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LE 3.1- LM 4 - LO 1 Das V - Modell - berblick - PowerPoint PPT Presentation


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LE 3.1- LM 4 - LO 1 Das V - Modell - Überblick. Inhalt. Überblick Die 4 Submodelle Tailoring Qualitätssicherung im V-Modell Erstellung eines Projekthandbuches. Übersicht. Das V-Modell ist der Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes. Er besteht aus drei Teilen:

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Presentation Transcript
Le 3 1 lm 4 lo 1 das v modell berblick l.jpg
LE 3.1- LM 4 - LO 1Das V - Modell - Überblick

Inhalt

  • Überblick

  • Die 4 Submodelle

  • Tailoring

  • Qualitätssicherung im V-Modell

  • Erstellung eines Projekthandbuches


Bersicht l.jpg
Übersicht

  • Das V-Modell ist der Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes. Er besteht aus drei Teilen:

    Vorgehensmodell (Was ist zu tun?), ( Weitere Informationen) Methodenzuordnung (Wie ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen)

    Funktionale Werkzeuganforderungen (Womit ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen)

  • Kern des Modelles ist die Beschreibung des IT-Entwicklungsprozesses über ein Vorgehensmodell (Prozessmodell, lifecyle methology),wofür abkürzend der Begriff “V-Modell” benutzt wird.

  • Im V-Modell wird der Entwicklungsprozess als eine Folge von Tätigkeiten (Aktivitäten) und deren Ergebnissen (Produkten) beschrieben.

  • Im V - Modell werden Entwicklung und Pflege/Änderung behandelt. Dies geschieht in 4 Untermodellen: Projektmanagement (PM)

    Systemerstellung (SE)

    Qualitätssicherung (QS)

    Konfigurationsmanagement (KM)

  • Das V-Modell wurde zunächst für strukturierte Methoden entwickelt und erst im V-Modell 97 um Möglichkeiten der Objektorientierung ergänzt. Es kann daher sowohl auf Projekte, die nach dem Wasserfallmodell als auch auf solche, die ein iterativ-inkrementelles Vorgehen erfordern, zugeschnitten werden.


Das v modell berblick l.jpg
Das V - Modell - Überblick

Verwendete Lernobjekte

LO 2: Was ist das V-Modell ?

LO 3: Elemente iterativ - inkrementeller Vorgehensmodelle

LO 4: Vorgehensmodelle in der Praxis

LO 5: Zusammenfassung, Abspann

LO 6: Tests zu LM 4

LO 7: Definitionen zu LM 4


Das sollten sie heute lernen l.jpg
Das sollten Sie heute lernen

Das V-Modell und seine Elemente

Untermodelle des V-Modelles

Projektmanagement

Systemerstellung

Qualitätssicherung

Konfigurationsmanagement

Einbindung von Prozessmodellen für Softwareentwicklung in das V-Modell

Tailoring


Warum brauchen wir vorgehensmodelle l.jpg
Warum brauchen wir Vorgehensmodelle ?

Entwicklungsprojekte auch im Softwareengineering streben in der Regel folgende Ziele an:

  • Erfüllen der vom Auftraggeber definierten Anforderungen

  • Einhalten des vorgegebenen Zeitrahmens

  • Beschränkung auf das zur Verfügung stehende Budget

  • Erreichen der benötigten Qualität

    Um diese Ziele erreichen zu können, bedarf es einer strukturierten Vorgehensweise. Ist diese standardisiert, solassen sich

  • der vom Projekt zu erbringendeAufwandzur Entwicklung des Vorgehensmodellssenken,

  • dieQualitätdes Modellserhöhen und

  • dasVertrauenin seine Anwendung bei Auftraggebern und Auftragnehmernvertiefen.

    Dies war auch die Motivation für die Entwicklung des V-Modelles.


Le 3 1 lm 4 lo 2 was ist das v modell l.jpg

LE 3.1- LM 4 - LO 2Was ist das V-Modell ?


Was ist das v modell 1 l.jpg
Was ist das V-Modell ? -1

Der Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes besteht aus drei Teilen:

Vorgehensmodell (Was ist zu tun?), ( Weitere Informationen)

Methodenzuordnung (Wie ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen)

Funktionale Werkzeuganforderungen

(Womit ist etwas zu tun?) ( Weitere Informationen)

Der Kern des Standards ist die Beschreibung des IT-Entwicklungsprozesses als Vorgehensmodell, wofür abkürzend das Wort V-Modell benutzt wird. Dabei werden in dem Begriff „V-Modell“ die Teile Methodenzuordnung und funktionale Werkzeuganforderungen mit eingeschlossen, weil diese als Ergänzung zum Vorgehensstandard zu verstehen sind.

