Das universalienproblem quantenmechanik und andere ontologische herausforderungen
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Das Universalienproblem, Quantenmechanik und andere ontologische Herausforderungen. Daniel von Wachter http://daniel.von-wachter.de. 15. Juni 2004: Substanzontologie & Feldontologie. Daniel von Wachter [email protected] http://daniel.von-wachter.de. Organisatorisches.

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Das Universalienproblem, Quantenmechanik und andere ontologische Herausforderungen

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Presentation Transcript


Das universalienproblem quantenmechanik und andere ontologische herausforderungen

Das Universalienproblem, Quantenmechanik und andere ontologische Herausforderungen

Daniel von Wachter

http://daniel.von-wachter.de


15 juni 2004 substanzontologie feldontologie

15. Juni 2004:Substanzontologie & Feldontologie

Daniel von [email protected]://daniel.von-wachter.de


Organisatorisches

Organisatorisches

  • Powerpointfolien im Internet (die jüngste Datei wird jeweils erneuert)

  • Zum nächsten Mal lesen:

    • Swinburne, R. “The Irreducibility of Causation.”

    • Ferner: D.v.Wachter: „The Tendency Theory of Causation“

  • Referate (evtl. statt erstem Aufsatz):

    • Esfeld, Michael. Einführung in die Naturphilosophie: WBG, Kap. 5. (6.7.04)

    • Maudlin, Tim. „Distilling Metaphysics from Quantum Physics“ (13.7.04)

    • Schrödingers Katze: Lockwood, Michael. 1989. Mind, Brain and the Quantum. Kap. 12. (20.7.04)

  • Noch Fragen? ...


Heute

Heute

  • Grundriß Substanzontologie (Bsp. Ingarden) und ontologisches Viereck

  • Feldontologie


Die ontologie roman ingardens 1893 1970

Die Ontologie Roman Ingardens (1893-1970)

  • Polnischer Schüler von Edmund Husserl

  • Gegen Husserls Wende zum Idealismus

  • Der Streit um die Existenz der Welt

    • Band 1: Existentialontologie

    • Band 2/1: Formalontologie: Form und Wesen

    • Band 2/2: Formalontologie: Welt und Bewußtsein

    • Band 3: Über die kausale Struktur der Welt

  • „Die Form de seinsautonomen individuellen Gegenstandes“


Ontologisches quadrat

Ontologisches Quadrat

  • Vier Kategorien

  • Aristoteles: Kategorien

  • Was sagt Armstrong dazu?

  • Ingarden


Ingarden cont

Ingarden (cont)

  • Eigenschaften sind individuell (Momente)

  • Eigenschaften sind Exemplare von Eigenschaftsuniversalien („ideale Qualitäten“)

  • Eigenschaften werden getragen

  • Eigenschaftsträger sind Exemplare von Substanzuniversalien

  • Der Eigenschaftsträger heißt „konstitutive Natur“ und ist die Art des Gegenstandes

  • Die Eigenschaften eines Dinges sind voneinander und von der konst. Nat. abhängig („seinsunselbständig“)

  • Ein Ding existiert solange seine kon. Nat. existiert


Ingardens ontologie

Ingardens Ontologie

  • Ingardens Welt sieht in etwa wie folgt aus: Die Welt besteht aus Eigenschaften tragenden Eigenschaftsträgern. Eigenschaftsträger sowie Eigenschaften sind individuell. Ei­genschaftsträger sind nicht bar jeglicher Qualität, sondern sie gehören zu einer Art; sie sind konstitutive Naturen (Substanzen). Ein Eigenschaftsträger und die von ihm getra­genen Eigenschaften sind aufeinander seinsunselbständig – das „bindet“ sie aneinander. Nicht jede Portion von Materie ist ein Eigenschaften tragender Eigenschaftsträger; nur, wo eine Substanz ist, ist ein Eigenschaftsträger.

