Zur Entwicklung, Normierung und Standardisierung der polnischen Sprache (von Humanismus/Renaissance ...
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Zur Entwicklung, Normierung und Standardisierung der polnischen Sprache (von Humanismus/Renaissance bis Anfang des 20. Jh.). Leitung: Prof. Dr. Peter Kosta Wintersemester 2005/06. Die mittelpolnische Periode. Geschichtlicher Hintergrund Tod Kasimir IV (1492)

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Presentation Transcript


Leitung prof dr peter kosta wintersemester 2005 06

Zur Entwicklung, Normierung und Standardisierung der polnischen Sprache (von Humanismus/Renaissance bis Anfang des 20. Jh.)

Leitung: Prof. Dr. Peter Kosta

Wintersemester 2005/06


Die mittelpolnische periode

Die mittelpolnische Periode

  • Geschichtlicher Hintergrund

  • Tod Kasimir IV (1492)

  • Söhne Jan Olbracht (Polen), Aleksander Jagiellończyk (Litauen) übernehmen die Macht

  • Tod Jan Olbrachts (1501), Personalunion Polen-Litauens unter Alexander


Die mittelpolnische periode1

Die mittelpolnische Periode

  • Geschichtlicher Hintergrund

  • Nihil-Novi-Konstitution von Random (1505): Senat und Landbotenkammer sind gleichberechtigt und bilden den Sejm (Reichstag)

  • 1507 Krönung des jüngsten Bruders Alexanders, Sigismund I (Zygmunt Stary) in Krakau


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Die mittelpolnische Periode

  • Geschichtlicher Hintergrund

  • Kriegerische Auseinandersetzungen mit Moskau und Moldau sowie Konflikte mit den Habsburgern um die Herrschaft in Ungarn und Böhmen

  • Stärkung der Macht des Adels (1538 Wehsteuer, Veröffentlichung der Gesetze in polnischer Sprache)


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Die mittelpolnische Periode

  • Erstarkung Polens unter Sigismund I und Sigismund II zu einem Großreich: Angliederung Ostpreußens (1525), Livlands und Kurlands (1561), Spannungen mit Schweden, Russland und den Deutschen

  • 1569 Lubliner Union: Beschluss über neue Union Polen-Litauen


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Die mittelpolnische Periode

  • Einverleibung des Königlichen Preußens (Westpreußen) bis auf Danzig (autonom) und Regelung des Verhältnisses zu Ostpreußen (Haus Brandenburg)

  • Die Regierungszeit der beiden Jagiellonenkönige war trotz wechselnder Bündnisse und innerer Machtkämpfe eine Periode kultureller Blüte und wirtschaftlichen Aufschwungs


Die mittelpolnische periode5

Die mittelpolnische Periode

  • Urbanisierung und Anwachsen der Städte und Erstarkung des Bürgertums: Großpolen 52 neue Städte, fast ein Viertel der Bevölkerung (in Großpolen ein Drittel) lebte in Städten, von denen Krakau 28000, Posen und Warschau je 20000, Danzig, Lublin, Riga, Wilna (Wilno), Lemberg (Lwów) und Königsberg (Królewiec) jeweils über 10 000 Einwohner.

  • Posen: Ende 15. Jh. 4.000, Ende 16. Jh. 20. 000 Einwohner


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Die mittelpolnische Periode

  • Goldenes Zeitalter der Literatur und Sprache

  • Mit dem Tode Sigismund II. August 1572 erlischt die Jagiellonendynastie

  • 1573 Konvokationssejm in Warschau einberufen, um die Königswahl zu regeln:

  • Zwei Wasa, Iwan der Schreckliche, Prinz Heinrich von Valois und ein Habsburger Erzherzog Ernst, Sohn Kaiser Maximilians II.

  • Heinrich de Valois (Henryk Walezy) – Krönung 1574 in Krakau (Heirat mit Anna): Articuli Henriciana, Pacta Conventa

  • 14 Monate nach seiner Wahl und nur 4 Monate nach der Krönung verlässt er das Land und wird als Heinrich der III. in Frankreich gekrönt


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Die mittelpolnische Periode

  • Reformation hatte sich in Polen und Litauen ausbreiten können, da König Sigismund II. August den neuen Lehren zugetan war.

  • Bestrebungen, die Einheit des Glaubens wieder herzustellen, wurden durch Kardinal Stanislaus Hosius (Stanisław Hozjusz) zum Erfolg geführt.