Im V-Modell wird der Entwicklungsprozess als eine Folge von Tätigkeiten, den Aktivitäten, und deren Ergebnissen, den Produkten, beschrieben.

(aus Dröschel et al. Kap. 4, Ref. 31)


Was ist das v modell 2 l.jpg
Was ist das V-Modell ? -2

Zu jeder Aktivität existiert eine Aktivitätenbeschreibung als Arbeitsanleitung. Im zugehörigen Produktfluss wird angegeben

  • welche Produkte als Eingangsprodukte benötigt werden,

  • wo sie zuletzt bearbeitet wurden,

  • welche Produkte erzeugt oder modifiziert werden und

  • in welcher Folgeaktivität die erzeugten/modifizierten Produkte verwendet werden.

    Dadurch wird der logische Ablauf des Vorgehens eindeutig festgelegt. Die Inhalte der Produkte werden in den Produktmustern festgelegt.

    Der gesamte Prozess ist in Tätigkeitsbereiche untergliedert. Im V-Modell werden diese als Submodelle beschrieben:

  • Die Systemerstellung (SE)erstellt das System bzw. die Softwareeinheiten.

  • Das Projektmanagement (PM)plant, initiiert und kontrolliert den Prozess und informiert die Ausführenden der übrigen Submodelle.

  • Die Qualitätssicherung (QS)gibt Qualitätsanforderungen, Prüffälle und Kriterien vor und unterstützt die Produkte bzw. den Prozess hinsichtlich der Einhaltung von Qualitätsanforderungen und Standard.

  • Das Konfigurationsmanagement (KM)verwaltet die Produkte. Es stellt sicher, dass die Produkte eindeutig identifizierbar sind und Produktänderungen nur kontrolliert durchgeführt werden.

    Das V-Modell wurde 1992 als Rahmenregelung für alle Bundesbehörden empfohlen. Aufgrund von Anregungen der V-Modell-Anwender wurde es in 1996/97 so überarbeitet, dass auch objektorientierte Vorgehensweisen modelliert werden können.


Elemente des v modell 97 l.jpg
Elemente des V-Modell ‘97

Submodelle

sind charakterisiert durch Vorgehensweisen, Methoden und Werkzeuge. Das V-Modell unterscheidet die Submodelle Projektmanagement, Qualitätssicherung, Konfigurationsmanagement und Systemerstellung

Aktivitäten

sind Aufgaben, die hinsichtlich ihrer Ergebnisse und Abwicklung genau spezifiziert sind. Aufgaben von Aktivitäten sind Erzeugen, Modifizieren (Zustandsänderung) und Manipulieren (Veränderung) von Produkten

Produkte

sind das Ergebnis einer Aktivität. Produkte können sein Code, Entwicklungsdokumente, begleitende Dokumente (Pläne) etc.

Produkte können die Zustände geplant, in Bearbeitung, vorgelegt und akzeptiert annehmen

Beschreibungsmuster

stehen als Templates für Produkte und Listen der Aktivitäten zur Verfügung


Submodelle des v modell l.jpg
Submodelle des V-Modell

Der gesamte Prozess ist in Tätigkeitsbereiche untergliedert. Im V-Modell werden diese als Submodelle beschrieben:

  • Die Systemerstellung (SE)erstellt das System bzw. die Softwareeinheiten.

  • Das Projektmanagement (PM)plant, initiiert und kontrolliert den Prozess und informiert die Ausführenden der übrigen Submodelle.

  • Die Qualitätssicherung (QS)gibt Qualitätsanforderungen, Prüffälle und Kriterien vor und unterstützt die Produkte bzw. den Prozess hinsichtlich der Einhaltung von Qualitätsanforderungen und Standard.

  • Das Konfigurationsmanagement (KM)verwaltet die Produkte. Es stellt sicher, dass die Produkte eindeutig identifizierbar sind und Produktänderungen nur kontrolliert durchgeführt werden.

    Das V-Modell wurde 1992 als Rahmenregelung für alle Bundesbehörden empfohlen. Aufgrund von Anregungen der V-Modell-Anwender wurde es in 1996/97 so überarbeitet, dass auch objektorientierte Vorgehensweisen modelliert werden können.



