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Transferinstrumente für Konvergenz & Solidarität in der E(W)U. 14-06-2013 von: Sven Giegold , MEP Anselm Dannecker. Wo könnten wir stehen?. Automatische antizyklische Transfermechanismen. Risikotransfer durch gemeinsame Haftung.

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Transferinstrumente f r konvergenz solidarit t in der e w u

Transferinstrumente für Konvergenz & Solidarität in der E(W)U

14-06-2013

von:

Sven Giegold, MEP

Anselm Dannecker


Wo k nnten wir stehen
Wo könnten wir stehen? E(W)U

Automatische antizyklische Transfermechanismen

Risikotransfer durch gemeinsame Haftung

Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen

Investitionsschemata

Föderales Eurozonen-Budget mit Handlungskompetenz für öffentliche Güter

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Der gro e rahmen charakteristika verschiedener transferschemata
Der große Rahmen: E(W)UCharakteristika verschiedener Transferschemata

  • Trigger

    • Automatisch

    • Diskretionär

  • Art des Transfers

    • Direktinvestition

    • zweckgebunden

    • Budgethilfe

    • Risikotransfer

  • Konditionalität

    • An Strukturreformen geknüpft

    • An Rückzahlung geknüpft

    • Keine Konditionalität

  • Struktur

    • Symmetrisch

    • Asymmetrisch

  • Anwendungsbereich

    • EWU

    • EWU + freiwillige Teilnahme

    • EU

    • [jedes mit oder ohne Länder in einem der Anpassungsprogramme der EU]

  • Weitere Kriterien

    • Änderungen der Verträge

    • Demokratische Kontrolle

    • Wiederstand der Mitgliedstaaten

    • Respektierung des Subsidiaritätsprinzips

    • Permanente Transfers in eine Richtung

    • Moral hazard

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Wo k nnten wir stehen1
Wo könnten wir stehen? E(W)U

Automatische antizyklische Transfermechanismen

Risikotransfer durch gemeinsame Haftung

Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen

Investitionsschemata

Föderales Eurozonen-Budget mit Handlungskompetenz für öffentliche Güter

Sven Giegold

Anselm Dannecker


F derales eurozonen budget
Föderales Eurozonen-Budget E(W)U

Kurzbeschreibung:

  • Ausgaben & Einnahmenfürdefinierteseuropäischesöffentliches Gut wird auf Euro-Ebeneverlagert (z.B. Arbeitslosigkeit)

Verteilungskriterium

Diskretionäre Entscheidung innerhalb des Mandats

Mittelverwaltung

EWU Regierungseinheit

Mittelverwendung

Mittelherkunft

Vorteile

  • TatsächlichesBudget, das diskretionäre und damitgezielteInvestitionenerlaubt

  • Institution, die auf Basis des europäischen Interesse entscheidet

    Nachteile

  • Extreme Widerstände der Mitgliedstaaten

  • Güter, die zyklisch genug sind, um wirksame Krisenpolitik zu betreiben, hängen typischerweise stark von gesellschaftlichen Präferenzen ab

  • Diskretionäre Entscheidungen können verzögert sein

Einnahmen aus Steuererhebung /Beitragszahlung im Zusammenhang mit dem öffentlichen Gut

Ausgaben für Bereitstellung des öffentlichen Guts

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Vetter (Deutsch Bank Research), 2011; Wolff (Bruegel), 2012; Pisany-Ferry et al. (Bruegel), 2013


Wo k nnten wir stehen2
Wo könnten wir stehen? E(W)U

Automatische antizyklische Transfermechanismen

Risikotransfer durch gemeinsame Haftung

Investitionsschemata

Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen

Föderales Eurozonen-Budget mit Handlungskompetenz für öffentliche Güter

Kein wirklicher Transfer

Länderspezifische Stabilisatoren

Transferschemata auf Basis von Arbeitslosigkeitsindikatoren

Transferschemata auf Basis des Indikators „Output Gap“

Zyklischer Kredit Stabilisierungs-Fonds

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Transfers auf Basis der Arbeitslosigkeit E(W)U- Generelles Konzept

Verteilungskriterien

  • Abweichung von durchschnittlicherArbeitslosigkeit (abgewissenSchwellenwerten) (Italianer/Vanheukelen 1993)

