Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft
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1. Wie werden unsere Hochschulen im Jahr 2015 aussehen?. Weltweite Strukturtrends Die Schweiz in der globalen Wissensökonomie und Wissensgesellschaft Das Projekt HSL08 (Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008) Herausforderungen

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Weltweite Strukturtrends Die Schweiz in der globalen Wissensökonomie und Wissensgesellschaft

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Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft

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Wie werden unsere Hochschulen im Jahr 2015 aussehen?

  • Weltweite Strukturtrends

  • Die Schweiz in der globalen Wissensökonomie und Wissensgesellschaft

  • Das Projekt HSL08 (Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008)

  • Herausforderungen

  • 2008 + 1 + 2 + 3 + 4… ?


Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft

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Weltweite Strukturtrends (1)

  • Weltweite Ausdehnung der Marktwirtschaft mit „kreativer Zerstörung“ von Arbeitsplätzen und Unternehmen, von Wissen und Fähigkeiten

  • ~40% der Unternehmen, die in 15 Jahren den Wohlstand der Schweiz ausmachen werden, bestehen heute noch nicht (Extrapolation des OECD-Berichts auf die Schweiz)

  • Herausbildung der Wissensökonomie

  • ~60% des Wirtschaftswachstums in der EU gründet auf neues oder verbessertes Wissen

  • Das Wissen als wichtigster Produktions-, Entwicklungs-, Machtfaktor und wichtigster Faktor für die individuelle Freiheit (und den sozialen Zusammenhalt?)

  • Im Jahr 2001 produzierte die Schweiz 1,2% des weltweiten Wissens (USA 31,4%, Deutschland 6,1%, Frankreich 6,4%)

  • Mittleres Wirtschaftswachstum der Schweiz 1997-2002 : 1,7% (weltweites Mittel 3,1%, Brasilien 12,8%, China 12,4%)


Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft

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Weltweite Strukturtrends (2)

  • Verschärfte zwischenstaatliche Konkurrenz und steigende Instabilität der Standortvorteile

  • Kreative Zerstörung: Schaffung in einem Land, Zerstörung in einem andern (Delokalisierung)

  • Staatliche Strategien: Protektionismus, Konkurrenz im fiskalischen und sozialen Bereich, Konkurrenz im Wissensbereich

  • Stärkere internationale Regeln

  • Handel, Güterrecht, Patentrecht, Klonverbot?

  • Stärkere internationale Vernetzung des Wissens

  • Zusammenarbeit + Wettbewerb

  • Weltweite Infrastruktur


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Die Schweiz in der globalen Wissensökonomie und Wissensgesellschaft

  • Ein Land wie jedes andere, auf der Suche nach sich selber, zwischen Ängstlichkeit und Wunsch nach Veränderung.

  • Wir sind vor die Wahl gestellt: Wissensgesellschaft und Wissensökonomie oder Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.

  • Erfordernis: Reindustrialisierung mit hoher Wertschöpfung

  • Ziel: ein gesamtschweizerischer Bildungs- und Forschungsraum

  • Strategie: reformieren und investieren

  • Kurzfristiges Vorhaben: HSL08


Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft

Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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5 Hauptziele

  • Stärkere Steuerung des Gesamtsystems

  • Grössere Autonomie und stärkere Führung der einzelnen Hochschulen

  • Vereinheitlichung und Vereinfachung der leistungs- und ergebnisorientierten Finanzierungsregeln

  • Schaffung von Mechanismen zur Förderung der Zusammenarbeit und Aufgabenteilung zwischen den Hochschulen (kritische Masse)

  • Vereinfachung der Strukturen und Entscheidungswege


Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft

Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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2 Regulierungsgrundsätze

  • Zusammenarbeit, hauptsächlich in der Lehre

  • Wettbewerb, hauptsächlich in der Forschung

  • Es sind gemeinsame Regeln zu finden, mit denen beide Prinzipien gefördert werden können


Weltweite strukturtrends die schweiz in der globalen wissens konomie und wissensgesellschaft

Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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4 notwendige und ausreichende Kompetenzen für die gesamtschweizerische Steuerung

  • Definition der Studienstruktur (Studiendauer, Diplomanerkennung usw.)

  • Definition von Regeln zur Qualitätssicherung

  • Definition der strategischen Planung für die besonders kostenintensiven Bereiche

  • Definition von Finanzierungsregeln

  • Die gesamtschweizerische Steuerung beruht auf diesen 4 Kompetenzen, die partnerschaftlich von Bund und Kantonen wahrzunehmen sind

  • Dazu braucht es eine Verfassungsgrundlage, um echte Entscheide treffen zu können


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Ziel 1 : Gesamtschweizerische Steuerung

Politische Ebene Entscheide

Trägerkonferenz

SUK+

Zusammensetzung: 1 BR + 14 RRAufgabe: Wahrnehmung der 4 grundsätzlichen Kompetenzen

Entscheide: nach spezifischem Kriterium + Escape-Klausel

ZwischenebeneEntscheid-vorbereitung

SHR

Schweizerischer Hochschulrat

Entscheid-vorbereitung im Auftrag der SUK+

Zusammensetzung: 5 ständige Mitglieder (aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft)

Aufgabe: kritische Beratung

Akademische Ebene Vorschläge

Konferenz der Hochschulrektoren

CRUS

KFH

UNI

ETH

FH

PH

KH


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Ziel 2 : Stärkung von Autonomie und Führungsfähigkeit der Hochschulen (Modell ETH)

