Grundlagen der leistungsorientierten Professorenbesoldung:
This presentation is the property of its rightful owner.
Sponsored Links
1 / 30

Dr. Kai Handel CHE Centrum für Hochschulentwicklung Hochschulkurs Bielefeld, 16./17. Dezember 2004 PowerPoint PPT Presentation


  • 64 Views
  • Uploaded on
  • Presentation posted in: General

Grundlagen der leistungsorientierten Professorenbesoldung: Motivation, Bundesgesetz, Länderregelungen, Finanzen. Dr. Kai Handel CHE Centrum für Hochschulentwicklung Hochschulkurs Bielefeld, 16./17. Dezember 2004. Gliederung. Einleitung (Anreizsysteme, Motivation) Bundesgesetz

Download Presentation

Dr. Kai Handel CHE Centrum für Hochschulentwicklung Hochschulkurs Bielefeld, 16./17. Dezember 2004

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Presentation Transcript


Dr kai handel che centrum f r hochschulentwicklung hochschulkurs bielefeld 16 17 dezember 2004

Grundlagen der leistungsorientierten Professorenbesoldung: Motivation, Bundesgesetz, Länderregelungen, Finanzen

Dr. Kai Handel

CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Hochschulkurs

Bielefeld, 16./17. Dezember 2004


Gliederung

Gliederung

  • Einleitung (Anreizsysteme, Motivation)

  • Bundesgesetz

    • Leistungsbezügearten

    • Besoldungsdurchschnitt/Kostenneutralität

    • Ruhegehaltfähigkeit

    • Übergangsregelungen

  • Exkurs: Finanzen


Einleitung

Einleitung

  • New Public Management und Anreizsysteme

  • Monetäre und nichtmonetäre Anreizsysteme

  • Leistungslohn und Motivationstheorie


New public management npm neues steuerungsmodell

New Public Management (NPM)(Neues Steuerungsmodell)

  • NPM setzt auf dezentrale Verantwortung

    • Zentrale legt Rahmenbedingungen fest(Orientierung an Leistungen der dezentralen Einheit; „Output-Orientierung“).

    • „Dezentrale Einheit“ sucht die beste Lösung.

    • Grad des Erfolges/der Leistung wird honoriert bzw. sanktioniert.

  • NPM baut dabei auf Wettbewerbsmechanismen

    • Echter marktlicher Wettbewerb mit Gewinnerzielungsabsicht liegt bei Hochschulen nicht vor.

    • Wettbewerb im staatlichen Kontext wird „simuliert“.

    • Das Anreizsystem bestimmt die Wettbewerbsmechanismen.


Anreizsysteme

Anreizsysteme

  • Folge des NPM:

  • Gestaltung von Anreizsystemen zentrale Frage des Wissenschaftsmanagements

  • Annahmen:

    Akteure (Agenten) verhalten sich als „rationale Nutzenmaximierer“ bzw. sind auf ihren eigenen Nutzen bedacht.

  • Schwierigkeit:

    Nutzen der Akteure zu erkennen und geeignet „anzureizen“.


Formen von anreizsystemen in hochschulen

Formen von Anreizsystemen in Hochschulen

Anreizsysteme für Hochschulen

Monetäre Anreizsysteme

Nichtmonetäre Anreizsysteme

Märkte für F&L

Zuwei-sungen für F&L

Gehalt

Freiheit/

Autono-mie

Reputa-tion

Zeitallo-kation

Trans-parenz


Vorbemerkung motivationstheorie

Vorbemerkung: Motivationstheorie

  • Extrinsische Anreize

    (u.a. monetäre Anreize, Belohnung, Sanktionen)

    • Wirkung normalerweise als selbstverständlich unterstellt !

    • Ist nicht so einfach – im Wissenschaftssystem schon garnicht.

  • Untersuchungen (Frey/Osterloh 1997, 2002)

    • Extrinsische und intrinsische Motivationen sind nicht unabhängig !

    • Können sich ergänzen aber auch

    • sich verdrängen !

  • Professoren grundsätzlich hoch intrinsisch motiviert (interessante Tätigkeit, hohe Selbstbestimmung)

    • Intrinsische Motivation ist kaum beeinflussbar (allenfalls umzulenken).

