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DIE UNSEREN ANDEREN KINDER

DIE UNSEREN ANDEREN KINDER. sozial-pädagogisches Projekt für Kinder ohne elterliche Sorge. Spitalkirche „Hl. Bassilius der Große“ – Ruse, Bulgarien. Gefördert durch Stiftung Pro Oriente, Graz, Österreich. Durchführung : November 2007 – Februar 2008. Beschreibung. 1. TAG (21.11.2007)

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DIE UNSEREN ANDEREN KINDER

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Presentation Transcript


  1. DIE UNSEREN ANDEREN KINDER sozial-pädagogisches Projekt für Kinder ohne elterliche Sorge

  2. Spitalkirche „Hl. Bassilius der Große“ – Ruse, Bulgarien Gefördert durch Stiftung Pro Oriente, Graz, Österreich Durchführung: November 2007 – Februar 2008

  3. Beschreibung 1. TAG (21.11.2007) Tag der christlichen Jugend und Familie Unser erstes Treffen mit den Kindern aus den Heimen „Hl. Dimitri Bassarbovski“ und „Raina Gateva“. Wir gehen erstmal in die Konditorei, um uns besser kennenlernen. Danach gibt es ein Konzert zum Tag der christlichen Jugend und Familie organisiert von der Diözese von Ruse im Gemeindesaal von Ruse. Der Metropolit von Ruse Neofit gibt sein Segen für das Projekt. Die Kinder sind sehr aufgeregt, dürfen auf die Bühne, etwa 300 Menschen im Saal freuen sich mit. Der Bürgermeister von Ruse ist auch anwesend und lernt die Kinder kennen. Es gibt Geschenke – T-Shirts mit dem Projektlogo, Süssigkeiten und Arbeitsuntersilien für das nächste Treffen. Über das Erreignis wird positiv sowohl in allen regionalen als auch in einigen nationalen Print-, Hörfunk, Fernseh- und Webmedien berichtet. Das öffentliche Interesse ist also da, nichts anders als ran an die Arbeit!

  4. Beschreibung 2. TAG (21.11.2007) Zum ersten mal zusammen in der Kirche Neun Uhr, wir holen die Kinder von den Heimen ab, fahren zusammen in die Kirche, alle sind brav und aufgeregt, was sie dort erwarten wird. Wir kommen rein, aber sind ein bisschen zu spät, die Liturgie wird bereits gefeiert. Nach der Liturgie wird gefrühstückt. Danach gibt es Spiele zum Kennenlernen. Anschliessend stellen wir das Projekt vor und was uns nun in den nächsten drei Monaten erwartet. Pfarrer Dobromir und seine Frau Iva beantworten die Fragen der Kinder über die Liturgie und Gott, über das Gute und das Böse. Wir sind ein bisschen überrascht, da wir es nicht geplant haben. Die Fragen sind jedoch sehr ehrlich und ernst. Danach geht es wieder spielerisch und tänzerisch weiter. Wir erfahren welche vielfältige Talänte die Kinder in den Bereichen Musik, Tanz und Literatur haben. Es ist dann Mittagszeit. Wir sind alle müde, hungrig, aber auch glücklich. Nach dem Essen besuchen wir die Kirche „Maria Himmelfahrt“. Pfarrer Dobromir erzählt uns über Ikonenmalerei und die orthodoxe Kunst. Wir verabschieden uns und freuen uns schon auf das nächste mal.

  5. Beschreibung 3. TAG (1.12.2007) Welttag im Kampf gegen AIDS Es ist der erste Dezember, der Welttag im Kampf gegen AIDS. Nach dem Frühstück, erzählen wir, was uns heute erwartet und stellen bereits fest, dass die Kinder viel über diese schreckliche Krankheit wissen. Danach geht es zum Krankenhaus, in die Abteilung für infektiösese Krankheiten. Da lernen wir Frau Doktor Stereva, die Abteilungsleiterin, kennen. Die Kinder sind aufgeregt und stellen viele Fragen. Frau Stereva beantwortet sie alle sehr geduldig und kompetent. Sie erzählt nicht nur von AIDS aber auch von anderen Geschlechtskrankheiten, über die Wege der Prävention, sowie über andere infektiöse Krankheiten, von denen man noch nicht gehört hatte. Wir fragen, wie sie zu diesem Beruf gekommen ist und was studiert man, um Arzt zu werden. Die Kinder freuen sich über die Begegnung im Krankenhaus. Die Abteilungsleiterin verteilt am Ende Handzettel mit den wichtigsten Informationen. Die Kinder überraschen sie mit einem kleinen Dankeschön-Geschenk. Die Zeit vergeht schnell. Es ist wieder Zeit für Mittagessen. Wir gehen zurück in die Kirche, wo uns das Essen im Nebensaal erwartet. Die Kinder denken, dass sei schon alles für heute, aber wir haben noch eine Überraschung. Drei SchülerInnen und ihre Betreuerin, die Psychologin der Berufsschule für Chemie- und Biotechnologien in Ruse besuchen uns, um ihre Präsentation zum Welt-AIDS-Tag vorzutragen. Danach machen wir zusammen Kollagen. Endlich mal was, wo wir wieder sehr erfreuet und gleichzeitig stolz darüber sind, wie kreativ und freidenkend die Kinder sind. Alle meistern diese Aufgabe mit Bravouer. Der Abschied fällt uns schwer. Das nächste Treffen ist jedoch bald wieder und das am Sanktnikolaustag! Was kriegen wir geschenkt...träumt schön...bis dann!

