Mamissi kokoe
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Mamissi Kokoe. Traditionelle Vodu-Priesterin Heilerin Rites of Affliction (bsp.: Ogu) Repräsentationen der Vodu auf ihren Altären Vodu kommen auf Besuch. Mamissi Kokoe. Für jeden Vodun ein Bereich Besondere Vodu im Film: Edan (Dan) Gu (Ogun) Mami Wata

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Presentation Transcript


Mamissi kokoe

Mamissi Kokoe

  • Traditionelle Vodu-Priesterin

  • Heilerin

  • Rites of Affliction (bsp.: Ogu)

  • Repräsentationen der Vodu auf ihren Altären

  • Vodu kommen auf Besuch


Mamissi kokoe1

Mamissi Kokoe

  • Für jeden Vodun ein Bereich

  • Besondere Vodu im Film:

    • Edan (Dan)

    • Gu (Ogun)

    • Mami Wata

  • Lebenskrise: Heilung und Initiation

  • Repräsentation der Kräfte d. Vodu in Besessenheitstrance: Kleidung, Bewegungen, Schießpulver


Mamissi kokoe2

Mamissi Kokoe

  • Verbindung mit dem Vodu in einem Fest

  • Opfergaben: im Bereich der Gottheit (Meer)

  • Trancen: wird von Gruppe kontrolliert

  • Was ist der Zweck dieser Religion?


Mamissi kokoe

Robin Horton

Judaeo-Christian Spectacles: Boon or Bane to the Study of African Religions? In: ders., Patterns of Thought in Africa and the West. Essays on Magic, Religion and Science. Cambridge 1997, 161-193; 409-420 (Anm.)

Ziel und Zweck des religiösen Lebens

Vereinigung mit dem Göttlichen

Communio

  • Welterklärung

  • Vorhersage

  • Kontrolle


Mamissi kokoe

Das Königreich Danhomé (Dahomey)


Das k nigreich danhom dahomey

Das Königreich Danhomé(Dahomey

  • Heutige Fon Nachfahren der Bewohner des Einflussbereiches von Danhomé

  • Gründung: Beginn 17. Jhdt.

  • Adja, Tado (heute in Togo), Eweland

  • Gruppe von Adja-Edelleuten siedelt in der Gegend von Allada

  • Weiterer Streit – führt zur Gründung von Porto Novo und Abomey


Das k nigreich danhom dahomey1

Das Königreich Danhomé(Dahomey)

  • Durch Vermischung mit ansässigen Yorùbá (Gedevi) entsteht die Ethnie der Fon

  • Im 17. Jhdt. Wegbadja (gilt als eigentlicher Gründer)

  • 9 Könige bis zur französischen Okkupation 1892

  • Agabadja (1708-32) dehnt Herrschaftsbereich nach Süden aus (Alada und Whydah)


Das k nigreich danhom dahomey2

Das Königreich Danhomé(Dahomey)

  • Durch erfolgreiche Kriegszüge wird Dahomey beherrschende Macht in der Gegend

  • König Gezo Frühes 19. Jhdt.: Tributpflicht an Oyo fällt

  • Wohlstand beruht v.a. auf Sklavenhandel, dieser auf militärischer Macht

  • Nach Ende des Sklavenhandels v.a. Palmöl wichtigstes Handelsgut


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur

Das Königreich Danhomé(Bevölkerungsstruktur)

  • Fon ursprgl. Bewohner des Plateaus um Abomey

  • Gruppen siedeln sich in eroberten Gebieten an und vermischen sich mit Einheimischen

  • Enstehung einer homogenen Ethnie im Gebiet von Dahomey‘s politischer Macht


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur1

Das Königreich DanhoméBevölkerungsstruktur

  • Sklaven

  • Freie Gemeine

  • Beamte

  • Königliche Familie (Royals)


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur2

Das Königreich DanhoméBevölkerungsstruktur

Sklaven (Sklaverei im großen Stil unter Agadja eingeführt)