    • Intrinsische Motivation ist nicht immer gut. („Gut gemeint ist nicht gut genug“).


Motivationstheorie ergebnisse

Motivationstheorie - Ergebnisse

  • Externe Anreize zur „Korrektur“ intrinsischer Motive möglich (z.B. Verhältnis Forschung – Lehre; bes. LB)

  • Interesse an bestimmter Tätigkeit ist zu wecken (z.B. Übernahme von Funktionen; FLB)

  • Je enger der Zusammenhang von Einzelleistung zur Belohnung, desto eher wird die intrinsische Motivation zerstört( keine Prämien für besondere Einzelleistungen!)

  • „Gefühlte“ Fairness und prozedurale Gerechtigkeit ist extrem wichtig.(Transparentes Verfahren, Akzeptanz des Verfahrens in Hochschule)

  • Uniformität des Belohnungssystems (für alle gleich) kann leicht die intrinsische Motivation der Engagierten zerstören (z.B. BAT, C-Besoldung  tatsächlich Leistungsdifferenzierung vornehmen).

  • Extrinsische Motivation kann auch nützlich sein(insb. Übernahme von ungeliebten Aufgaben).


Bundesgesetz

Bundesgesetz

Berufungs-

Bleibe-

L.-bezüge

Funktions-

Leistungs-

bezüge

Besondere

Leistungs-

bezüge

  • Leistungsbezüge

    • Berufungs- und Bleibe-Leistungsbezüge

    • Besondere Leistungsbezüge

    • Funktionsleistungsbezüge

  • Ruhegehaltfähigkeit

  • Übergangsregelungen

    • Übergang von C nach W

    • Bestandsschutz


Professorenbesoldungsreformgesetz

Professorenbesoldungsreformgesetz

  • Gesetz zur Reform der Professorenbesoldung (ProfBesReformG)Vom 16. Februar 2002 (Bundesgesetzblatt, Teil I, Nr. 11/2002, S. 686)

  • Umsetzung in den Ländern bis zum 1.1.2005

  • Bereits umgesetzt:

    • Niedersachsen (FH 1.1. 2003; Uni 1.10.2003)

    • Bremen (1.7.2003)

    • Rheinland-Pfalz (1. 7. 2004)

  • Gesetz- und Verordnungsentwürfe

    • Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt (?), Schleswig-Holstein, Thüringen


Grunds tzliches

Grundsätzliches

  • Die C-Besoldung mit nach Alter aufsteigenden Dienstaltersstufen wird durch eine leistungsorientierte Besoldung abgelöst.

  • Die Dienstaltersstufen werden durch ein System von festen Grundgehältern (W2, W3) plus „Leistungsbezügen“ ersetzt.

    • W3: Professur (4522 € pro Monat, Jahr 2002)

    • W2: Professur (3724 € pro Monat, Jahr 2002)

    • W1: Juniorprofessur (3260 € pro Monat, Jahr 2002, keine Leistungsbezüge, nach positiver Evaluation 260 € zusätzlich)

  • Die Durchschnittsbesoldung bleibt konstant.

Ab August 2004: W1 = 3405,34 €; W2 = 3890,03€; W3 = 4723,61 €


Leistungsbez ge

Leistungsbezüge

Leistungsbezüge können vergeben werden

„1. Aus Anlass von Berufungs- und Bleibeverhandlungen [Berufungs- und Bleibe-Leistungsbezüge],

2. für besondere Leistungen in Forschung, Lehre, Kunst, Weiterbildung und Nachwuchsförderung sowie [besondere Leistungsbezüge]

3. für die Wahrnehmung von Funktionen oder besonderen Aufgaben im Rahmen der Hochschulselbstverwaltung oder der Hochschulleitung [Funktions-Leistungsbezüge]“ (ProfBesReformG, § 33)

Zusätzlich können aus eingeworbenen Mitteln privater Dritter sowohl für Lehre als auch für Forschung nicht ruhegehaltfähige Zulagen gezahlt werden.


Berufungs und bleibe leistungsbez ge

Berufungs- und Bleibe-Leistungsbezüge

Berufungs-

Bleibe-

L.-bezüge

Funktions-

Leistungs-

bezüge

Besondere

Leistungs-

bezüge

  • Berufungs- und Bleibeverhandlungen sind ein etabliertes System der leistungsorientierten Besoldung an den Universitäten.