  • 1564: Jesuiten gründen eigene Schulen und eine Akademie in Wilna (1578), unterstützt von den Katholiken wohlgesinnten Stefan Bathory (1576-1586) und Sigismund III. Wasa, die gegen die Reformation kämpften.


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Die mittelpolnische Periode

  • Da die vier protestantischen Gruppen - Lutheraner, Calvinisten, Böhmische Brüder und Antitrinitarier – keine feste Einheit bildeten, konnte sich die Gegenreformation schnell durchsetzen, und die meisten Adelsgeschlechter kehrten zum katholischen Glauben zurück.

  • Es herrschte wieder Intoleranz, die oft in Gewalttaten gegen Andersgläubige ihren Ausdruck fand.

  • Unter dem Einfluss der katholischen Kirche setzte König Sigismund III. 1592 einen Teil der geistlichen Gerichtsbarkeit wieder ein.


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Die mittelpolnische Periode

  • Die wachsende Rolle der katholischen Kirche wurde in der starken Beeinflussung der Außenpolitik während der Kriege mit Russland (1563-1582 und 1604-1619) sichtbar.

  • Nach dem Frieden von Jam Zapolski 1582 – Versuch, die auf dem Konzil von Florenz (1439) beschlossene Union zwischen der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche in Polen und Litauen durchzusetzen.


Die mittelpolnische periode10

Die mittelpolnische Periode

  • 1596 Synode von Litauisch Brest (Brześć Litewski) – Union orthodoxe und katholische Kirche

  • Sohn Sigismunds III., Władysław, wurde nach dem Tod Iwans des Schrecklichen (1584) der russische Thron in Aussicht gestellt.

  • 1610 Sieg bei Kłuszyno durch den Kronfeldhetmann Żółkiewski, Einzug in Moskau

  • Scheitern der polnisch-russischen Union durch den konfessionellen Gegensatz


Die mittelpolnische periode11

Die mittelpolnische Periode

  • 1600-1735 Periode andauernder blutiger Kriege, des innenpolitischen Chaos, des wirtschaftlichen und kulturellen Niedergangs, der religiösen Intoleranz und des Zusammenbruch der königlichen Macht.

  • In diesem Zeitraum führte das Land fast 40 Kriege gegen benachbarte Staaten und Fürstentümer (u. a. gegen Russland, Schweden, die Türkei, Preußen, Brandenburg) sowie erbitterte Kämpfe gegen Kosaken und Tataren, die das Land schließlich völlig ruinierten.


Die mittelpolnische periode12

Die mittelpolnische Periode

  • Besonders verheerend waren die Plünderungen Polens durch fremde Armeen während der beiden sog. „Nordischen Kriege“: des Krieges von 1655-1660, der auch als „Schwedische Sintflut“ bezeichnet wird, und des Krieges von 1700-1721.

  • Von Mitte des 17. Jh. bis zum sog. Kampf um den poln. Thron (1733-1735) gab es in Polen keine Stadt, die nicht mindestens einmal von feindlichen Truppen erobert und geplündert worden war.


Die mittelpolnische periode13

Die mittelpolnische Periode

  • In den großpoln. Städten – Häuser bis zu 60% zerstört worden

  • Die Einwohnerzahl Masowiens bis zu 70 % verringert worden

  • Herzogtum Preußen ein Drittel der Dörfer und die restlichen zu 50 %

    zerstört worden

  • Großgrundbesitzer und Hochadel sind die Gewinner, der Kleinadel und mittlerer Adel (średnia i drobna szlachta) die Verlierer


Die mittelpolnische periode14

Die mittelpolnische Periode

  • Magnatenrepublik (Rzeczpospolita magnatów) und die „goldene Freiheit“ des Adels entarten zu Willkür und Anarchie (Stichwort: „Liberum Veto“)

  • König Johann Kasimir (Jan Kazimierz) legt angesichts dieser Schwierigkeiten 1668 die Krone nieder und setzt sich nach Frankreich, der Heimat seiner Mutter, ab.

  • 1683 Sieg König Jan Sobieskis über die Türken und die Beendigung der Belagerung Wiens bleiben außenpolitisch ungenutzt (Podolien und Moldau bleiben bei der Türkei)


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Die mittelpolnische Periode

  • Nachfolger König Jan Sobieskis – Kurfürst Friedrich August von Sachsen, genannt August der Starke.

  • Bündnis mit Zar Peter dem Großen gegen Schweden ließ den König in Abhängigkeit von Russland geraten.

