Wissensmanagement knowledge master
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Wissensmanagement Knowledge Master. Ein Diskussionsbeitrag zum Forum Wissensmanagement im DGQ Regionalkreis München 14. Mai 2002. Technik Informations- und Kommunikationstechnik (Plattformen, Software & Hardware) als Bausteine eines flexiblen WMs. Organisation

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Presentation Transcript


Wissensmanagement knowledge master

Wissensmanagement Knowledge Master

Ein Diskussionsbeitrag zum

Forum Wissensmanagement im DGQ Regionalkreis München14. Mai 2002


Dimensionen eines ganzheitlichen wms

Technik

Informations- und Kommunikationstechnik (Plattformen, Software & Hardware) als Bausteine eines flexiblen WMs

Organisation

Entwicklung von Methoden für Wissens-erwerb, -speicherung und -transfer (Rollen, Hierarchien, Expertennetzwerke)

Mensch

Gestaltung einer Unternehmenskultur, die einen kontinuierlichen Wissensfluss unterstützt (Lernen, Motivation, Vertrauen)

Dimensionen eines ganzheitlichen WMs

  • Erfolgreiches Wissensmanagement betrifft immer die Dimensionen Technik – Organisation – Mensch (TOM-Modell, nach Bullinger, Wörner & Prieto, 1998).Die Reihenfolge drückt keine Wertigkeit aus, vielmehr muß ein angemessenes Gleichgewicht der drei Dimensionen erreicht werden.

Wissensmanagement


Barrieren bei einf hrung von wm

Technik

Organisation

Mensch

Barrieren bei Einführung von WM

  • Fehlender Wissensaustausch

  • Fehlende Mechanismen fürWissenserwerb, -speicherung, - transfer

  • fehlendes Schnittstellenmanagement

  • Inkonsistente Daten

  • starre Wissensaufbereitung

  • mangelhafte Informations- und Kommunikationsflüsse

  • Der Einführung von Wissensmanagement stehen viele Barrieren entgegen.(nach Bullinger, Wörner & Prieto, 1998)

  • Wissensverlust durch Personal-fluktuation, Reorganisation

  • Wissen als persönliches Eigentum

  • Ungeeignete Unternehmenskultur


Wissensmanagement organisation bwl

WissensmanagementOrganisation, BWL


Barrieren bei der einf hrung von wm

Barrieren bei der Einführung von WM

  • Fehlender Wissensaustausch

  • Fehlende Mechanismen fürWissenserwerb, -speicherung, - transfer

  • fehlendes Schnittstellenmanagement

  • Inkonsistente Daten

  • starre Wissensaufbereitung

  • mangelhafte Informations- und Kommunikationsflüsse

Technik

Organisation

Mensch

  • Wissensverlust durch Personal-fluktuation, Reorganisation

  • Wissen als persönliches Eigentum

  • Ungeeignete Unternehmenskultur

  • Der Einführung von Wissensmanagement stehen viele Barrieren entgegen.(nach Bullinger, Wörner & Prieto, 1998)


Was versteht man unter intellektuellem kapital

Immaterielle Werte

und

Goodwill

Intellektuelles

Kapital

Humankapital

Beziehungskapital

Marktwert des Unternehmens

Organisationskapital

Finanzielle Werte

Physisches

Kapital

Materielle Werte

Was versteht man unter „intellektuellem Kapital“?

Intellektuelles Kapital zeigt die Erwartung der Investoren über die zukünftige Ausnutzung des Geschäftspotentials


Was versteht man unter intellektuellem kapital1

Organisationskapital

Der Beitrag von geschützten und

ungeschützten Informationen,

Methoden, Konzepten, implementierten

Prozessen (Routine), organisatorischen

Regeln, einer offenen Bürogestaltung

und von I&K-Techniken zu zukünftigen

Geschäftserfolgen

Humankapital

Das Potential der Mitarbeiter für

zukünftige Geschäftserfolge, ihre

Skills, Kompetenzen, Werte und

Einstellungen

Beziehungskapital

Das Potential der Unternehmenskultur, der

Beziehungen zu Kunden, Lieferanten,

Allianzpartnern, Anteilseignern und

anderen Interessensgruppen für

zukünftige Geschäftserfolge

Was versteht man unter „intellektuellem Kapital“?


