Vorlesung informatik gesellschaft
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Vorlesung Informatik & Gesellschaft. Dr. Andrea Kienle 04.07.2005. Informatik & Gesellschaft – Kapitel der Vorlesung. 4. Lernen, Qualifizierung und Wissensmanagement 4.1 Grundlagen Lernen und Qualifizierung (06.06.) 4.2 Technische Systeme CSCL und Wissensmanagement (13.06.)

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Vorlesung informatik gesellschaft

VorlesungInformatik & Gesellschaft

Dr. Andrea Kienle

04.07.2005


Informatik gesellschaft kapitel der vorlesung

Informatik & Gesellschaft – Kapitel der Vorlesung

  • 4. Lernen, Qualifizierung und Wissensmanagement

    • 4.1 Grundlagen Lernen und Qualifizierung (06.06.)

    • 4.2 Technische Systeme CSCL und Wissensmanagement (13.06.)

  • 5. Arbeitspsychologie und Softwareergonomie

    • Arbeitspsychologie (20.6.)

    • Softwareergonomische Grundlagen, DIN-Normen, etc. (20.06.)

    • Gestaltung am Beispiel Webdesign (27.06.)

  • 6. Rechtliche Grundlagen

    • Datenschutz/Datensicherheit und Privatheit (04.07.)

    • Urheberrecht (11.07.)

  • 7. Klausur (18.07.)

  • 27.06.

    04.07.

    11.07.


    Gliederung f r die heutige sitzung

    Gliederung für die heutige Sitzung

    • Webdesign für breite Nutzergruppe!

    • Design von Seiten (Page Design)

    • Design von Inhalten (Content Design)

    • Design eines „Webauftritts“ (Site Design)


    Breites nutzerspektrum

    Breites Nutzerspektrum!

    • Studie Georgia Tech Uni (1996) (Shneiderman, S. 642)

      • Durchschnittsalter: 35 Jahre

      • Haushaltseinkommen > 60.000 Dollar

      • 69 % männlich, 82 % nutzen das Internet täglich

    • Online-Studie ARD/ZDF für Deutschland, 2003

      • 34,4 Mio Personen (53,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren)

      • 56 % männlich, 44 % weiblich

      • 22% in Ausbildung, 63% berufstätig, 16% Rentner/nicht berufstätig


    Unterschiedliche nutzereigenschaften 1 2

    Unterschiedliche Nutzereigenschaften (1/2)

    • Alter und Geschlecht

    • Vorwissen, Nationalität

      • Abbildungen und Angaben mit Maßeinheiten, Datumsangabe etc. sind häufig länderspezifisch

      • Aufkommen von automatischen Übersetzern, Tests mit Nutzer aus unterschiedlichen Ländern sind notwendig, z.B. bei großen Unternehmen

    • erstmalig, periodisch, häufiger Webnutzer (nach Shneiderman das entscheidende Merkmal!)

      • Erstnutzer brauchen Dienste, um zu verstehen, was es gibt

      • Periodische Nutzer benötigen wieder erkennbare Strukturen

      • Häufige Nutzer wollen Abkürzungen, die wiederholte Aufgaben beschleunigen


    Unterschiedliche nutzereigenschaften 2 2

    Unterschiedliche Nutzereigenschaften (2/2)

    • Nutzer mit Behinderungen: Guidelines beim Word Wide Web Consortium, z.B.:

      • Für Hör/Sehbehinderte: Jedes Multimediaelement (Abb., Sound, …) in Text umsetzen

      • Der Text kann dann ggf. durch entsprechende Tools) vorgelesen werden

    • Genereller: „universal usability“ (Lazar, S. 721): Unabhängig vom Zugang, Plugins, Alter, Behinderung sollte der Inhalt von Websites wahrnehmbar sein

    • Keine Schulung für Nutzer: „Another challenge in designing for the web is the absence of training“ (Lazar, S. 715)

      • Websites, ihre Navigationsstruktur etc. müssen selbsterklärend sein!!!