Submodell projektmanagement l.jpg
Submodell Projektmanagement

Projekt initialisieren

Hauptaktivität initialisieren

Hauptaktivität begleiten

Hauptaktivität abschließen

Projekt abschließen


Hauptaktivit ten des subsystems pm l.jpg
Hauptaktivitäten des Subsystems PM

Projekt initialisieren:

  • Regelt den organisatorischen Rahmen für das gesamte Projekt im Projektplan und Projekthandbuch.

  • Legt Modalitäten für die projektinterne Zusammenarbeit und die Schnittstelle zum Auftraggeber fest.

  • Erfordert Anpassung des Vorgehensmodells (Tailoring).

    Projekt begleiten mit den Phasen

  • Initialisieren,

  • Begleiten

  • und Abschließen der einzelnen Aktivitäten im Projekt.

    Projekt abschließen:

  • Aufbereitung der Ergebnisse,

  • Soll-Ist-Vergleich mit Verbesserungsvorschlägen.



Hauptaktivit ten des subsystems se l.jpg
Hauptaktivitäten des Subsystems SE

  • System-Anforderungsanalyse (SE 1)

    Beschreibung der Anforderungen an das zu erstellende System und seine technische und organisatorische Umgebung; Durchführung einer Bedrohungs- und Risikoanalyse; Erarbeiten eines fachlichen Modells für Funktionen/Daten/ Objekte.

  • System-Entwurf (SE 2)

    Zerlegung des Systems in Segmente sowie SW- (Software-) und HW- (Hardware-) Einheiten.

  • SW-/HW Anforderungsanalyse (SE 3)

    Die technischen Anforderungen an die SW- und ggf. HW-Einheiten werden präzisiert. Von hier ab spaltet sich der weitere Fortgang in die SW-Entwicklung und ggf. in die HW-Entwicklung SE4-SW bis SE7-SW SE4-HW bis SE9-HW


Hauptaktivit ten des subsystems se16 l.jpg
Hauptaktivitäten des Subsystems SE

  • Software-Entwicklung (SE4-SW bis SE7-SW)

    Die Software-Entwicklung hat nach einem dem Projekt adäquaten Prozessmodell zu erfolgen.

  • System-Integration (SE 8)

    Integration der verschiedenen Software- und Hardwareeinheiten zu einem Segment und Integration der Segmente (falls vorhanden) zum System.

  • Überleitung in die Nutzung (SE 9)

    Beschreibung aller Tätigkeiten, die notwendig sind, um ein fertiggestelltes System an der vorgesehenen Einsatzstelle zu installieren und in Betrieb zu nehmen.


Teil submodell softwareentwicklung l.jpg
Teil-Submodell Softwareentwicklung

V-Modell der Software-Entwicklung (Thaller: ISO 9001)


Kernaktivit ten und produkte des submodells softwareentwicklung l.jpg

Aktivität

Systemanforderungsanalyse

Systementwurf

Softwareanforderungsanalyse

Softwaregrobentwurf

Softwarefeinentwurf

Softwareintegration

Softwareimplementierung

Softwareintegration

Systemintegration

Nutzerfreigabe

Produkt

Anwenderforderungen

Systemarchitektur

Technische Anforderungen

Softwarearchitektur

Softwareentwurf

Module und Datenbanken

Softwareeinheiten

System

Installiertes System

Kernaktivitäten und -Produkte des Submodells Softwareentwicklung


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Submodell Qualitätssicherung

QS-Initialisierung

Prozessprüfung

von Aktivitäten

Durchführungs-

entscheidung

Prüfung vorbereiten

Fertigprodukt

prüfen

QS-Berichtswesen

Produkt prüfen


Hauptaktivit ten des subsystems qs 1 l.jpg
Hauptaktivitäten des Subsystems QS -1

QS-Initialisierung (QS 1)

Die QS-Initialisierung legt den organisatorischen und abwicklungstechnischen Rahmen im QS-Plan und in Prüfplänen fest.

Prüfungsvorbereitung (QS 2)

Zur Prüfungsvorbereitung gehören die Erstellung von Prüfspezifikation und -prozedur und die Vervollständigung des Prüfplanssowie Anforderungen an die Prüfumgebung. Die Prüfkriterien müssen so festgelegt werden, dass der Erfolg oder Misserfolg einer Prüfung eindeutig und nachvollziehbar entschieden werden kann.(Es kann nicht Qualität sondern nur die Erfüllung von Qualitätskriterien geprüft werden)

Prozessprüfung von Aktivitäten (QS 3)

Bei der Prozessprüfung (nach DIN 55350) wird festgestellt, ob vorgegebene Vorgehensweisen bei der Durchführung bestimmter Aktivitäten eingehalten werden.