  • Hauptsächlich Kriegsgefangene, immer fremde Herkunft

  • 3 Kategorien:

    • Menschenopfer für zentrales Staatsritual

    • Arbeiter auf den Plantagen des Königs und in den transatlantischen Sklavenhandel verkaufte

    • Haussklaven: beste Lage


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur3

Das Königreich DanhoméBevölkerungsstruktur

Haussklaven

  • Als Geschenk an verdienstvolle Krieger und bedeutende Persönlichkeiten

  • Herr hat (theoretisch) kein Recht über Leben und Tod

  • Feldarbeit, meist als Familienmitglied angesehen

  • In zweiter Generation: assilimilierter frei geborener Dahomeaner


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur4

Das Königreich DanhoméBevölkerungsstruktur

Einfache freie Bevölkerung

  • Bauern, Handwerker, Kunsthandwerker

  • Hauptteil der Armee

  • Kleinere Ämter


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur5

Das Königreich DanhoméBevölkerungsstruktur

Staatsbeamte

  • Vom König ernannt

  • Minister

  • Provinzvorsteher, Dorfvorsteher

  • Hochrangige Priester


Das k nigreich danhom bev lkerungsstruktur6

Das Königreich DanhoméBevölkerungsstruktur

Königliche Familie

  • Alle, die vom jetzigen oder von früherern Königen abstammen

  • Hierarchie nach verwandtschaftlicher Nähe zum regierenden Könige

  • Privilegien, aber ohne politischen Einfluss

  • Sexuelle Freiheit für Prinzessinnen

  • Lebten als „Parasiten“ im Königspalast


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

  • Macht des Königs nur durch Tradition beschränkt

  • Wird durch Priester des königlichen Ahnenkults installiert

  • Königliche Familie von Herrschaft ausgeschlossen

  • Erbliches Königtum, aber König wählt seinen Nachfolger aus den Söhnen (meist ältester), die beiden Hauptminister de facto an Wahl gebunden


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus1

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

  • Absolute Gewalt in juristischen, militärischen und politischen Belangen

  • Harte Strafen für Verbrechen, Bestrafungen und Exekutionen immer öffentlich

  • Ebenso Belohnungen für verdienstvolle Personen öffentlich während der großen jährlichen Staatsrituale


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus2

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

  • Alle höheren Beamten vom König ernannt

  • Ebenso die Vorsteher von Abstammungslinien

  • Bespitzelungssystem

  • Oberbefehlsherr der Armee

  • Eigene Abteilung zum Schutz des Königs (Amazonen)


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus3

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

  • König ernennt auch die Priester in den nationalen Kulten

  • Tragen von Sandalen mit Ornamenten, Sonnenschirm

  • Monopol auf gewisses Handwerk

  • Monopol auf historische Tradition

  • Herr über den Palast, ein kleiner Staat, der die staatlichen Strukturen abbildet


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus4

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

  • Königliche Ehefrauen (ahosi)

  • Konkubinen

  • Kposi (Leopardenfrauen): seine persönlichen Vertrauten und Dienerinnen


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus5

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

Ehrenbezeugungen

  • Volle Niederwerfung

  • Bei öffentlichen Riten ist sein Thron durch Bambusrohre abgetrennt

  • Keiner darf ihn trinken sehen

  • Nur er darf sein Gewand über eine Schulter geworfen tragen


Das k nigreich danhom k niglicher absolutismus6

Das Königreich DanhoméKöniglicher Absolutismus

  • Bei Tod des Königs Anarchie bis zur Inthronisation des Nachfolgers

  • Reise nach Allada (Schläfen und Stirn tätowiert)

  • Den Ahnen des verstorbenen Königs Ehre erweisen

  • Das jährliche Staatsritual (diesfalls besonders aufwändig)


