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Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben

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Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben. Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen . Präsentation erstellt durch Dr. Albert Ritter, FBT, Otterberg 2005. Ziele der Präsentation vorbildlicher Lösungen. innovative Gestaltungsstrategien und -konzepte auch im Handwerk erforderlich

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Presentation Transcript
erfolgreich gestaltete innovationen in handwerksbetrieben
Erfolgreich gestaltete Innovationenin Handwerksbetrieben

Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen

Präsentation erstellt durch Dr. Albert Ritter, FBT, Otterberg 2005

ziele der pr sentation vorbildlicher l sungen
Ziele der Präsentation vorbildlicher Lösungen
  • innovative Gestaltungsstrategien und -konzepte auch im Handwerk erforderlich
  • erfolgreiche Anwendung in vergleichbaren Handwerksbetrieben überzeugt Handwerksunternehmer am ehesten
  • Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen im Handwerk belegen:Praktikabilität, Machbarkeit und Nutzen
  • zusammengetragene und skizzierte Positivbeispiele sollen
    • Anstöße und Anregungen liefern
    • keine Kopiervorlage, sondern Orientierungsgrundlage sein
bersicht der dargestellten praxisbeispiele i
Übersicht der dargestellten Praxisbeispiele (I)

Innovative Unternehmenskonzepte

  • Internetforum für kooperationsinteressierte Möbelschreiner: meistermoebel.net
  • Zukunftsweisende, regionale gewerkeübergreifende Kooperationen: die Gewerk GmbH
  • Franchisesystem für die individuelle farbliche Gestaltung eingebauter Fliesen etc.: Living Colour Systems
  • Freies Motorradfahren auf abgesperrten Rennstrecken: Rehm race days
bersicht der dargestellten praxisbeispiele ii
Übersicht der dargestellten Praxisbeispiele (II)

Innovative Konzepte der Unternehmensführung

  • Die kleine Aktiengesellschaft im Handwerk: die Schreinerei Werner AG
  • Konsequente Unternehmensausrichtung: die bad & heizung Kreuz GmbH
  • Erfolgreich durch konsequente Mitarbeiterorientierung: die Schreinerei J. Brammertz GmbH

Innovative Konzepte bei der Gestaltung neuer Geschäftsfelder

  • Realisierung eines neuen Vertriebsweges: Online-Plattform „bennewitz.com“
  • Erfolgreiche Etablierung des Online-Shops: fleischerei-freese.de
  • Probe-Wohnen mit allen Sinnen: ein innovatives Angebot des Maler- und Bodenfachbetriebs Zimmer
internetforum f r kooperationsinteressierte m belschreiner meistermoebel net
Internetforum für kooperationsinteressierte Möbelschreiner: meistermoebel.net

Das Unternehmen

  • Einzelunternehmen
  • Kooperations-Dienstleister für Schreinereien
  • Betreiber eines Internetforums für hochwertige, handwerklich hergestellte Möbel
  • 2004: Auszeichnung mit dem „Deutschen Service Preis“ in der Kategorie „Servicekultur“
internetforum meistermoebel net ii
Internetforum: meistermoebel.net (II)

Die erfolgreich gestalteten Innovationen (I)

  • Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Schreinereien hängt von der Qualitätund von konkurrenzfähigen Preisen ab
  • Problem:
    • hohe Maschinenstundensätze
    • hoher Aufwand für den Entwurf der Möbel, die Kalkulation und Planung
  • Erfolg versprechender Lösungsweg: kooperative Zusammenarbeit mit anderen Schreinereienz. B. Vermarktung von Möbelentwürfen bzw. Erwerb fertiger Pläne
internetforum meistermoebel net iii
Internetforum: meistermoebel.net (III)

Die erfolgreich gestalteten Innovationen (II)

  • MeisterMöbel.net unterstützt die kooperative Zusammenarbeit von Schreinereien durch ein ausgereiftes Austauschforum im Internet
  • das Internetforum meistermoebel.net bietet insbesondere
    • Möbelschreinern/-designern eine Möglichkeit zur Vermarktung ihrer Entwürfe und Ausführungspläne
    • Möbelschreibern, die ihren Kunden qualitativ hochwertige Einzel- und Einbaumöbel anbieten wollen, fertige Entwürfe und anpassbare Pläne
    • den Kooperationspartnern vorgefertigte Vereinbarungen und Verträge
internetforum meistermoebel net iv
Internetforum: meistermoebel.net(IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.meistermoebel.net
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
zukunftsweisende regionale gewerke bergreifende kooperationen die gewerk gmbh
Zukunftsweisende, regionale gewerkeübergreifendeKooperationen: die Gewerk GmbH

