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Schonraumübungen

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„Auf der Straße will ich nicht Sieger sein, sondern sicher!“ (Viktoria Rebensburg, Olympiasiegerin) Verkehrssicherheitsprogramm 2020. Schonraumübungen. Bildung für nachhaltige Entwicklung Weltdekade der Vereinten Nationen 2005 - 2014 Folgende Jahresthemen wurden festgelegt:

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Presentation Transcript
schonraum bungen

„Auf der Straße will ich nicht Sieger sein, sondern sicher!“ (Viktoria Rebensburg, Olympiasiegerin)

Verkehrssicherheitsprogramm 2020

Schonraumübungen

slide2

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Weltdekade der Vereinten Nationen 2005 - 2014

Folgende Jahresthemen wurden festgelegt:

  • 2007: Kulturelle Vielfalt
  • 2008: Wasser
  • 2009: Energie
  • 2010: Geld
  • 2011: Stadt
  • 2012: Ernährung
  • 2013: Mobilität
lebensbezug mobilit t
Lebensbezug Mobilität

Mobilität bedeutet Leben

Mobilität ist extrem mit dem Leben des Menschen

verbunden:

erste Krabbeln, erste Schritt, erste Fahrt auf dem Dreirad, endlich Radfahren, der erste Führerschein, ... Jedes Mal gewinnen wir ein Stück Lebensqualität.

Mobilität muss Stück für Stück erlernt werden.

Regeln helfen uns, dass wir uns in dieser

Mobilitätsgesellschaft sicher und organisiert

zurecht finden.

mobilit t
Mobilität

• Kinder und Jugendliche nehmen selbst aktiv oder passiv am

Verkehrsgeschehen teil oder sie müssen sich in vom

Verkehr geprägten Raum zurecht finden.

• Mobilität ist sicherlich ein Merkmal des Lebensstils

vieler Kinder und Jugendlicher. - es bedeutet sich selbst

ausprobieren, seine Grenzen räumlich und emotional

ausloten, in Bewegung bleiben, nichts verpassen

wollen

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Mobilität, Straßenverkehr und die damit

verbundenen Gefahren bestimmen unser

Leben und das der Kinder und Jugendlichen

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Im Jahr 2011 sind pro Tag 11 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, weitere 1.075 wurden verletzt.

Pro Tag musste die Polizei 6.470 Unfälle aufnehmen.

Alle 13 Sekunden passierte ein polizeilich erfasster Straßenverkehrsunfall.

Alle 17 Minuten verunglückte ein Kind unter 15 Jahren.

Alle 22 Stunden verlor ein Fahrradfahrer sein Leben.

(DVR-Deutscher Verkehrssicherheitsrat)

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Für das erhöhte Unfallrisiko gibt es vielfältige

Ursachen (Imponiergehabe, fehlende

Erfahrung, Selbstüberschätzung, ...)

Nach Unfällen gibt es oft keinen Neustart,

kein Wiederholen, keine zweite Chance.

zum nachdenken
Zum Nachdenken

2/3 aller Radfahrerunfälle der 10- bis12-jährigen werden von den 4% verursacht, die an der Schule keinen Verkehrsunterricht hatten!

(Prof. von Hebenstreit)

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Aus diesem Grund ist Verkehrserziehung nie

nur eine private Angelegenheit, sondern

gesellschaftlicher und schulischer Auftrag.

rechtsgrundlagen quellen
Rechtsgrundlagen/Quellen
  • KWMBI 12/2003: Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und des Innern vom 15.Mai 2003
  • s. insbesondere 2.2 „Die lehrplanmäßigen Radfahrübungen in den Jahrgangsstufen 2 und 3 sind als Grundlage für die Ausbildung in den Jugendverkehrsschulen zwingend erforderlich.“
  • s. Lehrplan für die Grundschule

Sport 2.3.2 und 3.3.2 (Radfahren im Schonraum)

HSU 3.8 (Rad fahren)

  • Bei allen Übungen besteht der gesetzliche Unfallversicherungsschutz.
kmbek nr 12 2003 radfahrausbildung in der grundschule 15 mai 2003
KMBek Nr. 12/ 2003: Radfahrausbildung in der Grundschule (15. Mai 2003)
  • Radfahrausbildung im Schon- und Realraum

ist ab Schuljahr 2004/2005 verpflichtend eingeführt

  • Sie ist im Lehrplan für die GS in Bayern verbindlich verankert
kmbek nr 12 2003 radfahrausbildung in der grundschule 15 mai 20031
KMBek Nr. 12/ 2003: Radfahrausbildung in der Grundschule (15. Mai 2003)
  • Die Verantwortung für die gesamte Ausbildung trägt die Schule
  • DieRadfahrübungen in den Jgst. 2 u. 3 sind als Grundlage für die Ausbildung in den Jugendverkehrsschulen zwingend erforderlich.
verkehrserziehung in der schule
Verkehrserziehung in der Schule
  • Jgst. Kind als Fußgänger und Mitfahrer

2. Jgst. Radfahren im Schonraum

3. Jgst. Radfahren im Schonraum

4. Jgst. Jugendverkehrsschule

weniger bung h here durchfallquote h here gef hrdung
Weniger Übung= höhere Durchfallquote + höhere Gefährdung

Immer häufiger fallen Schüler bei der Fahrradprüfung durch.

die hauptunfallursachen
Die Hauptunfallursachen:

6- bis 9-jährige:

fehlende Fahrzeugbeherrschung

Stürze Kollisionen

10- bis 13-jährige:

Unvermögen mit komplexen Situationen fertig zu werden

Übertretung von Verkehrsvorschriften

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Möglicher Grund dieses Anstiegs:

  • Kinder fahren nun nicht mehr am Gehsteig sondern auf der Fahrbahn
  • Kinder fahren öfter allein
  • Kinder benutzen häufiger das Fahrrad
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Aber:

Bezogen auf die Verweildauer im Verkehrsraum

verunglücken 10- bis 15-Jährige

um rund ein Drittel häufiger

als die 6- bis 10-Jährigen

befragung 2011
Befragung 2011

Ergebnis einer Befragung von 300 Fahrradfahrer im Alter von 11 bis 12 Jahren

slide20

Ich halte mich an das, was ich in der Schule gelernt habe

52,6 %

Man kann auch etwas anders fahren, als ich dies in der Schule gelernt habe

47,4 %

slide21

Warum hältst du dich nicht daran ?