      • Auf Konsistenz achten / Standards benutzen, Bespiele

      • Hyperlinks sind unterstrichen, erscheinen als blaue Links, bereits besuchte als rote/lilafarbene Links


    Individuelle betrachtungsfunktionen bei nutzern

    • Nutzung / Umstellung auf verschiedene(r) Browserversionen

    Individuelle Betrachtungsfunktionen bei Nutzern

    • Monitorgrößen: Unterschiede: Faktor 100 zwischen Anzeigegeräten (Computer, Handhelds, Handys), bei anderen Anwendungen Faktor 6 (Laptop vs. high-end-Workstation)

    • Bandbreiten

    • Browser

    • Browsereinstellungen(z. B. Schriftgrößen)

    • Schrifteninstallationen


    Resultierende gestaltungsempfehlungen

    Resultierende Gestaltungsempfehlungen

    • „Resolution-Independent Design!!!“

    • Trennung von Inhalt und Darstellung (  Verwendung von Stylesheets)

    • Keine absoluten Größen für

      • Breiten von Tabellen

      • Schriftgrößen und Schriftarten (Standards verwenden)

    • Stattdessen Prozentangaben des verfügbaren Platzes

    • Möglichst geringe Auflösung von Grafikelementen, 100 dpi

    • Tipp: Als Webdesigner ältere Browserversionen sammeln

      • um vor der Freischaltung zu testen

      • um Fehlerreports von Nutzern nachvollziehen zu können

    Nielsen, S. 29 ff


    Stylesheets formatvorlage

    Stylesheets ( Formatvorlage)

    • Zwei Möglichkeiten der Implementierung

      • Embedded Style Sheet: als Teil einer Webseite

      • Linked Style Sheet: als separate Datei

      •  Empfohlen wird die „wirkliche“ Trennung, d.h. die Verwaltung in einer eigenen Datei

    • Cascading Style Sheets (CSS): Style Sheet der Seite und Style Sheet des Nutzers werden zusammengefügt

    • Empfehlungen zum Inhalt von Style Sheets

      • Ein Style Sheet sollte nicht mehr als zwei Schriftarten enthalten

      • Unterschiedliche Schriftgrößen relativ darstellen (%-Angaben)

    • Vorteile:

      • Durch CSS wird die Seite für den jeweiligen Nutzer optimal dargestellt

      • Alle Seiten einer Site stellen sich gleich dar  Wiedererkennung beim Nutzer


    Design von webseiten page design

    Design von Webseiten (Page Design)


    Design von webseiten themen

    Design von Webseiten – Themen

    • Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit!

    • Seitenaufteilung

    • Links

    • Die Verwendung von Frames


    Entscheidendes kriterium download zeit

    Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit

    • Zu lange Ladezeiten frustrieren den Nutzer

    • Die Einschätzung der Qualität einer Site kann mit steigender Downloadzeit sinken, der Nutzer glaubt an einen Fehler

    • Je länger die Downloadzeit, desto eher verliert der Nutzer den Kontext (Infos auf der vorherigen Seite)

    Lazar

    • Experiment: Anwendung der 10 Seiten mit dem höchsten Zugriff sowie 10 Seiten großer amerikanischer Firmen

      • Seiten mit dem höchsten Zugriff: durchschnittlich 8 Sekunden

      • Seiten der großen Unternehmen: durchschnittlich 19 Sekunden

      • die stark frequentierten Seiten sind stark frequentiert, weil sie so schnell herunterladbar sind („the best sites are fast“)

    Nielsen, S. 46


    Download zeit empfehlungen

    Download-Zeit: Empfehlungen

    • Das Laden einer Seite sollte, nachdem der Nutzer einen Link ausgewählt hat, nicht mehr

      • als 10-15 Sekunden dauern (Lazar)

      • als 10 Sekunden dauern (Nielsen)

    • beeinflussbar durch den Designer ist die Größe einer Seite

    •  Größe limitieren, indem er „maßvoll“ mit den Elementen (Grafiken, Multimedia etc.) umgeht


    Unterschiedliche elemente beispiel

    Unterschiedliche Elemente: Beispiel

    • Navigation (gelb, 51 %)

    • Content (grün, 14 %)

    • Browser (blau, 16 %)

    • Sonstiges, z.B. Werbungrot, 6 %)

    • Weiße Fläche (weiß, 13 %)


    Seitenaufteilung empfehlungen

    Seitenaufteilung – Empfehlungen

    • Beobachtung: nur ein geringer Teil wird auf den Inhalt verwendet, der Größte auf die Navigation

    • Daumenregel: Inhalt sollte mindestens 50 %, besser 80 % der Seite einnehmen ( Unterschied zwischen Navigations- und Inhaltsseiten, vgl. Folie X).