  • bisher nur für C4-Professoren ab 2. Ruf (oder aus Wirtschaft)

    • Bsp.:Im niedersächsischen Landes-durchschnitt nur 17% aller Universitätsprofessoren.

    • Ca. 3,7 % des Besoldungsvolumens (1999, bundesweit, Universitäten)

  • An Fachhochschulen bisher nicht möglich.

  • Verhandlungen: Bisher Ministerium, jetzt i. d. R. in den Hochschulen, d.h. Hochschulleitung (Präsident/in; Kanzler/in …)


Funktionsleistungsbez ge

Funktionsleistungsbezüge

Funktions-

Leistungs-

bezüge

Berufungs-

Bleibe-

L.-bezüge

Besondere

Leistungs-

bezüge

  • Funktionsleistungsbezüge werden für die Dauer der Aufgabe gewährt.

  • Unrühmlich: Begrenzung auf 10% des Grundgehalts in NRW(Entwurf)

  • Auch die Hochschulleitungen können in die W-Besoldung eingegliedert werden und Funktionsleistungsbezüge erhalten (Landesregelung)

  • Gilt in der Regel für die Präsidenten/Rektoren

  • In Mehrzahl der Landesregelungen auch für die Kanzler

  • Die Ruhegehaltsfähigkeit der Funktionsleistungsbezüge ist in Anlehnung an die der Beamten auf Zeit geregelt (§ 15a Beamtenversorgungsgesetz)

  • Hochschulleitungs-Stellenzulagenverordnung findet weiter Anwendung für Professoren in der C-Besoldung.


Besondere leistungsbez ge

Besondere Leistungsbezüge

Berufungs-

Bleibe-

L.-bezüge

Funktions-

Leistungs-

bezüge

Besondere

Leistungs-

bezüge

  • Die besonderen Leistungsbezügesind der innovative Kern der Reform.

  • Sie können befristet, unbefristet oder als Einmalzahlung vergeben werden.

  • Die Mehrzahl der Landesregelungen sehen bei erstmaliger Vergabe eine Befristung vor, die bei wiederholter Vergabe (im unmittelbaren Anschluss) entfristet werden kann.

  • Dies ist international üblich!

  • Unrühmliche Ausnahmen: Brandenburg, NRW, Thüringen (Entwürfe)

  • In verschiedenen Landesregelungen problematische Widerrufsklausel: „wenn nicht mehr oder in wesentliche geringerem Maße erbracht“.


Ruhegehaltf higkeit

Ruhegehaltfähigkeit

  • Das Grundgehalt ist voll ruhegehaltfähig.

  • Berufungs-Leistungsbezüge und besondere Leistungsbezüge können befristet oder unbefristet gewährt werden.

  • Unbefristete Leistungsbezüge sind zumindest bis zu 40 % des Grundgehalts voll ruhegehaltfähig (wenn mindest. 3 Jahre)

    • W2 (3724 € + 40 %)  5213 € > Endgehalt C3

    • W3 (4522 € + 40 %)  6330 € > Endgehalt C4

    • Überschreitung 40%  Landesregelung

  • Befristete Leistungsbezüge  Landesregelung

    • Üblich: 10-Jahres-Regelung „müssen zehn Jahre bezogen worden sein“


Bergangsregelungen

Übergangsregelungen

  • Wechsel von C2 und C3 grundsätzlich nach W2 und W3 möglich (ProfBesReform § 77)

  • Wechsel von C4 nach W3 möglich

     In Landesregelungen in der RegelC2 und C3  nach W2; C4  nach W3

  • Neuer Ruf  W-Besoldung

  • Keine Berufungs- und Sonderzuschüsse nach C mehr!

  • Frei werdende Planstellen (W2 oder W3)?  Landesregelung, entweder „Regelung im Haushaltsplan“ oder C2 und C3  W2; C4  W3

  • Ausnahme BaWü: 100% W3 an Universitäten


Bestandsschutz

Bestandsschutz

  • Beim Verbleib in der C-Besoldung weiter Aufstieg in den Dienstaltersstufen.