  • Absolute WertekurzfristigerArbeitslosigkeit(Bajo-Rubio/Roldan2003)

  • GemeinsameBezugskriterien(Dullienseveral papers; Sutherland 2012)

Mittelverwaltung

  • Europäischer Fonds mit oder ohne Kapazität Anleihen auszugeben

  • Geldervermittlung hauptsächlich durch nationale Sozialversicherungssysteme

  • Geldervermittlung durch „europäische Arbeitsagentur“

Mittelherkunft

Mittelverwendung

  • NationaleBudgets:

    • - % des BIP oder BNE (Italianer/Vanheukelen1993)

    • - % der Steuereinnahmen(Bajo-Rubio/Roldan 2003)

  • Arbeitnehmerbeiträge(Dullien several papers; Sutherland 2012)

  • Steuer (MWSt, Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuernetc.)

  • Mischung der oberen

  • Nationale Budgets(Italianer/Vanheukelen 1993)

  • Zweckgebunden in die Budgets(Bajo-Rubio/Roldan 2003)

  • Arbeitslosenunterstützung(Sutherland 2012;Dullien several papers)

  • Arbeitslosenunterstützung + Konditionalität für Strukturreformen

Quellen: Italianer/Vanheukelen, 1993; Bajo-Rubio/Roldan, 2003; Dullien, severalpapers; Sutherland 2012,

also mentionedin: Wolff (Bruegel), 2012; Pisany-Ferry et al. (Bruegel), 2013

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Unemployment based transfers general concept
Unemployment Based Transfers E(W)U- General Concept

Weitere Möglichkeiten

  • Base vs. top-up

  • EWU (+ freiwillige) vs. EU

  • Gebunden and Arbeitsmarktreformen und aktivierendeArbeitsmarktmaßnahmen

  • FestgelegteRückzahlung, um permanente Transfers zuverhindern

  • %-satz des letztenEinkommens vs. Flat rate Zahlung [+ Deckelungbei %-satz des mittlerennationalenEinkommes]

  • Bezugsdauer

  • Gemeinsame euro-weiteBezugskriterien vs. nationaleBezugskriterien

  • MöglichkeitzurEntscheidung die BezugsdauerimKrisenfallzuverlängern

Nationale Versicherung

Common standard (e.g. 50% ofpastwages in total)

E(W)U Versicherung

E(W)U Versicherung

National provisions

duration

duration

Vorteile

  • Sehr leicht verständlich

  • Direkt nachfragewirksame

  • Vergleichsweise verlässlicher Indikator

  • Nach Simulationen effektiv

  • Kein Ländertransfer, sondern Transfer nachsozialem Kriterium

    Nachteile

  • Politischer Widerstand (Art. 153(4))

  • Moral hazard: könnte Arbeitsmarktreformen verzögern

  • Versteckter Budgettransfer auf Basis eines komplizierten on institutionellen Setups

  • Arbeitslosigkeit als Indikator meist leicht verzögert

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Output gap based transfer schemes generelles konzept
Output gap based transfer schemes E(W)U- Generelles Konzept

Kurzbeschreibung:

  • EWU Mitgliedstaaten, die über Produktionspotenzial produzieren unterstützen Staaten, die darunter produzieren

  • Indikator: outputgap („Produktionslücke“)

Verteilungskriterien

  • Output gap < durchschnittl. EWU outputgap(Enderlein et al. 2013)

  • Output gap < -2% (exemplarisch gewählter Schwellenwert für Simulation)(Pisany-Ferry et al. 2012)

Mittelverwaltung

  • “a group of representatives of national finance ministries (…) under the control of national parliamentarians” (Padoa-Schioppa Group 2012)

  • Fonds ohne Möglichkeit sich Schulden aufzunehmen(Enderlein et al. 2013)

  • Fonds mit der Möglichkeit Schulden aufzunehmen(Pisany-Ferry et al. 2012)

Mittelherkunft

Mittelverwendung

Nationale Budgets der EWU Mitgliedstaaten

Bedingungsloser Transfer in nationale Budgets

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Cyclical adjustment insurance fund generelles konzept
Cyclical Adjustment Insurance Fund E(W)U- Generelles Konzept

