entspannungsmethoden
Download
Skip this Video
Download Presentation
Entspannungsmethoden

Loading in 2 Seconds...

play fullscreen
1 / 16

Entspannungsmethoden - PowerPoint PPT Presentation


  • 62 Views
  • Uploaded on

Entspannungsmethoden. Was ist Entspannung?. Mehr als bloßes Fehlen von Anspannung Zustand mit gesenktem biologischem Energieumsatz Angenehm empfundener psychophysiologischer Zustand Physiologische Veränderungen: Tonusverminderung der Muskulatur Periphere Vasodilatation (Wärmegefühl)

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about 'Entspannungsmethoden' - millicent


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
was ist entspannung
Was ist Entspannung?
  • Mehr als bloßes Fehlen von Anspannung
  • Zustand mit gesenktem biologischem Energieumsatz
  • Angenehm empfundener psychophysiologischer Zustand
  • Physiologische Veränderungen:
    • Tonusverminderung der Muskulatur
    • Periphere Vasodilatation (Wärmegefühl)
    • Verlangsamung und größere Gleichmäßigkeit von Atmung und Herzschlag
    • Abnahme der Hautleitfähigkeit
    • Freisetzung verschiedener Neurotransmitter
    • Zunahme der Magenmotorik
  • Psychische Veränderungen:
    • Körperliche und psychische Gelöstheit
    • Erholung
    • Gelassenheit gegenüber Außen- und Innenreizen
    • Fehleinschätzungen von Zeit
    • Zerfließen von Körpergrenzen
entspannungsebenen
Entspannungsebenen
  • Subjektiv kognitive Ebene
    • Denken, Gefühle, Wahrnehmungen
  • Physiologisch vegetative Ebene
    • Herzschlag, Atmung, Verdauung
  • Motorische Ebene
    • Muskeltonus, Mimik
  • Ebenen stehen in enger Verbindung zueinander
  • Ziel: über eine Ebene, die anderen Ebenen manipulieren
  • Autogenes Training setzt an subjektiv kognitiver Ebene an
  • Biofeedback auf der Physiologisch vegetativen Ebene
  • Progressive Muskelentspannung auf der motorischen Ebene
  • Motorische Ebene ist am leichtesten zu beeinflussen
einsatzm glichkeiten von entspannungsverfahren
Einsatzmöglichkeiten von Entspannungsverfahren
  • Vor potentiell belastenden Situationen
  • Nach belastenden Situationen zur Senkung der Aktivierung
  • Patienten mit Angststörungen (z.B.Phobien)
    • Angst und Entspannung sind inkompatible Zustände
  • Patienten mit psychosomatischen Beschwerden
    • Bluthochdruck
    • Spannungskopfschmerz
  • Patienten mit Schlafstörungen
m gliche nebenwirkungen
Mögliche Nebenwirkungen
  • Entspannungsinduzierte Angstzustände
  • Depersonalisationsphänomene
  • Übelkeit, Kopfschmerzen
  • Evtl. störende Auswirkungen
    • Magenknurren
    • Gähnen, Frösteln, Kribbeln in den Fingern
    • evtl. Paradoxe Effekte: Herzfrequenzanstieg, Muskelzucken
    • evtl. sexuelles Arousal
kontraindikationen bzw vorsichtige anwendung bei
Kontraindikationen bzw. vorsichtige Anwendung bei
  • Hypotonie
    • Durch Entspannung weiteres Absinken des Blutdrucks
  • Asthma
    • Verlangsamung der Atmung und Verengung der Bronchien
  • Herzrhythmusstörungen oder Extrasystolen
  • Bei akuten Migräneattacken
    • Vasodilatation peripherer Gefäße mit Verschlimmerung der Beschwerden
    • Aber zwischen den Attacken verringert Entspannung die Wahrscheinlichkeit für neue Attacken
voraussetzungen
Voraussetzungen
  • Ruhige Atmosphäre (Telefon aus,..)
  • Angenehme Sitz-, Liegeposition
  • Lockere Kleidung
  • Sich Zeit nehmen
  • Regelmäßiges Üben
  • Bereitschaft zu „Kontrollverlust“
methoden
Methoden
  • Medikamente / Drogen (Alkohol): Nebenwirkungen, keine Langzeitwirkungen, Suchtpotential, kein Erlernen von Bewältigungsstrategien
  • Hypnose: passives Verfahren, hohe Suggestibilität notwendig, nicht allein und gezielt anwendbar
  • Autogenes Training: „Selbsthypnose“, hohe Konzentrationsfähigkeit notwendig
  • Meditative Verfahren: meist religiöser / esoterischer Hintergrund, nicht für jeden erlernbar
  • Biofeedback: hoher apparativer Aufwand bei nicht höherer Effektivität als andere Verfahren
  • Progressive Muskelentspannung nach Jakobson: gezielt situativ anwendbar, leicht erlernbar, hauptsächlich körperliche Entspannung
hypnose
Hypnose
  • Geschichte
    • Hypnose: passives Verfahren, hohe Suggestibilität notwendig
    • ältestes Verfahren mit medizinischer, psychotherapeutischer und psychosomatischer Tradition
    • 1734-1815 Franz Anton Mesmer (Mesmerismus: Störungen des Magnetismus für Krankheiten verantwortlich, durch Hypnose wieder in Gleichgewicht)
    • Paris (Charcot, Freud, Breuer): Behandlung von hysterischen und dissoziativen Störungen
    • Letztes Jahrhundert: Hull& Hilgard (USA) wissenschaftliche Erforschung im Labor
    • Erikson: Vertreter der Hypnotherapie
hypnose1