Hauptaktivit ten des subsystems qs 2 l.jpg
Hauptaktivitäten des Subsystems QS -2

Produktprüfung (QS 4)

Die Produktprüfung erfolgt in zwei Stufen: Prüfung der formalen Kriterien und inhaltliche Prüfung des Produktes. Für die Prüfungen sind die Prüfspezikationen zu verwenden. Das Ergebnis wird in einem Prüfprotokoll festgehalten.

QS-Berichtswesen (QS 5)

Hier sind in regelmäßigen Abständen die Prüfprotokolle nach vorgegebenen Kriterien auszuwerten und die Ergebnisse dem Projektmanagement vorzulegen.


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Submodell Konfigurationsmanagement

KM-Initialisierung

Konfigurations-

verwaltung

Änderungs-

management

KM-Berichtswesen

Datensicherung


Hauptaktivit ten des subsystems km l.jpg
Hauptaktivitäten des Subsystems KM

KM-Initialisierung (KM 1)

Die KM-Initialisierung regelt den organisatorischen und abwicklungstech-nischen Rahmen im KM-Plan. Des weiteren sind die Einsatzmittel (Produktbibliothek, Werkzeuge) bereitzustellen.

Produkt- und Konfigurationsverwaltung (KM 2)

Die Produkt- und Konfigurationsverwaltung umfasst das Verwalten von Produkten, Konfigurationen und Rechten.

Änderungsmanagement (KM 3)

Über das Änderungsmanagement werden eingehende Fehlermeldungen, Problemmeldungen, Verbesserungsvorschläge usw. erfasst und über die im KM-Plan festgeschriebenen Änderungsprozeduren einer kontrollierten Bearbeitung zugeführt.

KM-Dienste (KM 4)

Unter KM-Dienste werden allgemeine Serviceleistungen zusammenge-fasst. Zwei Beispiele sind angegeben.


Das v modell in der praxis l.jpg
Das V-Modell in der Praxis

Durchführung von Studien- und Diplomarbeiten am IKE-WN auf

der Basis von AIDA des IAS

http://www-is.ike.uni-stuttgart.de/intra/q-management/index.html

http://www.ias.uni-stuttgart.de/vhb/index.htm

Weitere wichtige Adressen

V-Modell Entwickler http://www.v-modell.iabg.de

V-Modell Verein Anstand http://www.anstand.de

V-Modell Guide (elektronischer Führer) http://www.iese.fhg.de/VModell


Beispiel 1 wasserfallmodell im v modell l.jpg
Beispiel 1 - Wasserfallmodell im V-Modell

System-Anforderungs-

analyse

System-Integration

DV-Anforderungs-

analyse

DV-Integration

SW-Anforderungs-

analyse

Das V-Modell enthält Vorschläge für alle Aktivitäten des Standard-Vorgehens bei der Softwareentwicklung.

SW-Integration

Grobertwurf

Folnentwurf

Geeignet für leicht überschaubare Projekte

Implementierung


Le 3 1 lm 4 lo 3 elemente iterativ inkrementeller vorgehensmodelle l.jpg

LE 3.1- LM 4 - LO 3Elemente iterativ - inkrementeller Vorgehensmodelle


Beispiel 2 iterative inkrementelle vorgehensmodelle l.jpg
Beispiel 2: Iterative-Inkrementelle Vorgehensmodelle

Annahmen:

  • Anforderungen sind unvollständig

  • wichtige Erkenntnisse werden erst im Laufe des Projektes gewonnen

    Vorteile:

  • Evolutionäre SW-Entwicklung (Iterationsende: Programm)

  • Reaktion auf Änderungen und Unvorhergesehenes einfacher

  • Feinere Steuerung möglich

    Nachteile:

  • scheinbar mehr Aufwand

  • Schwieriger Umzusetzen

Geeignet für Projekte mit Unwägbarkeiten

Das Beispiel wird ausführlicher im Lernmodul 3.1.-5 vorgestellt.