Weitere Möglichkeiten

  • BedingungStrukturreformendurchzuführen

  • Rückzahlungsverpflcihtung, um permanente Transfers zuverhindern

  • ZweckgebundeneZahlungenin nationale Budgets

Vorteile

  • Reagiert direkt

  • Sehr leicht implementierbar; keine wirklichen Transfers von Kompetenzen an E(W)U

  • Nach Simulationen effektiv

  • Enderlein et al. (2013) Simulation gleicht sich aus

  • Kaum Moral Hazard Gefahr

    Nachteile

  • Politischer Widerstand gegen Transfers

  • Output gap sehr fehleranfällig

  • Schwer kommunizierbar, da Indikator auf komplizierter ökonometrischer Methode basiert

  • Kontroverser Indikator („Staaten haben niedrigere Arbeitslosigkeit, als sie haben sollten“)

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Enderlein et al. (Padoa-SchioppaGroup, Notre Europe), 2012; Enderleinet al. (Notre Europe), 2013; 2012; Pisany-Ferry et al. (Bruegel), 2013


Zyklischer kreditstabilisierungsfonds
Zyklischer E(W)UKreditstabilisierungsfonds

Kurzbeschreibung:

  • Einzahlungen in Fonds, wenn Kreditwachstum „exzessiv“

  • Unklar, ob auf nationaler Ebene, oder auf europäischer; prinzipiell beides und auch Mischung möglich

Verteilungskriterien

Unklar

Mittelverwaltung

Zyklischer Stabilisierungsfonds

Mittelverwendung

Mittelherkunft

  • Kreditwachstumssteuer

  • Besteuerung von Kreditvergabe an den Privatsektor, wennsie “exzessiv” ist

  • Z.B. wenn credit WachstumeinbestimmtesVielfaches des BIP-Wachstumsist, dannSteuer von 1% auf Neukredite an Privatsektor

  • KannbeiBedarfnachobenkorrigiertwerden

Unklar [wenn symmetrisch dann Subventuion von Privatsektorkrediten in anderen Ländern]

Vorteile

  • Exzessives Kreditwachstum ein SEHR zuverlässiger Indikator für Bankenkrisen

  • Peilt direkt einen der Faktoren in den Feedback-Mechanismen an

    Nachteile

  • Länder nutzen verschiedene Vehikel, um Kredite an Private zu vergeben

  • Kreditwachstum wird im Prinzip als etwas sehr positives gesehen schwer kommunizierbar

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Nauschnigg (National Bank ofAustria), 2012


L nderspezifische automatische stabilisatoren
Länderspezifische E(W)UautomatischeStabilisatoren

Kurzbeschreibung:

  • EU entwirft länderspezifische Empfehlungen zu antizyklischen Stabilisatoren

  • Ähnlich den EU 2020 Zielen (potenziell Integration)

  • Teil der fiskalischen Überwachung durch die Europäische Kommission

Verteilungskriterien

Muss durchKommissionfestgelegtwerden

Mittelverwaltung

Nationale Regierungen oder nationaler Fonds

Vorteile

  • Lässt antizyklische Stabilisierung bei den Staaten deutlich weniger politischer Widerstand

    Nachteile

  • Weniger effektiv, da Krisenstaaten für langen Zeitraum wenig Spielraum für antizyklische Politik haben keine akute Hilfe

  • Nicht bindend

  • Führt nicht zur Konvergenz der Konjunkturzyklen verschiedener Länder

Mittelherkunft

Mittelverwendung

DurchKommissionfürjedes Land einzelndfestgelegt, z.B. MWSt, Körperschaftssteuer etc.

Muss durchKommissionfestgelegtwerden

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Watt (Trade Union Institute), 2012


Wo k nnten wir stehen3
Wo könnten wir stehen? E(W)U

Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen

Risikotransfer durch gemeinsame Haftung

Automatische antizyklische Transfermechanismen

Investitionsschemata

Föderales Eurozonen-Budget mit Handlungskompetenz für öffentliche Güter

Eurobonds

Eurobills

Schuldentilgungsfonds

Blue Bonds

European Debt Agency

Kein wirkl. Risikotransfer

Union Bonds

Euro-Standard Bills

BIP-indexierte Bonds

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Gemeinsame anleihen
Gemeinsame Anleihen E(W)U