  • Besoldungsanpassungen

  • Allerdings für C2-Prof. an FH kein „Aufstieg“ in C3-Stellen mehr möglich.

    • Erwartungshaltung C2-Prof. an FH

    • Besondere Maßnahmen bzw. Übergangsregelungen in die W-Besoldung wünschenswert bzw. erforderlich.

      Selten gut geregelt.Ausnahmen BaWü, Sachsen und Bayern:

    • Sonderregelung für C2-Professoren an FH, die vor einem Stichtag (1. Juni 2001) den Ruf angenommen haben. Möglichkeit von unbefristeten und ruhegehaltsfähigen besonderen Leistungsbezügen anlässlich des Wechsels in die W-Besoldung (in der Höhe beschränkt).


Exkurs finanzen

Exkurs: Finanzen

  • Kostenneutralität

  • Besoldungsdurchschnitt

  • Vergaberahmen (Land/Hochschule)


Kostenneutralit t

Kostenneutralität

  • Bundesgesetzlich ist festgelegt, dass der Besoldungsdurchschnitt (Grundlage: Jahr 2001) auf Landesebene eingehalten werden soll. Das bedeutet, dass:

    • einerseits sichergestellt werden muss, dass Leistungsbezüge tatsächlich gezahlt werden und somit das Durchschnittseinkommen der Professoren nicht sinkt,

    • andererseits die Besoldungsausgaben auch nach oben begrenzt sind.

      (Zusätzlich möglich: Angleichung an den höchsten Schnitt in einem Bundesland, 10% Erhöhung in 5 Jahren, allgemeine Besoldungsanpassungen)


Kostenneutralit t1

Kostenneutralität

  • Vorgabe der Finanzminister: Reform darf nichts kosten!

  • Bedeutet in Zahlen:

    • Pro W-Stelle stehen je nach Land unterschiedlich:

      • ca. 5600 € mtl.* (Uni, jährlich 71.000 €, im Jahre 2001)

      • ca. 4750 € mtl.* (FH, jährlich 60.000 €, im Jahre 2001)

    • Bei einer Verteilung von 54% W3 / 46% W2-Stellen an Universitäten  ca. 1450 € (theoretisch) pro Stelle und Monat zur Verfügung. (Annahme: Gleichverteilung der LB auf W2 und W3)

    • Entspricht (theoretisch) variablen Gehaltsbestandteilen von ca. 26 %; („Berufungszulagen“ nicht eigentlich variabel !)

* ggf. plus ca. 4,17% Umlage „Weihnachtsgeld“


Besoldungsdurchschnitt

Besoldungsdurchschnitt

Universitäten

Baden-W.144(74)

Bayern143(73)

Saarland142(73)

Berlin140(72)

Rheinl.-Pf. 140(72)

Bremen140(71)

Hamburg139(71)

Hessen138(71)

NRW135(69)

Nieders. 133(68)

Brandenb. 131(67)

Meckl.-V. 130(66)

Thüringen128(66)

Schl.-Holst. 128(65)

Bund126(65)

Sachsen126(64)

Sachsen-Anh. 110(56)

Fachhochschulen

Hamburg119(61)

Baden-W.117(60)

Bremen 117 (60)

Hessen 117 (60)

Bund 116 (60)

Saarland 116 (59)

Berlin 115 (59)

Rheinl.-Pf. 115 (59)

Schl.-Holst. 114 (59)

Nieders. 114 (58)

NRW 113 (58)

Bayern 112 (57)

Brandenb. 112 (57)

Meckl.-V. 110(56)

Thüringen109(56)

Sachsen 106 (54)

Sachsen-Anh. 95(49)

Aus den amtl. Bekanntmachung des Besoldungsdurchschnitts 2001, Beträge in TDM (T€)


Ermittlung des landes besoldungsdurchschnitts

Ermittlung des Landes-Besoldungsdurchschnitts

  • Gilt ursprünglich für das Jahr 2001

  • Ist-Ausgaben der besetzen Stellen (aller Hochschulen des Landes, getrennt nach FH und Uni)

  • Angaben in Jahresgehältern

  • Von den Ländern bzw. Landesämtern ermittelte Zahlen sind nicht besonders zuverlässig(Bsp. Niedersachsen zunächst Unis: 67.500 € für 2001; Nachrechnen  71.000 € für 2001 !