Se aktivit ten bei iterativ inkrementellen entwicklung l.jpg

Aktivitäten

Fachliche

Anforderungen

Fachliche

Anforderungen

B1

B1

B3

B3

B2

B2

SE-Aktivitäten bei iterativ-inkrementellen Entwicklung

SE 1.2

Beschreiben

SE 1. 5

Strukturieren

SE 2.1

Entwerfen

SE 3-SE 8

Realisieren

SE 9

Nutzen

System-

bescheibung

Iterationen

Architektur

System

SE 1.2

Beschreiben

SE 1. 5

Strukturieren

SE 2.1

Entwerfen

SE 3-SE 8

Realisieren

SE 9

Nutzen

System-

bescheibung

Architektur

System

Weitere Iterationen


Iterative vorgehensmodelle im v modell 97 l.jpg
Iterative Vorgehensmodelle im V-Modell 97

  • V-Modell sollte als komplexer Modellbaukasten verstanden werden

  • Modellbausteine können (müssen nicht) verwendet werden. Sie sollten entsprechend dem verwendeten Prozessmodell an das Projekt angepasst werden. (Tayloring)

  • Bei iterativem Vorgehen dürfen Dokumente nicht als Abschluss von Phasen interpretiert werden, sondern sind selber iterativ weiterzuentwickeln, sie werden iterativ fortgeschrieben und teilweise erst zum Projektende fertiggestellt.

  • Basis der Projektdokumente sind Ergebnisse von Aktivitäten. Die Ergebnisse sollten in einem Projekt Repository archiviert und für die Fortschreibung der Dokumente verfügbar gemacht werden.


Elemente iterativ inkrementeller vorgehensmodelle am beispiel des rup l.jpg
Elemente iterativ - inkrementeller Vorgehensmodelle am Beispiel des RUP

  • Phasen beschreiben die Management-Sicht. In der Regel werden sie mit einem Meilenstein (definiertes Ergebnis) abgeschlossen

  • Iterationen beschreiben, wie die technische Realisierung erfolgt

  • Aktivitäten beschreiben, was dazu von wem zu tun ist und welche Ergebnisse dabei erwartet werden

  • Prozesse gliedern die Aktivitäten in Workflows

  • Akteure mit wohl definierten Rollen arbeiten die Workflows ab. Sie müssen dazu qualifiziert sein, das heisst, aus den Aktivitäten des Projektes abzuleitenden Anforderungs- profilen genügen.

    ( Weitere Informationen)

    Der RUP wird ausführlicher im Lernmodul 3.1-4 vorgestellt.


Das zeitliche modell des rup phasen und iterationen l.jpg
Das zeitliche Modell des RUP: Phasen und Iterationen Beispiel des RUP

Managementsicht

Jede Phase endet mit einem Meilenstein

Ziel

Problem verstehen

Lösung verstehen

Lösung vorhanden

Lösung akzeptieren

Konzeption

alisierung

Konstruktion/

Realisierung

Einführung/

Betrieb

Entwurf

Phase

Architektur

Iteration 1

Vorläufige

Iterationen

Entwicklung

Iteration n+1

Entwicklung

Iteration n+2

Einführung

Iteration m+1

Einführung

Iteration m+2

Architektur

Iteration 2

Ressourcen zum

Entwurfbereit

+ dokumentiert

Ressourcen zur

Realisierung bereit

+ dokumentiert

Produkt zur

Benutzung fertig

+ dokumentiert

Produktstatus

akzeptert +

abgenommen

Ergebnis

Jede Iteration endet mit einem prüfbaren Produkt

Technische Sicht


Le 3 1 lm 4 lo 4 vorgehensmodelle in der praxis l.jpg

LE 3.1- LM 4 - LO 4 Beispiel des RUPVorgehensmodelle in der Praxis


Elementarmethoden des rup im v modell l.jpg
Elementarmethoden des RUP im V-Modell Beispiel des RUP

Über die Methodenzuordnung (Methodenstandard) wird das Zusammenwirken von Aktivitäten mit Elementarmethoden beschrieben (wie ist es zu tun).

Folgende Elementarmethoden des RUP sind in dem V-Modell Dokumenten aufgeführt:

Ÿ Class Responsibility Collaboration

Ÿ Interaktionsmodellierung

Ÿ Moduldiagramme

Ÿ Prozessdiagramme

Ÿ Subsystemmodellierung

Ÿ Use-Case-Modellierung

Ÿ Zustandsmodellierung


Planung von projekten bei iterativ inkrementellem vorgehen pm l.jpg
Planung von Projekten Beispiel des RUP bei iterativ-inkrementellem Vorgehen (PM)

Was soll geplant werden?

  • Grobe Festlegung der Iterationen

    • Meilensteine

    • Was soll wann erreicht werden

  • Feinplanung mit Aufwandsabschätzung (nur) der nächsten Iteration

Wer plant?

