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Untermodul 5 - 4 Andropathologie 6. Semester (Sommersemester) 2009

Untermodul 5 - 4 Andropathologie 6. Semester (Sommersemester) 2009. Ejakulationsstörungen. Ejakulationsstörungen. Eiaculatio praecox : vorzeitiger Samenerguß Eiaculatio retarda s. deficiens : verzögerte, unvollständige,

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Untermodul 5 - 4 Andropathologie 6. Semester (Sommersemester) 2009

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Presentation Transcript


  1. Untermodul 5 - 4Andropathologie6. Semester (Sommersemester) 2009 Ejakulationsstörungen

  2. Ejakulationsstörungen • Eiaculatio praecox : • vorzeitiger Samenerguß • Eiaculatio retarda s. deficiens: • verzögerte, unvollständige, • keine Samenabgabe

  3. Ejakulationsstörungen • Eiaculatiopraecox • Ergebnis sexueller Übererregung • zu beobachten bei Jungtieren, wenn sie zu zeitig • im Absamtraining bzw. in der Samengewinnung • eingesetzt werden • das Tier aus der Zucht aussondern, wenn der • vorzeitige Samenerguss immer wieder vorkommt

  4. Ejakulationsstörungen • Eiaculatioretardaoder deficiens • von größerer Bedeutung als E. praecox • Ursachen dafür: • - ungewohnte äußere Einflüsse (Schreck, Lärm, • Angst, Schmerz) • - Störungen in der peripheren Reizentstehung • bzw. –leitung (Dysfunktion der nervösen Steuerung) • - Verengung der samenableitenden Wege • Wie ist das Krankheitsbild beim Bullen? • - Nachstoß und Samenabgabe laufen nacheinander ab • - Therapie: Intensive Vorbereitung für das Absamen, • wenn kein Erfolg erreicht wird  aus der Zucht ausschließen

  5. Ejakulationsstörungen • Eiaculatioretardaoder deficiens • Wie ist das Krankheitsbild beim Hengst? • ◘ Störungen der Ejakulation kommen während der • Decksaison vor • - Ablauf der Paarungsreflexkette normal, bis zu den • Friktionsbewegungen, die Ejakulation bleibt jedoch aus. • - Die Ejakulation tritt nach mehreren Aufsprüngen ein. • - Es erfolgt nur eine Teilejakulation (nur Seminalplasma oder • mit wenig Spermien). Sä. Kaltblut-Hengst „Fam…“ 11 Jahre alt Untersuchung: Juni 2004

  6. Wie ist das Krankheitsbild beim Hengst? • ◘ Ursachen • - Dysfunktion der Reizüberleitung im sympatischen • Nervensystem • - Vermutlich liegt ein ischämischen Zustand im Bereich der • genitalen Nervenversorgung vor. • - Es ist anzunehmen, dass Spasmen des stark • ausgebildeten M. ischiocavernosus die Ejakulation • behindern.

  7. Wie ist das Krankheitsbild beim Hengst? • ◘ Therapie • - Wenn vermutet wird, dass die Störung mit einer • Überbeanspruchung zusammenhängt: Deckruhe oder • angemessener Deckeinsatz • - Anwendung von Spasmolytika in Kombination mit • schmerzstillenden Mitteln • - Anwendung von α-Mimetikum (zur • Steigerung der Muskelaktivität) • zusammen mit β-Rezeptoren- • blockern (zur Abschwächung der • Muskelrelaxation) •  Epinephrin (0,01 mg/kg KM) • Carazolol (0,015 mg/kg KM)

  8. Differentialdiagnose zu Ejakulationsstörungen beim Hengst • Retrograde Ejakulation • Ausbleibende Ejakulation infolge Erektionsstörungen • Urospermie Busch/Holzmann, 2001 Busch/Löhle/Peter, 1991

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