Fertigungskontrolle
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Fertigungskontrolle. Produktionskontrolle. Gliederung. 1. Definition 2. Aufgaben der Fertigungskontrolle 3. Bereiche der Produktionskontrolle 3.1 Mengen und Terminkontrolle 3.2 Auslastungskontrolle 3.3 Kostenkontrolle 4. Qualitätskontrolle 4.1 Prüfungsplanung

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Presentation Transcript


Fertigungskontrolle

Fertigungskontrolle

Produktionskontrolle


Gliederung

Gliederung

  • 1. Definition

  • 2. Aufgaben der Fertigungskontrolle

  • 3. Bereiche der Produktionskontrolle

  • 3.1 Mengen und Terminkontrolle

  • 3.2 Auslastungskontrolle

  • 3.3 Kostenkontrolle

  • 4. Qualitätskontrolle

  • 4.1 Prüfungsplanung

  • 4.2 Arten der Qualitätskontrolle

  • 4.3 Qualitätssicherung

  • 4.4 Qualitätskosten


Definition

Definition

Fertigungskontrolle (Produktionskontrolle) ist der Vergleich von fertigungsbezogenen Soll- und Ist-daten und die dazu gehörige Abweichungsanalyse.


Aufgaben der fertigungskontrolle

Aufgaben der Fertigungskontrolle

  • Bereitstellung von Unterlagen über die mengen-, sortiments- und qualitätsgerechte Fertigung.

  • 2. Erfüllung des Produktionsplans des Betriebes und seiner Bereiche.

  • 3. Kontrolle über die Einhaltung der geplanten Termine.

  • 4. Überwachung der Inanspruchnahme des Arbeitszeitfonds.

  • 5. Kontrolle der Erfüllung des Planes der industriellen Warenproduktion und des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen.

  • 6. Weitergabe der erfassten Daten für Abrechnung und Analyse.

  • 7. Auswertung der Kontrollergebnisse für die Planung und die operative Lenkung der Produktion.


Die aufgaben der fertigungskontrolle werden definiert durch

Die Aufgaben der Fertigungskontrolle werden definiert durch

  • Qualitätsmanagement

  • Qualitätssicherung

  • Kundenanforderungen

  • Gesetze : z.B. Produzentenhaftung

  • Normen: z.B. DIN ISO 9000


Bereiche der fertigungskontrolle

Bereiche der Fertigungskontrolle

Die Mengenkontrolle bezieht sich auf zwei Gesichtspunkte:

- Vergleich zwischen Bestellmenge und gelieferter Menge

- Vergleich zwischen gelieferter Materialmenge und der Angabe in den

Lieferungsbegleitpapieren

Aufgaben der Terminkontrolle

Überwachung der Einhaltung von Terminen, die gesetzlich, verträglich oder betrieblich vorgegeben sind .

Mengen – und Terminkontrolle


Auslastungskontrolle

Auslastungskontrolle

  • CNC-Maschinen und andere Automaten können ihre Belastung aufzeichnen und über das BDE-System zurückmelden. Ansonsten vergleicht man in kürzeren Abständen die tatsächliche Maschinenbelegung mit den Belegungsplänen.

  • Aufträge werden mit wesentlichen Daten wie Produktionsdauer, Fertigstellungstermin, Auslieferungstermin etc. angelegt. Anschließend wird der Auftrag einer Maschine zugeordnet


Arten der kostenkontrolle

Arten der Kostenkontrolle

Externe Kostenkontrolle:

Interne Kostenkontrolle:

Überwachung der Angemessenheit von Selbstkostenpreisen bei öffentlichen Aufträgen durch die öffentliche Hand.

Teilbereich der Kostenrechnung, der sich mit der Überwachung der Wirtschaftlichkeit des betrieblichen Kombinationsprozesses in den einzelnen Kostenstellen befasst.


Grunds tze der kostenkontrolle

Grundsätze der Kostenkontrolle

  • 1. Gegenüberstellung von Ist- und Sollkosten.

  • 2. Möglichst schnelles Vorliegen der Kontrollergebnisse, um rasche Anpassungsentscheidungen vornehmen zu können. Praktikabel erscheint eine wöchentliche oder monatliche Kontrolle.

  • 3. Die Kostenkontrolle sollte sich nur auf die von den Kostenstellenleitern beeinflussbaren Kostenarten beziehen.