  • Außer den individuellen Gegenständen, den Eigenschaften tragenden Eigenschaftsträgern, gibt es außerzeitliche Universalien. Diese könnten auch existieren, wenn es gar keine individuellen Gegenstände gäbe. Die individuellen Entitäten sind Exemplifikationen der Universalien. Zwei individuelle Entitäten sind genau dann gleicher Art, wenn sie Exemplifikationen desselben Universale sind. Es gibt Eigenschaftsuniversalien und Sub­stanz­universalien. Eine Eigenschaft (ein Moment) ist eine Exemplifikation eines Eigen­schaftsuniversale; eine Substanz (eine konstitutive Natur) ist eine Exemplifikation eines Substanz­universale. Was für Substanzen gegenüber was für Eigenschaften wie seins­unselbständig sind, hängt von Zusammenhangsbeziehungen zwischen Universalien ab. Ebenso hängt es von Zusammenhangsbeziehungen zwischen Universalien ab, was für Eigenschaften gegenüber was für Eigenschaften wie seinsunselbständig sind, sowie was für Substanzen was für Eigenschaften nicht tragen können, und was für Eigenschaften nicht zugleich von derselben Substanz getragen werden können.


Zitat ingarden

Zitat Ingarden

  • “Der individuelle Gegenstand ist ein Seinszusammenhang hierarchisch geordneter und sich auf verschiedene Weise bedingender Momente, und zwar der konstitutiven Natur, der durch effektive Qualitäten ausgestatteten Eigenschaften oder Fähigkeiten, der erworbenen Eigenschaften, der in ihnen sich abspielenden Vorgänge und Verhaltensweisen, der von außen her bedingten Eigenschaften und endlich der relativen Merkmale.” (Streit 2/1, 454)


Weiterf hrendes zu ingarden

Weiterführendes zu Ingarden

  • D.v.Wachter: Dinge und Eigenschaften, Kap. 2.

  • „Ingarden“ in Stanford Encyclopedia of Philosophy: http://www.science.uva.nl/~seop/entries/ingarden/


22 juni feldontologie

22. JuniFeldontologie


Das universalienproblem quantenmechanik und andere ontologische herausforderungen

  • Heute

    • Wiederholung Substanzontologie

    • Feldontologie

    • Kausalität

  • Wiederholung Substanzontologie


Einw nde gegen den universalienrealismus

Einwände gegen den Universalienrealismus

  • Nichtexakte Ähnlichkeit zwischen Eigenschaften

  • Was sind die Substrate?

    • Gibt es eine richtige Weise, die Welt in Substrate einzuteilen?

      • Substanzen?

      • Raum-Zeit-Stellen als Substrate?


Einw nde gegen die substanzontologie

Einwände gegen die Substanzontologie

  • Welches ist die Infima species? Ist das nicht willkürlich (pragmatisch)?

  • Besteht die Welt aus Dingen, die objektive Bedingungen diachroner Identität haben?

    • M.a.W. besteht die Welt aus Dingen, für die gilt: Ob B zu t2 dasselbe Ding wie A zu t1 ist, ist immer etwas zu Entdeckendes

    • Bsp. Bosonen (Bose-Einstein Statistik)


Ist die einteilung in momente willk rlich

Ist die Einteilung in Momente willkürlich

  • Argumente dagegen: http://www.lrz-muenchen.de/~dvw/lv/04ss/tropeboundaries.doc


Feldontologie

Feldontologie

  • “Taking our clue from space-time itself, we now propose that all the basic tropes are partless and edgeless in the ways that space is, and that they change only in space-time's innocent way. All basic tropes are space-filling fields, each one of them distributes some quantity, in perhaps varying intensities, across all of space-time.” (Campbell 1990, p. 146)

  • Tropes do not have do not have definite boundaries, are carved out of something.


Feldontologie cont

Feldontologie (cont)

  • A field is extended over all of space. There may be more than one field. That means that they are in the same space, I say then that the fields are superimposed. The physical world consists of a certain number of superimposed fields, each of which is extended over total space. Everywhere in space there are the same fields present.

  • A field can have different intensities in different regions. That means that there are variations of a field, and a field may be in different regions in different variations. Different regions of a field are more or less similar in intensity, in the maximal case they have exactly the same intensity. A field may be presend in different regions in varying strengths.


Feldontologie cont1

Feldontologie (cont)

  • the assumption that fields have different intensities in different regions allows us to conceive of a particle as "a zone in which several fields all sharply increase their intensity" (as Keith Campbell says). Things are not substances but certain configurations of field strengths in a certain region.

  • Any subdivision of a field may be conceptualised as one trope. Not only that: we may conceptualise a certain combination of certain intensities of certain fields as one trope.

  • the material world consists of a certain number of superimposed fields that are extended over all of space and that have different intensities in different regions. That is all there is in the material world.


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