1 / 16

THC

THC. Cannabis. Cannabis ist die botanische Bezeichnung der Hanfpflanze. Es gibt 3 Arten der Gattung Cannabis: Cannabis indica – Indischer Hanf: Wird über 1m hoch und sein Aussehen ähnelt dem eines Tannenbaums.

Download Presentation

THC

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. THC

  2. Cannabis Cannabis ist die botanische Bezeichnung der Hanfpflanze. Es gibt 3 Arten der Gattung Cannabis: Cannabis indica – Indischer Hanf: • Wird über 1m hoch und sein Aussehen ähnelt dem eines Tannenbaums. • Bildet die meisten Blüten wodurch er den größten Anteil an psychoaktiven Stoffen hat. Cannabis sativa – Nutzhanf: • Wird etwa 5m hoch und hat die größten Blätter in der Hanffamilie. • Dient heutzutage auf der ganzen Welt als Kleidungsrohstoff. Cannabis ruderalis – Ruderalhanf: • Wird nur 30-60cm groß und hat die kleinsten Blätter und Blütenstände. • Ist nicht besonders geeignet für die Fasergewinnung, und auch nicht als Rauschmittel. Männlich: Die männlichen Pflanzen dienen am besten für die Fasergewinnung. Weiblich: Die weiblichen Pflanzen besitzen die harzreichen Blüten, welche das THC enthalten.

  3. Einnahme

  4. Hier sehen wir das Marihuana. Das sind die bereits zerkleinerten Blüten der Hanfpflanze. Hier sehen wir das Haschisch. Das ist gepresstes Cannabisharz. Haschisch oderMarihuana

  5. Der Joint • Beinhaltet ein Hanf-Tabak-Gemisch von ca. 50 zu 50 %, kann jedoch auch pur geraucht werden.

  6. Die Bong • Ist ein Gerät, welches in Europa weit verbreitet ist. • Der Rauch wird vor dem Inhalieren durch Wasser geführt um die Aufnahme von Teer zu verringern. • Erzielt eine schnellere Wirkung, ist jedoch für den Einsteiger nicht geeignet(es bedarf minderer Übung). Es gibt die Verschiedensten Arten : Keramik Acryl mit Bubble Acryl mit Twist Glas Metall Und vieles mehr

  7. Spacecookies sind auf dem ersten Blick nicht von herkömmlichem Gebäck zu unterscheiden, jedoch kann in manchen Fällen der Geruch von Marihuana erkannt werden.

  8. Wirkung • Die Cannabiswirkung ergänzt und verstärkt die Wirkungen von Stimulantia, Halluzinogenen und Sedativa, jedoch kann man sie keiner der 3 Gruppen zuordnen. • Wirkung auf den Menschen ist von der Momentanen Stimmung abhängig und kann beim erstmaligen Konsum auch ganz ausfallen. • Allgemein hat es eine beruhigende Wirkung und das rationale Denken ist stark eingeschränkt. Das assoziative Denken tritt in den Vordergrund. • Heisshunger ( wird während des Verzehrs „Fressflash“ genannt ) . • Euphorie oder Depression („Lachflash“ & „Depriturn“ ). • Auch großartige Ideen können im Rausch geschmiedet werden, welche sich jedoch bei Nüchternheit als absoluter Unsinn erweisen. • Auch Meinungsbilder können geschaffen werden, welche durch herabgesetzte Kritikfähigkeit und falsche Selbsteinschätzung im Nachhinein nicht nachvollziehbar sind. Marihuana und Haschisch im Vergleich Marihuana wirkt eher euphorisch. Das heißt die Stimmung wird meist angehoben und die Hemmschwelle eines „Lachflashs“ fällt. Die Wirkung spielt sich im Kopf ab. Haschisch macht „stoned“. Das heißt es ist eine dämpfende Wirkung, welche häufig in der Schwere des Körpers zu spüren ist. Diese Wirkungsweisen sprechen für den halluzinogenen Charakter des Cannabis, jedoch ist die Wirkung von der Dosis und Qualität der Droge abhängig und ist auch individuell bei der Stärke und Wahrnehmung der Wirkung.

  9. Chemie Allgemein • Klassifizierung: • THC (Tetrahydrocannabinol) ist ein Diterpen mit einer Alkoholfunktion. Es besteht also aus Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff und gehört demnach zur Gruppe der Kohlenwasserstoffe oder genauer der Alkanole. • Summenformel: • C21H30O2 • Molekulargewicht: • 314.46

  10. Vorkommen • THC-Carbonsäure entsteht durch Alterungsprozesse im Harz des Hanfes, bei der Decarboxylierung. • Sie kommt mit 400 anderen Verbindungen im Harz vor. • Durch Erhitzung oder enzymatisches Aufspalten, teilt sie sich in Cannabinol (CBN), Cannabidiol (CBD), Cannabichromen und das wichtigere Delta-9-THC oder auch Dronabinol.