Das k nigreich danhom das j hrliche staatsritual

Das Königreich DanhoméDas jährliche Staatsritual

  • 3 Monate

  • Auf die königliche Dynastie bezogen

  • Versammlung von Repräsentatnten des ganzen Reiches in der Hauptstadt

  • Öffentliche Belohnung / Bestrafung von Beamten

  • Appelationen an königliches Gericht

  • Erlassen von neuen Gesetzen

  • Ökonomischer Austausch (Tribut) und Darstellung der Macht und Pracht des Königs


Das k nigreich danhom das j hrliche staatsritual1

Das Königreich DanhoméDas jährliche Staatsritual

  • Vorbereitung: Menschenopfer an den Gräbern der Könige

  • Paraden

  • Militärische Übungen (Amazonen!)

  • Parade zur Darstellung des königlichen Wohlstandes

  • Vorbereitung der kommenden Militäraktionen


Kult der vodu

Kult der Vodu

  • Basilio Segurola: Ursprung d. Wortes „Vodun“ unklar

  • Bruno Gilli: vo (Öffnung, Loch, Geheimnis

    & du (Zeichen im Fa-Orakel)

    ÜBERBRINGER DES GEHEIMEN

  • Bernard Maupoil: das, was man nicht verstehen kann

  • Suzanne Preston Blier: vo: rasten, ruhig sitzen

    & dun: Wasser schöpfen

    Das wichtigste im Leben ist unsichtbar, ruhig an der Quelle des Lebens sein.


Weltsicht und kosmologie der fon

Weltsicht und Kosmologie der Fon

  • Vielheit von Göttern, Kulten und Mythen

  • Sehr geschickt in Aufnahme fremder Tradition

  • Import der Ifá-Divination durch König ( jetzt „Fa“ in Ewe & Fon)

  • Mawu (w) und Lisa (m), von Nana Buluku

  • Mawu & Lisa manchmal als Zwillinge angesehen

  • Zwillingskult: xoxo


Weltsicht kosmologie der fon

Weltsicht & Kosmologie der Fon

  • Mawu – weiblich

  • Ordnung der natürlichen Welt, von Da assistiert

  • Mond, Nacht, Frische, Ruhe, Freude

  • Fruchtbarkeit, Mütterlichkeit, Sanftmut, Vergebung

  • Lisa – männlich

  • Ordnung der Menschenwelt, von Gu assistiert

  • Sonne, Tag, Hitze, Arbeit,

  • Macht, Stärke, Strenge


Weltsicht der fon

Weltsicht der Fon

  • Distribution der in der Welt wirksamen Kräfte unter den Vodu

  • Die Welt ist eine Kalebasse, die in einer zweiten Kalebasse schwimmt

  • Da: Sohn von Mawu-Lisa (im „volkstümlichen“ Vorstellungen) oder eine sich auf verschiedene Weisen manifestierende Kraft

  • Da Ayido Hwedo: Der Regenbogen (lit.: Schlange)


Weltsicht der fon1

Weltsicht der Fon

„Haupt“- Vodu

  • Hevioso (Sogbo): Donnergott, seine Domäne sind die Wettererscheinungen

  • Sakpata: duale Gottheit, seine Domäne ist die Erde; Herr der Pocken

  • Agbe-Naete: zweigeschlechtliche Zwillinge, Meeres- und Wassergottheiten

  • Age: Herr des wilden und unkultivierten Landes, wo kein Mensch lebt


Weltsicht der fon2

Weltsicht der Fon

Zwei Hauptvodu ohne „Domäne“

  • Legba: der Vermittler zwischen den Gruppen der Vodu; der jüngste Sohn von Mawu-Lisa

  • Gu: Gott des Eisens; der älteste Sohn von Mawu-Lisa; gehört einer Gruppe von Himmelsgöttern an, assistierte Lisa bei der Strukturierung der Menschenwelt