    • „Navigation is a necessary evil that is not a goal in itself and should be minimized“ (Nielsen, S. 18)

    • Platzierung der Navigationsstruktur: Nicht links oder oben auf einer Seite (das wesentliche ist der Inhalt!)

    • Zur Unterteilung von Bereichen weiße Flächen statt Linien verwenden


    Unterschiedliche typen von links

    Unterschiedliche Typen von Links

    • Links als Teil der Strukturübersicht:führt zu Unterteilen der gesamtenWebsite

    • Links im Inhalt:meist unterstrichene Wörter, die auf Seiten mit weiteren Informationen führen

    • „See Also“: Führt zu ähnlichen Seiten; hilfreich, wenn die aktuelle Seite nichtgenau zu denBedarfen des Nutzers passt


    Gestaltung von links

    Gestaltung von Links

    • „Click here“-Link vermeiden, statt dessen Link mit dem wesentlichen Inhalt benennen (Nielsen, S. 55)

      • Nicht „Für weitere Informationen zur Vorlesung Mensch-Maschine Interaktion, Click here“

      • Sondern: „Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur „Vorlesung Mensch-Maschine Interaktion“

      •  Das Augenmerk wird eher auf den Begriff des Inhalts gelegt, weil ein Link hervorgehoben wird!

    • Standardisierte Verwendung

      • Nicht länger als zwei bis vier Wörter

      • Blau für Links, rot/lila für besuchte Links

      • Links sind unterstrichen

      • Für Links Text verwenden( Downloadzeit!)

    Studie (Nielsen, S. 64):

    In 16 % wurde das

    Nicht-Auffinden von

    Informationen mit

    nicht-standardisierter

    Farbgebung der Links

    begründet


    Titel f r links

    Titel für Links

    • Vorteil: Informationen über die Seite

    • Der Nutzer erhält Entscheidungshilfen, ob die Seite für ihn interessant sein könnte.

    • Benennung

      • Name der Site, zu der der Link führt

      • Untersite, falls man auf der Site bleibt

      • Weitere Informationen über den Inhalt, den der Nutzer erwarten kann

      • Ggf. auch, in welchem Verhältnis die gelinkte Seite zu der aktuellen Seite steht


    Titel f r links beispiele

    Titel für Links - Beispiele

    PC Version

    Mac-Version

    Nielsen, S. 61


    Zur verwendung von frames

    Zur Verwendung von Frames

    • Frames  (Text)rahmen innerhalb einer Seite

    • Frames werden verwendet, um die Navigationselemente immer sichtbar zu haben

    • Nachteile:

      • Der Nutzer hat keine eine URL, um zu einem bestimmten Inhalt zu gelangen ( problematisch bei der Verwendung von Bookmarks)

      • Meist nicht gut druckbar

      • Suchmaschinen haben Probleme mit Frames (können nicht zielsicher auf Teile einer Site verweisen)

      • Schwieriger zu erlernen, besonders für gelegentliche Nutzer

    • „Frames: Just say no“ (Nielsen, S. 85)

    • Ausnahme: Meta-Pages, die andere Webseiten kommentieren/klassifizieren


    Frames auf unterschiedlichen anzeigeger ten

    Frames auf unterschiedlichen Anzeigegeräten

    • Oben: auf einemPalm-Monitor

    • Links: Webpage aufeinem PC-Monitor

    • Nielsen, S. 88/89


    Design von inhalten content design

    Design von Inhalten (Content Design)


    Design von inhalten themen

    Design von Inhalten – Themen

    • Überfliegen (Scanability) ermöglichen!

    • Hypertext

    • Zur Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia etc.


    Berfliegen scanability erm glichen

    Überfliegen (Scanability) ermöglichen!