Ziele der messung von intellektuellem kapital

Ziele der Messung von intellektuellem Kapital

  • Klare Einschätzung des Wissens der Mitarbeiter, Transparenz

  • Optimierung der organisationalen Wissensbasis

  • Beschreibung und Bewertung der Wissensbasis sowie finanzieller Indikatoren zur strategischen und operativen Unternehmenssteuerung

  • effektive Weiterbildungsmaßnahmen

  • Optimierung Firmenerfolg/Geschäftsergebnis

  • Einschätzung Unternehmenswert

  • Imageverbesserung


Nutzen der messung von intellektuellem kapital

Nutzen der Messung von intellektuellem Kapital

  • Gezielter Einsatz und Motivation von Mitarbeitern

  • erhöhte Kundenzufriedenheit, erhöhte Kundentreue, Umsatzsteigerung

  • Erhöhte Dienstleistungsqualität - Steigende Nachfrage - Wettbewerbsvorteile

  • Wissen und damit der Unternehmenswert ist objektiv bewert- und steuerbar

  • Identifizierung und Steuerung (Optimierung) von wettbewerbs- entscheidenden Parametern: Kundenbeziehungen, Mitarbeiter- leistung, Produktportfolio, Organisationsstruktur

  • Erhebung qualitativer Messgrößen durch Wissensbilanzen


Ans tze zur messung von wissen

Intangible

Assets

Monitor

(Sveiby, 1997)

Marktwert-

Buchwert-

Relationen

Intellektuelles Kapital

Intellectual

Capital

Navigator

(Stewart, 1997)

Skandia

Naviga-

tor

Balanced

Score-

card

(Kaplan u.

Norton,

1996)

Tobin´s q

Calculated

Intangible Value

Human

Ressource

Accounting

Buch-wert

Ansätze zur Messung von Wissen

Deduktiv/summarische Ansätze

Induktiv/analytische Ansätze

Bezifferung der

„Marktwert-Buchwert-Lücke“

Beschreibung und Bewertung der

Wissensbasis sowie finanzieller

Indikatoren zur strategischen

und operativen Steuerung

Quelle: In Anlehnung an North/Probst/Romhardt (1998)


Modell der balanced scorecard

Modell der Balanced Scorecard

  • Prozesse

  • Messkriterien:

  • Nutzungsfreundlichkeit

  • Dauer der Produktentwicklung

  • Reaktionszeiten auf Kundenbeschwerden

  • Kommunikationseffizienz

  • Durchlaufzeiten

  • Qualität der Prozesse (Fehler)

  • Lernen und Innovation

  • Messkriterien:

  • vorhandene Fehlerkultur

  • Mitarbeiterzufriedenheit

  • Anzahl der Verbesserungsvorschläge

  • Innovationen, die im Haus generiert wurden

  • Mitarbeiter kennen strategische Ziele

  • Unterstützung durch externe Berater in Tagen

  • Qualifikationsniveau

  • Nutzungsgrad des Wissens

  • Knowledge-Worker-Fähigkeiten der Führungskräfte

  • Wissensumschlag

  • Dauer der Einarbeitung

  • Kunden

  • Messkriterien:

  • Kundenzufriedenheit

  • Kundenbindungs-quote

  • Verweildauer Mitarbeiter

  • Anzahl Kundenbe-schwerden wegen Falschberatung

  • Wahrnehmung durch Kunden als innovatives Unternehmen

Wissensmanage-mentprojekte

  • Finanzen

  • Messkriterien:

  • Aktienkurs; Dividende

  • Return on Capital

  • Cash flow

  • Umsatz pro Mitarbeiter


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

Wert von Kompetenzen - Wissenslandkarten aufbauen -

  • 1. Definition von Wissensfeldern auf Basis der Hauptgeschäftsprozesse

  • z.B. Basiswissen, Spezialwissen, Kritisches Wissen, Zukunftswissen, Nice to Know

  • 2. Persönliches Wissen der Mitarbeiter erheben

  • vorhandenes Wissen (mit einer Einschätzung der Ausprägung - 100%, 50%...)

  • Verfügbarkeit und Aktualität

  • 3. Wissen auf organisationaler Ebene und externes Wissen erheben

  • Patente, Lizenzen, Teamstrukturen...