Die strukturierung des kosmos in 4 tagen

Die Strukturierung des Kosmos in 4 Tagen

  • Erster Tag: Mawu ordnet die Welt und erschafft den Menschen

  • Zweiter Tag: Arbeit unterbrochen, Gu tritt auf

  • Dritter Tag: Der Mensch bekommt die Sinne und das Wissen über die Außenwelt

  • Vierter Tag: dem Menschen werden die handwerklichen Fähigkeiten beigebracht


Der tohwiyo

Der tohwiyo

  • Mawu hat die Menschheit geschaffen, indem sie den tohwiyo jedes Clans geformt hat

  • Gleiches Wesen/Kult = gleicher tohwiyo

  • Tohwiyo verbindet die Menschenmit der Welt der Götter und nimmt an der Erschaffung der Menschen teil

  • Tohwiyo hat dem Clan den Ahnenkult und die sozialen Regeln gegeben

  • Ahnenkult & spezieller Kult des tohwiyo


Der mensch in der sicht der fon

Der Mensch in der Sicht der Fon

  • Am Anfang hat die Schöpfergottheit selbst die Menschen geschaffen, später hat er/sie sich zurückgezogen

  • Jetzt ist das die Aufgabe von tohwiyo & Ahnen

  • Der Ahne wird ein Teil der Person, sein joto; er sucht auch den Lehm aus

  • Das joto ist mit dem se („Seele“) verbunden, aber keine „Reinkarnation“ des Ahnen


Der mensch in der sicht der fon1

Der Mensch in der Sicht der Fon

  • Das große Se = Mawu, das se des Individuums ist ein Teil von ihm

  • Selido = die individuelle geistige Seite einer Person; Leben, Gefühl, Persönlichkeit

  • Kpoli = das Schicksal einer Person, wird mit dem Fa-Oracle identifiziert

  • Ye = der unzerstörbare Teil der Seele, verläßt den Menschen beim Begräbnis


Kult der vodu1

Kult der Vodu

  • Vodunsi /Hunsi = Adept(in) eines bestimmten Vodu

  • Initiation: die Sprache, die Tänze und die Gesänge eines Vodu erlernen, Arbeit, um ein Einkommen für den Vodun-kpame (Hunkpame) zu garantieren

  • Hunkpame = Haus des Vodu

  • Xwégan = Herr des Hauses

  • Kangan = Meister des Seils

  • Hunso/Nagbo = Herr(in) des „Novizen“

  • Hunnon = Hohepriester eines bestimmten Vodu


Kult der vodu2

Kult der Vodu

Vodun (Tro)

  • Vodun der Familien/Clans

  • „Freie Vodun“

    • Mit dem Schicksal der Person verbunden

    • Medizinen- „gekauft“ und „gegessen“


Kult der vodu3

Kult der Vodu

Vodun (Tro)

  • „Freie Vodun“, die mit dem Schicksal verbunden sind = voduwo dzodzome

    Tobias Wendl:

    • Naturkräfte

    • Tiergeister

    • Angehörige „fremder Kulturen“

    • Schlimme Tote


Mamissi kokoe

Mami Wata – Der Geist des Meeres

  • Wassergottheit

  • Kult heute von Senegal bis Tansania verbreitet

  • Wenn man sie am Wasser trifft, entweder Segen oder Ursache für physische und psychische Krankheiten

  • Verbreitet der Glaube, dass sie ihren AnhängerInnen Wohlstand, aber auch Unfurchtbarkeit bringt.

  • Einerseits alte autochthone Gottheit, eine der Wassergeister

  • Auch ein fremder Geist: eine Sirene (Meerjungrau), die schöne Europäerin


Mamissi kokoe

Mami Wata – Der Geist des Meeres

  • Ikonographie

  • Helle Haut, dunkles Haar, Schlangen.

  • Ursprung: Galionsfiguren auf europäischen Schiffen

  • Andere Quelle: ein populärer deutscher Druck einer indischen Schlangenbeschwörerin.