Das Unternehmen

  • gewerkeübergreifende Kooperation regionaler Handwerksbetriebe aus den Bau- und Ausbaugewerken
  • 1996 von fünf Handwerksbetrieben gegründet
  • inzwischen zehn Handwerksbetriebe
  • 2004: Auszeichnung als „Dienstleister des Jahres“ durch baden-württembergisches Wirtschaftsministerium
kooperationsmodell gewerk gmbh ii
Kooperationsmodell: Gewerk GmbH (II)

Die erfolgreich gestalteten Innovationen

  • konträre Markt-/ Kundenforderungen:
    • Konzentration auf die Kernkompetenzen
    • Kunden erwarten zunehmend Systemlösungen (alles aus einer Hand)
  • Lösungsweg: gewerkeübergreifende Kooperation
  • Anwendung im Handwerk gestaltet sich häufig schwierig z. B. mangelnde Kooperationsfähigkeit der Beteiligten, mangelhaftes Geschäfts-modell, unpräzise Aufgabenzuweisung, schlechtes Kooperationsmanagement
  • Innovation: handwerksgerechtes Kooperations-/ Geschäftsmodell
kooperationsmodell gewerk gmbh iii
Kooperationsmodell: Gewerk GmbH (III)

Geschäftsmodell für handwerkliche Kooperationen

  • eindurchgängiger Ansprechpartner für Alles
    • eingemeinsames Angebot für alle Gewerke
    • fachgerechte Planung aus einer Hand und koordinierte Arbeitsabläufe
    • einegemeinsame Rechnung
    • Gewährleistung durch ein Unternehmen
  • Festpreis-, Termin- und Sauberkeitsgarantie
  • systematische Entwicklung der Kooperation und einer -kultur
  • professionelles Kooperationsmanagement
    • eigenständige Geschäftsstelle, internetbasierte Kommunikationsplattform
kooperationsmodell gewerk gmbh iv
Kooperationsmodell: Gewerk GmbH (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.gewerk.de
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: itb (Hrsg.): Gewerk: Wegweiser für erfolgreiche Kooperationen im Handwerk – Erfahrungsberichte und Handlungsempfehlun- gen für die Praxis, Helmesverlag, Karlsruhe 2003
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbild- licher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005

Berichte sind downloadbar, siehe www.itb.de

franchisesystem f r die individuelle lackierung eingebauter fliesen etc living colour systems
Franchisesystem für die individuelle Lackierung eingebauter Fliesen etc.: Living Colour Systems

Das Unternehmen

  • 1999 gegründetes Einzel-unternehmen
  • Ausgründung (Spin-off) des neuen Geschäftsfeldes „Lackieren von Fliesen, Keramik, Emaille und Kunststoffuntergründen“ einer Autolackiererei
  • Vermarktung des entwickelten Verfahrens als Franchise-Geber
  • derzeit drei Franchise-Nehmer
franchisesystem living colour systems ii
Franchisesystem: Living Colour Systems (II)

Die erfolgreich gestalteten Innovationen

  • herkömmliche Renovierung sanierungsbedürftiger Bäder, Sozialräumen, Küchen etc. verursacht i. d. R. hohe Kosten, Bauschutt und Baulärm
  • Hotels, Altenheime, Krankenhäuser und Wohnungsgesellschaften scheuen darüber hinaus häufig lange Renovierungszeiten
  • Lösungsidee: aufwandsreduzierte Renovierung
    • bedarfsorientiertes Erneuern einzelner Sanitäreinrichtungen
    • individuelle farbliche Neugestaltung der Oberflächen von Fliesen, Badewannen, Waschbecken etc. durch Speziallackierungen
franchisesystem living colour systems iii
Franchisesystem: Living Colour Systems(III)

Phasen der Realisierung der Innovation

  • Offen sein für Ideen –auch für anscheinend geschäftsfeldfremde Anstoß für die Idee: von der Tochter bemalte Badfliesen
  • Idee zu einer anwendbaren Dienstleistung ausarbeiten
  • Tüfteln spezielle Lackier- und Beschichtungstechnik entwickeln und testen
  • Neues Geschäftsfeld gestalten Prüfung der Marktchancen, Festlegung der Dienstleistungsangebote
  • Vermarktung des entwickelten VerfahrensEntwicklung eines Franchisesystems,Gewinnen von Franchise-Nehmern
franchisesystem living colour systems iv
Franchisesystem: Living Colour Systems (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.living-colour-system.de
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
freies motorradfahren auf abgesperrten rennstrecken rehm race days
Freies Motorradfahren auf abgesperrten Rennstrecken: Rehm race days

