Handy und Internet
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Handy und Internet. Graphiken sind aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. Wesentliche Passagen stammen von Matthias Felling, Medienjournalist. Referentin Antje Rometsch (antjero[at]aol.com. Verdammen geht nicht – kompetente Nutzung von Handy und anderen mobilen Endgeräten.

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Presentation Transcript


Referentin antje rometsch antjero at aol

Handy und Internet

Graphiken sind aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.

Wesentliche Passagen stammen von Matthias Felling, Medienjournalist

Referentin Antje Rometsch (antjero[at]aol.com


Verdammen geht nicht kompetente nutzung von handy und anderen mobilen endger ten

Antje Rometsch

Verdammen geht nicht –kompetente Nutzung von Handy und anderen mobilen Endgeräten

  • Handy nicht (nur) als Störfaktor sehen

  • Zentrales Jugendmedium:

    Schlüssel zu jugendlicher Lebenswelt

  • Jugendliche mit Medienflut nicht allein

    lassen


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Antje Rometsch

  • Gesundheitsrisiken

    (z.B. Strahlung, Lautstärke (Kopfhörer), schadhafte Akkus, Haltungsschäden am Laptop, etc.)

  • „Schuldenfalle“: Verschuldung der Jugendliche durch mangelnde Kostenkontrolle

    (z.B. bei Premium-SMS, Klingelton-Abos, 0137er/0900er –Nummern, Lockanrufe, etc.)

  • Jugendgefährdende Inhalte

    (z.B. über die mobile Nutzung des Internets, Versenden von „Snuff“ Videos“, Handy-Spiele, etc.)


Hilfe bei www handysektor de

Antje Rometsch

Hilfe bei www.handysektor.de

  • Konfigurationsexpertise

    (z.B. „Bluetooth unsichtbar stellen“, Browser konfigurieren, Verschlüssellungs-Software benutzen, sicheres Passwort generieren, etc.)

  • Umweltaspekte

    (z.B. Recycling,ElektroG und Energieverbrauch, etc.)

  • Handy und Gewalt

    (z.B. Präventivmaßnahmen bei Diebstahl oder Raub, Bullying, Erpressung, etc.)

  • News, Studien, Rezensionen, Download-Empfehlungen, Beratungsstellen, Beschwerdestellen ...


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Mobile Endgeräte

MP3RadioWLAN/Internet

Spielekonsole DiktiergerätTV

Foto- und Videokamera

Organizer Dateiaustausch

DatenspeicherOnline-Spiele

Instant Messaging...


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Schnittstellen in mobilen Endgeräten:

Bluetooth, Infrarot, Speicherkarten

WLAN, UMTS, GSM, GPRS, GPS/Navigation, USB,

Firewire, Ethernet, TV-Ausgang, VGA-Ausgang, UKW,

DVB-H, DMB/DAB, ...


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Geräte wachsen zusammen!


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Mobilfunk-Boom hält an!

In Deutschland gab es 2006 84,3 Mio. Handys (aktive SIM-Karten) und 82,3 Mio. Einwohner (Quelle: Bundesnetzagentur)

Umsatz der Mobilfunkbranche in Deutschland 2006:

ca. 3,9 Milliarden Euro (Quelle: BITKOM)

Weltweit gibt es über 3 Milliarden aktive Handys.

Etwa 1000 neue Kunden pro Minute.

Boom in China, Indien, …


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Zahlen und Fakten zu Handynutzung & Technik

JIM 2006: Jugend, Information und (Multi-)MediaKIM 2006: Kinder + Medien, Computer + Internet

Basisuntersuchung zum Medienumgang

12- bis 19-Jähriger (JIM-Studie), bzw.