    • Lesen längerer Texte am Bildschirm wird von Nutzern vermieden

    • 79 % der Nutzer überfliegen Webseiten (statt lesen)

    • Gründe:

      • Schnellere Augenmüdigkeit am Bildschirm

      • Dauert 25 % länger

      • Web als „User Driven Medium“: der Nutzer möchte selbst aktiv sein, klicken, seinen Leseweg selbst bestimmen

      • Wegen der Fülle von Webseiten interessiert den Nutzer als erstes, ob eine Seite für ihn interessant bzw. passend ist oder nicht

      • Informationsüberflutung, d.h. die Nutzer müssen in immer kürzerer Zeit mit immer mehr potenziell interessanten Webseiten/E-Mails etc. umgehen

    Nielsen, S. 106


    Scannability textbeispiele

    Scannability - Textbeispiele

    Nielsen, S. 105


    Schreiben f r das web

    Schreiben für das Web

    • Text in mehrere Gliederungsstufen unterteilen

    • Sinnvolle Überschriften verwenden (inhaltlich, selbsterklärend)

    • Aufzählungspunkte oder ähnliche Elemente, um zu langen Fließtext zu unterbrechen

    • Hervorhebungen, um auf das Wesentliche zu lenken

    Nielsen, S. 106

    • Text ist das inhaltstragende Format für Webseiten

      • hohe Kontraste zwischen Hintergrund und Textfarbe

      • Schriftgröße groß genug

      • Kein Blinken etc., weil dies schwieriger zu lesen ist

    Nielsen, S. 126


    Hypertext

    Hypertext

    • Goldene Regeln für Hypertext (Shneiderman, S. 631)

      • Es gibt eine große Menge an Informationen, die in zahlreiche Teilstücke gegliedert ist

      • Die Teilstücke beziehen sich aufeinander

      • Der Benutzer benötigt jederzeit nur ein Bruchstück dieser Teilstücke

    • Empfohlen wird die Verlinkung zu Anhängen, Glossaren, Originalquellen, Literaturzitaten

    • Schlechtes Design von Hypertexten, wenn…

      • zu viele Links

      • zu lange Ketten von Links, um relevantes Material zu erreichen

      • ungeeignete Überblicke (Inhaltsverzeichnisse), die den Inhalt des Hypertextes nicht erkennen lassen

    Shneiderman, S. 631 ff.


    Aufgaben bei der erstellung von hypertexten

    Aufgaben bei der Erstellung von Hypertexten

    • Ziel: Wissen so aufbereiten, dass…

      • …sich der Leser in einem Einführungsartikel ein Überblick verschaffen kann.

      • … die Gesamtstruktur deutlich wird.

      • … eine Übersicht über behandelte Themen erkennbar ist.

    • Konkrete Aufgaben:

      • Geben Sie einen Überblick!

      • Verwenden Sie einen hierarchischen Ansatz!

      • Organisieren Sie die Startseite als ein detailliertes Inhaltsverzeichnis!

      • Ermöglichen Sie eine leicht durchführbare Suche!

    Shneiderman, S. 631 ff.


    Optimale l nge von hypertextartikeln

    Optimale Länge von Hypertextartikeln

    • Untersuchungen zeigen, dass viele kurze Artikel einer kleineren Zahl langer Artikel vorzuziehen sind.

    • Experiment an der Universität Maryland:

      • 46 kurze Artikel (4-83 Zeilen) und 5 lange Artikel (104-150 Zeilen)

      • Testpersonen wurde 30 Minuten Zeit gegeben, um Antworten auf Fragen zu finden.

      • 16 Testpersonen, die mit den kürzeren Artikeln arbeiteten, beantworteten mehr Fragen richtig und fanden die Antworten schneller

    • „Optimale“ Länge hängt ab von

      • Bildschirmgröße und Reaktionszeit

      • der Art der Aufgabe und der Erfahrung der Benutzer

    Shneiderman, S. 631 ff.


    Zur verwendung von grafiken fotos multimedia etc

    Zur Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia, etc.

    • Experiment mit zwei Gruppen mit unterschiedlicher Bandbreite

      • High-End Grafiken beeindrucken nur die Gruppe mit großer Bandbreite

      • Das Gefühl, „verloren“ zu sein, stieg mit großen Grafiken und der damit verbundenen Erhöhung der Wartezeit bis zum Aufbau einer Seite (vgl. Folien zur Download-Zeit)

    • Verwendung hängt ab vom Ziel der Webseite: Entertainmentseiten vs. Informationsseiten

      • Bei Informationsseiten eher auf Grafiken, Fotos und Multimedia verzichten

      • Bei Entertainmentseiten  s. nächste Folie

    Lazar S. 723 ff.