Das Unternehmen

  • 2001 gegründete GmbH
  • entstand aus einem Fachbetriebfür Motorradhandel und -reparaturen
  • 2 fest angestellte Mitarbeiter plus ca. 10 Teilzeitbeschäftigte
  • Tätigkeitsfeld: Veranstalten mehrtägiger Motorradsport-Events für eher sportlich fahrende Motorradfahrer
    • auf abgesperrten Rennstrecken können sie ihr Motorrad „erfahren“ und testen sowie sich in freien Motorradrennen mit anderen Motorradfahrern messen
gesch ftsidee race days f r motorradfahrer ii
Geschäftsidee: race days für Motorradfahrer (II)

Ausgangsbasis der Innovation

  • Verdrängungswettbewerb im Bereich Motorradhandel und -reparaturen
  • Erfahrungen aus eher hobbymäßig organisierten Motorradsport-Events
  • Erkenntnisse / Erfahrungen: Fahrer sportlicher Motorräder wollen
    • ihr Motorrad auf eigentlichem Einsatzgebiet (Rennstrecken) fahren
    • die Grenzen ihres Motorrades sowie die eigenen Grenzen „erfahren“
    • ohne Gefahren des normalen Straßenverkehrs ausgesetzt zu sein, ihr Motorrad voll auszufahren
    • sich mit anderen Motorradfahrern in kameradschaftlichem Rahmen messen
    • hierbei einen Full service
gesch ftsidee race days f r motorradfahrer iii
Geschäftsidee: race days für Motorradfahrer (III)

Umsetzung der Innovation

  • Abklärung: Nachfrage nach solchen Dienstleistungen vorhanden
  • geschäftsmäßige Realisierung nur möglich
    • auf abgesperrten Rennstrecken, bei professioneller Organisation, fachkundiger Beratung und erlebnis-/ spaßorientierter Durchführung
    • aus wirtschaftlichen Gründen Mindestteilnehmerzahlen erforderlich
  • Realisierung der Geschäftsidee
    • zunächst Geschäftsfeld des Handwerksbetriebs, dann eigene GmbH
    • Ausbau und Professionalisierung des Dienstleistungs- und Serviceangebotes entsprechend den Kundenwünschen
gesch ftsidee race days f r motorradfahrer iv
Geschäftsidee: race days für Motorradfahrer (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.rehm-online.com
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
kleine aktiengesellschaft im handwerk schreinerei werner ag
Kleine Aktiengesellschaft im Handwerk:Schreinerei Werner AG

Das Unternehmen

  • 1986 als Einzelunternehmen gegründet
  • 1998 Umwandlung zur Aktiengesellschaft
  • 15 Beschäftigte, davon fünf Meister
  • breite Produktpalette: Möbel, Küchen, Trennwände, Gleitschiebetüren, Geländer etc.
    • kundenspezifisch gestaltet oder in Serie produziert
  • Kooperation bei der Herstellung mit anderen Schreinereien
kleine ag im handwerk schreinerei werner ag ii
Kleine AG im Handwerk: SchreinereiWerner AG(II)

Umwandlung des Einzelunternehmens in eine Aktiengesellschaft

  • Ausgangssituation
    • immer wieder größere Investitionen durch Ausbau des Unternehmens
    • hoher Fremdkapitalbedarf, da Unternehmen noch sehr jung
    • Unternehmer kann und will gesamtes Risiko nicht mehr alleine tragen
  • Überlegung des Unternehmers: Risiko und zu erwartende Erträge teilen
    • Lösungsidee: Umwandlung des Einzelunternehmens in eine AG und Förderung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung
    • Neuland fürs Handwerk: geeignete Hilfen fehlten, Umsetzung aufwändig
kleine ag im handwerk schreinerei werner ag iii
Kleine AG im Handwerk: SchreinereiWerner AG (III)