  • Projektleiter

  • Architekt

  • ggf. weitere Fachleute

  • aber auf keinen Fall Jeder und was gefällt


Rollen im projekt das team l.jpg
Rollen im Projekt (Das Team) Beispiel des RUP

Zentrale Rollen Fachwissen

  • Architekt Technologie

  • Domänenexperte Anwenderungsbereiche

  • Projektleiter Organisation

  • Qualitätsmanager Projektziele

    Weitere Rollen Fachwissen

  • Systemanalytiker

  • Designer ...

  • Programmierer

  • ....


Besetzung der rollen l.jpg
Besetzung der Rollen Beispiel des RUP

  • Alle als projektnotwendig identifizierte Rollen müssen mit geeignet qualifiziertem Personal besetzt werden.

  • Eine Person kann gleichzeitig mehrere Rollen übernehmen.

  • Ggf. muss benötigtes Know-How durch Weiterbildung geschaffen oder zugekauft werden.

  • Die Zuordnung von Rollen zu Mitarbeitern kann frei erfolgen mit zwei Ausnahmen:

    • Personen mit QS-Rollen dürfen nicht an der Erstellung der von ihnen zu prüfenden Produkte beteiligt sein (dies ist abhängig von der Kritikalität unterschiedlich streng zu handhaben).

    • Zu trennen ist auch die Rolle des Projektmanagers von QS- und SWE-Rollen.

      Es ist somit eine Mindestanzahl von zwei bis drei Personen an einem Projekt beteiligt.

  • Besetzung der Rollen kann Aufwände bis zu einem Faktor 10 variieren lassen oder Projekte sogar ganz zum Scheitern bringen.


Iterationen planen l.jpg
Iterationen planen Beispiel des RUP

  • Welche Aufgaben sind durchzuführen (Iterations-Planungs-Matrix)

  • Welche Ziele sollen erreicht werden

  • Wie können diese überprüft werden

  • Welche Prioritäten sind zu beachten

  • Abgrenzung

  • Bestimmung der Verantwortlichen

  • Zuteilung der Mitarbeiter zu den Aufgaben

  • Aufwandsschätzung


Qualit tsmanagement l.jpg
Qualitätsmanagement Beispiel des RUP

Rolle des Qualitätsmanagement

Vereinbarung der Ziele

  • überprüfbar und realistisch

  • verstehbar

  • akzeptiert von allen Beteiligten

    Überprüfung des Erreichten

  • Maßnahmen zur Beurteilung der Ergebnisse

  • Beurteilung der Ergebnisse

  • Hinweis auf Konsequenzen

    QM und Projekt

  • QM hat moderierende und organisierende Rolle

  • QM ist aktiv mit verantwortlichen Tätigkeiten verbunden

  • QM unterstützt PM im Bestreben Projekt erfolgreich zu machen

    Mehr zum Qualitätsmanagement findet man im Lernmodul 3.2-9.


Das projekthandbuch als basis des qm l.jpg
Das Projekthandbuch als Basis des QM Beispiel des RUP

Das Projekthandbuch beschreibt

  • die Ziele des Projektes

  • die Regeln zur Überprüfung des Erreichten

  • die Wege zum Erreichen der Ziele

  • die zu erfüllenden Rand- und Nebenbedingungen

    durch projektspezifische Konkretisierung eines Vorgehensmodells.

    Das Projekthandbuch enthält daher

  • Rahmenrichtlinien

  • Prozessleitfaden

  • Durchführungsrichtlinien und -hilfen

    Konkretisierungen werden oft erst im Laufe des Projektes möglich. Das Projekthandbuch ist also ein dynamisches Dokument.


Prozessleitfaden l.jpg
Prozessleitfaden Beispiel des RUP

Der Prozessleitfaden konkretisiert ein Vorgehensmodell unter den Bedingungen eines realen Projektes.

Schritte zur Erstellung des Prozessleitfadens

  • Auswahl eines geeigneten Vorgehensmodells

  • Auswahl der für das Projekt relevanten Elemente

  • Konkretisierung der Elemente unter den Bedingungen des Projektes

    Prozessleitfaden und V-Modell

  • V-Modell beschreibt auf abstrakte und generische Weise, wie bei der Entwicklung eines Softwaresystems vorzugehen ist.

  • Es erlaubt die Konkretisierung von Prozessmodellen, mit denen der AN vertraut ist.


