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Schuldig im Sinne der Anklage

Schuldig im Sinne der Anklage. Hetzkampagne gegen gewerkschaftlich engagierte Betriebsratsmitglieder.

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Schuldig im Sinne der Anklage

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Presentation Transcript


  1. Schuldig im Sinne der Anklage Hetzkampagne gegen gewerkschaftlich engagierte Betriebsratsmitglieder Jetzt fragt ihr Euch wohl was schlussendlich die Resonanz gewesen ist. Man hat die Geschäftsleitung hier in CGN aufgefordert, zu dieser Problematik aktiv zu werden. In den Augen der Geschäftsleitung dagegen waren wir, nämlich die Verfasser dieser Briefe, das Problem. Also hat man versucht uns die Hölle heiß zu machen (Kontrolle aller Zeiten für Betriebsratstätigkeit, Löhn-Gehälter werden nicht ordnungsgemäß gezahlt usw.) Die Probleme der Mitarbeiter wurden nicht mal im Ansatz beseitigt. Weiterhin bekennen wir uns schuldig, wenn es darum geht, dass wir Vorgesetzten einen Riegel vorgesetzt haben, als es um Stechkartenmanipulationen ging. Bei dieser Thematik wurden die hart erarbeiteten Arbeitsstunden auf den Stechkarten der Kolleginnen und Kollegen manipuliert. Wir haben dafür gesorgt, dass der zuständige Vorgesetzte Konsequenzen daraus zog und der Arbeitgeber ihn kündigte. Das ist nicht genug, nicht im Ansatz, denn wir bekennen uns für schuldig, wenn es darum geht, dass wir Personalgesprächen, die einen Verhörcharakter haben Einhalt gebieten. Hier ist allen Kolleginnen und Kollegen gesagt, dass Ihr das Recht habt bei Personalgesprächen ein Betriebsratsmitglied Eures Vertrauens hinzuzieht. Wir stehen Euch gerne jederzeit Verfügung. W kämpfen für humanere Arbeitsbedingungen an den jeweiligen Arbeitsplätzen. Aber eines ist gewiss. Wir werden uns nicht klein kriegen lassen, sondern uns weiterhin für Euch stark machen !!! Wir bekennen uns „schuldig im Sinne der Anklage“, wenn es darum geht, dass wir uns stark gemacht haben für unsere Kolleginnen und Kollegen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Wenn sich zwei gewerkschaftlich engagierte Betriebsratsmitglieder (Murat Sahin & Ercan Can) mit einem umfangreichen Beschwerdebrief, der die katastrophalen Arbeitsbedingungen und schlechten Zukunftsperspektiven hier am Köln-Bonner Flughafen detailliert schildert, an die hiesige Geschäftsleitung in CGN richten, so bekennen wir uns für schuldig. Auf unseren Beschwerdebrief hin gab es, wie nicht anders zu erwarten, keinerlei Reaktion. Wenn wir aufgrund fehlender Reaktion einen erneuten Beschwerdebrief mit Anhang des ersten Briefes geschrieben und an die nächst höhere Instanz, nämlich UPS Deutschland, adressiert haben, so bekennen wir uns auch in diesem Punkt für schuldig. Auch hier hat man unsere Hinweise nicht beachtet. Wir wollen zwar nichts unterstellen aber offensichtlich legt UPS keinen Wert auf seine Mitarbeiter. Wir schrieben dann nach Brüssel (Sitz der European UPS..), um endlich Gehör zu finden. Das war uns bei Weitem nicht genug. Schließlich ging es um uns, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind nur Menschen und möchten unter humanen Arbeitsbedingungen arbeiten. Was bleibt also zu tun ? Die letzte Instanz, die uns übrig blieb, war damit auch die Höchste, nämlich USA/Atlanta. Unsere letzte Hoffnung. Unser Brief nebst aller