Selbst st ndig lernen hirnforschung und schulpraxis
Download
1 / 124

selbst ständig lernen Hirnforschung und Schulpraxis - PowerPoint PPT Presentation


  • 172 Views
  • Uploaded on

selbst ständig lernen Hirnforschung und Schulpraxis. Der Rahmen. Rollenverständnis. Arrangements. Verstehen. Lernverständnis. Interaktion. Lernorte. Funktionsverständnis. Orientierung. Evaluation. Menschenbild. Man wird, was man tut. Teil 1: Der Rahmen

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about ' selbst ständig lernen Hirnforschung und Schulpraxis ' - denis


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
Selbst st ndig lernen hirnforschung und schulpraxis

selbst ständig lernenHirnforschung und Schulpraxis


Der rahmen
Der Rahmen

Rollenverständnis

Arrangements

Verstehen

Lernverständnis

Interaktion

Lernorte

Funktionsverständnis

Orientierung

Evaluation

Menschenbild


Man wird was man tut

Man wird, was man tut.

Teil 1: Der Rahmen

Teil 2: Wie funktioniert Lernen?





Veränderung kortikaler Karten

Jenkins et al., J Neurophysiol 1990


Neuroplastizität

  • Das Gehirn ist plastisch

  • Übung / Erfahrung / Umwelt verändern das Gehirn

  • Wir machen Erfahrungen und die Erfahrungen machen uns.

  • „Man wird, was man tut.“


Was ist lernen
Was ist lernen?

Wortherkunft

lais~ (indogermanisch):

Spur, Bahn, Furche


Menschen sind unterschiedlich

Plastizität ist die Grundlage für individuelle Gehirne.


Wenn man keinen grund hat etwas zu tun hat man einen etwas nicht zu tun

Wenn man keinen Grund hat etwas zu tun, hat man einen etwas nicht zu tun.

Teil 1: Der Rahmen

Teil 2: Wie funktioniert Lernen?

Teil 3: Was beeinflusst lernen?


Was beeinflusst das lernen im hirn
Was beeinflusst das Lernen im Hirn? nicht zu tun.

Neurowissenschaftliche Binsenweisheiten: Grundprinzipien des Lernens aus der Perspektive des Gehirns


Der k hlschrank in hinterindien
Der Kühlschrank in Hinterindien nicht zu tun.

  • Kühlschrank in Hinterindien explodiert

  • Kühlschrank in Hinterindien explodiert: 2 Tote

  • Kühlschrank in Hinterindien explodiert: 2 tote Deutsche

  • Kühlschrank in Hinterindien explodiert: 2 tote deutsche Geografie- und Geschichtslehrer


Das panini prinzip
Das Panini-Prinzip nicht zu tun.


Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • Zu Lernendes muss bedeutsam sein=> Reizdarbietung allein reicht nicht

Gesagt ist noch nicht gehört,

gehört ist noch nicht verstanden.


Wodurch k nnen wir das lernen der lerner beeinflussen
Wodurch können wir das Lernen der Lerner beeinflussen? nicht zu tun.

Durch die Orientierung, die wir geben

Rollenverständnis

Arrangements

Verstehen

Lernverständnis

Interaktion

Lernorte

Funktionsverständnis

Orientierung

Evaluation

Menschenbild


Ein Lernexperiment nicht zu tun.

Komische Gesichter

Lernen Sie die Gesichter mit dem grauen Hintergrund von denen mit dem rosa Hintergrund zu unterscheiden.


Test nicht zu tun.

  • Zu welcher Gruppe gehören die folgenden Gesichter?


Auswertung

Auswertung nicht zu tun.


Kriterien gesichter unterscheiden
Kriterien: Gesichter unterscheiden nicht zu tun.

Augenabstand

Augenhöhe

Sigala & Logothetis, Nature 2002


Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • das Gehirn ist ein schneller und effizienter Regel-Extraktor: es lernt aus konkreter Erfahrung


Explizites implizites lernen
Explizites / Implizites Lernen nicht zu tun.

Explizites Lernen (planmässig)

  • Bewusste Lernprozesse unter Anwendung von Lernstrategien

    Implizites Lernen (beiläufig)

  • Vom Lerner nicht beabsichtigter Erwerb von Wissen und Fähigkeiten


Formelles informelles lernen
Formelles / Informelles Lernen nicht zu tun.