  11. Chemische Wirkung • Alle genannten Stoffe haben ähnliche Wirkungen und sind jedoch in ihren Wirkungen alle schwächer als das Dronabinol und dienen lediglich zur psychoaktiven Wirkungsverstärkung. • An den Cannabinoid 1- und 2-Rezeptoren der Synapse, die eigentlich für körpereigene Cannabinoide zur Emotionskontrolle gedacht sind, setzen sich Dronabinol, CBN, CBC und CBD an. • Sie wirken halluzinogen, pulsfrequenzsteigernd, beruhigend und brechreizlindernd. • Nur CBD wirkt als schwacher Hemmstoff entgegen der psychoaktiven Wirkung.

  12. Medizin

  13. Die Nutzung von Cannabis zum med. Einsatz, ist mindestens so alt, wie der zum Rausch. Die Inder nutzen bis heute die Hanfblätter als Mittel gegen Krämpfe, Kopf- und Ohrenschmerzen. Auch die Assyrer, Ägypter und Chinesen nutzten das THC. In Nepal wird Hanf z.B. gegen Höhenkrankheit und Appetitlosigkeit genutzt. Im 19. Jahrhundert wurde Cannabis dann auch in Europa verwendet, z.B. bei Lungenleiden und Schlafstörungen. Bei der Chemo- und AIDS-Therapie wird THC als Appetitanreger verwendet. Der grüne Star wird ebenfalls mit THC behandelt. Es ist ein gutes Mittel zur Unterdrückung von Spasmen und Lähmungen. Asthmaanfälle können durch wenige Züge eines Joints beendet werden. Bei Epileptikern kann durch THC die Medikamentendosis verringert werden. Cannabis kann bei der Behandlung von Schmerzen, Migräne und Menstruationskrämpfen herangezogen werden. Der regelmäßige Konsum von Hanföl senkt den Kolesterinspiegel und somit auch das Risiko einer Herzkreislauferkrankung. Geschichtlich & Heute

  14. Gefahren • Psychische Gefahren: • Durch die halluzinogene Wirkung von Cannabis, kann es bei labilen Persönlichkeiten oder Jugendlichen mit noch nicht gefestigter Persönlichkeit bei der Einnahme zu Angst- und Depressionszuständen führen. • Physische Gefahren: • Lungenschädigung durch hohe Teerwerte Cannabisrauch. • Cannabiskonsum kann zu Hirnschäden und Frühgeburten wie Missbildungen bei der Schwangerschaft führen. • Überdosierung: • Generell besteht bei gesunden Menschen keine akute Lebensgefahr, jedoch kann es auch zu Kreislaufbeschwerden und kurzen Angstzuständen kommen. • Flashbacks: • Das sind rauschähnliche Zustände die noch Monate nach dem Konsum, durch Stress ausgelöst werden. • Sucht: • Körperliche Abhängigkeit ist ausgeschlossen. • Bei übermäßigem Konsum der Droge kann das Absetzen zu Depressionen führen. • Bei geregeltem Konsum ist das Absetzen meist kein Problem.

  15. Gesetzeslage • Allgemein gilt Cannabis in Deutschland als „nicht Verkehrsfähig“ und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz(BTMG). • Der Konsum direkt ist zwar nicht verboten, jedoch der Besitz. • Es gibt eine bestimmte Menge, die als Eigenbedarf zählt und damit straffrei ist. Diese ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Die Mengenangaben sind jedoch nur ein Richtwert, an die kein Richter gebunden ist. • Ein Anspruch auf Straffreiheit besteht daher nicht !!! Es kann jedoch dazu kommen, dass bei geringen Mengen(unter 1g) keine Anzeige erstattet wird. • Der Anbau von THC-armen Hanfsorten ist seit 1996 wieder erlaubt, jedoch meldepflichtig. • Durch das Verbot in Deutschland ist die medizinische Anwendung von Hanf sehr erschwert. • THC-haltige Arzneien dürfen verschrieben werden, aber der Einsatz von Haschisch oder Marihuana ist verboten.

  16. Dieser Vortrag wurde Ihnen präsentiert von : [NBC] P a c o Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

More Related