Hypnose
  • Grundlagen
    • Suggestibilität: Persönlichkeitsmerkmal, korreliert am stärksten mit Phantasiebegabung, Tagträumen, Motivation wichtig
    • Trance: Bewusstseinszustand mit vermehrter psychosomatischer Durchlässigkeit und kognitiver Flexibilität
    • Physiologische Korrelate: hirnphysiologisch (Durchblutungsveränderung, theta-Aktivität), endokrinologisch (Stresshormone sinken), immunologisch (Leukozytenmobilität steigt, bessere Wundheilung), zentralnervös (Tonusveränderung), vegetativ (trophotrope Umstellung)
    • Psychische Veränderungen: Trancelogik (Bilder, Botschaften, Toleranz gegenüber Inkongruenz), erhöhte Erinnerungsfähigkeit (Kindheit), Amnesie, Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Emotionalität, Zeitwahrnehmung
biofeedback
Biofeedback
  • Es gibt bewusste und unbewusste Körpervorgänge (Herzschlag vs. Muskelbewegung)
  • Herzschlag, Hirnströme, Muskelanspannung (EKG, EEG, EMG) werden in optische/akustische Signale umgesetzt und rückgemeldetFeedback
  • Ziel: Selbst gezielt „unbewusste“ Prozesse verändern
  • Anwendung: Schmerzen, Verspannung, Migräne
  • Forschungsstand: Es funktioniert, aber der technische Aufwand ist nicht gerechtfertigt, da man sich mit anderen Methoden genauso oder besser entspannen kann.
autogenes training johannes heinrich schultz 1920
Autogenes Training (Johannes Heinrich Schultz, 1920)
  • Selbstkontrolle, mentale Konzentration führt zu Entspannung („konzentrative Selbstentspannung“)
  • Passive Konzentration
  • Abgeleitet von Hypnose („Autosuggestion“)
  • Regelmäßiges Üben
  • Geht über Entspannungsverfahren hinaus, da auch Aufdeckung von Problemen
  • Grundstufe (6 Übungen)
  • Oberstufe (Vorsätze, Bilder, Fragen)
prinzipieller ablauf des at
Prinzipieller Ablauf des AT
  • Grundhaltung einnehmen (Droschkenkutscherhaltung)
  • Grundeinstellung (zwischendurch immer wiederholen): Ich bin ganz ruhig
  • Der rechte Arm ist ganz/angenehm schwer
  • Der linke Arm ist ganz/angenehm schwer
  • Die rechte Hand ist wohlig warm
  • Die linke Hand ist wohlig warm 
  • Die Atmung ist ganz ruhig - es atmet in mir 
  • Das Herz schlägt ruhig, kräftig, regelmäßig
  • Das Sonnengeflecht (der Bauch) ist ruhig und strömend warm
  • Die Stirn ist angenehm kühl 
  • Das Schulternackenfeld ist schwer und warm und ruhig
  • Rücknahme: Arme fest - tief durchatmen - Augen auf
progressive muskelrelaxation edmund jakobson 1938
Progressive Muskelrelaxation (Edmund Jakobson, 1938)
  • Entspannung geht mit entspannten Muskeln einher bzw. ein entspannter Körper führt zu einem entspannten Geist
  • 1. Beobachten von Anspannung in verschiedenen Muskelgruppen (5-6 Sek)
  • 2. Bewusste Entspannung der Muskeln und Beobachtung des Unterschiedes zwischen An- und Entspannung (12 Sek)
  • Bei Erlernen zunächst bewusste An- und Entspannung, später nur noch Entspannung nach der Wahrnehmung von Anspannung (Differentielle Entspannung)
  • Grundprinzipien:
    • Erweiterung (auf mehr Muskelgruppen)
    • Verkürzung (mit zunehmender Erfahrung Muskelgruppen zusammenfassen)
prinzipieller ablauf der progressiven muskelentspannung
Prinzipieller Ablauf der progressiven Muskelentspannung
  • Grundhaltung (Handflächen nach unten, Augen schließen)  
  • Eingangsimpuls: Ich werde nun ganz ruhig
  • 2x Hand rechts, 2x Hand links
  • 2x beide Unterarme (Handflächen nach oben drehen) hochziehen
  • 2x beide Unterarme (Handflächen nach oben drehen) auf die Knie drücken
  • 2x beide Oberarme (Hand auf Schulter legen und Oberarm anspannen)
  • 2x Augenbrauen hochheben und Stirn kräftig runzeln
  • 2x Augen kräftig schließen
  • 2x Zähne aufeinanderbeißen, Kiefer anspannen
  • 2x Lippen aufeinanderpressen
  • 2x Kopf nach hinten drücken, zur rechten Seite drücken, zur linken Seite drücken
  • 2x Kinn gegen Brust drücken
  • 2x Schultern hochziehen, nach vorne drücken, nach hinten drücken
prinzipieller ablauf der progressiven muskelentspannung ii
Prinzipieller Ablauf der progressiven Muskelentspannung II
  • 2x Bauchmuskeln nach außen pressen
  • 2x Bauchmuskeln nach innen einziehen
  • 2x Rücken/Brust nach oben/vorne wölben, dabei auf Arme/Schultern abstützen
  • 2x Gesäßmuskeln und Oberschenkel anspannen
  • (Füße nach vorne strecken:)
  • 2x Füße/Zehen nach vorne/unten drücken (vom Körper weg)
  • (Füße nah heranstellen), 2x Fersen heben, 2x Zehen hochziehen
  • Entspannung der Gesamtperson: Hände, Arme, Gesicht, Schultern, Bauch, Rücken, Beine
  • Rücknahme: 4 – Bewegen Sie die Füße ein wenig. 3 – Bewegen Sie die Beine. 2 – Räkeln Sie sich mit den Armen. 1 – Räkeln Sie sich kräftig. 0 – Öffnen Sie die Augen. Sie fühlen sich erfrischt
ad