  • 4. Wissenslandkarten erstellen

  • grafisches Aufbereiten der Daten

  • 5. Soll definieren und Gap-Analyse durchführen

  • Ableitung von Massnahmen


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital1

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

Wert von Kompetenzen - Wissensportfolio auf Unternehmensebene

neu

Herausragende Position

Welche neuen Kompetenzen

müssen wir aufbauen, um

unsere Exklusivposition

in unseren derzeitigen

Märkten zu schützen und

auszubauen?

Mega-Chancen

Welche neuen Kompetenzen

müssten wir aufbauen, um an

den spannendsten Märkten

der Zukunft teilnehmen zu

können?

Kompetenz

Lücken füllen

Welche Chance haben wir,

unsere Position auf den

bestehenden Märkten zu

verbessern, indem wir unsere

bestehenden Kompetenzen

besser nutzen und ausschöpfen?

Weiße Flecken

Welche neuen Produkte oder

Dienstleistungen könnten wir

erschaffen, um unsere

derzeitigen Kompetenzen in

kreativer Weise einzusetzen

oder anders zu kombinieren?

bestehend

Märkte

bestehend

neu


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital2

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

  • Beispielhafte Kriterien:

  • Abfragehäufigkeit von Dokumenten oder Internetseiten

  • qualitative Bewertung von Beiträgen durch Mitarbeiter (siehe Rezensionen bei Amazon)

  • durchschnittliche Suchzeiten für Informationen

Wert von erfasstem und gespeichertem Wissen


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital3

Humankapital

Beziehungskapital

Organisationskapital

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

Kritische Erfolgsfaktoren

  • Beziehungskapital:

    • Beziehungen zu Kunden

    • Beziehungen zu Lieferanten

  • Humankapital:

    • Mitarbeiterleistung

    • Weiterbildung

  • Organisationskapital:

    • Ablauforganisation

    • Innovationen im Produktangebot


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital4

Beziehungskapital

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

  • Beispiele für Indikatoren

  • Kundentreue (durchschnittliche Dauer der Kundenbeziehung)

  • Mitarbeiterzufriedenhiet (Mitarbeiterverweildauer in Jahren)

  • Auftreten als Team/Unternehmensloyalität (Mitarbeiterbarometer)

  • Kundenzufriedenheit

    • Anzahl von Neukunden/Kundenbeziehungen

    • Anzahl der Kundenverluste/-abgänge

    • Anzahl der Wiederholungs-/Folgeaufträge

  • Kundenunzufriedenheit

    • Anzahl der Kundenbeschwerden

    • Beschwerden aufgrund mangelndem Fachwissen von Mitarbeitern

  • Aussagen zur Kundenstruktur


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital5

Humankapital

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

  • Beispiele für Indikatoren

  • Fachliches KnowHow der Mitarbeiter

    • Anzahl und Umfang der Maßnahmen zur Erhaltung des derzeitigen Qualifikationsprofils

    • Ausbildungsniveau und Alter der MA

    • durchschnittliche Zahl der Jahre an Praxiserfahrung, die ein Experte in seiner Tätigkeit aufweist

    • Projekterfahrungen

  • MA-Motivation/Unternehmnsidentifikation

  • Anzahl neuer MA; Anzahl abgewanderter MA

  • „Knowledge Worker“-Fähigkeiten der Führungskräfte


Instrumente zur messung von intellektuellem kapital6

Organisationskapital

Instrumente zur Messung von intellektuellem Kapital

  • Beispiele für Indikatoren

  • Aufbau von (neuen) Kernkompetenzen in Jahren

  • Kommunikationseffizienz und Effizienz der Interpretation von Wissen

  • Nutzung von bestimmten Informationssystemen

  • Effizienz bestimmter Abläufe (z.B. Dauer der Angebotserstellung für Produkte)

  • durchschnittliche Dauer von Bearbeitungszeiten

  • durchschnittliche Dauer von Entscheidungen

  • Kooperationen mit Unternehmen, die als „Know-How-Lieferant“ dienen

  • Unterstützung von externen Beratern in Tagen

  • Unternehmensstruktur (Verhältnis MA in zentralen Bereichen und Vertrieb)


Aber nicht vergessen

  • Auch das Messen von Wissen kostet

  • Zeit

  • Geld

  • Energie...