  • Potsdamer Vertrag von 1720: Russland und Preußen, später auch Schweden und Österreich garantieren die Verfassung Polens („Schutz“ durch russische Truppen)

  • 1733/35-1763 August III. polnischer König

  • 1717 Abschaffung der Religionsfreiheit und Verfolgung von Andersgläubigen (Protestanten) – Abkehr vom katholischen Glauben unter Todesstrafe gesetzt.


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Die mittelpolnische Periode

  • Die Rolle außersprachlicher Faktoren bei der Entwicklung der Literatursprache

  • Die wachsende Zahl der Städte zog mit ihrem Angebot günstiger Wirtschafts- und Handelsbedingungen nicht nur Ausländer, sondern auch die polnische Bevölkerung der unmittelbaren Umgebung und aus weiter entfernten Teilen des Landes an.

  • Entstehung von Kulturzentren, Akademien, Schulen und Druckereien

  • 1526 Befehl König Sigismund I., dass die Gerichtsverhandlungen in polnischer und deutscher Sprache geführt werden sollten.

  • Die Sejmmitglieder verlangten von König Sigismund I. im J. 1534 diejenigen Ausländer, die kein Polnisch sprachen, von kirchlichen und weltlichen Ämtern zu suspendieren. Generelle Einführung der poln. Sprache in Gerichtsverhandlungen.


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Die mittelpolnische Periode

  • Die Rolle außersprachlicher Faktoren bei der Entwicklung der Literatursprache

  • 1539 forderte der polnische Adel die Abfassung aller Statuten, Briefe und Gerichtsverhandlungen in poln. Sprache

  • 1539 führte der Rat der Krakauer Schusterzunft Polnisch als einzige Sprache der Beratungen und Dokumente der Zunft ein.

  • 1543 wurden zum ersten Mal die Sejmstatuten in poln. Sprache abgefasst. S. Urbańczyk (1960) hat daher das J. 1543 als Datum der offiziellen Anerkennung des Poln. als Amtssprache vorgeschlagen.

  • 1544 wurde ein Militärgesetz in poln. Sprache erlassen.

  • 1551 wurde zum ersten Mal ein für Wilna in poln. Sprache verfasstes Gesetz von König bestätigt.

  • Bei Sejmsitzungen in den J. 1562,1563, 1565 wurde entschieden, dass die beschlossenen Gesetze ins Poln. zu übersetzen seien.


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Die mittelpolnische Periode

  • Die Rolle außersprachlicher Faktoren bei der Entwicklung der Literatursprache

  • Die Wahlversammlung von 1575 traf die Entscheidung, dass die Beherrschung der poln. Sprache die wichtigste Voraussetzung für die Wahl eines Kandidaten zu König sei.

  • Von Beginn des 16. Jh. häufen sich Beispiele für die Verwendung der poln. Sprache von verschiedenen Würdenträgern bei wichtigen Anlässen, z. B. bei Begrüßungen und feierlichen Reden (s. dazu Morawski 1923, Mayenowa 1955, Otwinowska/Puzynina 1963, Klemensiewicz 1965, Mazur 1993).

  • Für Ausländer, die sich bereits an die poln. Kultur angepasst hatten, entstanden zahlreiche Lehrbücher der poln. Sprache, wie Konversationsbücher, Sprachführer, Grammatiken und Wörterbücher.


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Die mittelpolnische Periode

  • Lehrbücher, Grammatiken und Wörterbücher der polnischen Sprache (Übersicht in Auswahl)

  • 1. Polonicae grammatices institutio (1568) von Piotr Statorius-Stojeński

  • Der Autor ist ein von der calvinistischen Gemeinde in Genf nach Polen entsandter Franzose, Gründer und seit 1551 Rektor des calvinistischen (seit 1561 antitrinitarischen) Gymnasiums in Pińczów. Er war vielseitig gebildet, beherrschte die polnische Sprache und gehörte zu den Übersetzern der Bibel von Brześć, der sog. Biblia brzeska. Seine Grammatik stützte er auf Material aus Werken verschiedener zeitgenössischer Schriftsteller, vor allem von Rej und Kochanowski, und aus dem Wörterbuch von Mączyński. Sein Buch enthält neben der grammatischen Beschreibung der poln. Sprache auch den zu ihrem Erlernen notwendigen Wortschatz. Die erste wissenschaftlich begründete Grammatik der polnischen Sprache, auf die sich später ausländische Autoren, vor allem Deutsche und Franzosen, berufen haben. Vgl. die Ausgabe Reinhold Olesch (1980) (Hrsg.), Petrus Statorius Polonicae grammatices institutio, Köln-Wien 1980.


