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Steinzeit

Steinzeit. Projekt der Vorklasse am Schulzentrum Oldendorf. by Eva Kubicki, Schulzentrum Oldendorf. Das Steinzeitprojekt wurde durchgeführt im und dauerte 6 Wochen. Januar / Februar 1997. ... und so wurde es gemacht:. Höhlenbau.

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Presentation Transcript


  1. Steinzeit Projekt der Vorklasse am Schulzentrum Oldendorf by Eva Kubicki, Schulzentrum Oldendorf

  2. Das Steinzeitprojekt wurde durchgeführt im und dauerte 6 Wochen. Januar / Februar 1997

  3. ... und so wurde es gemacht:

  4. Höhlenbau • Zunächst wurden alle Möbel so an die Wände geschoben, dass sich Nischen bildeten. • Mit riesigen Stoffbahnen aus Leinen (Geschenk einer Reifenfirma) hängten wir die Decke auf ca. 1,50 m Höhe ab und verkleideten das Mobiliar und die Fensterfront als Höhlenwände, indem wir Stoff-bahnen mit Heißklebepistole an die gewölbte Höhlendecke klebten. • Den Eingang verkleinerten wir mit Pappe und • schlossen ihn mit einem Vorhang.

  5. Höhlenausstattung • Als Schlafstätten und Ruhelager dienten Flokatiteppiche und Felle, die die Kinder von Zuhause mitbrachten. • Baumstammscheiben nutzten wir als Arbeitsfläche und Sitzgelegenheit. • Als „Herdfeuer“ jeder Unterfamilie eines Clans (Kleingruppe einer Klasse) diente ein Ring aus Steinen, in den wir unter rotem Seidenpapier und Reisig eine Lichtanlage aus kleiner Glühbirne mit Fassung, Klingeldraht und Flachbatterie versteckten. Über einen eingebauten Schalter konnte das „Feuer“ beliebig an- und ausgemacht werden.

  6. Landschaft • Auf großen Bahnen Makulatur-papier vom Zeitungsverlag malten wir mit Tusche eine Felsenlandschaft. Mit diesen Bahnen wurden die gesamten Wände des Vorklassenflures verkleidet.

  7. Kleidung • Unsere „Fell“ – Kleidung stellten wir aus Kartoffelsäcken her, die wir von der Genossenschaft gespendet bekamen: Für die Arme und den Halsausschnitt wurden einfach Löcher in den Sack geschnitten und das ganze mit einer Kordel („Lederriemen“) zusammengehalten.

  8. Werkzeuge • Auf den großen Baumscheiben, die als Arbeitsfläche dienten, wurden Feuersteine aufeinander geschla-gen und durch mehr oder weniger kräftige Schläge so bearbeitet, dass daraus scharfkantige Schaber für die Fellbearbeitung, Äxte, Faust-keile und Schneidwerkzeuge ent-standen. (Natürlich trugen alle Kinder bei dieser Arbeit Schutzbrillen) Am Herdfeuer wurden mit den Schabern und Schneidwerkzeugen Äste geschält und zu Stielen, Spießen u.ä. verarbeitet.

  9. Waffen • Die Steinaxt wurde aus einer kurzen Astgabel, einem an einer Seite gegrateten Feuerstein und einem Lederriemen hergestellt. Der Stein wurde in die Gabelung gelegt und mit dem nassen Riemen festgebunden. Der Riemen zog sich beim Trocknen zusammen und hielt den Stein fest. • Den Steinspeer bauten wir nach dem gleichen Prinzip mit einem zugespitzten Stein und einem Ast ohne Gabelung, den wir an einem Ende für den Stein gespalten hatten. • Die Steinschleuder (siehe Skizze) stellten wir aus einem ca. 5 cm breiten und 50 cm langen Lederriemen her, den wir an beiden Enden auf ca. 2 cm verjüngten.

  10. Fell gerben • Vom Schlachter wurden uns je 2 frisch geschlachtete Reh- und Schaffelle und ein Keilerfell mitsamt dem Kopf gespendet. (Das Keilerfell nutzten wir als Jagdobjekt) • Die anderen Felle wurden gegerbt, indem wir zunächst mit den Schabern das Fleisch so gut es ging entfernten. • Anschließend wurden sie kräftig gesalzen und nach 2 Tagen Einwirkzeit wieder geschabt. Die Behandlung mit Salz wiederholten wir zweimal. • Beim dritten Mal wurde das Salz mit Alaun gemischt und die Felle nach dem Schaben mit Kreide eingerieben. Zwischendurch wurden die Felle immer wieder kräftig mit Kieselsteinen gewalkt, um sie geschmeidig zu halten.

  11. Nahrung herstellen • Während die „Männer“ des Clans unterwegs waren, um ihre Waffen zu erproben und auf die Jagd zu gehen, machten sich die „Frauen“ und „Kinder“ daran, pflanzliche Nahrung herzu-stellen. • In flach ausgehöhlten Holzstücken wurden verschiedene Getreidesorten mit Steinen zermahlen. Daraus kochten wir z.B. Hirse- und Haferbrei. • Aus dem Mehl von Weizen und Roggen wurden Fladen-brote hergestellt. • Verschiedene Gemüsearten, Kartoffeln und Kräuter wurden mit Steinen zerkleinert und zu einer Gemüsesuppe verarbeitet.

  12. Wandmalerei • Um uns für die Nachwelt zu verewigen, versuchten wir uns auch in der Wandmalerei: • Zunächst stellten wir Farbe her aus weißen Kalksandsteinen und roten Backsteinen, die wir zu Pulver zerrieben und mit Wasser verrührten. • Dann wurden mit der Farbe Handabdrucke und einfache Tierzeichnungen an die Höhlenwände gemalt Quelle: Urlaubsfoto Von unserer Malerei existiert leider kein Bild mehr.

  13. Feuer machen • Im Freien wurden über Holzwolle Eisenpyrit und Feuersteine aufeinander geschlagen, dass die Funken stoben! (Mit Hammer und Feuerstein geht das auch, ist aber nicht so stilecht) • Nach kräftigem Pusten und Hinzufügen von Zweigen und Ästen konnten wir auf Marmorstücken, die wir vom Steinmetz gestiftet bekamen, sogar Spiegeleier und kleine Fleischstücke braten. Das war Schwerstarbeit!

  14. Großes Clantreffen • Beim großen Clantreffen (Abschlussfest) gingen die „Stärksten“ (d.h. wer wollte) zunächst auf Mammutjagd. Das Mammut war ein alter Bauwagen, der auf dem Schulhof stand. • Die anderen gingen in der Umgebung auf die Suche nach Wurzeln, Blättern und Früchten, die die Eltern auf einem Acker vorher verteilt hatten. • Zum Tragen der Feldfrüchte wurde ein großes Fell (Tuch) benutzt, das zur besseren Stabilität mit Leder-riemen in einem Viereck aus Ästen festgebunden wurde. • Das Festmahl bestand aus Gemüsesuppe, Fladenbrot, gebratenem Fleisch und Eiern. • Anschließend übte man sich im Gebrauch der Waffen und focht damit Wettkämpfe aus. Aufbruch zur Mammutjagd Nahrungssuche

  15. Noch Fragen, bitte? Nähere Auskünfte zum Projekt über: Eva Kubicki Schulzentrum Oldendorf Schulstr. 2 21726 Oldendorf oder Per eMail: fam.kubicki@t-online.de

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