termine

Indirekteinleiterverordnung(IEV, BGBl. II Nr. 222/1998)Fristen und Termine

1. Datum des Inkrafttretens 12. Juli 1998

2. Berichtvorlage betreffend Abwasserbeschaffenheit durch den Indirekteinleiter auf der Basis von Messungen der Abwasserbeschaffenheit an das Kanalisationsunternehmen

3.Berichte des Kanalisationsunternehmens an die Behörde

-in dreijährlichen Intervallen Gesamtbericht - d.h. erster Bericht am 12. JULI 2001

-in jährlichen Intervallen betreffend Aktualisierung - d.h. erster Aktualisierungsbericht am 12. JULI 2002

4.Fristen betreffend Übergangsbestimmungen


Iev bgbl ii nr 222 1998 berwachung nicht bewilligungspfichtiger indirekteinleiter

IEV BGBl. II Nr. 222/1998ÜBERWACHUNG NICHT BEWILLIGUNGSPFICHTIGER INDIREKTEINLEITER

  • Gegenstand der Überwachung: Emissionsbegrenzungen einschließlich zugestandene Abweichungen, Abwasser- mengen oder Wasserverbrauch, Stofffrachten, Schwellenwerte

  • Zweijährlicher Überwachungszeitraum

  • Parameterauswahl im Einvernehmen mit Kanalisations- unternehmen

  • Überwachungsmodalitäten abhängig von mitgeteilter Abwassermenge

  • Alternative Überwachung für bestimmte Sparten


Indirekteinleiter bestimmungen f r die abfallwirtschaft

MITGETEILTE TAGESWASSERMENGE

MINDESTHÄUFIGKEIT DER ÜBERWACHUNG

IM ZWEIJÄHRLICHEN BERICHTSZEITRAUM

PROBENAHME

EIGENÜBERWACHUNG

FREMDÜBERWACHUNG

NICHT GRÖSSER

ALS 5 m3/d

---

1

STICHPROBE

GRÖSSER ALS 5 m3/d ABER NICHT GRÖSSER

ALS 50 m3/d

---

2

QUALIFIZIERTE

STICHPROBE

GRÖSSER ALS 50 m3/d

5

1

ENTSPRECHEND

SPARTEN AEV,

i.d.R. mengenproportionale

Tagesmischprobe

WASSERRECHTLICHE BEHANDLUNG VON INDIREKTEINLEITUNGENMINDESTANFORDERUNGEN DER ÜBERWACHUNG


Indirekteinleiter bestimmungen f r die abfallwirtschaft

WASSERRECHTLICHE BEHANDLUNG VONINDIREKTEINLEITUNGENÜBERGANGSBESTIMMUNGEN

KEINE MITTEILUNG

ERFORDERLICH

KEINE

BEWILLIGUNGS-

PFLICHT

NACH § 32 b WRG

MITTEILUNGSPFLICHT

AB 12. JULI 1998

BINNEN

JAHRESFRIST

BEWILLIGUNGS-

PFLICHT

AB 12. JULI 1998

BEWILLIGUNGS-

PFLICHT

AB 12. JULI 1999

INDIREKTEINLEITUNG

EINLEITUNG MITTEILUNGSPFLICHTIG

EINLEITUNG MITTEILUNGS- UND

BEWILLIGUNGSPFLICHTIG

BESTEHT

AM 12. JULI 1998 EINE

RECHTLICHE REGELUNG

FÜR DIE ABWASSER-

ÜBERWACHUNG?

WAR DIE INDIREKTEIN-

LEITUNG AM 11. JULI 1997

WASSERRECHTLICH

BEWILLIGT (§§ 32(4) oder

33g(3) WRG) ?

ja

ja

nein

nein

ja

IST VOR DEM 12. JULI 1998

EINE MITTEILUNG

HINSICHTLICH

ABWASSERÜBERWACHUNG

ERFOLGT?

ERFOLGTE AM 12.JULI 1998

DIE INDIREKTEINLEITUNG

MIT ZUSTIMMUNG DES

KANALISATIONSUNTER-

NEHMENS ?

nein

nein

ja

ERFOLGT DER ANTRAG AUF

WASSERRECHTLICHE

BEWILLIGUNG INNERHALB

VON 6 MONATEN NACH DEM

12. JULI 1998 ?

nein

ja


Iev bgbl ii nr 222 1998 anlagen

IEV BGBl. II Nr. 222/1998ANLAGEN

  • ANLAGE A : Herkunftsbereiche von Abwässern, deren Einleitungen in eine öffentliche Kanalisation der Bewilligungspflicht nach § 32b WRG 1995 unterliegen

  • ANLAGE B : Schwellenwerte für Tagesfrachten bei Einleitung in eine öffentliche Kanalisation bei einer ARA mit einem Bemessungswert von < 1000 EW60

  • ANLAGE C : Mindestinhalt einer Mitteilung nach § 32b Abs. 2 WRG 1959

  • ANLAGEN D und E : Mindestinhalte der Berichte des Kanalisationsunternehmens an die Behörde


Iev anlage a bewilligungspflichtige abwasser herkunftsbereiche der abfallwirtschaft

IEV ANLAGE ABEWILLIGUNGSPFLICHTIGE ABWASSER- HERKUNFTSBEREICHE DER ABFALLWIRTSCHAFT

  • Reinigung von Gas aus der Verbrennung von Abfällen (§ 4 Abs. 2 Z 4.2 AAEV)

  • Sickerwasser aus Abfalldeponien ausgenommen aus Bodenaushubdeponien oder Baurestmassendeponien gemäß § 3 Z 1oder 2 DepV BGBl. Nr. 164/1996 (§ 4 Abs. 2 Z 12.1 AAEV)

  • Physikalisch - chemische oder biologische Abfallbehandlung (§ 4 Abs. 2 Z 12.2 AAEV)


  • Login