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Schwerionenphysik am Relativistic Heavy-Ion Collider RHIC

Fr ühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Schwerionenphysik am Relativistic Heavy-Ion Collider RHIC. Markus D. Oldenburg. Aachen, 13. M ärz 2003. Übersicht. Kernmaterie unter extremen Bedingungen RHIC & seine Experimente Experimentelle Ergebnisse Teilchenspektren

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Schwerionenphysik am Relativistic Heavy-Ion Collider RHIC

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  1. Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft Schwerionenphysik am Relativistic Heavy-Ion Collider RHIC Markus D. Oldenburg Aachen, 13. März 2003

  2. Übersicht • Kernmaterie unter extremen Bedingungen • RHIC & seine Experimente • Experimentelle Ergebnisse • Teilchenspektren • radialer und anisotroper Fluss • Unterdückung von Teilchen mit hohem Transversalimpuls • Jets bei RHIC-Energien • Zusammenfassung & Ausblick Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  3. Phasendiagramm von Kernmaterie (nach QCD) T hier für zwei massenlose Quarkflavors (Rajagopal und Wilczek, hep-ph/-0011333) • Untersuchung von Kernmaterie unter extremen Bedingungen (hohe Temperaturen und/oder hoher Druck) Baryon • T << LQCD: starke Kopplung  Quark-Einschluss in Hadronen • T >> LQCD: schwache Kopplung  Quark-Einschluss aufgehoben (Deconfinement/Quark Gluon Plasma) •  Phasenübergang bei T~ LQCD? Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  4. QCD-Gitterrechnungen q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q kritische Energiedichte: q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q q • gleichzeitige Übergänge: • Deconfinement • Wiederherstellung der chiralen Symmetrie Ideales Gas (Stefan-Boltzmann Grenzfall) F. Karsch, hep-ph/0103314 TC ~ 175 MeV  eC ~ 1 GeV/fm3 Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  5. Der Phasenübergang im Labor soft Physics (low-pT) elektro-magn. Signale (l+l-, g) “harte” (high-pT) Physik chemisches Ausfrieren (Tch  Tc) : Ende der inelastischen Stöße kinetisches Ausfrieren (Tkfo Tch): Ende der elastischen Stöße Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  6. The Relativistic Heavy-Ion Collider • 2 unabhängige Beschleunigungsringe • 3.83 km Umfang • beschleunigt alles von p bis Au Au+Au-Strahlzeit 2001/2002 • 55-56 bunches pro Ring (getested bis zu 110) • 7.5108 Au/bunch @ Speicherenergie • Speicherenergie: 100 GeV/A • Kollisionsenergie: 200 GeV/Nukl.-paar • Max. Luminosität: 51026 cm-2 s-1 pp-Strahlzeit 2001/2002 • 55 bunches pro Ring • 0.81011 p/bunch • Energie/Strahl: 100 GeV • Max. Luminosität: 1.51030 cm-2 s-1 • Strahlpolarisation ~ 25% ( AGS) PHOBOS BRAHMS PHENIX STAR Long Island Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  7. Silicon Vertex             Tracker Coils Magnet E-M Calorimeter Time Projection           Chamber Time of    Flight Electronics Platforms Forward Time Projection Chamber Die “großen” RHIC-Experimente STAR Magnetspule, Tracking über großen Raumwinkelbereich, TPCs, Si-Vertex Tracker, RICH, EM Cal, TOF ~420 Mitarbeiter PHENIX Achsiales Magnetfeld, Hohe Auflösung bei hoher Messrate, 2 zentrale, 2 vorwärtsgerichtete Spektrometerarme TEC, RICH, EM Cal, Si, TOF, -ID ~450 Mitarbeiter • Leptonen, Photonen und Hadronen in • ausgewählten Raumwinkeln • Gleichzeitige Messung von verschiedenen • Phänomenen des Phasenübergangs • Hadronische Observablen in großem • Raumwinkelbereich • Einzelereignis-Analyse von Hadronen und • Jets Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  8. Die “kleinen” RHIC-Experimente BRAHMS 2 “herkömmliche” Spektrometer Magnete, Tracking Chambers, TOF, RICH ~40 Mitarbeiter PHOBOS 2-armiges “Table-top” Spektrometer Magnet, Si--Streifen, Si-Mult.