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Guaranteed borrowing
Guaranteed Borrowing E(W)U

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Guaranteed borrowing1
Guaranteed Borrowing E(W)U

  • Euro-Standard Bills

  • Kurzbeschreibung:

  • Nationale (!) Ausgabe von Anleihen mit kurzfristigen Laufzeiten und vorrangiger Auszahlung, die EU weite gemeinsame Standards erfüllen müssenz.B. besichert durch zukünftigen Steuereinnahmen und/oder Immobilien

  • Beschränkt auf gewissen Betrag des BIÜ

    • Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren in Staatsanleihen von Krisenländern

  • Vorteile

  • Standardisierte Anleihen würden potenziell nur einen Prozentpunkte voneinander entfernt gehandelt werden

  • Geringer politischer Widerstand

  • Nachteile

  • Weniger wirksam als Instrumente mit gemeinsamer Haftung

  • Nichtkrisenländer haben nur ein geringes Interesse, Anleihen mit Staatseigentum zu besichern

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: European EconomicAdvisorGroup (ifo), 2012


Guaranteed borrowing2
Guaranteed Borrowing E(W)U

  • GDP-indexedbonds

  • Kurzbeschreibung:

  • Teil der Verzinsung von Staatsanleihen wird auf das indexiert (z.B. 30% des BIP)

  • „Staatsschulden werden als Eigenkapital finanziert“

  • Teile des Ausfallrisikos werden von Investoren übernommen

  • Vorteile

  • Im Falle eines asymmetrischen Schocks zahlene Investoren Teile der Kosten und reduzieren den negativen Effekt auf den Staat

  • Nachteile

  • Die Finanzierung von Staatsschulden würde deutlich teurer werden

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Wolff (Bruegel), 2012; Pisany-Ferry et al. (Bruegel), 2013


Wo k nnten wir stehen4
Wo könnten wir stehen? E(W)U

Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen

Automatische antizyklische Transfermechanismen

Risikotransfer durch gemeinsame Haftung

Investitionsschemata

Föderales Eurozonen-Budget mit Handlungskompetenz für öffentliche Güter

Integration in die makroökonomische Konditionalität

CCI als Solidaritätsinstrument

Convergence & CompetitiveInstruments (CCI)

Institutionelle Vorschläge

Integration ins makroökonomische Ungleichgewichtsverfahren

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Instrumente zur durchsetzung von strukturreformen
Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen E(W)U

  • Convergence& Competitive Instruments

  • Kurzbeschreibung:

  • Vertragsschließung zwischen EU und Mitgliedstaaten zur Durchführung vom Strukturreformen gegen finanzielle Anreize (ex ante & ex post bei effektiver Implementierung)

Verteilungskriterien

  • Wird in Verträgen zwischen EU & Mitgliedstaaten festgelegt; inhaltlich angelehnt an länderspezifische Empfehlungen

  • Im Europäischen Semester beschlossen

Mittelverwaltung

„financialsupportmechanism“

Mittelherkunft

Mittelverwendung

  • Schlüssel der BNE

  • “proceeds of new specific financial resources dedicated to it”

  • Teil des EU Budgets, aberaußerhalb der Deckelungen des mehrjärigenFinanzrahmens

Nationale Budgets + Bedingung länderspezifische Reformen durchzusetzen

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen E(W)U

Konkretisierung des Kommissionsvorschlags durch VandenBosch (2013):

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: European CommissionConsultation 2013; VandenBosch (EGMONT), 2013


Instrumente zur durchsetzung von strukturreformen1
Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen E(W)U

InstitutionalproposalsbyVerhaelst (2013) & Wolff (2013):

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Verhaelst (EGMONT), 2013; Wolff (Bruegel), 2013 (verbal proposal)


Wo k nnten wir stehen5
Wo könnten wir stehen? E(W)U

Instrumente zur Durchsetzung von Strukturreformen

Automatische antizyklische Transfermechanismen

Risikotransfer durch gemeinsame Haftung

Investitionsschemata

Föderales Eurozonen-Budget mit Handlungskompetenz für öffentliche Güter

Marshall Plan für Europa

Europäische Investitionsgarantie

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Marshall plan for europe
Marshall Plan for Europe E(W)U

Kurzbeschreibung:

  • Holistischer Investmentplan über € 260 Mrd. p.a. über 10 Jahre

Verteilungskriterien

Unklar; durchInvestitionszielevorgegeben

Mittelverwaltung

„European Future Fund“

Mittelherkunft

Mittelverwendung

  • Erlöseaus “New-Deal” Anleihen, die durch European Future Fund ausgegebenwerden

  • Zinsen auf AnleihenwerdenausFinanztransaktionssteuerfinanziert(ca. € 75 - 100 Mrd. p.a.)