Anhänge, welche in umfangreicher und detaillierter Form die Probleme hier am Flughafen beschreibt, fand endlich Gehör. Unser ach so guter Ex-Division Manager Matthias Remane führt diese Hetzkampagne in Form von Flugblattaktionen oder Aushängen durch. Jüngstes Beispiel ist am 13 Juli 2005 ausgehangen worden. Von inhaltlicher Substanz ist hier keineswegs die Rede, denn die einzige Bestrebung dieses Schreibens ist es lediglich die Mitarbeiter gegen uns zu hetzen. Der erste Satz seines Schreibens ist schon eine Frechheit, denn die Mitarbeiter sollen für eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung büßen, indem sie plötzlich wegen dieser Angelegenheit den Aufenthalt im Kaffeeraum an- und abstempeln müssen. Da frage ich Euch liebe Kolleginnen und Kollegen, was könnt Ihr denn dafür, wenn Ihr mal auf Toilette müsst oder etwas zu trinken holt?? Dafür sollt Ihr bestraft werden? Unser ach so guter Herr Remane lässt für seine eigene Unfähigkeit Mitarbeiter dafür büßen. Ebenfalls hätte er Euch liebe Kolleginnen und Kollegen mitteilen müssen, um was es denn bei dieser gerichtlichen Auseinandersetzung geht, damit Ihr den Zusammenhang versteht. Aber das möchte er natürlich nicht, denn diese Angelegenheit passt ihm ganz und gar nicht. Da Herr Remane seiner Pflicht nicht nachkommt, indem er Euch informiert, wollen wir Euch Licht ins Dunkel bringen und gründlich informieren. Macht Ihr Euch dann Euer eigenes Bild: Herr Remane wollte 58 Mitarbeiter mit 15 Std./Wo. Verträgen einsetzen, nämlich exakt von 00:00 Uhr bis 03:00 Uhr Montag bis Freitag. Dem haben wir zugestimmt, aber schon kurze Zeit später wollte er eine viel höhere Flexibilität von den Mitarbeitern haben in Form von Überstunden. Wenn er die Mitarbeiter braucht sollen sie länger bleiben und wenn sie nicht mehr benötigt werden dürfen sie nach Hause gehen. Er hat eine gewisse Fürsorgepflicht und nach seiner Aussage hin sei er ein sozialer Mensch. Aber da frage ich Euch, liebe Leser: Wenn er Mitarbeiter länger benötigt, über ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus, dann bitte schön soll er doch diesen Mitarbeitern Verträge mit höheren Stundenzahlen geben. Das bedeutet doch faktisch, dass er die Mitarbeiter buchstäblich ausbeutet, denn wenn die Mitarbeiter Überstunden leisten, erhalten sie dennoch nur Weihnachts- und Urlaubsgeld für 3 Stunden. Die Mitarbeiter mit 3 Stundenverträgen erhielten ganz unregelmäßige Gehälter, weil sie da, wo sie gebraucht wurden, Überstunden leisten dürfen und wo sie nicht benötigt werden nur ihre 3 Stunden arbeiten, also einmal viel mehr bekommen und einmal nur was ihnen zusteht. Wo ist denn bitte schön ein gesichertes Einkommen dieser Mitarbeiter, denn nach seiner Aussage wollte er dies sichern. Er schreibt, auch der Betriebsrat sei dagegen gewesen Verträge anzupassen. Das ist doch völliger Quatsch, eine infame Verleumdung. Der Betriebsrat ist, war und wird immer dafür sein Vertragsanpassungen von Mitarbeitern zuzustimmen. Wir können beweisen, dass wir Herrn Remane aufgefordert haben Verträge anzugleichen, aber er ist nicht mal „Manns“ genug, um uns einen Gegenbeweis zu erbringen. So viel zum Hintergrund der Auseinandersetzung. Es ist immer einfach den Betriebsrat zu beschuldigen, aber ohne jegliche Beweise ist das lediglich nur eine große LÜGE !!!

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