6- bis 13-Jähriger (KIM-Studie)

Erhebungszeitraum und -methode:

Repräsentative Stichprobe von 1.203 / 1205 Personen

Telefonische Befragung (CATI) von Mai bis Juni 2006

(jährliche Erhebung seit 1998 / 1999)


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Handy-Besitz 2005, 2001 und 1998

Quelle:

JIM 2005, JIM 2001, JIM 1998

Angaben in Prozent


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Bedeutung des Handys für Lebenswelt

Handy hat im Alltag Heranwachsender wichtige Funktionen:

  • Sicherheit / Organisation / Beziehung / Identität / Unterhaltung / Information / Transaktion / Empowerment / Sozialisation

    (vgl. Prof. Nicola Döring 2006)

    Durch SMS wird der Alltag organisiert / Pflege bereits bestehender Kontakte

    Handynutzung spielt Rolle bei der Identitätsfindung (vor allem Fotos)


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Mobbing, E-Bullying und Gewalt

  • Gewaltvideos verbreiten

  • Happy Slapping

    (selbst Videos und Bilder erstellen)

  • E-Bullying / Mobbing

  • Gewalt rund ums Handy


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Gewaltvideos verbreiten

Seit 2005 tauchen an verschiedenen Schulen Gewaltvideos (Snuff)

und Pornovideos auf, die z.B. über Bluetooth getauscht werden.

Mögliche Inhalte: Enthauptungen, Tötungen,

Vergewaltigungen, Folter, ...

Filme stammen teilweise aus Kriegsgebieten

und werden über das Internet verbreitet

Gefahr der Verstörung, seelischen Verletzung,

Angst, Traumatisierung, ...

Erste Schüler in Bayern verurteilt („Wir fanden es cool“)


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Rechtslage:

§ 131 StGB(1) Wer Schriften die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt, verbreitet (...) oder sonst zugänglich macht, einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder herstellt (...) wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.§ 15 JuSchG Jugendgefährdende Trägermedien dürfen nicht- einem Kind oder einer jugendlichen Person angeboten, überlassen oder sonst zugänglich gemacht werden,

- an einem Ort, der Kindern oder Jugendlichen zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, ausgestellt, angeschlagen, vorgeführt oder sonst zugänglich gemacht werden,- hergestellt, bezogen, geliefert, vorrätig gehalten oder eingeführt werden,


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Happy Slapping (selbst Videos und Bilder erstellen)

Es kommt immer häufiger vor, dass Jugendliche andere Menschen

verprügelt haben, um die Szenen mit dem Handy zu filmen.

Der Griff zum Handy ist oft

näher als das Eingreifen

Handy wird auch zum

Aufnehmen anderer

Situationen genutzt

(Vorsicht Privatsphäre)


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Rechtslage

§ 201a StGB:

Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen

(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen

Einblick besonders geschützten Raum befindet,

unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt

und dadurch deren höchstpersönlichen Lebens-

bereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu

einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine

Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme

gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.


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Cyberbullying / Mobbing

Zunehmend werden Jugendliche auf elektronischem Weg von

anderen Jugendlichen beleidigt, drangsaliert oder in Angst und

Schrecken versetzt.

Hier wird Gewalt per Handy, E-Mail,

Instant Messanger, oder z.B. in

Internetforen ausgeübt.

Deshalb ist so eine Form des

Mobbings schwer zu erkennen.

Derzeit vor allem in der Diskussion:

Veröffentlichen von Filmen im Netz!


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Tipps gegen E-Bullying

  • Antworte nicht auf SMS, die dich beleidigen wollen. Das ermutigt den Bully nur, damit weiter zu machen.

  • Beantworte keine entgangenen Anrufe, die dein Handy anzeigt, wenn du die Telefonnummer nicht kennst. Wenn jemand etwas von dir will, soll er auf die Mailbox sprechen oder es noch einmal versuchen.

  • Wenn dich jemand mit dem Handy tyrannisiert, lösch die SMS, MMS, Videos, Mailbox oder Bilder nicht. Zeig das deinen Eltern, einem Lehrer, einem Sporttrainer oder einem Verwandten, der dir helfen kann. Auch die Polizei braucht diese Daten, um gegen den Bully vorzugehen, wenn keine anderen Mittel helfen sollten.

  • ... (mehr Tipps auf www.handysektor.de)


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Gewalt rund ums Handy

Tödlicher Streit um MP3-Player

Brüssel. DPA/baz. Im Streit um seinen MP3-Player ist ein Junge in Brüssel getötet worden. Er hatte seinen Musikspieler gegen zwei jugendliche Räuber verteidigt, die ihm das Gerät im Hauptbahnhof entreißen wollten. Einer der beiden Täter - wie das Opfer etwa 16 bis 17 Jahre alt - stach den Jungen daraufhin mit einem Messer nahe dem Herzen in die Brust.