  6. Beschreibung 4. TAG (6.12.2007) Sankt Nikolaustag Heute ist der Sankt Nikolaustag. Wir holen die Kinder am Nachmittag nach der Schule von den Heimen ab und fahren zusammen in die Sankt Nikolauskirche, wo uns schon alle erwarten. Zuerst gibt es einige Worte vom Pfarrer der Kirche Vater Stefan zur Bedeutung dieses Feiertages. Dann eine Präsentation, wie der Sankt Nikolaustag überall auf der Welt gefeiert wird und wer eigentlich der Sankt Nikolaus ist. Danach kommt die große Überraschung : wir haben einen echten Schiffskapitän als Gast eingeladen, der zudem auch Nikolai heißt, also auch am Tag einen Namenstag hat. Der zeigt uns, wie wir echte Seeknoten macht. Als wir schon dachten, dass sei alles, da überrascht uns der Bürgermeister der Stadt Ruse mit einem Geschenk – einem echten Tannenbaum, der mit Hilfe der Gemeindeleute wir zusammen einpflanzen. Und natürlich am Ende fehlen nicht das Essen und die Geschenke. Alle haben Spass und freuen sich riesig. Die Kinder sind im Zentrum der Aufmerksamkeit und geben sogar Interviews an die JournalistInnen, die ihre Kenntnisse über diese festlichen Tradition abfragen.

  7. Beschreibung 5. TAG (16.12.2007) Weihnachten vor der Tür Weihnachten rückt schon vor der Tür. Wir wollen den Kranken, die im Krankenhaus zu diesem schönen Feiertag weg von ihren Familien bleiben, mit einem kleinen Geschenk die gute Laune wieder geben. Dann müssen wir etwas unternehmen. Wir haben alle notwendigen Materialien, um Weihnachtskärtchen selber zu basteln und zudem einen Lehrer, der uns zeigt, wie man echte Weihnachtsmänner und Rentier zeichnet. Es macht so viel Spass und die Kärtchen werden echt so professionell! Und draußen es ist ein echter Winter, es schneit richtig viel, dann heißt es, nichts wie weg zur Schneeballschlacht alle gegen Pfarrer Dobromir! Am Ende sind wir alle erschöpft und aber froh, wir haben so viel geschafft und freuen uns schon beim nächsten Mal die Kranken zu besuchen. Jetzt gibt es erstmal was schönes zu essen, dann fahren wir zurück in die Heimen, um den anderen vom Tag zu erzählen.

  8. Beschreibung 6. TAG (23.12.2007) Weihnachtskärtchen für die Kranken Kurz vor Weihnachten, wie wir es schon geplant haben, wollen wir die Kranken im Krankenhaus überraschen. Das Krankenhaus ist ja riesig und es gibt leider so viele Leute, die zum Feiertag nicht zuhause sind. Wir müssen auch die Krankenhaus Ordnung halten und dürfen nur zu dritt in die Abteilungen gehen. Die Leute freuen sich riesig, eine Frau, die gerade beim Besuch ist, läuft uns nach und gibt uns kleine Bonbons als Danke schön zurück. Am Ende gehen wir in die Kinderabteilungen des Krankenhaus von Ruse. Da gibt es leider auch viele Kinder, die weg von ihrer Familien zum Feiertag sind. Wir trösten sie und geben denen unsere Weihnachtskärtchen. Und sehe Überraschung, da ist auch ein Junge vom Heim, der eine Blinddarmoperation hatte. Wir gratulieren ihm, dass er alles brav überstanden hat und wünschen eine gute Besserung. Am Ende treffen wir auch die Ärzte, die an diesen Tagen Schichten haben und auch die Feiertage nicht mit ihrer Familien verbringen. Für die gibt es auch Weihnachtskärtchen und Dankeschön für ihr Engagement für die Gesundheit der Menschen. Die Ärzte bedanken sich und bieten uns Süssigkeiten und Erfrischungsgetränke an. Alle sind froh, wir haben unsere Mission mit Bravour erfüllt! Dann gibt es auch Geschenke für uns, denn wir haben gut gearbeitet, waren das ganze Jahr brav und erfolgreich in der Schule. Frohe Weihnachten!