  • Messen wir deshalb den Erfolg unserer Messmethoden...?

Aber nicht vergessen...

Manchmal ist es sinnvoller, Geld in konkrete Massnahmen

und nicht in komplexe Messinstrumente zu investieren!


Wissensmanagement technik it

WissensmanagementTechnik, IT


Barrieren bei der einf hrung von wm1

Barrieren bei der Einführung von WM

  • Fehlender Wissensaustausch

  • Fehlende Mechanismen fürWissenserwerb, -speicherung, - transfer

  • fehlendes Schnittstellenmanagement

  • Inkonsistente Daten

  • starre Wissensaufbereitung

  • mangelhafte Informations- und Kommunikationsflüsse

Technik

Organisation

Mensch

  • Wissensverlust durch Personal-fluktuation, Reorganisation

  • Wissen als persönliches Eigentum

  • Ungeeignete Unternehmenskultur

  • Der Einführung von Wissensmanagement stehen viele Barrieren entgegen.(nach Bullinger, Wörner & Prieto, 1998)


Die rolle der it in konkret ausgef hrten projekten

Die Rolle der IT in konkret ausgeführten Projekten

  • Die empirische Untersuchung unterschiedlichster WM-Praxis-projekte hat vier Hauptthemenbereiche festgestellt: /Schönherr98/

  • Erstellen von Wissensdatenbanken

    • Strukturierte Ablage und Aufbereitung internen und externen Wissens

  • Verbesserung des Zugriffs auf vorhandenes Wissen

    • Verfügbarmachen von Wissen und Vernetzen von Wissensinseln

  • Schaffung eines wissensfreundlichen Umfelds

  • Bilanzierung von Wissen

    • IT-Anteil: v.a. Erfassen von Kennzahlen aus KM-Plattform

IT-Anteil


Die rolle der it im wissensproze nach probst

Feedback

Knowledge Goals

Knowledge Measurement

Startingpoint

Outer circle

Inner circle

Knowledge Identification

Knowledge Preservation

Knowledge Acquisition

Knowledge Use

Knowledge Development

Knowledge Distribution

/ADLittle98//Geneva00/

Die Rolle der IT im Wissensprozeß nach Probst

  • Sobald das notwendige Wissen erkannt und/oder erworben ist, muss es erfasst und verbreitet werden. Wissensverbreitung ist der einzige Prozess-Schritt, dessen Realisierung eigentlich immer IT-Lösungen benötigt.

  • Aus der Position dieses Schrittes im Prozess erkennt man, das es ein Fehler ist, mit der WM-Implementierung an dieser Stelle zu beginnen.

  • Die IT gibt eigentlich nur Informationen weiter. Der Wissenserwerb findet ausschließlich in den Köpfen der Wissenden statt.


Abh ngigkeit der it rolle vom unternehmenskontext

WichtigkeitpersönlicherKontakte

IT-Wichtigkeit

Abhängigkeit der IT-Rolle vom Unternehmenskontext

  • Je mehr das Geschäftsmodell auf Wiederholung aufbaut, um so wichtiger ist die IT. In besonders innovativen Umfeldern kann WM ganz ohne IT auskommen.

  • Bei geographisch verteilten Teams ist IT der entscheidende Baustein zur Wissensverbreitung.

Repetitives Umfeld,z.B. Call Center

Hoch innovativesUmfeld

hoch Geographische Distanz gering


Klassische qualit tskriterien von information

Klassische Qualitätskriterien von Information

  • Es gibt acht „klassische“ Qualitätskriterien von Informationund aktuelle Probleme damit:

  • Erhältlichkeitheute gelöst, aber wo zu finden?

  • Verständlichkeit

  • Relevanzentsteht erst beim Nutzer

  • Nützlichkeit

  • Rechtzeitigkeit

  • Verlässlichkeit / Objektivität

  • Vollständigkeitheute oft Ursache der Informationsüberlastung

  • Konsistenzschwierig bei widersprüchlichenwiderspruchsfreie Information Themen der heutigen Realität


Zeitgem e qualit tskriterien von information

Zeitgemäße Qualitätskriterien von Information

  • Qualität der Information in fünf Kriterien (nach Eppler, 1997):

  • Ergonomieklare Dokumentstrukturschnelle Übersicht möglichAngaben zur Wichtigkeit

  • Kompaktheitgestraffte Darstellung ohne Abschweifungen

  • Mediengerechter Inhaltist ein Dokument das beste Medium?Wäre mündliche Weitergabe besser?