Rahmenrichtlinien l.jpg
Rahmenrichtlinien Beispiel des RUP

Rahmenrichtlinien beschreiben

  • das Projekt und seine Organisation

  • die zu beachtenden Vorschriften

  • die Berichtswege

  • den Zeitplan samt Phasen, Meilensteinen und erwarteten Ergebnissen


Durchf hrungsrichtlinien l.jpg
Durchführungsrichtlinien Beispiel des RUP

Durchführungsrichtlinien umfassen

  • Standards, Richtlinien und Konventionen

  • Vorlagen für Dokumente

  • Struktur der Dateien

  • Beschreibung der Werkzeuge

  • Definition der Basisbegriffe (Glossar)


Anpassung des v modells an projekte tailoring l.jpg
Anpassung des V-Modells an Projekte - Tailoring Beispiel des RUP

Das V-Modell soll sowohl für kleine als auch sehr große Projekte geeignet sein. Demzufolge definiert es alle Aspekte, die in diesen Projekten auftreten können. Das Tailoring sieht vor, aus dem V-Modell durch Streichungen ein an das Projekt angepasstes Modell zu erstellen.

Für das Tailoring stehen kommerzielle Werkzeuge zur Verfügung.

Die Projects Web-Seiten von Andreas Kitz (http://www.projekthandbuch.de/)

helfen bei der Erstellung des Projekthandbuches.

Beispielmodelle für große technische Projekte und kleine technische Projekte findet man auf den V-Modell Web-Seiten.


Stufen des tailoring l.jpg
Stufen des Tailoring Beispiel des RUP

Generisches V-Modell


Ausschreibungsrelevantes tailoring l.jpg
Ausschreibungsrelevantes Tailoring Beispiel des RUP

Das „Ausschreibungsrelevante Tailoring“ wird vor Beginn des eigent-lichen Projekts (und vor Vertragsabschluss) durchgeführt. Hier werden wie bei einem Baukasten die für das Projekt erforderlichen Aktivitäten und Produkte ausgewählt. Ausserdem werden Bedingungen festgelegt, unter denen bestimmte Aktivitäten im Projektverlauf entfallen können. Die hier entstehende Teilmenge des Vorgehensmodells wird zusammen mit weiteren Vereinbarungen im Projekthandbuch festgeschrieben. Dieses ist wesentlicher Vertragsbestandteil.

Beim „Technischen Tailoring“ werden die im Projekthandbuch festgeschriebenen Ausführungsbedingungen ausgewertet.

Danach wird entschieden, welche der Aktivitäten durchzuführen sind. Dies geschieht kontinuierlich während der Projektabwicklung.

Beim iterativ-inkrementellen Vorgehen muss das Projekthandbuch im Laufe des Projektes fortgeschrieben werden. Dies erfordert ein faires Zusammenarbeiten von Auftraggebern und Auftragnehmern


Zum nachlesen und zur aktuellen information l.jpg
Zum Nachlesen und zur aktuellen Information Beispiel des RUP

Internet

  • Vorgehensmodell http://www.informatik.uni-bremen.de/gdpa/

  • Methodenzuordnung http://www.v-modell.iabg.de/au251htm/index.htm

  • Handbuch http://www.Projekthandbuch.de/it_homepage.htm

  • V-Modell-Guide http://www.iese.fhg.de/VModell/

    Texte

  • Vorgehensmodell

  • Methodenzuordnung

  • Werkzeuge

  • Handbuch

    Weitere Informationen und Beschreibungsmuster (Templates) für wichtige Produkte finden Sie in

  • Lernmodul 3.1- 6 für kleine Projekte

  • Lernmodul 3.1- 5 für große Projekte


Le 3 1 lm 4 lo 5 zusammenfassung abspann l.jpg

LE 3.1- LM 4 - LO 5 Beispiel des RUP Zusammenfassung, Abspann


Links zum kapital v modell l.jpg
Links zum Kapital V- Modell Beispiel des RUP

  • Glossar mit Zuordnung zu Modellen

    http://www.iese.fhg.de/VModell/Intro/Indexseite.html

  • Glossar aus Handbuch

  • VMODELL Handbuch

  • Weiterentwicklung des V-Modelles: http://www.ansstand.de/frame.htm

    Unter V-Modell findet man dort VM 200X: das WEIT Projekt

    und weiter unter Links Eine Übersicht aktueller V-Modelle

  • Bundesyorgehensmodell IT-BVM (österreichische Version)

    http://www.bv-modell.at/

  • V-Modell der IABG

    http://www.v-modell.iabg.de/

  • ein Konzept zur inkrementellen Softwareentwicklung

    http://www.v-modell.iabg.de/Diplom/Kettenbach.pdf


Literatur l.jpg
Literatur Beispiel des RUP

  • Thaller, Georg Erwin: ISO9000 – Software-Entwicklung, Heise Verlag; Hannover, 2000