  • Auch Hindu-Gottheiten

  • Elemente sind aber afrikanisch: Haartracht beziehtz sich auf spirituell markante Personen, Pythons (Da) heilige Tiere.


Mamissi kokoe

Mami Wata – Der Geist des Meeres

  • Varianten von Mami / Beziehungen zu anderen Vodu im Pantheon der Ge

  • Mami Gokou // Nana Buruku, vor allem Süßwasser: Reinheit, Wohlstand, Glanz.

  • Agboe (Ewe): Gottheit der Fischer, Königin des Wassers, halb Frau, halb Fisch

  • Mami Edan (mit Edan, Schlange/Regenbogen assoziiert)

  • Mami Ablo (Mami auf einem Pferd)

  • Mami Densu (Mami mit mehreren Armen und Köpfen // Shiva)

  • Weitere „indische“ Mami: Mami Lakshmi / Mami Rama / Mami Vishnu (über ikonographische Parallelen).


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Gründe:

  • Spontane Besessenheit

  • Ergebnis der Fa-Divination

  • Vererbung

  • Auswahl durch den Kult

Häufig


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Bezahlung:

  • Früher: Naturalien

  • Heute: Geld (kostspielig)

  • Manchmal auch Arbeit


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Hauptphasen:

  • Agbadado (Opfer) - Trennung

  • Amelele (Reinigung) - Schwelle

  • Sundede (Ende der Seklusion)

  • Ekplododo (Gemeinsames Mahl)

  • Azikpedodo (Einstuhlung)

  • Ehupleple (der „neue Mensch“)

  • Mamilili (Errichten eines Altars)

Reintegration


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Agbadado (Opfer)

  • Eintritt in Kulthaus (hunkpame)

  • Opfer an Legba

  • Vorstellung der Kanditatin

  • Opfergaben an Mami in ein Tuch

    • ( Parfum, Süßigkeiten, Getränke, Puder usw.)

  • Ring: Symbol für Verbindung

  • Prozession zum Meer, Verbindung mit Mami, Versenken der Opfergaben im Meer

  • Symbolik: Tod und Geburt, Hochzeit als Verbindung mit Geist


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Amelele (Reinigung)

  • Seklusionsphase

  • Zuvor wird der Kopf rasiert (Zentrum des Lebens)

  • Rituelle Bäder (Meerwasser / spezielles Wasser)

  • Puder / Parfum

  • In weißes Kleid gehüllt Rückkehr zum Hunkpame

  • Zeit der Belehrung (morgens/abends)

  • Vorschriften, Tabus, Eigenheiten, Tanz, Kultsprache (vodougbe)

  • Herstellung von Kultgegenständen


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Ekplododo (spezifisch für Mami-Wata)

  • Gemeinsames Mahl im Kulthaus

  • An einem weiß gedeckten Tisch von Mami bevorzugte Speisen/Getränke: Limonaden, Aperitifs, Gebäck, Früchte, Reis, Gemüse und Fleisch.

  • Interpretation:

    • Imitation des Abendmahls

    • Nachahmung europäischer Tischsitten

    • „Day of the sanctified table“

    • Gemeinschaft der Initiierten untereinander und mit den Vodou: Teilen des Essens


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Azikpedodo (Einsetzung auf einem extra hergestellten Sessel)

  • Mamissi wird 2x über den Sitz gehalten, dann darauf gesetzt

  • Sie und ihr Vodou nehmen auf dem Sitz Platz

  • Für alle sichtbar ein in den Kult eingeweihtes Medium von Mami

  • Übergabe der Ketten und eines Dreizacks

  • Mit den Händen in tsesi (spezielles Wasser) getaucht


Mamissi kokoe

INITIATION IN MAMI-WATA-KULT

  • Ehupleple

  • Bestätigung durch Verwandte (Geld auf Stirn)

  • Mamilili

  • Errichten eines Altars für Mami in Anwesenheit eines hounnon.