Opfern die Wohnung angezündet

Köln (ksta) Die „Bickendorf Gangster“ drangsalierten vor allem sozial Schwache. Ihre Taten filmten sie mit dem Fotohandy.


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Handyregeln / Handyverbot

Aktuelle Debatte um Handyverbot:

Individuelle Regelungen von Schulen zur

Handynutzung in Klasse und auf Schulgelände

Neues bayrisches Schulgesetz:

generelles Handyverbot an Bayerns Schulen

Schüler dürfen Handy nur im Notfall benutzen

Reaktion auf Porno- und Gewaltvideos,

die im März 2005 auf 15 Schülerhandys im Allgäu gefunden wurden.

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider:

Lehrer sollen Schüler nicht systematisch durchsuchen und überprüfen, aber sollten sie sehen, dass

ein Schüler in der Pause telefoniert, können sie eingreifen und das Handy vorübergehend in

Verwahrung nehmen.


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Reaktionen auf Handyverbot in Bayern

Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes,

kritisierte die neuen Regelung als "aktionistische Schaufensterpolitik„ und

findet, dass jede Schule so etwas selbst regeln sollte.

Schüler empfinden neues Gesetz als „Sammelbestrafung“ und sehen sich

unter „Generalverdacht“.

Industrieverband BITKOM sieht kein technologisches, sondern pädagogisches

Problem und fordert Eltern und Lehrer auf, Ursachen und Auslöser von

Gewaltvideos zum Thema machen.

JFF - Institut für Medienpädgogik in Forschung und Praxis sieht ebenfalls

gesellschaftliche und pädagogische Handlungsnotwendigkeiten


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Gutes Beispiel: Alfred Teves Grund- und Hauptschule / Gifhorn

Lehrer beobachten aufkommende Gewalt rund ums Handy

(Videos kursieren, Schulhofschlägereien werden gefilmt)

Thema wird offen angegangen – Infoangebote – Umfragen – Schüler

werden einbezogen bei AG ATS gegen Gewalt

SchülerInnen und Lehrer haben sich auf

Nutzungsverbot auf Schulgelände geeinigt

Angebote auf www.alfred-teves-schule.de

z.B.: In 8 Schritten zu „sauberen“ Handys an

ihrer Schule


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Handythemen im Unterricht

„Unterrichtsmaterial Mobilfunk – Handyführerschein ab Klasse 5“

vom Bundesamt für Strahlenschutz www.bfs.de

Schulprojekt Mobilfunk: www.schulprojekt-mobilfunk.de

Fortbildungen + Materialien vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF)

Modulartiges Material für Unterricht auf www.learnline.de

Gezielt Unterrichtsmaterial suchen auf www.lehrer-online.de

Medienkompetenzvermittlung und/oder thematische Schnittstelle

Konflikte mit Lehrplan


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Kreative Möglichkeiten

Klingeltöne selber machen

Logos gestalten

Kreative Videos drehen

www.ohrenblick.de

Fotostorys

www.netzcheckers.de

Handyreporter

(großes BBC-Schulprojekt in England)


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Gewalt fängt nicht auf dem Handy an

  • Gewalt ist Bestandteil jugendlicher Lebenswelten

  • Heutiges Aufwachsen von Unsicherheiten geprägt

  • Gewalt als typisch männliches Verhalten? –

    Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen

  • Grenzen ziehen - Bedürfnisse erkennen

    (Jugendliche an Thema Gewalt interessiert)

    Handy ist Eintrittskarte, um mit Heranwachsenden über Themen Gewalt und Respekt zu sprechen.


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Kostenfalle Handy

  • Mehrwertdienste (Premium SMS, Klingeltöne, Abofalle) / Nicht zahlen!

  • Lockanrufe / Nicht zurückrufen, Vorfall melden!

  • Handytarife (Vertrag oder Prepaid, Jugendtarife) / Tarifrechner nutzen!

