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6.12.2005, FU-Berlin. "Raumplanung zwischen Politik und Verwaltung" – Planungsthemen, Probleme und Aufgaben im Bundesland Brandenburg Stefan Krappweis Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

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6.12.2005, FU-Berlin

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Presentation Transcript


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6.12.2005, FU-Berlin

"Raumplanung zwischen Politik und Verwaltung" –

Planungsthemen, Probleme und Aufgaben

im Bundesland Brandenburg

Stefan Krappweis

Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg


Konflikttreppe der gem landesplanung l.jpg

Konflikttreppe der gem. Landesplanung

Landesplanungskonferenz

  • Factory-Outlet-Center, Eichstädt,

    restriktive Linie zu FOC

    Staatssekretäre

  • Einkaufszentren

    Borsig-Gelände Berlin-Tegel

    Bedenken Bbg; mit Auflagen befürwortet

    Märkische Spitze“ in Berlin-Marzahn

    Bedenken Bbg; mit Auflagen geduldet

  • Möbelmarkt Walter in Vogelsdorf

    Bedenken Bln; mit Auflagen befürwortet

  • Multiplex-Kino in Wildau Bedenken Bln;

    abgelehnt, mangels Ziel vor LEP eV-Inkraftsetzung verwirklicht


Brandenburg und berlin l.jpg

Brandenburg und Berlin

Brandenburg

  • 2,57 Mio. EW

  • 86 EW/km²

  • 421 Gemeinden

    eV Bbg:

    • 0,99 Mio. EW

    • 224 EW/km²

      äE: 62 EW/km²

      Berlin:

  • 3,39 Mio. EW

  • 3.800 EW/km²


Themen l.jpg

Themen

  • Landesentwicklungsplan Zentrale Orte

  • Leitbild

  • Stadtumbau

  • LEP BB

  • Weitere Aufgaben der Raumplanung


1 prognoseschock 2003 baustellen l.jpg

1. Prognoseschock 2003 - „Baustellen“


Brandenburg l.jpg

Brandenburg

+ 63.000 EW (+6,6 %)

-182.000 EW (-7 %)

-244.000 EW (-14,9 %)


Brandenburg umverteilung l.jpg

Brandenburg – Umverteilung


Geburtenrate vergleich alte neue l nder l.jpg

3.0

2.5

2.0

1.5

Westdeutschland

Ostdeutschland

1.0

0.5

0.0

1950

1960

1970

1980

1990

2000

Geburtenrate:Vergleich alte/neue Länder

Quelle: Statistisches Bundesamt


Alters pyramiden brandenburg l.jpg

Alters-„Pyramiden“ Brandenburg

  • 2002 2020 2050

  • Kinderjahrgänge wie zu Kriegszeiten

Altersschwerpunkt rückt immer weiter nach oben

Demo-grafisches Echo des Wendeknicks


Brandenburg10 l.jpg

Brandenburg

2001 bis 2020

  • mehr Zuwanderung(Berlin, Ausland) als Abwanderung (alte Länder): +87.000 EW

  • aber zu wenig Geburten:

    -268.300 EW

    = -182.000 EW (-7 %)

    (entspricht EW-Zahl des Landkreises Märkisch- Oderland)

    2002 2003

    Geburten-/Sterbesaldo: - 8.794 -8.892

  • Wanderungssaldo: -1.871 +1.034

  • Verhältnis 4,7:1


Problem abwanderung l.jpg

Problem Abwanderung

  • Alterspezifische

    Wanderungssalden

    (Summe der Jahre 1991 bis 1999)

    mit anderen Bundesländern (gestapelte Werte)


L ndervergleichproblem wendeknick l.jpg

LändervergleichProblem „Wendeknick“

Krippe (unter 3-Jährige)

Kita (3-6-Jährige)

Quelle: http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2004/kindertagesbetreuung_2002i.pdf


Lep i l.jpg

LEP I

Gesamt: 152


Was ist daseinsvorsorge in zentralen orten l.jpg

Was ist Daseinsvorsorge in Zentralen Orten?

Konzentration von Infrastruktur- und Dienstleistung Gesundheit, Bildung, Soziales, Einzelhandel und Mobilität

  • Land: Krankenhäuser, Hochschulen,SPNV, Landesstraßen

  • Kreise: weiterführende Schulen, öffentlicher Personennahverkehr, Musikschulen, VHS

  • Kommunen: Kita, Grundschule, Jugendeinrichtungen, Senioreneinrichtungen, Kommunalverwaltungen

  • private Träger, z.B. Einzelhandel, ärztliche Versorgung (Kassenärztliche Vereinigung), Kultur- und Freizeiteinrichtungen


Demografie und daseinsvorsorge l.jpg

Demografie und Daseinsvorsorge

Schulnetzplanung - Bestimmung Schuleinzugsgebiete:

Verhältnis eines Schülerjahrgangs zur Gesamtbevölkerung (Mantelbevölkerung)

  • 15-Jährige heute: 1,5 % ,

  • Neugeborenen-Jahrgang 2003: 0,7%

    Konsequenz Sekundarschule (2-zügig, 20 Schüler je Klasse abzüglich Gymnasiasten und Schülern an Privatschulen):

  • Einzugsgebiet heute: 4.200 EW

  • Einzugsgebiet 2015: 9.000 Einwohner


Tragf higkeit und erreichbarkeit l.jpg

Tragfähigkeit und Erreichbarkeit


Lep zos entwurf l.jpg

LEP ZOS (Entwurf)

Gesamt 63


2 leitbild alt dezentrale konzentration l.jpg

2. Leitbild alt: Dezentrale Konzentration

Gesamt: 36, davon 11 REZ; Unterschied REZ- und ZO


Leitbild abl sen l.jpg

„Leitbild ablösen“

  • RWK-Auswahlkriterien:

  • > 20.000 EW

  • - Branchenschwerpunktort

  • - Internationale Orientierung

  • Kooperation mit Hochschulen

  • Ziel: Querschnittsförderung

1993:2005:

  • 36 Schwerpunkte 15 RWK

  • (45 Gemeinden) 26 Gemeinden

  • 5 categories 1 Kategorie

  • äE: 22 (25) eV: 14 (20)


Leitbild st rken st rken wachstum f rdern l.jpg

Leitbild: Stärken stärken – Wachstum fördern


Leitbild st rken st rken wachstum f rdern21 l.jpg

Leitbild: Stärken stärken – Wachstum fördern

  • 16 Wachstumsbranchen (Branchen-Kompetenzfelder)

  • 67 Branchen-Schwerpunktorte

  • (branchenspezifische Infrastrukturen fördern, GA-I)

  • GA-G-Förderung:

  • 1. Basisförderung 17,5 %

  • Alle Unternehmen mit förderfähigen Investitionen

  • 2. Potentialförderung 17,5 %

  • Erweiterungsinvestitionen: im Branchen-Kompetenzfeld

  • Neuansiedlungen: Branchen-Kompetenzfeld und Branchen-Schwerpunktort

  • 3. KMU-Zuschlag < 2,5 Mio. € (15 %)


3 stadtumbau abschied von der platte l.jpg

3. Stadtumbau - Abschied von der Platte


Stadtumbau ost in brandenburg l.jpg

Stadtumbau Ost in Brandenburg

  • 2002 – 2009: 238,5 Mio. € (Bundes-, Landes- und kommunale Mittel)

  • 50 % Rückbau, 50 % Aufwertung

  • Abriss von 44.000 WE möglich

    Leerstand:

  • Plattenbau und unsanierte Altbauten

  • 165.000 WE

    • 59.000 WE (ca. 35 %) in 22 Stadtumbaustädten

    • 66.000 WE (ca. 40 %) in anderen Städten > 5.000 EW

    • 40.000 WE (rund 25 %) in Orten < 5.000 EW

  • 50 Unternehmen mit > 15 % Leerstand


St dte als anker im raum l.jpg

Städte als „Anker im Raum“

2005 nach Gebietsreform:

  • 112 Städte, dav. 89 im äE

  • 66 % aller EW in Städten

    Koalitionsvertrag 2004-2009:

  • Öffentliche Investitionen und Behördenstandorte auf zentrale Orte und Schwerpunktorte konzentrieren.

  • Hauptorte der Gemeinden und Stadtkerne stärken.

  • Wohneigentumsförderung auf innerstädtische Entwicklungsgebiete konzentrieren

  • (Nur noch) bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur sicherstellen


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4. Planung für die Zukunft – LEP BB

Regierungschefs am 24.6.2005 („6-Punkte-Plan“):

  • Leitbild, das Wachstum fördert, nicht Ausgleich herstellt, Leitbild der Dezentralen Konzentration ablösen

  • Im LEPro nur noch Grundsätze aufstellen (Ziele in RO-Plänen), stark verschlanken

  • Aus 3 Plänen einen machen: LEP eV, LEP I und

    LEP GR zu LEP BB

    • steuern

    • verschlanken

    • integrieren


Koalitionsvertrag brandenburg 2004 2009 l.jpg

Koalitionsvertrag Brandenburg 2004-2009

  • Stadtentwicklung

  • Wohneigentumsförderung auf innerstädtische Entwicklungsgebiete, die städtische Sanierungsfunktionen besitzen, zu konzentrieren

  • Verkehr

  • Der Auseinanderentwicklung der Teilräume entgegenwirken

  • (Nur noch) bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur sicherstellen

  • Noch stärker innovative und alternative Bedienungskonzepte entwickeln und umsetzen (Pilotprojekt Impuls 2005)

  • Ländliche Entwicklung

  • Die Förderung von Abwasseranlagen erfolgt auf Grundlage kommunaler Abwasser-beseitigungskonzepte, die den demografischen Wandel zu berücksichtigen haben.