  9. Beschreibung 7. TAG (12.01.2008) Besuch des Metropoliten von Ruse zum neuen Jahr Es ist das Neujahr. Wir treffen uns nach der Sylvesterpause wieder und freuen uns, denn heute besuchen wir den Metropoliten von Ruse, der uns die Weihnachts- und Neujahrsgeschenke jetzt verteilt. Zuvor haben wir ein interessantes Gespräch mit dem Bildungsabteilungsleiter der Diözese von Ruse, der uns über die Geschichte der Kathedrale und des Christentums in unserer Region erzählt. Wir erfahren, dass eigentlich das Christentum bei uns auf die Aposteln zurück zu führen sei, dass bei uns die ersten christlichen Gemeinden noch zu Römerzeiten aufgebaut worden seien. Danach sind wir beim Metropoliten eingeladen, der uns über seine Kindheit und wie er Mönch geworden ist, erzählt. Wir haben viele Fragen und sind überhaupt nicht schüchtern diese zu stellen. Der Metropolite freut sich und will von uns erfahren, was wir über das Christentum wissen. Dann gibt es die lang ersehnten Geschenke und die Süssigkeiten zum Aufwiedersehen. Wir freuen uns und zeigen dem Metropoliten den großen Schneemann, der wir mit Hilfe von Pfarrer Georgi gebaut haben. Dann geht es ins chinesiche Restaurant. Mmm, wie lecker und wie schwierig mit diesen Holzstängchen zu essen, ich machs lieber mit der Gabel!

  10. Beschreibung 8. TAG (19.01.2008) Wir sind Journalisten Bei uns zu Gast ist die Journalistin von der regionalen Zeitung „Utro“ (der Morgen), die uns den ganze Tag von ihrem Beruf erzählt und uns zeigt, wie wir echte ReporterInnen werden können, denn sie hat eine Kamera und einen Mikrophon dabei. Dann lass uns das machen! Die Asja, so heißt sie, macht das wunderbar, wir machen es nach und führen unsere ersten Interviews! Pfarrer Georgi, der wir das letze Mal kennen gelernt und zusammen den Schneemann gebaut haben, kommt zu einem überraschenden Besuch. Dann Pfarrer Georgi, du bist unseren weiteren Interviewpartner, erzähl uns, bitte, was dich so bewegt?! Nicht so einfach dieser Job, wie stelle ich die richtige Frage? Pfarrer Georgi und die Asja lachen sich bis zum Umfallen, wir sind einfach müde, lasst uns endlich, was machen, wo wir stark sind und zwar singen.

  11. Beschreibung 9. TAG (26.01.2008) Menschenhandel und Gewalt Frau Deana Dimova von der Stiftung „Centre Nadja“ ist bei uns eingeladen, um über den Menschenhandel und den Gewalt vorzutragen. Die Prävention in diesen Bereichen ist ganz groß geschrieben und leider sind die Kinder von den Heimen eine der wichtigen Zielgruppen bei dieser Arbeit. Bald stellen wir fest, dass die Kinder ganz gut informiert sind, jedoch wenn wir nach ihren Alltagserfahrungen fragen, stellen wir fest, dass es schon Probleme mit dem Gewalt gegeben hat. Dann müssen wir ganz vorsichtig vorgehen, um keins der Kinder irgendwie zu verletzen. Zum Glück haben wir heute ein Geburttagskind, das uns von der schwierigen Thematik ablenkt. Wir wechseln geschickt zu Gruppenspielen und Aktivitäten, um unsere Freundin auf dieser Weise zu begrüssen. Der Vormittag ist schnell rum. Nach dem Mittag fahren wir mit den Spielen fort. Mit viel Spass und Vergnügen verabschieden wir uns. Bis zum nächsten Mal!

