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Reform des Begutachtungssystems der DFG: Einführung von Fachkollegien. Karl Heinz Ilk Institut für Theoretische Geodäsie Universität Bonn. Bisheriges System der Begutachtung und Bewertung:. Begutachtung durch gewählte Fachgutachter(innen) (gegliedert nach Fachausschüssen)

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Reform des begutachtungssystems der dfg einf hrung von fachkollegien
Reform des Begutachtungssystems der DFG:Einführung von Fachkollegien

Karl Heinz IlkInstitut für Theoretische GeodäsieUniversität Bonn


Bisheriges System der Begutachtung und Bewertung:

  • Begutachtung durch gewählte Fachgutachter(innen)

    (gegliedert nach Fachausschüssen)

  • unterstützt durch Sondergutachter(innen)

  • Schlussbegutachtung: Fachausschussvorsitzender

  • endgültige Entscheidung durch Hauptausschuss


Ziele des reformierten Systems der Begutachtung und Bewertung:

  • Zentrale Stellung der gewählten Gutachter (Fachkollegiaten) soll gestärkt werden

  • Die Fachkollegiaten nehmen die Rolle der Fachausschussvorsitzenden wahr

  • Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit der Anträge soll erhöht werden

  • Struktur der Fachkollegien soll zeitgemäßer gestaltet werden

  • Erfahrungen der Fachkollegien soll in Strategieüberlegungen der DFG einmünden

  • Zuständigkeit des Hauptausschusses soll auf den Senat der DFG übergehen

  • Vorschlagsrecht für die Fachkollegien soll erweitert werden; Wahlrecht soll

    erweitert werden


Reformiertes System der Begutachtung und Bewertung: Bewertung:

  • Wissenschaftliche Bewertung aller Anträge auf Forschungsförderung soll

    in der Verantwortung der Fachkollegien liegen,

  • unterstützt durch Gutachter(innen),

  • Begutachtungsverfahren werden von der Geschäftsstelle vorbereitet und

    koordiniert,

  • Fachkollegien geben sich eine Geschäftsordnung, die vom Senat

    genehmigt wird,

  • Fachkollegien können das Bewertungsverfahren in bestimmten Grenzen

    modifizieren


Arbeitsweise: Bewertung:

  • Amtszeit der Fachkollegien: 4 Jahre, Wiederwahl einmal möglich,

    Vorsitzender und stellvorsitzender Vorsitzender

  • Wahrnehmung der Aufgaben: Sitzungen, schriftliches Verfahren,

  • Mehrere Fachkollegien können gemeinsam tagen oder sich in

    Gruppen aufteilen (Wahl eines Sprechers),

  • Sachverständige, die nicht Mitglied der Fachkollegien sind,

    können eingeladen werden

  • Geschäftsstelle lädt zu den Sitzungen ein und schlägt die

    Tagesordnung vor (in Absprache mit dem Sprecher),

  • Fachkollegien geben sich eine Geschäftsordnung, die vom Senat

    genehmigt wird,

  • Beschlüsse sollten einvernehmlich sein (sonst Mehrheit).


Schriftliches Begutachtungsverfahren: Bewertung:

  • Geschäftsstelle prüft den Antrag unter formalen Aspekten,

  • Geschäftsstelle wählt Gutachter (1 oder 2) aus: fachliche Eignung,

    Ausschluss von Befangenheit, Arbeitsbelastung

  • Mitglieder der Fachkollegien haben die Möglichkeit, sich vertraulich

    über Anträge und Gutachter zu informieren,

  • Gutachter erstellen Voten über Umfang der Förderung,

  • Geschäftsstelle entwirft Entscheidungsvorschlag,

  • Prüfung durch die Fachkollegien (oder einzelner Fachkollegiaten):

    • fachliche Zuständigkeit, Beteiligung weiterer Fachkolegien

    • angemessene Auswahl der Gutachter durch die Geschäftsstelle,

    • Ausschluss von Befangenheiten,

    • Qualität des Antrages und der Gutachten,

    • Priorität der Förderungswürdigkeit,

    • Angemessenheit des Entscheidungsvorschlages der Geschäftsstelle,

  • Empfehlung des Fachkollegiums an das Entscheidungsgremium

    (Bewilligungsausschuss für die Allgemeine Forschungsförderung – BAAFF).


Entscheidungsverfahren ohne Diskussion im Fachkollegium: Bewertung:

  • Geschäftsstelle prüft den Antrag unter formalen Aspekten,

  • Geschäftsstelle wählt Gutachter (1 oder 2) aus: fachliche Eignung,

    Ausschluss von Befangenheit, Arbeitsbelastung

  • Eindeutige Entscheidung der Gutachter (“glatte Fälle”),

  • Antrag wirft keine Grundsatzfragen auf,

  • Geschäftsstelle entwirft Entscheidungsvorschlag,

  • Prüfung durch einzelnen Fachkollegiaten,

  • Empfehlung des Fachkollegiaten an das Entscheidungsgremium.


Weitere Entscheidungsverfahren Bewertung:

Entscheidungsverfahren 2:Hauptausschuss/BAAFF hat den Präsidenten ermächtigt, in bestimmtenFällen über eindeutige Anträge ohne Beteiligung des Entscheidungsgremiums zu entscheiden.

Mündliches Verfahren (Bewertung von Anträgen durch Gutachtergruppen(ähnlich Entscheidungsverfahren 1)


Fachkollegien Geowissenschaften (Fachreferenten): Bewertung:

  • Geologie und Paläontologie (8; Brathauer, Dürr),

  • Geophysik und Geodäsie (4; Brathauer, Lüniger),

  • Geochemie, Mineralogie und Kristallographie (5; Faulhaber, Lüniger),

  • Atmosphären- und Meeresforschung (8; Faulhaber, Kowol-Santen),

  • Geographie (5; Karte),

  • Wasserforschung (5; Weber),


Persönliche Erfahrungen bisher: Bewertung:

  • Wichtigstes Kriterium: Qualität des Antrags, zwei positive Gutachtervoten,

  • Zahl der referierten wissenschaftlichen Beiträge in angesehenen

    internationalen Zeitschriften gewinnt zunehmend an Bedeutung,

  • Relation Alter/Publikationszahl des Antragstellers muss stimmen

    (Ingenieurfächer haben hier größere Schwierigkeiten als andere Disziplinen),

  • Problematik der 30%-Quote!

  • Problematisch in der Geodäsie: ganze BAT IIa – Stellen,

  • Generelles Problem der Geodäsie im Vergleich zu den anderen Fachkollegien:

    Identifikationsproblem als Geowissenschaft, Lange Promotionszeiten


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