  •  Berlin-Brandenburg

  • Hochschulplanung abstimmen.

  • Krankenhausplanung abstimmen und Aufgaben arbeitsteilig erledigen

  • Defizite im bisherigen Abstimmungsverfahren im engeren Verflechtungsraum durch gemeinsames Verkehrsplanungsreferat beseitigen

  • Gemeinsame Aufgabenerledigung im Fort- und Ausbildungsbereich des Polizei- und Justizvollzugsdienstes sowie der kriminologischen Forschung

Bildung

  • Oberschule ersetzt die bestehenden Schulformen Gesamtschule und Realschule

  • Abitur nach 12 Jahren

    Medizinische Versorgung und Pflege

  • Sicherung der medizinischen Versorgung in der Fläche

    Raumordnung

  • Anpassung landes- und regionalplanerischer Grundlagen an demografische Entwicklung, finanzpolitische Rahmenbedingungen und wirtschaftspolitische Schwerpunktsetzungen hat Priorität.

  • Landesentwicklungsplan I (Zentrale Orte) überarbeiten: Hierarchie der Zentralitätsstufen reduzieren, Teilfunktionen vermeiden, weniger zentrale Orte ausweisen. Zentralörtliche Funktion an den Hauptort der Gemeinde binden.

  • Änderungsbedarf LEPro überprüfen

  • LEP eV u.a. unter dem Aspekt des demografischen Wandels überarbeiten.

  • Öffentliche Investitionen und Behördenstandorte auf zentrale Orte und Schwerpunktorte konzentrieren.

  • Hauptorte der Gemeinden und Stadtkerne stärken.


Planung f r die zukunft l.jpg

Planung für die Zukunft

Überörtliche Probleme:

Zu viel

  • Menschen am falschen Ort (Sub-/Desurbanisierung)

  • Häuser (Flächenverbrauch)

  • Autos (Dispersion)

  • Konzentration und Desintegration im Einzelhandel

  • C02 (Energieverbrauch, Erneuerbare Energie)

  • Hochwasser

  • Konversionsflächen

    Zu wenig

  • Menschen (Demografischer Wandel, ZO)

    Gemeindegebietsreform macht RO-Ziele unscharf


Trend siedlungs und verkehrsfl chen l.jpg

+ Zuwachs

Wohnbauflächen

Gewerbeflächen

Handel + Dienstleistungen (Kaufkraft/Konsum, Tertiärisierung)

Freizeit-, Erholungsflächen (Wochenendhaus, Ferienhaus, Camping)

Straßen, Flughäfen, Wasserstraßen

Abnahme

Militärflächen

Bahnflächen (Rückzug aus der Fläche, Güterbahn)

Industrieflächen (Altindustrie)

Trend Siedlungs- und Verkehrsflächen


Zeit und raum l.jpg

Zeit und Raum

  • steigende Reisegeschwindigkeit, sinkender Raumwiderstand,

  • Konstantes Zeitbudget für Verkehr (5 % von 24 Std.=75 Min) Mobilität in Deutschland 2002, http://www.kontiv2002.de/pdf/mid_projektpraesentation_2_september.pdf

  • Konstante Reisezeit und wachsende Stadtregion

  • Stadtregion als „Stundenraum“

    • Fußgängerstadt: 4-5 km/h

    • Pferdebahnstadt: 8 km/h

    • Straßenbahnstadt: 20 km/h

    • S-Bahnstadt: 40 km/h

    • Autostadt: 60 km/h (Stadtautobahnen)

5. 11.304 km²

4. 5.024 km²

3. 1.256 km²

2. 200 km²

1. 50-80 km²

„Die Geschichte der Stadt ist die Geschichte des jeweils schnellsten Verkehrsmittels“


Fl chenverbrauch l.jpg

Flächenverbrauch

http://slws1.bau-verm.uni-karlsruhe.de/module/bodennutzung/bodenflaesta/bodenflaesta.html#fl1


Raumordnung l.jpg

Raumordnung

Lösung ohne Planung:

1. Vor dem Auto: 2. automobil:

Lösung mit Planung:

Festlegung:

  • Orte mit Einwohnerwachstum (Zentrale Orte: OZ, MZ)

  • Orte mit Eigenentwicklung


5 weitere aufgaben der gl l.jpg

5. Weitere Aufgaben der GL

  • (Aufstellung von Raumordnungsplänen)