    Entertainmentseiten verwendung von grafiken fotos multimedia etc

    Entertainmentseiten: Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia, etc.

    • nach Möglichkeit zwei Versionen anbieten: reiner Text und Text mit Grafik (kommt in der Realität selten vor)

    • Ansonsten: „Design mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner ist wichtiger als […] Gebrauch zahlreicher Grafiken“ (Shneiderman S. 654)

    • Ggf. Elemente nach und nach einblenden der Nutzer sieht, dass etwas passiert und kann Teile des Inhalts wahrnehmen

    • Bei Verwendung von Fotos „Thumbnails“ verwenden, bei Bedarf größeres Bild durch Verlinkung

    • Beim Download großer Dateien die erwartete Downloadzeit anzeigen ( Transparenz beim Nutzer!)


    Design eines webauftritts site design

    Design eines „Webauftritts“ (Site Design)


    Design eines webauftritts themen

    Design eines „Webauftritts“ – Themen

    • Fakten zu Websites

    • Navigation

    • Informationsstrukturierung


    Ziele von websites

    Ziel

    Verkauf von Produkten

    Werbung für Produkte

    Informieren / Ankündigungen

    Zugang anbieten

    Anbieten von Diensten

    Diskussionen

    Pflege von Gemeinschaften

    Organisationen

    Verlage, Kaufhäuser

    Autohändler, Filmstudios

    Universitäten, Museen, Städte

    Bibliotheken, Zeitungen

    Regierungen, Verwaltungen

    Bürgerinitiativen

    (Politische) Gruppen / Verbände

    Ziele von Websites

    Shneiderman, S. 638 ff.


    Websites gr e und beispiele

    Zahl der Webseiten

    1-10

    5-50

    50-500

    500-5.000

    5.000-50.000

    50.000-500.000

    500.000-5.000.000

    >5.000.000

    Beispiele

    Persönliche Biografie

    Publikationen, Fotogalerie

    Buch, Stadtführer, Jahresbericht

    Fotosammlung, Museumstour, Musik- oder Filmdatenbank

    Universitätsführer, Zeitungen

    Telefonverzeichnis, Flugplan

    Zeitschriftenkurzfassung

    Nasa-Archiv

    Websites: Größe und Beispiele

    Shneiderman, S. 638 ff.


    Homepage front door of the site

    Homepage – „Front Door of the Site“

    • Sollte einen Überblick über Subsites geben ( vgl. Folien zur Informationsstruktur)

    • Ort für aktuelle Nachrichten

    • Es sollte ein Link zu einer Seite mit Übersicht über alle Seiten der Sites (SiteMap) angeboten werden (Shneiderman, S. 657)

    • Nicht jeder Nutzer steigt über die Homepage ein  alle Seiten einer Site sollten ein klickbares Logo haben (bietet Kontext und gleichzeitig einen Navigationsbutton zur Homepage der Site)


    Navigation

    Navigation

    • Unterschiedliche Navigationsmöglichkeiten:

      • Über Browserfunktionalitäten

      • Über Elemente der Webseiten

    • Die meiste Navigation findet über die Elemente auf den Webseiten statt

    • Browserfunktionalitäten: Back-Button als Sicherheitsnetz

    • Orientierung: Der Nutzer sollte zu jeder Zeit wissen, an welcher Stelle der Site er sich gerade befindet

    • Transparenz: Jede Seite sollte mehr als den Link zur Einstiegsseite der Site beinhalten (Lazar)

    • Navigation konsistent auf allen Seiten einer Site


    Navigation1

    Navigation

    • Navigation über Bereiche (Sectional Navigation)

      • Unterschiedliches Design für unterschiedliche Größe

      • Bei kleiner Menge an Seiten von jeder Seite zu allen anderen

      • Falls mehr Seiten, dann (Hierarchie von) Inhaltsbereichen zur Untergliederung bilden

      • Alternative: audience-Splitting (Lazar): Navigationsstruktur für unterschiedliche Nutzergruppen

    • Pfadnavigation (Path navigation)

      • „breadcrumbs navigation“ (Nielsen)

      • Anzeige des Pfades, über den ein Nutzer von der Einstiegsseite zu der aktuellen Seite gelangt

      • Die Zwischenschritte sind anklickbar  die Pfadangabe ist zur Navigation nutzbar

    Sectional Navigation

    Und Pfadnavigation

    schließen sich

    gegenseitig nicht aus.