  • Balzert, Helmut: Lehrbuch der Software-Technik; Software-Management, Software-Qualitätssicherung, Unternehmensmodellierung. Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin. 1998

  • Thaller, Georg Erwin: Software- und Systementwicklung

    Heise Verlag, Hannover, 2002


Danksagung l.jpg
Danksagung Beispiel des RUP

Aus folgenden Vorlesungen und Foliensammlungen aus dem Bereich Softwaretechnik konnten wir Anregungen zur Gestaltung dieses Lernmoduls gewinnen:

P.Göhner IAS Vorgehensmodell

IAS Universität Stuttgart


Le 3 1 lm 4 lo 6 tests zu lm 4 l.jpg

LE 3.1 - LM 4- LO 6 Beispiel des RUPTests zu LM 4


Diese fragen sollten sie jetzt beantworten k nnen l.jpg

Diese Fragen sollten Sie jetzt beantworten können Beispiel des RUP

1. Welche Submodelle gehören zum V-Modell?

2. Welche Aktivitäten gehören zum Submodell PM?

3. Welche Aktivitäten gehören zum Submodell SE?

4. Welche Aktivitäten gehören zum Submodell KM?

5. Welche Aktivitäten gehören zum Submodell QS?

6. Welche Aufgaben hat das Projekthandbuch?

7. Was bezweckt Tailoring?

Test 1


Le 3 1 lm 4 lo 7 definitionen zu lm 4 l.jpg

LE 3.1- LM 4 - LO 7 Beispiel des RUP Definitionen zu LM 4


V modell l.jpg
V-Modell Beispiel des RUP

  • Regelungen, die die Gesamtheit aller Aktivitäten, Produkte und deren logische Abhängigkeiten bei der Entwicklung und Pflege/Änderung von Systemen, deren Aufgabenerfüllung vorwiegend durch den Einsatz von IT realisiert wird, im Bereich der Bundesverwaltung festlegen.

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Systemerstellung se l.jpg
Systemerstellung (SE) Beispiel des RUP

  • Submodell, in dem die Erstellung eines IT-Systems geregelt wird. Die Erstellung der Software erfolgt unter Berücksichtigung der Schnittstelle zur Hardware.

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Qualit tssicherung qs l.jpg
Qualitätssicherung (QS) Beispiel des RUP

  • Submodell, in dem die präventiven Maßnahmen zur Erreichung der Qualitätsziele und zur Vermeidung von Qualitätsrisiken sowie die analytischen Maßnahmen zum Nachweis der geforderten Qualität beschrieben werden.

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Konfigurationsmanagement km l.jpg
Konfigurationsmanagement (KM) Beispiel des RUP

  • Das Konfigurationsmanagement (KM) überwacht die Konfigurationen, so dass die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen früheren Konfigurationen und den aktuellen Konfigurationen jederzeit erkennbar sind. KM stellt sicher, dass jederzeit auf vorausgegangene Versionen zurückgegriffen werden kann. Dadurch sind Änderungen nachvollziehbar und überprüfbar.

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Projektmanagement pm l.jpg
Projektmanagement (PM) Beispiel des RUP

  • Submodell, in dem alle technischen Aspekte der Projektabwicklung geregelt werden. Dazu gehören Planung, Steuerung und Kontrolle aller projektinternen Tätigkeiten sowie projektinterne und projektexterne (z. B. mit Auftraggeber, Anwender) Kommunikation. Nicht abgedeckt sind jedoch System-Management und Finanzplanung.

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Tailoring l.jpg
Tailoring Beispiel des RUP

  • Tailoring bedeutet ungefähr: „Maßschneidern“ (Balzert S. 109)

  • Tailoring ... bedeutet, dass man für jedes Projekt und jede Art von Software eine bestimmte Untermenge von Verfahren und Software-Produkten auswählt. Man kann auch Reviews in ihrer Zahl begrenzen oder ausweiten oder im Einvernehmen mit dem Kunden festlegen, dass bestimmte Software-Produkte nicht an den Auftraggeber ausgeliefert werden. (Thaller-ISO9000 – S. 193)

  • Ziel des Tailorings ist es, eine übermäßige Papierflut sowie sinnlose Dokumente zu vermeiden, auf der anderen Seite aber zu verhindern, dass wichtige Dokumente fehlen. (Balzert S. 110)

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