  12. Beschreibung 10. TAG (2.2.2008) Wir werden Polizisten! Kommisar Parvanov – der Chef der Polizei in Ruse – hat uns speziell zu ihm in die Polizei eingeladen, damit wir die verschiedenen Polizeiberufe kennenlernen können. Da erwartet uns Kommisar Grigorov, der Chef der uniformierten PolizistInnen in Ruse, um uns persönlich zu begrüssen und über das Thema zu erzählen. Man zeigt uns eine Polizistenweste und echte Schusswaffen und sogar die neueste Waffe – der aller letzte Technologieschrei – die 15 000 volt Elektro-Pistole! Die Jungs sind schwer beeindruckt, die Mädchen fragen, dürfen sie später auch bei der Polizei arbeiten? Kommisar Grigorov beantwortet ruhig alle Fragen, die die Kinder wie von einer Pistole schießen. Danach gehen wir ins „Polizeihotel“, wo Leute, die es mit dem Alkohol übertrieben haben, übernachten. Das Polizeiauto und die Sirene dürfen wir auch erleben. Na das macht Spass! Wir werden Polizisten!

  13. Beschreibung 11. TAG (8.2.2008) Tanzen – das machen wir gerne! Tanzen haben wir eigentlich die ganze Zeit mal gemacht und Singen und noch andere Spiele hatten wir zwischen durch. Aber ein echtes Tanzstudio zu besuchen und eine echte Tanzchoreographie zu lernen, das haben wir noch nicht gehabt. Die Ani, die Tanzlehrerin zeigt uns einen Tanz aus Hawaii. Wo ist das, fragen wir uns zuerst. Erfahren wir es schnell und noch viel mehr über die Geschichte des Tanzes und wie sie eine professionelle Tänzerin geworden ist. Dann geht es richtig los und es macht so viel Spass! Pfarrer Dobromir tanzt auch mit, wer hätte das gedacht! Zum Schluss machen wir die ganze Choreographie von vorne und das funktioniert wunderbar. Ein Besuch des Historischen Museums nach dem guten Job ist auch geplant. Dort erfahren wir viel über die Geschichte unserer Region, in der Menschen noch von der Bronzezeit gelebt haben. Essen fehlt wie immer nicht, wir haben da gut mit Lunchpakets versorgt.

  14. Beschreibung 12. TAG (16.2.2008) Ausflug nach Arbanasi und Veliko Tarnovo Unser letzer Tag zusammen, wir sind ein bißchen traurig und ein bißchen aufgeregt, denn jetzt geht es mit dem Bus nach Veliko Tarnovo und Arbanasi. Veliko Tarnovo ist die alte Hauptstadt Bulgariens während des zweiten bulgarischen Reiches. Da haben unsere Zaren und Patriarchen gelebt, bevor vor etwa siebenhundert Jahre das Reich von den Osmanen erobert worden war. Das und viel mehr erfahren wir von unseren Reiseleitern, die uns auch nach Arbanasi führen, ein Dorf mit wunderschön erhaltenen Häusern vom 16. Jahrhundert, ein so genanntes ethnographisches Dorf mit einer Kirche, in der einzigartige Wandmalereien zu sehen sind. Gegessen wird in einem Nonnenkloster, wo wir wieder vom Leben der Mönche und Nonnen berührt werden. Der Abschied fällt uns schwer, doch wir wissen, dass wir uns mit manchen bald wieder sehen. Der Niki und der Simon werden von Freiwilligen von der Gemeinde zum Fußballtraining gebracht, der Orhan kommt uns alleine immer wieder besuchen, Tante Eli, die uns so großartig geholfen hat, lädt die Jungs sowieso seit langem zu sich nach Hause und das macht sie weiter, Tanzunterricht werden einige der Mädels auch kriegen und die große Gewinnerin ist die Radi, die uns immer wieder mit ihren Liedern unterhalten hatte, sie kriegt von Herrn Valentin Hristov – dem Chef des Kabinetts des Bürgermeisters, die Möglichkeit eines professionellen Gesangunterrichts bei der angesagten Gesangtruppe von Villi Ikonomov. Na wenn das keine gute Nachrichten sind!

  15. Bilder 1. Tag

  16. Bilder 2. Tag

  17. Bilder 3. Tag

  18. Bilder 4. Tag

  19. Bilder 5. Tag

  20. Bilder 6. Tag

  21. Bilder 7. Tag

  22. Bilder 8. Tag

  23. Bilder 9. Tag

  24. Bilder 10. Tag

  25. Bilder 11. Tag

  26. Bilder 12. Tag

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