    Navigation auf der i g website

    Navigation auf der I&G-Website

    Link zur Home-page

    Pfadnavigation

    Subsites

    Sitemap


    Informationsstruktur breite vs tiefe

    Informationsstruktur – Breite vs. Tiefe

    • eher breite als tiefe Struktur wählen, da der Nutzer dann nicht durch zu viele Ebenen navigieren muss, ehe er zu den Inhaltsseiten gelangt

    • alle Seiten einer Site sollten mit 4-5 Clicks erreichbar sein „Research has found that four or five clivcks in a Web site is the maximum that a user will complete before giving up“ (Lazar, S. 720)


    Unterschiedliche informationsstrukturen von sites

    Unterschiedliche Informationsstrukturen von Sites

    • Kurze, unstrukturierte Liste z.B. für Hightlights einer Stadtführung, Übersicht über laufende Projekte

    • Lineare Strukturen  Veranstaltungskalender, alphabetische Listen

    • Datenfelder oder Tafeln  Abfahrtsort, Datum, Uhrzeit

    • Hierarchien, Verzweigungsbäume  Kontinent-Land-Stadt

    • Vielfachverzweigungen, Aspektabruf  Fotos sortiert nach Datum, Themen

    • Netzwerke  Zeitschriftenzitate, Stammbäume

    Shneiderman, S. 644 ff.


    Verwendung einer metapher f r die site

    Verwendung einer Metapher für die Site

    • Nahe liegender Ausgangspunkt: Metaphern aus traditionellen Medien

    • Beispiele:

      • Aktenschränke mit Ordnern und Dokumenten

      • Einkaufspassage mit Geschäften und Regalen darin

    • Metapher muss nützlich sein

      • Um Konzepte auf hoher Ebene darzustellen

      • Angemessen, um Objekte auf mittlerer Ebene auszudrücken

      • Effektiv, um auf Details auf Pixel-Ebene hinzuweisen

    Shneiderman, S. 647


    Site metapher beispiel 1

    Site-Metapher: Beispiel 1

    Nielsen, S. 181


    Site metapher beispiel 11

    Site-Metapher: Beispiel 1

    Nielsen, S. 182


    Gliederung f r die heutige sitzung1

    Gliederung für die heutige Sitzung

    • Webdesign für breite Nutzergruppe!

      • Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit!

      • Seitenaufteilung

      • Links

      • Die Verwendung von Frames

  • Design von Seiten (Page Design)

  • Design von Inhalten (Content Design)

  • Design eines „Webauftritts“ (Site Design)

  • Ausblick (Future Predictions)


  • Zusammenfassung

    Zusammenfassung

    • Webdesign für breite Nutzergruppe!

    • Design von Seiten (Page Design)

      • Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit!

      • Seitenaufteilung und Links

      • Die Verwendung von Frames

  • Design von Inhalten (Content Design)

    • Überfliegen (Scanability) ermöglichen!

    • Hypertext

    • Zur Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia etc

  • Design eines „Webauftritts“ (Site Design)

    • Fakten zu Websites

    • Navigation

    • Informationsstrukturierung


  • Literatur

    Literatur

    • Sutcliffe, A. (2003): Multimedia User Interface Design. In: Jacko, Julie A.; Sears, Andrew (Eds.) (2002): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, New Jersey: LEA. S. 245-262.

    • Visual Design principles for usable interfaces. In: Jacko, Julie A.; Sears, Andrew (Eds.) (2002): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, New Jersey: LEA. S. 263-286.

    • Shneiderman, Ben (2002): User Interface Design- deutsche Ausgabe. MITP

    • Lazar, Jonathan (2002): The world wide web. In: Jacko, Julie A.; Sears, Andrew (Eds.) (2002): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, New Jersey: LEA. S. 714-730.

    • Nielsen, Jakob (2000): Designing Web Usability. Indianapolis: New Riders.

    • ARD/ZDF-Studie (zuletzt abgerufen am 17.1.2004): http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2065693,00.html


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