Die kleine AG

  • Aktionäre: bisheriger Inhaber (Hauptaktionär), Mitarbeiter und Externe
  • Vorstand: Vorsitzender (Toni Werner) und zwei angestellte Meisterlegen langfristige Unternehmensstrategie im Konsens fest)
  • „Siebener-Sitzungen“: regelmäßige Treffen der fünf Profit-Center-Leiter mit zwei weiteren Beschäftigten (zusammen halten sie die Aktienmehrheit)Treffen wichtiger Unternehmensentscheidungen (z. B. Investitionen)
  • Aufsichtsrat: Bankangestellter, Steuerberater und HauptlieferantBeratung der Entscheidungsgremien und Entscheider
kleine ag im handwerk schreinerei werner ag iv
Kleine AG im Handwerk: SchreinereiWerner AG (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.werner-ag.com
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
konsequente unternehmensausrichtung die bad heizung kreuz gmbh
Konsequente Unternehmensausrichtung: die bad & heizung Kreuz GmbH

Das Unternehmen

  • 1987 gegründete GmbH
  • 15 Beschäftigte, davon im Schnitt drei bis vier Auszubildende
  • Geschäftsfelder:

Heizung (Solar, Photovoltaik, Erdwärme, Pellets-Heizung), Sanitär und Bad-

gestaltung, Kundendienst, 24-Stunden Notdienst, werterhaltende Wartung

  • Herr und Frau Kreuz haben sich der Nutzung der Sonnenenergie und anderer alternativen Energien verschrieben
  • mehrere Auszeichnungen (z. B. Umweltpreis 2001 des Landes Baden-Württemberg)
unternehmensausrichtung bad heizung kreuz ii
Unternehmensausrichtung: bad & heizung Kreuz (II)

Grundpfeiler der Ausrichtung des gesamtem Unternehmens

  • Orientierung an akzeptierten Werten, Grundsätzen und Zielen
  • Nutzung der Sonnenenergie und anderer alternativen Energien
    • Angebotsspektrum orientiert sich an der ökologischen Ausrichtung
    • durchgängig ökologisches Handeln des Unternehmers und aller Mitarbeiter
  • Nutzung von Synergien durch Beteiligung am Netzwerk „bad & heizung“
    • Plattform für die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, für den Aus-tausch von Erfahrungen und Wissen, für das gemeinsame Lösen spezieller Aufgaben sowie für die Kooperation insbesondere im Bereich Marketing
unternehmensausrichtung bad heizung kreuz iii
Unternehmensausrichtung: bad & heizung Kreuz (III)

Grundpfeiler der Ausrichtung des gesamtem Unternehmens

  • partizipative Unternehmensführung
    • „Loslassen“ der Geschäftsführung und „Ermächtigung“ der Mitarbeiter, Teilen der Verantwortung, des Einflusses, der Aufgaben und der Ergebnisse, Forderung nach unternehmerischem Denken und Handeln
    • Beispiele: eigenverantwortlich agierende Profitcenter, Ergebnisbeteiligung
  • engagierte Aus- und Weiterbildung
    • Ausbildung leistungsstarker und lernschwacher Auszubildender
    • Anleitung zum eigenständigen Arbeiten und Lernen
    • auch Auszubildende nehmen an Weiterbildungsmaßnahmen teil
unternehmensausrichtung bad heizung kreuz iv
Unternehmensausrichtung: bad & heizung Kreuz (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.kreuz-gmbh.de
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
erfolgreich durch konsequente mitarbeiter orientierung schreinerei j brammertz gmbh
Erfolgreich durch konsequente Mitarbeiter-orientierung: Schreinerei J. Brammertz GmbH

Das Unternehmen

  • 1912 gegründetes Familienunternehmen;heute in dritter Generation geführt
  • 21 Beschäftigte, davon zwei Auszubildende
  • Herstellung und Montage von Holzfenstern, -türen und -toren
  • herausragende Fachkompetenz im historischen Fensterbau
  • mehrfach für herausragende Leistungen ausgezeichnet, aktuell:
    • 2004: Qualitätspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
    • 2005: Deutscher Handwerks-Preis (Bertelsmann-Stiftung, ZDH und Impulse)
mitarbeiterorientierung schreinerei brammertz ii
Mitarbeiterorientierung: SchreinereiBrammertz(II)

Die erfolgreich gestalteten Innovationen

  • Kunden stehen im Mittelpunkt des Businesskonzepts,Mitarbeiter im Mittelpunkt des Führungskonzepts
  • Erkenntnis des Inhabers: konsequente Mitarbeiterorientierung = Basis und der Garant des Unternehmenserfolgs
    • Innovation im Führungsbereich erforderlich
    • Aufbau, Leben und Pflege einer Vertrauenskultur
    • Entwicklung einer Zusammenarbeit, die geprägt ist durch: gegenseitiges Vertrauen, Teamarbeit und partnerschaftliches Verhalten
mitarbeiterorientierung schreinerei brammertz iii
Mitarbeiterorientierung: SchreinereiBrammertz(III)

