Organisierte interessen in der gesundheitspolitik
Download
1 / 14

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik - PowerPoint PPT Presentation


  • 80 Views
  • Uploaded on

Referat vom 21. Mai 2007 Referent: Florian Stege. Universität Duisburg-Essen / Campus Duisburg Institut für Politikwissenschaft Sommersemester 2007. Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik. Hauptseminar: Mitregieren in Deutschland Dozent: Dipl. Soz.-Wiss. Markus Hoffmann.

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about ' Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik' - lindley


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
Organisierte interessen in der gesundheitspolitik

Referat vom 21. Mai 2007

Referent: Florian Stege

Universität Duisburg-Essen / Campus Duisburg

Institut für Politikwissenschaft

Sommersemester 2007

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik

Hauptseminar: Mitregieren in Deutschland

Dozent: Dipl. Soz.-Wiss. Markus Hoffmann


Gliederung
Gliederung

  • Akteure im deutschen Gesundheitswesen und deren Beziehung zueinander

  • Lobbyismus im deutschen Gesundheitswesen

    2.1. Die Pharmaindustrie

    2.2. Die Kassenärztlichen Vereinigungen

  • Gesundheitspolitik der rot-grünen Regierung in der zweiten Legislaturperiode 2002-2005

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Akteure im deutschen Gesundheitswesen

  • Krankenkassen (GKV´s und PKV´s)

  • Kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen

  • Leistungsbringer

    • Ärzte

    • Apotheken

    • Gesundheitszentren

    • Optiker

  • Ärzte- und Zahnärztekammern

  • Pharmaindustrie

  • Bundesministerium für Gesundheit

  • Patienten (Selbsthilfegruppen)

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Leistungs- und Vertragsviereck in der ambulanten Versorgung

Leistungsabrechnung

Kassenärztliche

Vereinigung

Krankenkassen

Gesamtvergütung

Quartals-

abrechnung

Versicherten-

karte

Beitrag

Honorar

Ambulante Behandlung

Kassenarzt

Versicherte

Versichertenkarte

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Lobbyismus der pharmaindustrie
Lobbyismus der Pharmaindustrie

Ziel:1. Absatz stärken

2. Schnellere Zulassung von Neuarzneien

Argument:Standort Deutschland ist in Gefahr

Methoden des Pharmalobbyismus:

  • Sponsoring

  • Einfluss auf medizinischen Journalismus

  • Beraterverträge, Honorare, Provision

  • Privatisierung von Kontrollbehörden

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Arzneimittelausgaben der gkv in mrd
Arzneimittelausgaben der GKV in Mrd. €

Quelle: Bundesgesundheitsministerium (*Für 2006 GKV Prognose)

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Der arzt als daueradressat
Der Arzt als Daueradressat

Arzt als Einzelfigur

vs.

Professionellen Pharmalobbyismus

  • Honorare und Umsatzprovision verstoßen gegen ärztliche Berufsordnung

  • Bestechlichkeit

  • Mangelhafte Aufklärungsquote

    Ärztliche Verbände sollten daher Positionen der Ärzte stärken

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Die macht der kassen rztlichen vereinigungen
Die Macht der Kassenärztlichen Vereinigungen

  • Innehaben von „hoheitlichen Funktionen“, wie

    • Die ärztliche Versorgung für die Versicherten der GKV sicherstellen.

    • Vereinbarungen mit den Krankenkassenverbänden über die Vergütung ärztlicher Leistung abschließen.

    • Die Prüfung der vertragsärztlichen Leistungen.

    • im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) über das Prinzip der Selbstverwaltung verfügen.

       „System der kollektiven Verantwortungslosigkeit, in dem sich Oligopole selbst bedienen“

      Andrea Fischer Bündnis90/DieGrünen

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Privatisierung von kontrollbeh rden
Privatisierung von Kontrollbehörden

Zweck:Schnellere Zulassung von neuen Pharmaprodukten

Gesetz zur Errichtung der „Deutschen Arzneimittel-

und Medizinprodukteagentur“ (DAMA) wird am

20.12.2006 vom Kabinett beschlossen.

 Aus einer Aufsichtsbehörde wird eine finanziell abhängige Stelle zur Beschleunigung von neuen Pharmazien!

Ulla Schmidt dazu:

„Der Pharmaindustrie [soll] eine moderne Zulassungsagentur für innovative Arzneimittel [geboten werden].“

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Gesundheitspolitik der regierung schr der 2002 2005
Gesundheitspolitik der Regierung Schröder 2002 – 2005

  • Ausgangslage ist Krise des Gesundheitswesens:

    • Beitragssatz der Kassen steigt im Durchschnitt auf 14 Prozentpunkte

    • Defizite der Kassen steigt auf 3,3 Mrd. €

    • Demographie

    • Arbeitslosigkeit

    • Besserung der Versorgungsmöglichkeit

    • Neues Finanzierungskonzept, welches Sparmaßnahmen bei den Leistungsanbietern vorsieht.

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Beitragssatzentwicklung der gkv seit 1998
Beitragssatzentwicklung der GKV seit 1998

Quelle: Bundesgesundheitsministerium (Für 2006: BKK Angaben geschätzt)

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Vom beitragssicherungsgesetz zum gesundheitssystemmodernisierungsgesetz
Vom Beitragssicherungsgesetz zum Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz

  • 1. Januar 2003: BSSichG tritt in Kraft

  • Regierung verliert Mehrheit im Bundesrat

  • „Große Sachkoalition“ mit der Opposition

  • Verhandlungen zum GMG münden im September 2003 in der Verabschiedung desselben.

  • Inkrafttreten: 1. Januar 2004

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Eckpunkte des gmg
Eckpunkte des GMG Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz

  • Wegfall von Leistungen:

    • Zahnersatz, Sehhilfe, Sterbe- Krankengeld

  • Macht und Kompetenzverschiebungen

  • Stärkung der Patientenrolle

  • Qualitätssicherung

    • Fortbildungsmaßnahmen bei Ärzten

  • Neuordnung der Finanzen

    • Praxisgebühr

    • Nicht Verschreibungspflichtige Arzneien

       Die GKV-Finanzierung wurde jedoch maßgeblich ausgeklamert

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


Interessenvermittlung im gesundheitssektor unter rot gr n
Interessenvermittlung im Gesundheitssektor unter Gesundheitssystemmodernisierungsgesetzrot-grün

  • Ärzte:

    • Durch Eigenverschulden Kompetenzeinbußen

  • Pharmaindustrie:

    • Einfluss der Großunternehmen steigt

  • Gewerkschaften:

    • Einflussverlust durch Verschiebung zur privaten Vorsorge

Organisierte Interessen in der Gesundheitspolitik


ad