  • Aufsicht über Regionalplanung, Genehmigung RP

  • Anpassung Bauleitplanung

  • Zielabweichungsverfahren

  • Untersagungsverfahren

  • Raumordnungsverfahren

  • Braunkohlensanierungspläne

  • Raumordnungsbericht alle 4 Jahre

  • Nachbarabstimmung


Zielabweichungsverfahren 11 rog l.jpg

Zielabweichungsverfahren (§ 11 ROG)

Im Einvernehmen mit fachlich berührten Stellen, im Benehmen mit betroffenen Gemeinden (Art. 10 LPlV):

Abweichung von Zielen der RO im Einzelfall zulassen

  • wenn raumordnerisch vertretbar

  • Grundzüge der Planung nicht berührt

    (Atypischer Fall, Gleichheitsgrundsatz)

    antragsbefugt: alle, die Ziele der RO zu beachten haben

    GL-ZAV: Großbeeren JVA, Großziethen, Splittersiedlung Umsiedlung Selchow


Untersagungsverfahren 12 rog l.jpg

Untersagungsverfahren (§ 12 ROG)

Gegen Planungen und Maßnahmen (z.B. Baugenehmigung), die gegen Ziele der RO verstoßen (zeitlich unbefristet) (in Aufstellung befindliche Ziele: für 2 Jahre; im Einvernehmen mit fachlich zuständigen Ressorts in Brandenburg und Berlin, Art. 14 LPlV)

Bsp. LEP Flughafen Schönefeld

  • 6 Untersagungen

  • 9 weitere im Verfahren

  • 78 Planungen kritisch eingestuft

    Vorsorge gegen ungesunde Lebensbedingungen und Entschädigungspflichten, die bei Änderung von Bebauungsplänen entstehen:

    Bsp. Windteilpläne


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Raumordnungsverfahren (§ 15 ROG) – Wann? RoV

Prüfung der Raumverträglichkeit von folgenden Planungen, Maßnahmen, wenn im Einzelfall raumbedeutsam u. überörtliche Bedeutung, weitere (P+M, rb, üB) nach Landesrecht möglich:

1.BimSch-Anlage (§ 4 BimSchG) im Außenbereich, Nr. 1-10, Anlage 1 UVPG

2.kerntechnische Anlage

3. Endlagerung radioaktiver Abfälle

4.Deponie

5.Abwasserbehandlungsanlage

6.Rohrleitungsanlage

7.Gewässerausbau, Häfen ab 100 ha, Deiche/Dämme, Landgewinnung Meer

8.Bundesfernstraße

9.Schienenstrecken Bund, Rangierbahnhöfe, KLV-Terminals

10.Versuchsanlage für spurgeführten Verkehr

11.Bundeswasserstraße

12.Flugplatz

13.(aufgehoben)

14.HS-Freileitungen ab 110 kV, Gasleitungen ab 300 mm

15.Feriendörfer, Hotelkomplexe, Beherbergung, Freizeitanlagen

16.bergbauliche Vorhaben

17.Abbau oberflächennahe Rohstoffe ab 10 ha Fläche

18.Magnetschwebebahnen

19.Einkaufszentren, großflächige Einzelhandelsbetriebe

Vorhabenbezogene Fachplanungen - Planfeststellung

Landesplanungsvertrag Berlin-Brandenburg:

Art. 16 Abs. 2 Landesstraßen


Raumordnungsverfahren l.jpg

1. Überörtlich raumbedeutsames Vorhaben?

2. Antragskonferenz:Erörterung Untersuchungsrahmen (Scoping), Erstellung ROV-Verfahrensunterlage, Vollständigkeitsprüfung (Verfahrens-Beschleunigung)

3. Einleitung:auf Antrag bzw. von Amts wegen; Beginn 6 Monats-Frist

4. Beteiligungsverfahren: Verfahrensunterlage vom Träger der Planung

öffentliche Auslegung in betroffenen Gemeinden, Ämtern, Kreisen und Bezirken von Berlin, Verteilung an die TÖB zur Stellungnahme

5. Prüfung der Raum- und UmweltverträglichkeitGrundlage: Verfahrensunterlage, Stellungnahmen BV, Recherchen, ggf. Erörterungstermin

Bewertung durch Landesplanung (Ziele, Grundsätze und sonst. Erfordernisse der RO)

6. Abschluss: landesplanerische Beurteilung (sonstiges Erfordernis d. RO)Feststellung, ob wie geplant, mit Maßgaben oder nicht vereinbar (Rechtswirkung?)