Konsequente Mitarbeiterorientierung

  • Leben der Vertrauenskultur (z. B. eigenverantwortliche Nachkalkulation durch beteiligte Mitarbeiter)
  • gezielte Förderung der Führungskräfte und Mitarbeiter(z. B. Ausgleich der Schwächen durch regelmäßige Weiterbildung und Schulungen, Förderung der Stärken und Nutzung im Unternehmen, Stärkung der Eigenverantwortung und des unternehmerischen Denkens)
  • klare Beschreibung der Anforderungen (z. B. Stellen-/ Funktionsbeschreibungen, die die Mitarbeiter mit verfassen)
  • konfliktvermeidende und -lösende Kommunikationskultur
mitarbeiterorientierung schreinerei brammertz iv
Mitarbeiterorientierung: SchreinereiBrammertz (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.brammertz-schreinerei.de
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
realisierung eines neuen vertriebsweges online plattform bennewitz com
Realisierung eines neuen Vertriebsweges:Online-Plattform „bennewitz.com“

Das Unternehmen: Augenoptik Bennewitz

  • 1946 gegründetes Familienunternehmen
  • nach der Wende Umwandlung in eine GbR
  • derzeit drei Mitarbeiter
  • traditionelles augenoptisches Fachgeschäft mit Online-Plattform;Tätigkeitsfelder:
    • Beratung (persönlich und online), Brillenanfertigung, Sehtests, Verkauf von Kontaktlinsen, Sonnenbrillen, Ferngläser, Operngläser sowie Accessoires direkt oder über den Online-Shop
online plattform bennewitz com ii
Online-Plattform „bennewitz.com“ (II)

Ausgangspunkte der Innovation

  • Unternehmenssicherung / -entwicklung durch weiteres Wachstum
  • Analyse möglicher Strategien
    • Gewinnung weiterer Marktanteile  Markt regional begrenzt, Verdrängungs- wettbewerb, geringere Margen
    • Aufbau von Filialen  regional begrenzter Markt, zu kostenintensiv
    • neuer Vertriebsweg: Online-Shop  neu / zeitgemäß, keine Erfahrungen, überschaubare Kosten
  • Klärung der Voraussetzungen
    • angebotene E-Commerce-Lösungen nicht handwerks-/ kleinbetriebstauglich
    • Entwicklung einer eigenen Software notwendig
online plattform bennewitz com iii
Online-Plattform „bennewitz.com“ (III)

Realisierung der Online-Plattform

  • Entwicklung der Plattform im Team
    • Nutzung des Sachverstands und Spezialwissens der Mitarbeiter
  • Online-Plattform = softwaremäßige Abbildung der Auftragsbearbeitung
  • hohe Benutzerfreundlichkeit (z. B. einfache und zügige Eingabe)
  • Bewährung in der Praxis
    • bennewitz.com erwirtschaftet rund 60 Prozent des Umsatzes
    • Nebeneffekt: Optimierung der Prozesse beim Ladenverkauf
    • Vertrieb von Lizenzen der selbst entwickelten E-Commerce-Lösung
    • Ausbau der Plattform: Aufnahme weiterer (affiner) Gesundheitsprodukte
online plattform bennewitz com iv
Online-Plattform „bennewitz.com“ (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.bennewitz.com
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
erfolgreiche etablierung des online shops fleischerei freese de
Erfolgreiche Etablierung des Online-Shops:fleischerei-freese.de

Das Unternehmen: Fleischerei Freese

  • 1957 gegründeter Familienbetrieb (GbR)
  • 22 Mitarbeiter (davon einige Teilzeitkräfte)
  • vier Standbeine (Sparten): Fleischer-Fachgeschäft, Party-Service, Grillrestaurant, Online-Shop
  • schlachtet noch selbst lückenloser Herkunftsnachweis
  • Tiere stammen von ausgewählten Landwirten der Umgebungkurzer und stressfreier Transport der Tiere
online shop fleischerei freese de ii
Online-Shop „fleischerei-freese.de“ (II)

ständiger Innovations- und Verbesserungsprozess

  • ist der Motor der Unternehmensentwicklung und -sicherung
  • z. B. Prozessinnovationen: Unternehmenshomepage, Online-Shop
  • Installierung der eigenen Homepage mit Online-Shop
    • Unternehmer und Mitarbeiter legten Aufbau und Inhalte fest
    • Programmierung durch Werbeagentur
    • Startseite zeitschriftenähnlich gestaltet
  • sehr gelungene Homepage
    • hohe Zahl der Zugriffe (wöchentlich ca. 2.000 User)
    • mehrfach ausgezeichnet
online shop fleischerei freese de iii
Online-Shop „fleischerei-freese.de“ (III)