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Die mittelpolnische Periode

  • Lehrbücher, Grammatiken und Wörterbücher der polnischen Sprache (Übersicht in Auswahl)

  • 2. Grammatica seu institutio Polonicae linguae (1649) von Franciszek Mesgnien-Meniński

  • Der Franzose Mesgnien-Meniński war, ähnlich wie Statorius-Stojeński, sehr gebildet und beherrschte mehrere Sprachen, darunter Latein, Italienisch, Deutsch, Türkisch, Persisch und Arabisch. Seine Grammatik, die sich wie diejenige von Statorius-Stojeński auf die theoretische Grundlage lateinischer Grammatiken stützte, stellt wegen einer Vielzahl von Einzelheiten eine wichtige Quelle für die Erforschung der polnischen Sprache dar.


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Die mittelpolnische Periode

  • Lehrbücher, Grammatiken und Wörterbücher der polnischen Sprache (Übersicht in Auswahl)

  • 3. Compendium linguae Polonicae (1594) von M. Volckmar.

  • Der Autor, der aus Hersfeld in Hessen stammte, war Lehrer für Latein und Polnisch am Gymnasium sowie Prediger der St. Anna-Kirche zu Danzig. Seine Grammatik lehnte er, ähnlich wie Mesgnien-Meniński, an die Grammatik von Statorius-Stojeński an. Da er unzureichend ausgebildet war, unterliefen ihm zahlreiche Fehler. So vertauschte er u. a. häufig Formen und Funktionen (er unterschied z. B. 6 Modi: indicativus, imperativus, optativus, potentialis, subiunctivus und infinitivus) und ließ sich kritiklos von dem lat. Formenbestand der Konjungationen beeinflussen.

  • Nach dem Muster der dt. Sprache stellte er 28 Präpositionen zusammen und ordnete ihnen entsprechende Kasus zu, die von diesen regiert werden.


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Die mittelpolnische Periode

  • Lehrbücher, Grammatiken und Wörterbücher der polnischen Sprache (Übersicht in Auswahl)

  • 1. Lexicon Latino-Polonicum von Jan Mączyński (Königsberg 1564)

  • Der in Zürich, Padua, Wittenberg und Straßburg ausgebildete Autor wertete zahlreiche poln. und ausländische Wörterbücher aus, um sein Werk auf möglichst breite theoretische Basis zu stellen und umfassendes Material zu sammeln. Für die Erläuterung verschiedener Bedeutungen eines Wortes benutzte er neben umg. Ausdrücken auch Regionalismen, Dialektismen und Entlehnungen. Die im Geiste des Protestantismus geschriebenen Bedeutungserklärungen mancher Wörter führten dazu, dass dieses Wb von der kath. Kirche nicht anerkannt und auf die Liste verbotener Bücher gesetzt wurde (siehe genauer Kuraszkiewicz 1962-63, 1980, 1986a sowie Kuraszkiewicz/Olesch (Hrsg.) 1983, 1985: Der poln. Wortbestand in J. Mączyńskis Lexikon Latino-Polonicum 1564, 1. Bd. Index a tergo, Köln-Wien 1983, 2. Bd. Index, Köln-Wien 1985.


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Die mittelpolnische Periode

  • Lehrbücher, Grammatiken und Wörterbücher der polnischen Sprache (Übersicht in Auswahl)

  • 2. Thesaurus polonolatinograecus (…) von Grzegorz Knapiusz (Knapski) I. Teil Krakau 1621, II. Teil 1626, III. Teil 1632.

  • Das Wb von Knapiusz stellt in der mittelpoln. Periode die größte Errungenschaft der poln. Lexikographie dar: a) es enthält den Wortschatz der damaligen zeitgenössischen Literatursprache und der Umgangssprache der gebildeten Kreise; b) der Autor vermied weitgehend Archaismen, unnötige Fremdwörter (besonders Latinismen und Germanismen) sowie Vulgarismen und deutlich erkennbare Dialektismen. Er bildete deshalb zahlreiche Neologismen, um dieser Wortgruppen auszuklammern; c) manche Wörter wurden mit Hinweisen auf ihren Gebrauch versehen (wie vulgo, rusticanum vocabulum, parum elegans, plebeia vox, obiectum vocabulum, discunt triviales); d) die Wörter sind alphabetisch angeordnet. Ihre Bedeutung wurde selten definiert, sondern durch die Gegenüberstellung von poln., lat. und griech. Äquivalenten erklärt.


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