  • Integrationsfähigkeitkann das Neue mit Bisherigem verbundenwerden? Ist der Kontext verständlich?

  • Handlungs-Weiss der Leser, was er mit der InformationEntscheidungs-machen kann / soll? Für wen werden Orientierungwelche Fragen beantwortet?


Desinformation

Desinformation

  • Es gibt vier Arten betrieblicher Desinformation (nach Eppler, 1997):

  • Bewußt falsch zugespielte Information

    • klassischer Desinformationsbegriff der Spionage

    • Weitergabe aus taktischen Gründen um dem Empfänger gezielt zu schaden oder den Sender zu schützen (z.B. Mobbing, Fehlervertuschung)

  • Weitergabe falscher Information aus Unkenntnis

    • Weitergabe z.B. von Gerüchten oder von Informationen, deren Relevanz unklar ist, oder die durch Kommunikationsprozesse verfälscht wurde („Stille Post“)

  • Weitergabe von widersprüchlicher Information

    • Z.B. gleichzeitige Ankündigung von Rekordgewinnen und Massenentlassungen

  • Weitergabe von Information, die beim Leser Konfusion erzeugt

    • Interpretationsschwierigkeiten beim Leser, z.B. durch Fachjargon oder Detailflut ausgelöst. Besonders häufiger Typ der Desinformation.

  • Das kann auch die beste IT nicht verhindern! Für gute gute Informationsqualität sind andere WM-Maßnahmen notwendig.


Wissensmanagement mensch psychologie

WissensmanagementMensch, Psychologie


Barrieren bei der einf hrung von wm2

Barrieren bei der Einführung von WM

  • Fehlender Wissensaustausch

  • Fehlende Mechanismen fürWissenserwerb, -speicherung, - transfer

  • fehlendes Schnittstellenmanagement

  • Inkonsistente Daten

  • starre Wissensaufbereitung

  • mangelhafte Informations- und Kommunikationsflüsse

Technik

Organisation

Mensch

  • Wissensverlust durch Personal-fluktuation, Reorganisation

  • Wissen als persönliches Eigentum

  • Ungeeignete Unternehmenskultur

  • Der Einführung von Wissensmanagement stehen viele Barrieren entgegen.(nach Bullinger, Wörner & Prieto, 1998)


Wissensmanagement mensch themenbereiche

Wissensmanagement & Mensch : Themenbereiche

Organisation

Gesellschaft

Mensch

Mitarbeiter

Technik


Aspekte des menschen

Aspekte des Menschen

Fähigkeiten (z.B. Intelligenz, abstrakte Sachverhalte verstehen...)

Fertigkeiten (erworbenes Wissen, mit Technik umgehen können...)

Schwächen (Denkvermögen, Selbstorganisation, Kommunikation,....)

Stärken (besondere Interessen, Begabungen,...)

Motivation (Anreize, Blocker, Entfaltung)

Kommunikationsfähigkeit

Interessen / Ziele

Teamarbeitsfähigkeit

Umgang mit Mitarbeitern (Führungskraft) / Kollegen

Selbstbild (freizeit-, Selbstentwicklungsorientiert, )

Führungskraft

...

Mensch


Aspekte der gesellschaft

Aspekte der Gesellschaft

Gesellschaft

Leistungsorieniert / savoir vivre

Einzelkämpfer / Teamworker

Führungskraftleitbilder (autorität, partizipativ, laissez-faire)

Idee des lebenslangen Lernens im Beruf

Gesellschaftliche Werte

Kulturelle Eigenheiten

Frauen- / Männerrollen

...

Mensch

beeinflusst

Organisation


Aspekte der technik

Aspekte der Technik

Mensch

Technik

Ist Technik an Menschen angepasst? (Wahrnehmung, Gewohnheiten, Fähigkeiten, Fertigkeit, Kommunikationsart, ..)

Muss Mensch an Technik angepasst werden? (Schulungen, Weiterbildungsmotiviertheit, Lernanreize, Umgang mit neuen Medien...)