Formelles Lernen

  • Bildungsmaßnahmen, die von Institutionen (Schulen, Universitäten Unternehmen …) organisiert werden.

    Informelles Lernen

  • Aktivitäten, außerhalb formaler Lernsettings, die zum Erwerb von Wissen, Fähigkeiten oder Haltungen führen.


Lernen en passant

25 nicht zu tun.

75

Lernen en passant

Native Speaker / Englisch sprechende Tutoren

Musik Top 10

implizit

formell

informell

Englisch-Grammatik: go/went/gone

explizit

Hörbuch: Advanced English


Wodurch k nnen wir das lernen der lerner beeinflussen1
Wodurch können wir das Lernen der Lerner beeinflussen? nicht zu tun.

Durch die Lernarrangements, die wir gestalten

Rollenverständnis

Arrangements

Verstehen

Lernverständnis

Interaktion

Lernorte

Funktionsverständnis

Orientierung

Evaluation

Menschenbild


Wörterexperiment nicht zu tun.

3 Gruppen

A – B – C


Wörterexperiment nicht zu tun.

Gruppe A

LAMPE

Ist das Wort mit Großbuchstaben geschrieben?

Ja oder Nein?

essen


Wörterexperiment nicht zu tun.

Gruppe B

LAMPE

Ist das Wort ein Verb?

Ja oder Nein?

essen


Wörterexperiment nicht zu tun.

Gruppe C

LAMPE

Stellt das Wort etwas Belebtes dar?

Ja oder Nein?

essen


Auf die pl tze fertig

Auf die Plätze, nicht zu tun.

fertig …


auto nicht zu tun.


Laufen

LAUFEN nicht zu tun.


Stuhl

STUHL nicht zu tun.


Katze

katze nicht zu tun.


Regnen

regnen nicht zu tun.


Trinken

TRINKEN nicht zu tun.


buch nicht zu tun.


H ren

HÖREN nicht zu tun.


rose nicht zu tun.


Erw rmen

erwärmen nicht zu tun.


Spiegel

SPIEGEL nicht zu tun.


Vogel

VOGEL nicht zu tun.


Leuchten

leuchten nicht zu tun.


Sprechen

SPRECHEN nicht zu tun.


Ende des experiments teil 1

Ende des Experiments nicht zu tun.

Teil 1



Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • Verarbeitungstiefe bewirkt nachhaltiges Lernen

  • Lernen ist Spinnerei – das Weben von Netzen und Knüpfen von Zusammenhängen

  • „Wer hat, dem wird gegeben.“Bedeutung von Vorwissen


Vernetztes denken durch aktives handeln
Vernetztes Denken nicht zu tun.durch aktives Handeln


Wodurch k nnen wir das lernen der lerner beeinflussen2
Wodurch können wir das Lernen der Lerner beeinflussen? nicht zu tun.

Durch die Art der Auseinandersetzung, die wir mit unseren Aufgabenstellungen anregen

Rollenverständnis

Arrangements

Verstehen

Lernverständnis

Interaktion

Lernorte

Funktionsverständnis

Orientierung

Evaluation

Menschenbild


F r das k nnen gibt es nur einen beweis das tun marie von ebner eschenbach
Für das Können gibt es nur nicht zu tun. einen Beweis: das Tun.(Marie von Ebner-Eschenbach)

verstehen

memorieren

fremd-bestimmt

selbst-bestimmt


Ein Experiment nicht zu tun.

2 Gruppen (Gruppe 1, Gruppe 2)

Papier und Stift


Geschichte Nr. 1 nicht zu tun.

Ein Junge fährt mit seiner Mutter durch die Stadt und wird bei einem Autounfall schwer verletzt. Er wird rasch ins Krankenhaus gebracht, wo eine Reihe medizinischer Verfahren durchgeführt wird.


Geschichte Nr. 2 nicht zu tun.

Ein Junge fährt mit seiner Mutter durch die Stadt, um den Vater, der im Krankenhaus arbeitet, zu besuchen. Dort zeigt man dem Jungen eine Reihe medizinischer Verfahren.