  • Umgang mit Handy übt Konsumverhalten

  • Verbraucherschutz wird langsam verbessert

    Tipps:

    www.checked4u.de(Verbraucherzentrale)

    www.dialerschutz.de(Infos zu Abzocke)

    www.taschengeldplaner.de(Sparkasse)


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Neu im Angebot: Kinder-Handys

i-Kids-HandyKandy MobileTOGGO Mobile

Mit GPS-Ortung TOGGO-Spiele

blauer Engel


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Gesundheit

Handystrahlung vermeiden!

Grundsatz BfS: So wenig Strahlung wie möglich!

  • Bei längeren Gesprächen: Headset oder Festnetz benutzen

  • SMS schicken / Erst nach Verbindungsaufbau Handy an Kopf halten

  • Auf guten Empfang achten (Schlechter Empfang = Mehr Leistung)

  • Im Auto Außenantenne benutzen oder zumindest Fenster auf

  • Handys mit SAR-Wert

    unter 0,6 Watt / kg

    Vorsicht bei

    lauten Kopfhörern!

    (viele Handys

    sind MP3-Player)


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Datenschutz

  • Bewusstsein für Persönliche Daten schaffen!

  • Persönlichkeitsrechte beachten (Fotos, Videos in höchstpers. Bereichen)

  • Kritischer Umgang mit Angeboten wie www.trackyourkid.de


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Über Handys sprechen / Mit Handys spielen

Auseinandersetzung mit Geräten – Ausprobieren neuer Technik

(von Kindern / Jugendlichen erklären lassen ...)

Eltern: Sprecht mit Kindern über Befürchtungen / eigene Ängste

Vorsicht beim Stöbern in fremden Handys!

Handy nutzen ...

  • als Stoppuhr, Diktiergerät, Kamera ...

  • für Spiele, Übungen, Aktionen ...

    www.handywissen.info (spielerischer Umgang)

    Und natürlich aktuelle Infos lesen auf: www.handysektor.de


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Wann ist ein Kind reif für Computer und Internet?

Medienerziehung beginnt dann, wenn ein Kind sich für ein Medium interessiert.


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Hirnforschung: Use it or loose it!

Bis zum 2. LJ werden Synapsenverbindungen im Hirn erhöht

Lernprozesse bilden und verstärken bestimmte Leitungen

Sprachliche und/oder motorische Defizite, wenn einseitige Beschäftigung des Hirns

Suchtgefahr: schnelles Wohlgefühl durch Ausschüttung von Botenstoffen


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Empfehlungen für Computer und Internet

Bis 3 Jahre: Kinder ahmen die Eltern nach – spiele-risches Tippen auf der Tastatur ist ok

4 - 6 Jahre: PC ist ein Spielplatz, gemeinsame Aus-flüge ins Internet auf spezielle Kinderseiten und Lern-spiele sind ok

7 - 11 Jahre: Anfangs nicht allein lassen, mit zuneh-mendem Alter selbstständiger werden lassen (Kinder müssen lesen und schreiben können)

Ab 12 Jahre: Neugierig sein auf die medialen Welten der Kinder! Grenzen setzen – aber mit Begründung!


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Empfehlungen für Computer und Internet

Bis 3 Jahre: Punktuell, maximal 10 Minuten

4 - 6 Jahre: Maximal 30 Minuten

7 - 11 Jahre: wöchentliches Zeitbudget einhalten, an manchen Tagen/Phasen ist mehr, an anderen weniger Nutzungszeit, Frustration vermeiden

Ab 12 Jahre: alles ist ok, solange Freunde, Schule, Hausaufgaben, Familienleben, Sport nicht zu kurz kommen und nicht vernachlässigt werden.


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Zusammenfassung

Zuviel Computerspielen:

  • Mehr als 3 Stunden täglich

  • wenn Freunde, Familie, Schule, Hobby dauerhaft vernachlässigt werden

birgt Risiken:

  • Erhöht die Suchtgefahr

    - verändert die Hirnfunktion

    - kann die Persönlichkeit verändern

Zuwenig / kein Computerspielen:

  • Keine Teilhabe

  • fehlende Medienkompetenz

  • drohende Benachteiligung

  • - fehlende Kulturtechnik


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VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT

Schöne gemeinsame Medienerlebnisse mit Ihren Kindern!

2007

Antje Rometsch


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