  • Leistungsauftrag + Globalbudget

  • Lehr- und Forschungsfreiheit

  • Freie Wahl der institutionellen Strategie

  • Rechtliche Autonomie

  • Finanzielle Autonomie mit der Möglichkeit, Bauvorhaben zu realisieren und Darlehen aufzunehmen

  • Freie Wahl des Besoldungssystems

  • Eigentum an Immobilien

  • Stärkere Führungsrolle der Hochschulleitungen (Präsident oder Rektor) + Mitbestimmungsrecht

  • Entwicklung zu öffentlichen "Unternehmen des Wissens"


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Ziel 3 : Einheitliche und vereinfachte Finanzierungsregeln (1)

  • Für alle Fachbereiche der Hochschulen werden auf Grund der Anzahl Studierender, der Diplome oder ECTS-Kreditpunkte oder auch eines Mischindexes 3-4 Standardkosten definiert.

  • Sämtliche Kantone finanzieren (nach einem zu bestimmenden Prozentsatz) einen Teil der Standardkosten im Rahmen der interkantonalen Vereinbarung. Die ETH sind nicht Nutzniesser der Vereinbarung.

  • Die Sitzkantone sowie der Bund als Träger der ETH finanzieren für ihre Hochschulen einen weiteren Teil der Standardkosten und leisten überdies einen freien Beitrag an ihre Hochschulen auf Grund eigener Zielsetzungen.


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Ziel 3 : Einheitliche und vereinfachte Finanzierungsregeln (2)

  • Der Bund finanziert den dritten Teil der Standardkosten über die Grundbeiträge an die Hochschulen.

  • Der Bund finanziert einen Overhead von 20% auf den Projektbeiträgen von SNF und KTI über eine Abschöpfung der Beiträge an die Hochschulen.

  • Der Bund finanziert gezielte Beiträge an die Hochschulen auf Grund der strategischen Planung.

  • Der Bund unterstützt die Investitionen der kantonalen Hochschulen und finanziert die Investitionen der ETH.

  • Diese Regeln sollen kostenneutral und mit einer Übergangsphase umgesetzt werden


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Aufteilung der Grundfinanzierung der Hochschulen

Kantonale Hochschulen

ETH

100%

100%

N%

Bund

Freier Beitrag

K%

Freier Beitrag

Sitzkantone

Z%

Bundes-beiträge

M%

Bund

Y%

Finanzierung nach Standardkosten

Finanzierung nach Standardkosten

Sitzkantone

X%

Interkantonale Vereinbarung

+ SNF+KTI+EU-Projekte mit Overhead 20%

+ Investitionen

+ Gezielte Beiträge

+ Drittmittel


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Ziel 4 : Bessere Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen zum Erreichen der kritischen Masse

2 komplementäre Instrumente:

  • Akademisches Instrument (bottom up)

Mindest- bzw. Höchstwerte für die Anzahl Professoren und Studierender in den Bachelor- und Masterstudiengängen, die gemeinsam von mehreren Hochschulen angeboten werden können (Modell CRUS)

  • Politisches Instrument(top down)

Gesamtschweizerische strategische Planung für besonders kostenintensive Bereiche und für nationale Kompetenzzentren mit Finanz- und/oder Regelungsbedarf (Grundlage für die Ausrichtung gezielter Bundesbeiträge)


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Ziel 5 : Vereinfachung der Strukturen und Entscheidungswege

  • Die SUK+ ist zuständig für alle 3 Hochschultypen auf Grund einer einheitlichen Rechtsgrundlage

  • 3 Schwerpunkte der Forschungsförderung:

  • SNF für die Grundlagenforschung

  • KTI für die angewandte Forschung und die Beziehungen zu den Unternehmen

  • Ein zu schaffender Schwerpunkt für die Beziehung Wissenschaft-Gesellschaft aus Akademien, Stiftung „Science et Cité“ und Technologiefolgenabschätzung (TA SWISS)

  • Ein einziges, unabhängiges, international anerkanntes Akkreditierungsorgan

  • Konzentration der Bundeskompetenzen in einem einzigen Departement?


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Schaffung eines weltoffenen schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraums 2008

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Provisorischer Zeitplan


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Herausforderungen

  • Politische Reformfähigkeit

  • Akademische Reformfähigkeit

  • Internationale Präsenz

  • Valorisierung des Wissens

  • Dialog Wissenschaft-Gesellschaft und wissenschaftliche Unbildung

  • Lebenslanges Lernen und Weiterbildung


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2008 + 1 + 2 + 3 + 4… ?

  • Ein kollektiver Lernprozess

  • Mögliche Perspektive:

  • „Hochschule Schweiz“ mit verschiedenen Standorten (the Swiss University: ~200'000 Studierende) durch Kombination von ETH/UNI/FH

  • Strukturierung nach grossen Kompetenzzentren (Life Sciences, Human-, Sozialwissenschaften usw.) an den heutigen Standorten

  • Selbstreguliertes System (einheitliche Finanzierungsregeln mit Overhead-Anteil und mehr Drittmitteln)

  • Weltoffene „öffentliche Unternehmen des Wissens“

  • Stärkere Internationalisierung

  • Grössere Mobilität der Studierenden, vor allem innerhalb Europas

  • BFT-Ausgaben: 3-4% des BIP

  • Der einzige Meister: das Unvorhergesehene (Churchill)


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