Fortsetzung nicht zu tun.

Zuerst geht es um Röntgenaufnahmen und Blutdruckmessung. Währenddessen telefoniert die Mutter mit der älteren Tochter. Nach den Bluttests bei der Lungenfunktionsprüfung ist sie wieder bei dem Jungen. Dann sind EKG, EEG und Computertomographie dran. Zum Schluss geht es zu den Ultraschalluntersuchungen.


Die medizinischen Verfahren nicht zu tun.

  • Röntgenaufnahmen

  • Blutdruckmessung

  • Bluttests

  • Lungenfunktionsprüfung

  • EKG

  • EEG

  • Computertomographie

  • Ultraschalluntersuchungen


Geschichten 1 und 2 nicht zu tun.

Ein Junge fährt mit seiner Mutter durch die Stadt und wird bei einem Autounfall schwer verletzt. Er wird rasch ins Krankenhaus gebracht, wo eine Reihe medizinischer Verfahren durchgeführt wird.

Ein Junge fährt mit seiner Mutter durch die Stadt, um den Vater, der im Krankenhaus arbeitet, zu besuchen. Dort zeigt man dem Jungen eine Reihe medizinischer Verfahren.


Performance / Leistung nicht zu tun.

Arousal / Aktivierung

Aktivierung und Lernen


Aktivierung und Lernen nicht zu tun.

Cahill et al. 1994, Nature


Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • Lernen braucht „Aktivierung“, z.B. durch emotionale Beteiligung


Positive und negative Emotionen nicht zu tun.

Erk et al. Neuroimage 2003


Positive und negative Emotionen nicht zu tun.

Erk et al. Neuroimage 2003


Angst im Gehirn nicht zu tun.


Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • Lernen braucht „Aktivierung“, z.B. emotionale Beteiligung

    durch positive Emotionen


Wodurch k nnen wir das lernen der lerner beeinflussen3
Wodurch können wir das Lernen der Lerner beeinflussen? nicht zu tun.

Durch die Interaktionen, die wir gestalten

Rollenverständnis

Arrangements

Verstehen

Lernverständnis

Interaktion

Lernorte

Funktionsverständnis

Orientierung

Evaluation

Menschenbild


Der lernturbo
Der „Lernturbo“ nicht zu tun.

Besser als erwartet!

„Dies ist interessant, da musst Du drauf achten!“


Wachsen kann man nur an der herausforderung
Wachsen kann man nur nicht zu tun.an der Herausforderung.

Machbarkeit Verstehbarkeit Sinn/Bedeutung

Persönliche Ziele

Überforderung

Anforderungen

Herausforderung

Unterforderung

Fähigkeiten


Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • Erfolgserlebnisse werfen den Lernturbo an durch „Besser als erwartet“


Wodurch k nnen wir das lernen der lerner beeinflussen4
Wodurch können wir das Lernen der Lerner beeinflussen? nicht zu tun.

Durch das Feedback, das wir geben und durch den (Miss)Erfolg im Umgang mit den Sachen

Rollenverständnis

Arrangements

Verstehen

Lernverständnis

Interaktion

Lernorte

Funktionsverständnis

Orientierung

Evaluation

Menschenbild


Das visuelle system
Das visuelle System nicht zu tun.


Das visuelle system1
Das visuelle System nicht zu tun.


MT „Kitzeln“ nicht zu tun.


MT „Kitzeln“ nicht zu tun.


Aufmerksamkeit aktiviert
Aufmerksamkeit aktiviert nicht zu tun.

O’Craven et al. 1997, Nature


Z hlen sie die p sse im basketballvideo gruppe 1 hochp sse gruppe 2 bodenp sse

Zählen Sie die „Pässe“ im Basketballvideo nicht zu tun.

Gruppe 1: Hochpässe Gruppe 2: Bodenpässe

Zähl-Experiment


Neurowissenschaftliche Binsenweisheit nicht zu tun.

  • Aufmerksamkeit ist eine zeitlich und örtlich begrenzte, aber wichtige Ressource

  • gelenkte Aufmerksamkeit ist zugleich Freund und Feind



Vielen dank f r ihre aufmerksamkeit
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit nicht zu tun.

(auch wenn man dadurch Gorillas übersieht)


ad