Die Eltern halten sich auch nicht dran

76,3 %

Die anderen Verkehrsteilnehmer halten sich auch nicht dran

59,6 %

Meine Freunde halten sich auch nicht dran

13,6 %

unfallatlas
Unfallatlas

Alle Kinderunfällen

bis zum vollendeten 14.Lebensjahr

farben
Farben

Unfallbelastung

  • Geringe
  • Geringe bis mittlere
  • Mittlere bis höhere
  • Hohe
entwicklungsbedingte bef higungsm ngel
EntwicklungsbedingteBefähigungsmängel
  • Eingeschränktes Sichtfeld
  • Fehleinschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten
  • Erhöhter Körperschwerpunkt
  • Geringeres Verarbeitungsvermögen komplexer Situationen
vor berlegungen
Vorüberlegungen
  • Schüler, die sich ein Rad teilen, sollen etwa die gleiche Größe haben
  • Faustregel:

Die Kinder sollen beim Sitzen auf dem Rad mit beiden Füßen auf den Boden kommen

vor berlegungen1
Vorüberlegungen
  • Wählen Sie einen geeigneten Platz!
    • Turnhalle
    • Pausenhof
    • Außenplätze (z.B. abgesperrte Parkplätze)
    • Jugendverkehrsübungsplatz
vor berlegungen2
Vorüberlegungen
  • Weisen Sie die Schüler bzw. deren Eltern auf geeignete Kleidung hin.
  • z.B.: Hosen statt Röcke, Turnschuhe statt Sandalen
  • Beachten Sie dabei die Witterung!
  • Bei allen Schonraumübungen müssen die Kinder einen
  • Fahrradhelm tragen
  • Jedes Kind sollte einen Helm haben, der passt.
  • Deshalb das Thema Helm vorher im Unterricht besprechen.
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Übungsgrundsätze

  • Man kann mit wenig Aufwand und wenig Material viele
  • abwechslungsreiche Übungen gestalten.
  • Gehen Sie bei ihren Übungen vom Einfachen zum Schweren.
  • Setzen Sie zusätzliche Materialien dosiert ein.
  • Wiederholen Sie gleiche bzw. ähnliche Übungen mehrmals,
  • um den Bewegungsablauf bei den Schülern zu festigen.
  • Auch wenn Ihnen Übungen einfach erscheinen, können sie für
  • Grundschüler und Radfahranfänger einen großen Übungsanreiz
  • darstellen.
  • Überfordern Sie die Kinder nicht mit zu komplexen Übungen
  • und mit zu komplizierten Erklärungen.
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Grundsätzlich sollten die Übungen nicht auf Geschwindigkeit

  • ausgerichtet sein.
  • Trotzdem können Wettbewerbssituationen einen erhöhten Übungs-
  • anreiz schaffen (aber. Sicherheitsrisiken dabei bedenken!)
  • Wenn möglich auch die nicht fahrenden Schüler in die Übungen
  • mit einbinden.
  • Keine Angst vor Stürzen! Sie passieren immer mal. Wichtig ist,
  • durch organisatorische Maßnahmen das Verletzungsrisiko
  • zu minimieren.
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Trauen Sie sich!

  • Sie können bei der Übungsauswahl wenig verkehrt machen.
  • Die Reihenfolge der Übungen kann variieren!
  • Nicht jede Übung funktioniert mit jeder Klasse gleich gut.
  • Klappt eine Übung nicht so, wie Sie meinen, probieren Sie
  • eine andere Übung.
  • Grundsätzlich gilt:
  • Jede Minute fahrpraktische Übung bringt mehr,
  • als eine halbe Stunde Theorie im Klassenzimmer!
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Praktische Übungen

zur Vorbereitung und Durchführung

Einfache Übungen

im Schonraum

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Praktische Radfahrübungen im Schonraum

einfach durchzuführen

Fahren und winken

Fahrrad schieben

Fahren - anhalten - fahren

Fahrrad über Hindernis heben

Anhalten auf akustisches und optisches Signal

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Praktische Radfahrübungen im Schonraum

einfach durchzuführen

Slalom

Fahren im Kreis

Fahren nebeneinander

Fahren im Gegenverkehr

Umschauen und Spur halten

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Praktische Radfahrübungen im Schonraum

Bremsübungen

Spur halten - Wippe

Anhalten rechts - links

Gegenstände transportieren 1

Anhalten ohne Boden zu berühren

Richtungswechsel - umschauen

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Praktische Radfahrübungen im Schonraum

Hindernisse

überspringen

Schneckenrennen

Übersicht - Umsicht - Rücksicht

Gegenstände transportieren 2

ein abschlie ender gedanke
Ein abschließender Gedanke

Wenn ein Schüler eine Klasse wiederholen muss, ist das für die Eltern ebenso wie das Schulkind belastend.

slide40

Wenn aber in der Schule keine wirkungsvolle Verkehrserziehung stattfindet, kann dies lebensbedrohlich sein

ad