  • EinmaligeAusstattungmitEigenkapital des FondsdurchVermögenssteuer(einmalig 3% Steuer auf alleprivatenAktiva > € 500.000)

  • ZusätzlicheFinanzierungdurchnationaleEntwicklungsbanken und EIB(€ 100 bn)

  • €260 Mrd. p.a. für:

  • Stabilisierungspolitik (€10 bn)

  • Investitionen in erneuerbaren Energien und Energieeffizienz (€150 Mrd.)

  • Investitionen in der Trans-portinfrastruktur (€ 10 Mrd.)

  • Industrieinvestitionen (€30 Mrd.)

  • Investitionen in private und öffentliche Dienstleistungen (€ 20 Mrd.)

  • Investitionen in Bildung und Trainings (€ 30 Mrd.)

  • Investitionen in Infrastruktur und Wohnraum für Senioren (€ 7 Mrd.)

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: DGB, 2012


European investitionsgarantien
European E(W)UInvestitionsgarantien

Kurzbeschreibung:

  • Garantie auf Kredite an KMUs in Krisenländern (ähnlich den Investitionsgarantien für Entwicklungsländer)

    Reduzierung der Finanzierungsschwierigkeiten in Krisenländern

    Schaffung von Investitionsmöglichkeiten für die überschüssige

    Liquidität im „Norden Europas“

    Advantages:

  • Wenn effektive Höhe, dann Linderung für Sektoren, die überproportional leiden

    Nachteile:

  • Schafft Moral Hazard Probleme, da Anreiz hohe Risiken aufzunehmen

  • Indirekte Subvention von finanzstarken Marktakteuren

Sven Giegold

Anselm Dannecker

Quellen: Zuleeg (EPC), 2013


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! E(W)U

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Quellen i
Quellen E(W)UI

  • Bajo-Rubio, O. and Diaz-Rolda, C. (2003), „Insurance MechanismsAgainstAsymmetric Shocks in a Monetary Union: a Proposalwith an Applicationto EMU“, in Rechercheséconomiques de Louvain, Vol. 69 2003/1, pp.73-96.

  • Delpla, J. and von Weizsäcker, J. (2010), The Blue Bond Proposal, Bruegel Policy Brief, Issue 2010/03.

  • Deutscher Gewerkschaftsbund (2012), A Marshall Plan for Europe, - Proposal by the DGB for an economic stimulus investment and development programme for Europe, accessibl e online:http://www.fesdc.org/pdf/A-Marshall-Plan-for-Europe_EN.pdf

  • Dullien, S. (2007), „ImprovingEconomicStability in Europe. Whatthe Euro Area canlearnfromthe United States‘ Unemployment Insurance“, in Working Paper FG 1, SWP, 2007/11, Berlin.

  • Dullien, S. (2012 a), A European unemploymentinsuranceas a stabilizationdevice – Selected issues, paperpreparedforthe Seminar „EU leveleconomicstabilisers“ (2nd July 2012), firstdraft: June 2012.

  • Dullien, S. (2012 b), Euro-Steuern gegen Ungleichgewichte im Währungsraum, in Wirtschaftsdienst 2012/2.

  • Dullien, S. (2013), A euro-area wide unemployment insurance as an automatic stabilizer: Who benefits and who pays?, Paper prepared for the EU Commission (DG EMPL), Revised Version.

  • Dullien, S. and Fichtner (2013), A Common Unemployment Insurance System for the Euro Area, DIW online publication, accessible at:http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.413714.de/diw_econ_bull_2013-01_2.pdf

  • EEAG, European Economic Advisory Group at CESifo (2012), 2012 EEAG Report on the European Economy.