-Ringe, TOF ~80 Mitarbeiter Paddle Trigger Counter TOF Spectrometer Octagon+Vertex Ring Counters • geladenen Hadronen in ausgewählten • Raumwinkelbereichen • Multiplizität in 4 • Teilchenkorrelationen • inklusive Teilchenspektren über • große Rapiditätsbereiche Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  9. Geometrie einer Schwerionenkollision peripher zentral Stoßparameter b periphere Kollision: b  bmax zentrale Kollision: b  0 b Anzahl der Partizipanden (Npart):Anzahl der einlaufenden Nukleonen in der “Überlapp”-Region Anzahl der binären Kollisionen (Nbin): Anzahl der inelastischen Nukleon-Nukleon Kollisionen Nbin Npart/2 Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  10. STAR Peripheres Ereignis (Echtzeit Level-3 Display) Farbkodierung  Energieverlust Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  11. STAR Zentrales Ereignis (Echtzeit Level-3 Display) Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  12. Multiplizität geladener Teilchen 19.6 GeV 130 GeV 200 GeV PHOBOS Preliminary zentral dNch/dh peripher h Zentrale Kollisionen bei 130 GeV: 4200geladene Teilchen! Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  13. Energiedichte • Wie groß ist die erreichte Energiedichte? • Vergleich mit der erwarteten Energiedichte beim Phasenübergang PHENIX EMCAL “zentralste” Ereignisse Bjorken-Formel für Energiedichte bei Thermalisierung (Modell !!!) 130 GeV Zeit bis zur Thermalisierung (t0 ~ 1 fm/c) ~6.5 fm eBjorken~ 4.6 GeV/fm3 pR2 ~ 30fache Grundzustandsdichte von Kernmaterie ~ 1.5 bis 2 mal höher als am SPS (s = 17 GeV) ~ 5 mal so groß wie ecritical von QCD-Gitterrechnungen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  14. Teilchenspektren bei 200 GeV/N _ p p+ K- STAR Preliminary STAR Preliminary STAR Preliminary p+, p-, K+, K- Spektren in Zentralitätsabhängigkeit (130 GeV/N Daten in nucl-ex/0206008) p und p-bar Spektren in Zentralitätsabhängigkeit (130 GeV/N Daten in PRL 87 (2002)) Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  15. Antiteilchen zu Teilchen-Verhältnisse K+/K- ratios  p-bar/p ratios STAR STAR-Ergebnisse für p-bar/p • p-bar/p = 0.11 ± 0.01 @ 20 GeV • p-bar/p = 0.71 ± 0.05 @ 130 GeV • ursp. Veröffentlichung 0.60 ± 0.06 • p-bar/p = 0.80 ± 0.05 @ 200 GeV Sehr gute Übereinstimmung der versch. RHIC-Experimente bei y = 0, Ös = 130 GeV Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  16. Anti-Baryon zu Baryon Verhältnis vs. sNN _       _ _ _ _ _ _ p+p p/p ISR STAR preliminary • im frühen Universum • p-bar/p = 0.999999 • Paarproduktion nimmt mit s zu. • Die Region mittlerer Rapidität ist (selbst am RHIC) noch nicht Baryonen-frei! • Paarproduktion ist größer als Baryonentransport. • 80% der Protonen stammen von Paarproduktion. • 20% werden über 5 Rapiditäts- einheiten transportiert (“stopping”). Baryonen werden am RHIC stärker paarweise erzeugt als aus den Anfangskernen zu mittleren Rapiditäten transportiert. Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  17. Chemisches Ausfrieren (Thermisches Modell) • Annahme: - Thermisch und chemisch equillibrierter Feuerball beim hadro-chemischen Ausfrieren. • “Rezept”: - Groß-kanonisches Ensemble zur Beschreibung der Zustandsfunktion  Teilchendichte für verschieden Teilchenarten i • - Randbedingungen: Volumen V, chem. Potential für Strangeness S, Isospin input:gemessenen Teilchenverhältnisse output:Temperatur T und baryo-chemisches Potential b Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  18. Wo befinden wir uns im Phasendiagramm? Frühes Universum 250 Quark-Gluon Plasma RHIC 200 Lattice QCD “Chemische” Temperatur Tch [MeV] SPS 150 AGS Deconfinement Chiral Restauration 100 SIS Hadrongas 50 Atomkerne 0 0 200 400 600 800 1000 1200 Baryo-chemisches Potential b [MeV] • Die Analyse des Endzustands legt nahe, dass wir uns nahe der Phasengrenze befinden. • Mit den Daten aus den Hadronproduktionen können keine höheren Temperaturen gemessen werden! Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  19. Transversaler Fluss Die Steigungen nehmen mit zunehmender Teilchenmasse ab. <pT> und effektive Temperatur nehmen daher mit der Masse zu. Au+Au bei 200 GeV STAR - Tobs ≈ 215 MeV K- Tobs ≈ 310 MeV Die transversale (radiale) Expansion der Quelle erhöht die kinetische Energie der Teilchen. Die klassische Schreibweise für die Gesamtenergie legt daher einen linearen Ausdruck für die effektive Temperatur nahe: p Tobs ≈ 575 MeV Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  20. Kinetischer Freezeout mit transversalem Fluss <ßr> (RHIC) = 0.55 ± 0.1 c Tkfo(RHIC) = 100 ± 10 MeV • Explosive (transversale) Expansion • Hoher Druck • hohe Rescattering-Rate • Einstellung des thermodynamischen Gleichgewichts wahrscheinlich Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  21. periphere Kollisionen “Überlapp” ist nicht (kugel)symmetrisch im Raum “Überlapp” hat Linsenform Teilchen können einfacher in die x-z-Ebene emittiert werden zur Seite gewandte Fläche ist größer als oben-unten Anisotroper Fluss z y y py x px x • räumliche Anisotropie  Anisotropie im Impulsraum • Partonische Wechselwirkungen erzeugen Druck, der die ursprüngliche räumliche Anisotropie in die beobachtbare Impulsanisotropie transformiert. • Fourierentwicklung der Impulsverteilung der Teilchen in der x-y-Ebene • vn bezeichnet den Fourierkoeffizienten der Ordnung n • die Fourierentwicklung wird relativ zur Reaktionsebene durchgeführt • v1: “gerichteter Fluss” • v2: “elliptischer Fluss” Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  22. Zentralitätsabhängigkeit von v2 (130 GeV) Hydro-Vorhersagen • v2 erreicht hohe Werte • 6% in peripheren Kollisionen • entsprechend weniger in zentraleren Kollisionen • Hydro-Modellrechnungen stimmen gut mit den Messergebnissen überein • Im Gegensatz zu Kollisionen bei niedrigeren Energien, wo Hydro den anisotropen Fluss überschätzt • Anisotroper Fluss ensteht durch Rescattering • Da anisotroper Fluss zu späteren Zeiten unterdrückt wird (self-quenching), weisen die Daten auf eine frühe und damit schnelle Thermalisierung des Quelle hin. PRL 86, (2001) 402 [STAR; stimmt mit PHENIX überein] ansteigende Zentralität  Anisotroper Fluss erreicht am RHIC sehr hohe Werte Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  23. v2 vs. pt und Teilchenmasse (130 GeV) PRL 86, 402 (2001) & nucl-ex/0107003 (STAR) • Massenabhängigkeit wird von hydro- dynamischen Modellen reproduziert • Hydro setzt lokales thermisches Gleichgewicht voraus • kurz nach der Kollision • anschließende hydrodynamische Expansion der Quelle Hydro stimmt sehr gut mit den Daten überein D. Teaney et al., QM2001 Proc.P. Huovinen et al., nucl-th/0104020 Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  24. v2 für high-pt Teilchen (130 GeV) • pQCD, inelastischer Energieverlust + Hydro-Parametrisierung (M. Gyulassy, I. Vitev and X.N. Wang, PRL 86 (2001) 2537) • Absolutwert von v2 bei hohem pt sensitiv auf die Gluonendichte • Sättigung und anschließende Abnahme von v2 bei ansteigendem pt • Messwerte weichen ab pt > 2 GeV/c vom hydrodynamischen Modell ab Adler et al. (STAR), nucl-ex/0206006 Ergebnisse in qualitativer Übereinstimmung mit “Jet-quenching” Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  25. “Harte” Stöße in Schwerionenkollisionen Schema der Jet-Produktion Hadronen leading particle q q Hadronen leading particle Vakuum QGP • neue Möglichkeiten am RHIC Hard Parton Scattering • sNN = 200 GeV @ RHIC • 17 GeV @ CERN SPS • Jets und Mini-Jets • 30-50 % der Teilchenproduktion • High-pt leading Particles • Azimutale Korrelationen • störungstheoretischer Bereich wird zugänglich • Berechnungen korrekt? • gestreute Partonen erleiden Energieverlust (dE/dx ~ x) bei ihrem Weg durch das Farbmedium • WW von Partonen mit partonischer Materie • Unterdrückung von Teilchen mit hohem pt: “jet quenching” • Unterdrückung von Winkelkorrelationen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  26. Hadronen mit großem pt Preliminary