Wird Technik akzeptiert? (Art der Implementierung, Mitbestimmung, stummer Widerstand)


Aspekte der organisation

Aspekte der Organisation

Organisation

Organisationskultur (von allem geteilte, handlungsbeeinflussende Auffassung was wünschenswert für den Einzelnen & Gruppe ist.)

Angestrebte Werte

Wissens- u. Lernkultur (z.B. wird erwartet, dass MA sich weiterbilden, Wissen weitergeben...)

Kommunikationskultur

Kooperationskultur (Kooperation wird erwartet, gefordert, belohnt,...)

Mensch

Individuelle / organisationale Förderung von Lernprozessen

Kompetenzen der Führungskräfte (z.B. als Bereitsteller der Möglichkeiten)

Bereitstellung passender organisationaler Strukturen (Coffeepoints, technische Infrastruktur, räumliche Nähe, bessere Arbeitsbedingungen, -prozesse

Streit- / Konfliktkultur

Flache Hierarchien...


Aspekte des mitarbeiters

Aspekte des Mitarbeiters

Mensch

Mitarbeiter

Humankapital

Auswahl der MA

Verhalten / Einstellungen (zur Arbeit, zum Wissensmanagement, ...)

Fluktuationsrate (ältere/ jüngere MA,

Anreize:

Materielle Anreize/ Vergütung (geld- oder wissensbezogen)

Personalentwicklungsanreize (Lerngelegenheit, herausfordernde Aufgaben, Erfüllen der MA-Bedürfnisse/ Anregungen/ Wünsche, Individuelle Schulungen)

Sozialstatusanreize (Anerkennung, Interessen erfüllen, Person wahrnehmen, Karriereentwicklung,

Flexibilitätsbezogene Anreize (Freiraum, positive Arbeitsbedingungen,...)

Kompetenzen (Wissen, Kommunikation, Team, Konflikte, Stress,...)

...


Plakative beispiele fa x

Plakative Beispiele- Fa. X -

Firma X erkennt den Wert von Wissensmanagement und will dieses einführen.

Das Management bestimmt ohne Rückfrage mit den Fachabteilungen, der Welt beste WM-Software einzusetzen. Die Organisationsstruktur ist akzeptabel. Aber es gibt viele Hierarchie-Ebenen. Nur wer sein Wissen für sich behält muss nicht Angst haben gefeuert zu werden, da er eine gewisse Machtposition besitzt. Es herrscht eine gewisse Misstrauenskultur, Fehler werden sanktioniert, Eigeninitiativen nicht belohnt. Streits werden nicht offen ausgetragen, sondern indirekt. Auch das Thema betriebliche Weiterbildung kocht auf Sparflamme. Die Kommunikation- und Kooperationskultur ist gering ausgeprägt. Das Management lebt die offene Kultur nicht vor, sondern betreibt eine geizige Informationspolitik, weil es sonst Nachteile befürchtet.

Wie wahrscheinlich ist unter diesen Voraussetzungen, dass WM in Fa. X tatsächlich erfolgreich eingesetzt wird?


Wissensmanagement backup

WissensmanagementBackup


Sichtweisen auf wissen

Sichtweisen auf Wissen

  • Die Philosophie bietet zwei Sichtweisen auf Wissen (nach Schönherr, 1998):

  • Descartsche Weltsicht: Dualismus zwischen Objekt und Subjekt, führt zur Suche nach objektivem Wissen, das beliebig teilbar, positiv gegeben, weder körper- noch kontext-gebunden ist. Wissen verändert sich in dieser Weltsicht nicht durch Weitergabe oder Nutzung.

  • Konstruktivistische Weltsicht: Wissen gilt als kontextgebunden und vor allem durch Tun erworben.

  • Ziel eines umfassenden WM-Ansatzes ist die Verbindung beider Welten.

führt zu technikbetonter Umsetzung

betont organisatorische & kulturelle Maßnahmen

Unterstützung durch Unternehmensführung

Motivationsmaßnahmen

Infrastruktur

Organisationskultur

Organisation

Rollen (zB CKO)

Technik

Werkzeuge

Wissen als gemeinsames Gut

Offen für Neues

Wissensmanagement


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