  • Enderlein, H., Bofinger, P., Boone, L., de Grauwe, P., Piris, J.-C., Pisani-Ferry, J., Joao Rodrigues, M., Sapir, A., Vitorino, A. (Tommaso Padoa-Schioppa Group) (2012), Completing the Euro – A road map towards fiscal union in Europe. Notre Europe, Study No. 92.

  • Enderlein, H., Guttenberg, L. andSpiess, J. (2013): Making onesize fit all – Desiging a cyclicaladjustmentinsurancefundfortheeurozon, Notre Europe – Jacques Delors Institute Policy Paper 61.

  • European Commission (2013), Towards a Deep and Genuine Economic and Monetary Union - The introduction of a Convergence and Competitiveness Instrument, COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL COM(2013) 165 final.

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Quellen ii
Quellen E(W)UII

  • European Economic and Social Committee (2012), Growth and sovereign debt in the EU: two innovative proposals (own initiative opinion), ECO/307 Restarting growth.

  • Hellwig, C. AndPhilippon (2011, Eurobills, not Eurobonds in Voxeu, 02.12.2011, accessibleat:http://www.voxeu.org/article/eurobills-not-euro-bonds.

  • Heß, J. H., Münchrath, J. (2013): Riskante Planspiele der EZB sorgen für Empörung, Handelblatt Online, 17.05.2013, accessible at:http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/hilfe-fuer-krisenlaender-riskante-planspiele-der-ezb-sorgen-fuer-empoerung/8222040.html.

  • Italianer, A. and Verheukelen, M. (1993), „Proposals for Community Stabilization Mechanism: Some Historical Applications“, in European Economy, Reports and Studies, no. 5, Brussels: European Commission, pp. 493-510.

  • Majocchi, A. and Rey, M. (1993), A specialfinanicalsupportscheme in economicandmonetaryunion: Need andnature“, in European Economy, Reports and Studies, no. 5, Brussels: European Commission, pp. 457-480.

  • Sutherland, H. (2012), Socialeconomicstabilisers in the European Union, paperpreparedforthe Seminar „EU leveleconomicstabilisers“ (2nd July 2012), draft: 19th June 2012.

  • Nauschnigg, F. (2012), „Better European financialarchitecturetopreventcrises“, in After thecrisis: Towards a sustainablegrowthmodel, Watt, A. andBotsch, A. (eds.), European Trade Union Institute, pp. 144-151.

  • Pisany-Ferry, J. Vihriälä, E. and Wolff, G. (2013), Options for a euro-arefiscalcapacity, BRUEGEL PolicyCotribution, Issue 2013/01.

  • Sachverständigenrat (2012), Der Europäische Schuldentilgungspakt – Fragen und Antworten, Arbeitspapier 01/2012, accessible at:http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/publikationen/arbeitspapier_01_2012.pdf.

  • Vanden Bosch, X. (2013), MONEY FOR STRUCTURAL REFORMS IN THE EUROZONE: MAKING SENSE OF CONTRACTUAL ARRANGEMENTS, EGMONT PAPER 57.

  • Verhaelst, S. (2013), Macroeconomic Conditionality as a Substitute for New Structural Reform Contracts, EGMONT European Policy Briefs, No. 15.

Sven Giegold

Anselm Dannecker


Quellen iii
Quellen E(W)UIII

  • Vetter, S. (2013), Do all Roads lead to a Fiscal Union? – Options for deeper fiscal integration in the eurozone, Deutsche Bank Research, EU Monitor, European integration, accessible at: http://www.dbresearch.com/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000304104/Do+all+roads+lead+to+fiscal+union%3F+Options+for+deeper+fiscal+integration+in+the+eurozone.PDF.

  • Watt, A. (2012), It should come automatically: European coordination to strengthen the automatic stabiliser, in After the crisis: Towards a sustainable growth model, Watt, A. and Botsch, A. (eds.), European Trade Union Institute pp. 126-130.

  • Wolff, G. (2012), A Budget for Europe's Monetary Union; BRUEGEL Policy Contribution, Issue 2012/22.

  • Wolff, G. (2013), personal interview.

  • Zuleeg, F. (2013), Squaring the circle – A European Investment Guarantee Scheme (EIGS), European Policy Center (EPC) Commentary, 14.03.2013.

Sven Giegold

Anselm Dannecker


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