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Aladura

  • Oni & adura

  • „Besitzer des Gebetes“

  • Christ Apostolic Church

  • Eternal Sacred Order of the Cherubim and Seraphim

  • The Church of the Lord (Aladura)


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Samuel Biléou Joseph Oschoffa (1909-1985)

  • Yorùbá, Porto Novo, Benin

  • Als kleines Kind dem Dienst Gottes geweiht

  • Abiku? 1 Samuel 11

  • Geht bei verschiedenen Pastoren zur Schule

  • Wird Schreiner wie sein Vater

  • Trompeter in der Stadtkapelle

  • Mitglied (?) von Cherubim & Seraphim


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Samuel Biléou Joseph Oschoffa (1909-1985)

  • Holzhändler, der sich viel im Wald aufhält

  • 1947: erste Vision

    • 3-monatiger Aufenthalt im Wald

    • Sonnenfinsternis

    • Nach der Rückkehr Wundertaten

  • Zweite Vision:

    • Auftrag eine Kirche zu gründen

    • Damit die Leute sich nicht dem „Teufelswerk zuwenden

    • Die letzte „Barke“


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Erste missionarische Erfolge in Dörfern in der Umgebung von Agongué

  • Bietet Dörflern einen Schutz vor Zauberei und bösen Geistern (Alternative zu traditionellen Kulten)

  • Kirche breitet sich zunächst im Süden Benins (Dahomeys) aus (Porto Novo, Cotonou)

  • 1950 wird die Kirch in Nigeria eingerichtet

  • Togo, Ghana, Elfenbeinküste

  • In den 70er Jahren (Verfolgung durch kommunistisches Regime in Dahomey) Hauptsitz nach Ketu (Nigeria) verlegt


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • 1985 stirbt Oschoffa überraschend

  • Folge sind einige Abspaltungen

  • Kirche konsolodiert sich danach

  • (Max Weber: persönliches Charisma / Amtscharisma)

  • Heute zweitstärkste Denomination in Benin

  • Westafrika, Südafrika, Europa, Nordamerika

  • Wien: zwei Gemeinden


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Das Charisma von Oschoffa: biblisch oder westafrikanisch?

  • Weihe an Gott

  • Die „andere Welt“: Oschoffa‘s Aufenthalt in den Wäldern und die Aziza

  • Intitiation von traditionellen Priestern / Aufenthalt in der Wüste

  • Von außen betrachtet, viele westafrikanische Charakteristika im Gottesdienst der Kirche


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Organisation / Hierarchie

  • Nach einer ersten rituellen Reinigung (Kerze, Seife, traditioneller Schwamm, geweihtes Wasser und einem Jahr Teilnahme am Gemeindeleben Taufe durch Untertauchen: Weißes Gewand

  • Nach 3 Jahren: erste Salbung: dehoto / aladura

  • Nach weiteren 3 Jahren: zweite Salbung, Eintritt in eine der hierarchischen Ordnungen

  • Woli / Wolider – Allagba – Leader


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Christianisme Celeste

Woli: Niedere Ränge

  • Frauen

  • Assistante maman

  • Maman

  • Senior Maman

  • Vénérable Maman (gelbes Chorhemd)

  • Vénérable Senior Maman (gelbes Chorhemd)

  • Männer

  • Woli

  • Assistant Wolidja

  • Wolidja (Wolider)

  • Senior Wolidja

  • Vénérable Senior Wolidja (blaues Chorhemd)


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

Prediger: Niedere Ränge

  • Assistant leader

  • Leader

  • Senior Leader

  • Vénérable Senior Leader (gelbes Chorhemd)


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

Allagba: Niedere Ränge

  • Assistant Allagba

  • Allagba

  • Senior Allagba

  • Vénérable Senior Allagba (gelbes Chorhemd)


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

Evangelisten: Hohe Ränge (Nur Männer)