7. Unterrichtung: Vorhabenträger, Beteiligte und Öffentlichkeit

Raumordnungsverfahren


Raumordnungsverfahren 15 rog l.jpg

Raumordnungsverfahren (§ 15 ROG)

Berlin-Brandenburg 1990-6/2001

  • Anträge gesamt:1.096

  • Verzicht auf ROV: 571 (Absehensregel § 15 Abs. 2 ROG)

    • davon Zustimmung: 477

    • Ablehnung: 94

  • ROV positiv: 260

  • ROV negativ: 25

  • Antrag zurückgezogen: 125

  • Laufende ROV: 100

    Quelle: Raumordnungsverfahren im gemeinsamen Planungsraum Berlin-Brandenburg, http://www.mlur.brandenburg.de/g/gl_rov.pdf, S. 13


Abgeschlossene rov in berlin brandenburg l.jpg

Abgeschlossene ROV in Berlin-Brandenburg

1990-6/2001

Abgeschlossene ROV:

  • 289

  • 94 % positiv

  • 17 ROV negativ

    Positive landesplanerische Beurteilung „fast immer mit Maßgaben verbunden“

    Bsp. Flughafen,Magnetbahn, Schnellbahntrasse

    Quelle: Raumordnungsverfahren im gemeinsamen Planungsraum Berlin-Brandenburg, http://www.mlur.brandenburg.de/g/gl_rov.pdf, S. 27


Bersicht raumbedeutsame planung l.jpg

Übersicht raumbedeutsame Planung

Raumentwicklung

raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen

raumbedeutsame Planungen

raumbedeutsam = raumbeanspruchend und raumbeeinflussend

  • raumbedeutsame Maßnahmen

  • (Bau-)Vorhaben bzw.

  • Anlagen, (einschließlich Anlagen der technischen Infrastruktur, vor allem im Außenbereich gem. § 35 BauGB)

  • Bodennutzungen (vor allem im Außenbereich gem. § 35 BauGB)

  • Fördermittel

Raumplanungüberfachlich, zusammenfassend

Fachplanung

  • Raumordnung

  • Bund: Leitvorstellungen, Grund-sätze (Ziele nur in AWZ/Meer)

    Überörtliche Gesamtplanung

  • Land: Landesplanung, Ziele im Raumordnungsplan für Landesgebiet

  • Region: Regionalplanung, Ziele im Regionalplan (Raumordnungsplan für Teilräume der Länder)

vorbereitende Fachplanung

gebietsbezogene

Nutzungsregelung

Vorhaben-bezogene Planfeststellung

Bei überörtlicher Bedeutung „Privilegierte Fachplanung“ gem. §38 BauGB

  • Bauleitplanung

  • Örtliche Gesamtplanung/ Ortsplanung

  • Gemeinde: Flächennutzungsplan, Bebauungsplan


6 ebenen der raumentwicklung raumplanung l.jpg

6 Ebenen der Raumentwicklung/ Raumplanung

Raumentwicklung überörtlich:

EU: 25 Staaten, 453 Mio. Einwohner, 116 EW/km²

Europäisches Raumentwicklungskonzept (EUREK), aber keine RO-Kompetenz; 3 Leitbilder, 60 Optionen: polyzentrisches System von Metropolregionen (Integrationszonen der Weltwirtschaft) auch durch TEN gewährleisten; Erschließung Metropolregionen durch TEN vorrangig; Realisierung über Strukturfonds, TEN-Projekte

Raumplanung (Bund, Länder, Regionen, Gemeinden)

Bund: 82 Mio. Einwohner, 231 EW/km² Bundesraumordnung:

Leitbilder und 49 Grundsätze („allgemeine Vorgaben“): u.a. Dezentrale Konzentration; Siedlungstätigkeit und soz. Infrastruktur in ZO, TI in der Fläche; Verkehrsvermeidung; Verdichtungsraum, ländlicher Raum, strukturschwacher Raum; Erholung, Freizeit, Kultur, Land- und Forstwirtschaft, Naturgüter, Verkehr, Verteidigung, Wirtschaft/ Dienstleistungen/ Gewerbe, Wohnen. Realisierung über Geld, Fördermittel, Fachplanung des Bundes

16 Länder: Landesraumordnung/Landesplanung:

1 : 100.000-1 : 300.000

Ziele der Raumordnung (verbindliche Vorgaben = „Festlegungen“) in Raumordnungsplänen (Landesentwicklungspläne): Zentrale Orte, Entwicklungsachsen, Siedlungsschwerpunkte, Standorte u. Trassen raumbedeutsamer Infrastruktur, großflächiger EH; Vorranggebiete, Eignungsgebiete; Realisierung über Anpassungspflicht gem. ROG und BauGB

115 Regionen: Regionalplanung:1:50.000 – 1 : 100 000

Grundsätze und Ziele der Landesplanung konkretisieren: z.B. ZO unterer Stufe, Vorranggebiete u. -standorte, Eignungsgebiete; sonstige innergemeindliche gebietsscharfe Abgrenzungen (z.B. Versorgungskerne für EH); Grünzäsuren; Realisierung über Anpassungspflicht gem. ROG und BauGB


6 ebenen der raumplanung l.jpg

6 Ebenen der Raumplanung

örtlich:

12.353 Gemeinden: Bauleitplanung

Flächennutzungsplan (FNP) 1:5.000-1:50.000

„Darstellungen“: Art der Nutzung, Verkehrsflächen

Bebauungsplan (B-Plan); VEP

1 : 1.000 - 1 : 5000

„Festsetzungen“: Art und Maß der Nutzung: GFZ, GRZ, Baugrenze, Baulinie, Bauweise, Bauhöhe, Höhe, Bepflanzung


Slide42 l.jpg

Raumplanungsebenen – Anpassung – Gegenstrom - öffentliche u. private Belange

Europäisches Raumentwicklungskonzept – EUREK

Leitbild „regional ausgewogene nachhaltige Entwicklung“, 3 Leitbilder, 60 Optionen

Gegenstromprinzip (§ 1 Abs. 3 ROG)

Anpassungspflicht gilt nur für an der Planung Beteiligte

Beteiligung soll Abwägungsfehler vermeiden helfen:

BauGB § 4a Abs. 1: Die Vorschriften über die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung dienen insbesondere der vollständigen Ermittlung und zutreffenden Bewertung der von der Planung berührten Belange.

ROG § 7 Abs. 6: Es ist vorzusehen, dass den öffentlichen Stellen und der Öffentlichkeit

frühzeitig und effektiv Gelegenheit zur Stellungnahme zum Entwurf des Raumordnungsplans und seiner Begründung sowie zum Umweltbericht zu geben ist.

Vgl. §§ 3, 4, 4a BauGB

Anpassungspflicht: die planerische Letztentscheidung nach Beteiligung und Abwägung ist bindend für nachfolgende Planungsebenen, öffentliche Planungsträger, Träger öffentlicher Belange und Öffentlichkeit

(§ 1 Abs. 4 und § 7 BauGB, § 4 Abs. 1 u. § 5 ROG)

Raumordnung des Bundes (ROG, RoV)

Leitvorstellung „nachhaltige Raumentwicklung“ mit 8 Maßgaben,

( § 1 Abs. 2 ROG, s.u. Notizen); 49 Grundsätze der Raumordnung, im Sinne der Leitvorstellung anzuwenden. Nur in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee stellt der Bund auch Ziele der Raumordnung auf (wie die Länder und Regionen)

Landesplanung (LaplaG, RO-Pläne)

Grundsätze der Raumordnung durch Raumordnungspläne konkretisieren, darin bildenZiele der Raumordnung das eigentliche Steuerungsinstrument (verbindl. Vorgabe, abschließend abgewogen, planerische Letztentscheidung als zeichn./textliche Festlegung mit Anpassungspflicht für Gemeinden und TÖB), zu kennzeichnen

Öffentlichkeit

Fachplanungen

Öffentliche Planungsträger

§ 5 ROG, § 7 BauGB

Regionalplanung (LaplaG/RegplaG)

Grundsätze und hochstufige Ziele der Raumordnung durch Regionalpläne (Raumordnungspläne für Teilräume der Länder) weiter konkretisieren, Entwicklung aus Raumordnungsplan für das Landesgebiet

Beteiligung, Abwägung ( bottom up)

Anpassungspflicht (sofern beteiligt; top down)

Träger öffentlicher Belange

Bauleitplanung Gemeinden (BauGB)

Darstellungen (FNP) und Festsetzungen (B-Plan, VE-Plan, weitere Satzungen) nach Anpassung an die Ziele der Raumordnung


Ber rtliche belange der fachplanung l.jpg

überörtliche Belange der Fachplanung

Abfall

Bergbau; Rohstoffabbau

Bodenschutz

Denkmalschutz

Energietrassen

Forstwirtschaft

Immissionsschutz

Luft

Lärm (Umgebungslärm)

Lärm (Fluglärm)

Landwirtschaft

Natur- und Landschaftsschutz

Verkehr

Luftverkehr

Personenbeförderung

Schiene

Straße

Wasserstraße

Verteidigung

Wasserwirtschaft

Wasserversorgung

Abwasserbeseitigung

Gewässerschutz

Gewässerausbau

Hochwasserschutz

  • öffentliche Planungsträger (§ 7 BauGB):

  • treffen mit rechtsverbindlicher Wirkung Regelungen zur Bodennutzung für Fachbelang (sog. Fachplanung, Bsp. Straßenbehörden)

  • setzen ggü. Eigentümern durch

Mehrstufigkeit der Fachplanung:

1. Vorbereitende Fachplanung

2. Verbindliche Fachplanung

3. gebietsbezogene Nutzungsregelung

4. Vorhaben-bezogene Planfeststellung

  • Schützende Fachplanung

  • Eingreifende Fachplanung


Ber rtliche belange der raumordnung l.jpg

überörtliche Belange der Raumordnung

49 Grundsätze des Bundes zur Raumordnung (§ 2 Abs. 2 ROG):

  • räumlich zu:

  • Siedlungsstruktur

  • Freiraumstruktur

  • Verdichtungsräume

  • ländliche Räume

  • strukturschwache Räume

  • sachlich zu:

  • Erholung

  • Freizeit/Sport

  • Kultur / Kulturlandschaft

  • Land- und Forstwirtschaft

  • Lärmschutz/Luftreinhaltung

  • Naturgüter/Biotopverbund

  • Siedlungstätigkeit

  • Soziale und technische Infrastruktur

  • Verkehr

  • Verteidigung

  • Wasserwirtschaft/Hochwasserschutz

  • Wirtschaft/Gewerbe/DL

  • Wohnen


Ber rtliche belange der raumordnung45 l.jpg

überörtliche Belange der Raumordnung

  • 49 Grundsätze des Bundes zur Raumordnung (§ 2 Abs. 2 ROG) und BauGB-Grundsätze:

  • Zentrale Orte: Konzentration auf Zentrale Orte bei Siedlungstätigkeit (Wohnen, Arbeitsstätten), sozialer Infrastruktur, Einzelhandel, großfl. EH (verbrauchernahe Versorgung, Zentrale Versorgungsbereiche)

  • Verdichtete Räume: Wohn-, Produktions- und DL-Schwerpunkte

  • Siedlungsentwicklung: auf integriertes Verkehrssystem ausrichten, Eigenentwicklung der Gemeinden bei Wohnraumversorgung gewährleisten

  • Luftaustausch: Freiraum für Luftaustausch erhalten

  • Erholung in N+L siedlungsnah sicherstellen

  • Verkehrsverlagerung in hoch belasteten Räumen auf Schiene und Wasserstraße, Zielgruppe u.a.: Pendler, Gütertransit

  • Verkehrsvermeidung durch Funktionsmischung (Bsp. Zentrale Orte)

  • Flächenverbrauch: Reduzierung


Ber rtlicher belang verkehrsvermeidung l.jpg

Überörtlicher Belang – Verkehrsvermeidung

  • - Soziale Infrastruktur in Zentralen Orten konzentrieren

  • - Verkehr vermeiden

  • 4 Schüler: Schulweg insgesamt?

  • Zentraler Schulstandort:

  • 4 x 5 km = 20 km

  • Dezentraler Schulstandort:

  • 9 + 8 + 4 + 3 km = 24 km

3 km

Schule

5 km

8 km

4 km

Schule

5 km

5 km

9 km

5 km


Grunds tze und ziele der raumordnung 3 rog im wortlaut s u notizen l.jpg

Grundsätze und Ziele der Raumordnung(§ 3 ROG, im Wortlaut s.u. Notizen)

Grundsätze: allgemeine Vorgaben zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums ...für nachfolgende Abwägungs- oder Ermessensentscheidungen

Grundsätze und sonstige Erfordernisse (in Aufstellung befindliche Ziele der RO, Ergebnisse von Raumordnungsverfahren, landesplanerische Stellungnahmen) sind zu „berücksichtigen“ („gelbe Ampel“).

Ziele: Verbindliche Vorgabe vom Träger der Landes- und Regionalplanung als textliche oder zeichnerische Festlegung räumlich oder sachlich bestimmt oder bestimmbar, Beteiligung von Gemeinden und TÖB; abschließend abgewogen, Letztentscheidung; Kein Abwägungsspielraum, Beachtung/ Anpassung („rote Ampel“); für öffentliche Stellen (u.a. kommunale Bauleitplanung) gilt Beachtenspflicht bei raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen gem. § 4 Abs. 1 ROG bzw. Anpassungspflicht gem. § 1 Abs. 4 BauGB (Eselsbrücke: Zahlendreher 4-1, 1-4); Anpassungspflicht gem. BauGB schließt auch nachträgliche Änderung von Bauleitplänen, insbesondere FNP, ein.


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Ziele der Raumordnung

Kontext Flächenverbrauch

Ziele der RO

„verbindliche Vorgabe“ in RO-Plänen“ § 3 ROG

Ziele allg.: smart-Regel

Grundsatz: allg. Aussagen

Unterschied Ziel/Grundsatz:

Ziel: Kein Abwägungsspielraum

Beachtung = „rote Ampel“

Grundsatz: Abwägungsspielraum

Berücksichtigung = „gelbe Ampel“

Inhalt

räumlich und sachlich bestimmt, abschließend abgewogen,

textlich/zeichn. festgelegt

Form

sprachlich verbindlich:

ist zu; hat zu, zulässig, Vorrang vor

Ziele

"Festlegungen"

- Landesplanerische Letztentscheidung

- Beachtens-/Anpassungspflicht für Bauleitplanung

- Konkretisierung ja, Abwägung nein (i.S. berücksichtigen)


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Ziele der RO

  • Sprachliche Verbindlichkeit


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Grundsatz oder Ziel?