Etablierung des Online-Shops

  • anfangs kleiner Ausschnitt der Wurstwaren übers Internet angeboten
    • trotz professioneller Bewerbung der Homepagegeringer Absatz
  • Erkenntnis: Online-Shop benötigt unverwechselbares Angebot
    • Entwicklung einer „neuen“ Wurstsorte www.world-wide-wurst.de
  • Internet-Wurst brachte Durchbruch
    • große Aufmerksamkeit in der Presse
    • Internet-Wurst noch heute Zugpferd, Produktpalette jedoch erweitert
    • Internetauftritt ist erfolgreich und lohnt sich
online shop fleischerei freese de iv
Online-Shop „fleischerei-freese.de“ (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.fleischerei-freese.de
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
probe wohnen mit allen sinnen innovatives angebot des maler u bodenfachbetriebs zimmer
Probe-Wohnen mit allen Sinnen: innovatives Angebot des Maler- u. Bodenfachbetriebs Zimmer

Das Unternehmen:

  • 1902 gegründeter Familienbetriebheute in 4. Generation als GmbH geführt
  • vier Mitarbeiter
  • Dienstleistungsspektrum:
    • Maler- u. Tapeziererarbeiten, dekorative Wandgestaltung, Fassadenrenovierung, atmungsaktive Wandoberflächen, Bodenbeläge
    • Renovierung aus einer Hand, Renovierservice (aus- und einräumen)
  • bietet Kunden etwas Besonderes und setzt auf erlebbare Qualität
angebot probe wohnen mit allen sinnen ii
Angebot „Probe-Wohnen mit allen Sinnen“ (II)

Reaktion auf sich ändernde Anforderungen

  • Wellness & Lebensqualitätbeeinflussen Gestaltung von Wohnräumen
  • Firma Zimmer entwickelt ihr Dienstleistungsangebot weiter
    • moderne Wohnraumgestaltung zwar sehr rationell und wirtschaftlich, aberWohlfühl-Faktoren gehen verloren  deshalb ungeeignet
    • Idee: bewusstes Wohnen, Wohnerlebnis und gesundes WohnenEinbeziehen der Optik, Sinnlichkeit, Gesundheit und Wohlfühlen bei der Gestaltung von Wohnräumen
    • Ziel:Gestaltung gesunder Wohnatmosphären zum Wohlfühlen
    • beispielhafte Möglichkeiten:natürliche Baustoffe verwenden, Reizüberflutung vermeiden, sinnliche Wahrnehmungenermöglichen
angebot probe wohnen mit allen sinnen iii
Angebot „Probe-Wohnen mit allen Sinnen“ (III)

Innovation: Probe-Wohnen mit allen Sinnen

  • gesunde Wohnatmosphären zum Wohlfühlen ist nur eine latente Kundenforderung professionelle Beratung erforderlich
  • Umsetzung muss erlebbar sein
    • statt Ausstellungsraum, Gestaltung mehrerer Räume zum Erleben der neuen Wohnatmosphäre (zum Anschauen und Probe-Wohnen)
    • z. B. behagliche Wärme von Fußboden- und Wandheizungen, entspannendes Dampfduschen mit Farblicht-Therapie, erholsames Schlafen im Wasserbett, gesundes Raumklima durch natürliche Baustoffe, erfahren umgesetzter Regeln der Feng-Shui-Lehre, sinnliche Farbgestaltung der Räume
  • Kooperation bei Realisierung, Kundenresonanz positiv, Ertrag steigt
angebot probe wohnen mit allen sinnen iv
Angebot „Probe-Wohnen mit allen Sinnen“ (IV)

Weitere Informationen

  • Homepage: www.wohnen-zur-probe.de
  • E-Mail: [email protected]
  • itb-Bericht: Ritter, A., Heinen, E. und Schulte, A.: Erfolgreich gestaltete Innovationen in Handwerksbetrieben - Praxisbeispiele vorbildlicher Lösungen, Verlag Dr. Jochem Heizmann, Gifhorn 2005 Bericht ist downloadbar, siehe www.itb.de
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