  • Assistant èvangéliste (graues Chorhemd)

  • Èvangéliste (graues Chorhemd)

  • Senior Évangéliste (Blaues Chorhemd)

  • Vénérable Senior Èvangéliste (schokoladenfarbenes Chorhemd)

  • Superieur Senior Èvangéliste (violett)

  • Supreme Èvangéliste

  • Prophète Pasteur


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Wöchentliche Gottesdienste

  • Sonntagsgottesdienst (Vormittag, 3-5 Stunden)

  • Mittwoch-, Freitag- und Sonntagabend

  • Mittwoch Morgen: Messe für die unfruchtbaren Frauen und andere Bedürftige

  • Freitag Mittag: Propheten und Visionäre

  • Messe für schwangere Frauen (Donnerstag od. Freitag?)


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Struktur des Sonntagsgottesdienstes

  • Teil 1

  • Reinigung des Tempels

  • Feierlicher Einzug

  • Gebet eines Evangelisten

  • 4 Hymnen (# 1-4)

    • Einzug

    • Entzünden der Kerzen am Altar

    • Niederknien

  • 4 Gebetsteile von Gesängen unterbrochen


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Struktur des Sonntagsgottesdienstes

  • Teil 1

  • 4 Gebetsteile von Gesängen unterbrochen

    • Gebete der Reue

    • Danksagung

    • Das Gebet dreier Mitglieder

      • Männliches Mitglied: um spirituellen Fortschritt der Kirche

      • Weibliches Mitglied: Für die ganze Nation

      • Männliches Mitglied: Segen und Gnade Gottes

    • Stilles Gebet


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Struktur des Sonntagsgottesdienstes

  • Teil 2

  • Bibellesung

  • Ankündigungen

  • Glaubensbekenntnis

  • Predigt

  • „liminale Phase“

  • Kollekten:

    • Mit „Klingelbeutel“

    • Der „Zehnte“

    • Dritte Kollekte


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

Struktur des Sonntagsgottesdienstes

Teil 3

Danksagung (Action de grâce)


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Rites of Affliction

  • Riten zur Wende einer Not, Reinigungsriten, Heilungsrituale, Ausschluss, Überwindung, Vertreibung von bösen Geistern

  • Teile von größeren Ritualkomplexen:

    • Gebrauch von geweihtem Wasser

    • Eau de Cologne

    • Weihrauch

    • Gebete (Exorzismen)

    • Aufstellen von Kreuzen


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

Reinigungsriten

Für Frauen nach der Menstruation

shall come to the Church premises with a pail of water, candle, sponge and soap […] kneel at the Western entrance […] before the Pastor's Representative or his appointees and shall hold her candle with the pail of water, sponge and soap in front of her. The Pastor's Representative or his appointee shall light the candle and, after singing appropriate spiritual songs, he shall say a prayer of forgiveness and sanctification. After this, he shall put the candle in the pail of water and the female member shall go and have a bath with the water, sponge and soap


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Reinigungsriten

  • Während des Baus eines Versammlungshauses

  • Legen des Grundsteins

  • Ritual beim Errichten einer Kirche

  • Ritual bei der Einweihung des Tempels


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

  • Rites of Affliction

  • Von Visionären vorgeschrieben

  • Für „Klienten“

  • Aufgrund einer „spontanen“ Vision

  • Beispiel: Ritual am 14. September 2008

    • Vision des Predigers während des Gottesdienstes

    • „Fiche de Reportage“

    • Exorzismus: la pierre Saint Michel

    • Gebet im Tempel

    • Reinigungsbad

    • Eid vor Gott

    • Gebet der Kinder


Mamissi kokoe

Christianisme Celeste

Westafrikanische kulturelle Matrix

Elemente im eben beschriebenen Ritual

Rites of affliction im Sonntagsgottesdienst

Trancen als Formen religiöser Erfahrung

Aye l‘oja orun n‘ile: Kampf gegen böse Geister


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