  • Eine ressourcenschonende Siedlungsstruktur soll angestrebt werden.

  • Siedlungserweiterungen zu Lasten des „Freiraumes mit besonderem Schutzanspruch“ sind unzulässig.

  • Im Verlauf von „Grünzäsuren“ ist das Zusammenwachsen von Siedlungsbereichen zu verhindern, bezogen auf bestehende Bebauungsgrenzen ist eine weitere Siedlungstätigkeit unzulässig.

  • Wohnungsnahe Versorgungs- und Freizeiteinrichtungen sollen geschaffen werden.

  • Einer teilräumlich einseitigen Konzentration von Einzelhandelsgroßprojekten soll entgegengewirkt werden.

  • In Gemeinden ohne mittel- und oberzentrale Funktion ist Siedlungsentwicklung nur für die Eigenentwicklung möglich, ein Angebotszuwachs von 10 % des Wohnungsbestandes von 2003 darf im Planungszeitraum nicht überschritten werden.

  • Raumbedeutsame Einzelhandelsbetriebe mit mehr als 5.000 m² Verkaufsfläche sind in der Regel nur Ober- und Mittelzentren zuzuordnen.

  • Besucherintensive, städtebaulich nicht integrierbare Freizeiteinrichtungen sind an Schienenhaltepunkten (mind. S-Bahn und Regionalbahn) anzulegen.

  • Eine enge verkehrsgünstige Zuordnung von Wohn- und Arbeitsstätten ist anzustreben.


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Situation nach der Wende in Berlin-Bbg

  • Mauerfall, Freizügigkeit für West-Berliner

    • Einwohner, Gewerbe

  • Kaufkraftsprung im Osten

    • Einzelhandelsdilemma („Konsum“)

    • Motorisierung der Ost-Berliner

    • Wohnwünsche (Krise der „Platte“)

  • Suburbanisierungspotential

    • Einwohner, Gewerbe, Handel

      • 130 000 Schwellenhaushalte (Eigenheimpreis 165 000 EUR)


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Situation nach der Wende in Berlin-Bbg


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LEP eV - Ziele des Planes

  • Landesentwicklungsplan für den engeren Verflechtungsraum Brandenburg-Berlin

    • Beginn der Entwurfsarbeit: 1992

    • In-Kraft-Treten der Rechtsverordnung: 21.3.1998


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1990: 276 Gemeinden

LEP eV - Ziele des Planes

Typ 1: 50 %

Typ 2: 25 %

Typ 3: 10 %

Erläuterung s.u. Notizen


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LEP eV-Erfolgskontrolle – Berichtspflicht

  • Erster Flächenbericht: 25.7.2000

    • http://www.mlur.brandenburg.de/g/brolepev.pdf

  • Zweiter Flächenbericht (Raumordnungsbericht 2004)

  • Wichtiges Hilfsmittel für Erfolgskontrolle/Evaluierung: digitales Raumordnungskataster und Planungsinformationssystem

  • http://www.bbr.bund.de/moro/index.html?/moro/archiv/fallbeispiele/berlin_brandenburg.htm


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Suburbanisierung

Einwohnerwachstum eV 1990-2002: 180.000 EW

1990: 785.000 EW 2002: 966.850 EW


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LEP eV-Erfolgskontrolle


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LEP eV-Erfolgskontrolle

  • Einwohnerzuwachs 1990-2000:

  • Typ 1: 8 % (Planziel: 50 %)

  • Typ 2: 38 %(Planziel: 25 %)

  • Typ 3: 40 % (Planziel: 10 %)

    Gemeinden mit Schienenhalt: + 74.454 EW (+12 %)

    Gemeinden ohne Schienenhalt: + 65.745 EW (+37 %)

  • Siedlungsflächenwachstum 1996/2000

  • eV: 8,1 %

  • Bund: 4,4 %


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LEP eV-Erfolgskontrolle

Einwohnerwachstum von Typ 3-Gemeinden 1990-2000

nach Entfernungszonen

1. Berlin-Anrainer

  • Schönfließ 398 %

  • Großziethen 315 %

  • Seeburg 189 %

  • Eiche 178 %

    2. „2.Reihe“

  • Diedersdorf 141 %

3. Hinter Berliner Ring

  • Groß Schulzendorf 23 %

    4. Außengrenze eV

  • Nunsdorf -12 %


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LEP eV-Erfolgskontrolle

Verhinderung geplanter Wohnbauflächen

im eV durch Landesplanung (GL) seit 1990

Typ 3-Gemeinden: 2.062 ha

Alle Gemeinden: 3.500 ha

= 10 x Flughafen Tempelhof


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