  • Veränderungen beim Weihnachtsgeld besser in Monatsgehältern denken und rechnen (systemimmanent)!

  • Der Besoldungsdurchschnitt nimmt an den jeweiligen Besoldungsanpassungen teil.


Verteilung besoldungsdurchschnitt

Verteilung Besoldungsdurchschnitt

  • Besoldungsdurchschnitt ist auf Landesebene festgelegt und „festgeschrieben“

    • Verteilung auf die Hochschulen ist im Prinzip offen.  Landesregelung, i.d.R. Orientierung am IST-Zustand.

  • Möglichkeit:

    • Der Anpassung an den höchsten Besoldungsdurchschnitt eines Landes

    • Zusätzlich jährlich 2% (für 5 Jahre)

  • Vorgegeben:

    • Besoldungsanpassungen


Den individuellen besoldungsschnitt der hochschule bestimmen

Den individuellen Besoldungsschnitt der Hochschule bestimmen

  • Konkreter Besoldungsdurchschnitt für die HS berechnen

    • Monatliche Ausgaben in C-Besoldung selbst berechnen(relativ einfach mit Besoldungstabelle, DAS, Sonderzuschüssen)

    • Evt. Berechnungen des Landes überprüfen (lassen)

  • Wichtig: Ist-Ausgaben in der C-Besoldung von 2001 sind die Basis für die politische Diskussion.

  • Gesetzlich vorgegeben ist lediglich die Einhaltung des Besoldungsschnitts auf Landesebene.

  • Verteilung des Durchschnitts auf die Hochschulen ist Ländersache.

  • Chance oder Gefahr der Umverteilung!


Vergaberahmen prognostizieren

Vergaberahmen prognostizieren

  • Ausgangspunkt ist der hochschulinterne Besoldungsdurchschnitt.

  • „Vergaberahmen“ ist ein zunächst wenig anschaulicher Begriff aus dem Bundesgesetz.(letztlich: Summe des Geldes, das nach Abzug der C-Gehälter und der W-Grundgehälter übrig bleibt).

  • Ist „ex ante“ nicht exakt zu berechnen, muss aber prognostisch abgeschätzt werden.

  • Prinzip:

    • C-Dienstalteraufstiege gehen zu Lasten des Vergaberahmens

    • Pensionierungen zu Gunsten des Vergaberahmens

    • i.d.R. bei Universitäten kein Problem!

    • Zeitabstand 2001 (Normjahr) bis 2005 führt zu Ungenauigkeiten (Alterspyramide, „Bilanz“ der Sonderzuschusstellen).


Vergaberahmen f r w bestimmen

Vergaberahmen für W bestimmen

Berechnungsverfahren

  • Von Ist-Ausgaben ausgehen

  • Zahl der besetzten Stellen konstant halten

  • Besoldungsdurchschnitt konstant halten

  • Alterspyramide fortschreiben

    • C-Dienstaltersstufen-Aufstiege berücksichtigen

    • Ausscheidende in Berechnung sofort durch besetzte W-Stellen ersetzen (Grundgehalt W2 oder W3)

    • Keine Dynamisierung

    • Realisierbar durch „einfache“ Excel-Tabelle

       Ergebnis: Vergaberahmen pro Stelle


Vergaberahmen beispielgrafik uni

Vergaberahmen – Beispielgrafik Uni


Fazit

Fazit

  • Unterschiede in der Umsetzung in den Ländern hinsichtlich W2/W3-Ausbringung, Befristung, Verfahrensvorgaben etc.

  • Gefahr für HS durch nicht sachgerechte Landesvorgaben in einzelnen Ländern (Befristung bes. Leistungsbezüge, C2/C3-Problematik FH)

  • Bundes- und landesrechtliche Vorgaben lassen i.d.R. Spielräume für die Gestaltung durch die Hochschulen.

  • Fazit: HS sollten die Chancen durch geeignete Modelle nutzen!


Danke f r ihre aufmerksamkeit

Danke für Ihre Aufmerksamkeit !

Dr. Kai Handel

CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Hochschulkurs

Bommerholz, 8./9. November 2004


  • Login