sNN = 200 GeV Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  27. Messung von Hadron-Unterdrückung N+N Wirkungs- querschnitt <Nbin>/sinelp+p 1. Vergleich: Au+Au mit N+N Wirkungsquerschnitten 2. Vergleich: zentrale mit peripheren Au+Au-Kollisionen Nuclear Modification Factor: Ohne zusätzliche Effekte: R < 1 im “Soft Regime” R = 1 bei hohem pT (dominiert durch harte Stöße) mögliche Unterdrückung: R < 1 bei hohem pT Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  28. Unterdrückung von Hadronen bei 130 GeV PHENIX: PRL 88 022301 (2002) p0 und geladene Hadronen, zentrale Kollisionen STAR: nucl-ex/0206011 geladene Hadronen, Zentralitätsabhängigkeit Klarer Nachweis der Unterdrückung von Hadronen mit hohem pT in zentralen Kern+Kern-Stößen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  29. Unterdrückung von Hadronen bei 200 GeV Preliminary sNN = 200 GeV PHENIX p0: Vergleich peripherer und zentraler Au+Au mit gemessenen p+p Kollisionen STAR gel. Hadronen: Verh. zentral/peripher PHENIX preliminary 200 GeV Daten (vorläufig): Unterdrückung um den Faktor 4-5 bis zu transversalen Impulsen von pT = 12 GeV/c Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  30. Jets in Au+Au-Kollisionen Au+Au  ??? (STAR @ RHIC) p+p  Jet+Jet (STAR @ RHIC) Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  31. Statistische Suche nach Jets in Au+Au-Stößen STAR Preliminary Au+Au @ 200 GeV/c, 0-5% zenralste Ereignisse 4 < pt(trig.) < 6 GeV/c, 2 GeV/c < pt(assoz.) < pt(trig.) Differenz high-pttrigger • Au+Au • Fluss • p+p und Au+Au- Kollisionen: • Dijets • Impulserhaltung • Jets • Resonanzen ,  assoz. Teilchen alle  kleines  Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  32. Periphere Au+Au-Kollisionen vs. pp+Fluss • Ansatz: • Ein high-pt getriggertes Au+Au-Ereignis setzt sich aus einem high-pt getriggerten • p+p-Ereignis und anisotropem Fluss zusammen • v2 aus der Flussanalyse • “A” in der Region ohne Jets (0.75 < || < 2.24) angepasst Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  33. Zentrale Au+Au-Kollisionen vs. pp+Fluss Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  34. Jets bei RHIC-Energien Unterdrückung der back-to-back Korrelationen in zentralen Au+Au Kollisionen Oberflächenemission? • Der rückwärtsgerichtete Jet fehlt in zentralen Au+Au-Kollisionen im Vergleich zu p+p Daten unter Berücksichtigung von anisotropem Fluss • Andere Möglichkeiten, das Verschwinden des rückwärtigen Jets zu erklären? • Untersuchung kT-Effekten im Kern • experimentell: p+Au or d+Au • theoretisch: bessere Modellierung von kT-Effekten ? Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  35. Eigenschaften von Kernmaterie bei RHIC-Energien • heiß, • chemisches Ausfrieren bei 175 MeV • thermisches Ausfrieren bei 100 MeV • Die Ausfriertemperaturen zeigen überraschenderweise keine s-Abhängigkeit. • schnell, • transversale Expansion mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von >0.55 c • hohe Werte von anisotropem Fluss (v2) implizieren hydrodynamische Expansion und hohen Druck kurz nach der Kollision • undurchdringlich, • Sättigung von v2 bei hohem pt • Unterdrückung von high-pt Teilchen im Vergleich zu p+p • Unterdrückung von entgegengerichteten Jets • und es ist mit einem thermodynamischen Gleichgewicht vereinbar • perfekte Anpassung von thermischen Modellen im Gleichgewicht an gemessene Teilchenverhältnisse • gute Übereinstimung von hydrodynamischen Modellen an Flussmessungen setzen Gleichgewicht voraus Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

  36. Strahlzeiten amRHIC im Jahr 2003 • 29 Wochen d+Au (inkl. Herunterkühlen) • Jets konnten bereits nachgewiesen werden, aber der genaue Vergleich zu Au+Au steht noch aus • 8 Wochen pp • Au+Au-Strahlzeit im Herbst Weitere interessante Messungen in naher Zukunft ... Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Aachen

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