Methoden der kostenkontrolle

Methoden der Kostenkontrolle

1. Innerbetrieblicher Zeitvergleich der Kosten.

2. Zwischenbetrieblicher Kostenvergleich.

3. Geschlossener Soll-Ist-Kostenvergleich.

4. Partieller Soll -Ist-Kostenvergleich.


Qualit tskontrolle

Qualitätskontrolle

DIN ISO 8402 definiert als Qualität „die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und voraussetzende Erfordernisse zu erfüllen“.


Pr fungsplanung

Prüfungsplanung

  • Die Qualitätskontrolle ist nur ein Teil eines umfassenden Qualitätssicherungs-Systems. Sie ist der Prozess, der die Erfüllung der Qualitätsanforderung nachweisen soll. Sie umfasst drei Schwerpunkte:


Pr fmerkmale

Prüfmerkmale


Pr fplan

Prüfplan


Arten der qualit tskontrolle

Arten der Qualitätskontrolle

Je früher die Kontrolle einsetzt, desto wirkungsvoller und kostengünstiger ist sie. Überschlägig gilt die Zehner-Regel. Wird ein Fehler erst in der folgenden Stufe entdeckt, verursacht er zehnfache Kosten. Oft können Fehler bei ausschließlicher Endkontrolle nicht mehr aufgedeckt werden. Die Endkontrolle ist oft unerlässlich, um das fehlerfreie Zusammenwirken der Teile zu prüfen.


Qualit tssicherung

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung umfasst alle Tätigkeiten, die die Erfüllung der Qualitätsanforderungen durch Ausschalten von Störgrößen gewährleisten sollen.


Qualit tssicherung ohne qualit tskontrolle qualit tsplanung

Qualitätssicherung (ohne Qualitätskontrolle)Qualitätsplanung

Qualitätsplanung umfasst alle planerischen Tätigkeiten vor Produktionsbeginn, durch die die Qualität eines Produktes gesichert wird.

Feststellung aller Anforderungen an das Produkt

Festlegung aller Qualitätsmerkmale und Toleranzen

Systematische Suche nach möglichen Fehlerquellen

Maßnahmen zur Fehlervermeidung aufzeigen und festlegen

Verantwortlichkeiten für qualitätssichernde Maßnahmen festlegen das Wissen über Qualitätssicherung systematisch speichern und bereitstellen


Qualit tslenkung qualit tsregelung

Qualitätslenkung (Qualitätsregelung)

Die Qualitätslenkung umfasst die Arbeitstechniken und Tätigkeiten zur Überwachung des Arbeitsprozesses und die Beseitigung von Fehlerquellen.

Dazu werden die durch die Fertigungskontrolle festgestellten Fehler analysiert. Dann sind die maßgeblichen Fehlerquellen (Störgrößen) zu erfassen und zu beseitigen. Wird ihr Einfluss verringert, so wirkt sich dies positiv auf die künftige Produktqualität aus.


Qualit tsf rderung

Qualitätsförderung

Die Qualitätsförderung umfasst Maßnahmen, die die Mitarbeiter zu qualitätsförderndem Eigenhandeln motivieren.

Sie ist Herausforderung zur stetigen Verbesserung, Vertrauen, Schulung, Beteiligung an Zielen und Entscheidungen, sowie Teamarbeit sind wichtige Elemente der Motivationsförderung.


Qualit tskosten

Qualitätskosten

Fehlerverhütungskosten: entstehen für die vorbeugenden Maßnahmen der Qualitätsplanung,- regelung,-förderung

Prüfkosten: entstehen durch den Prüfvorgang (für Prüfgeräte,-werkzeuge,-materialien,- personal). Sie entstehen auch, wenn der Prüfvorgang Zerstörung erfordert.  (z.B. Prüfung von Sicherheitsgurten auf Festigkeit)


Fertigungskontrolle

  • Fehlerkosten: entstehen durch die mangelnde Qualität

  • für Ausfall (nachverbesserungsfähige Produkte. Folge:

  • Nachbearbeitungskosten)

  • für Ausschuss (nicht nachbesserungsfähige Produkte. Folgen:

  • unverkäufliches Produkt, Verlust von Material,

  • Maschinennutzung, Arbeitseinsatz, teurer Ausschussbeseitigung)

  • für Gewährleistung und Garantie ( nach Produktauslieferung,

  • Reparaturkosten, Preisnachlass, Rücknahme, Schadenersatz)

  • für Haftung (nach Produkthaftungsgesetz bei Folgeschäden an Personen oder Sachen aufgrund fehlerhafter Produkte)


Fertigungskontrolle

Sicherungsintensität Fehlerquote FehlerkostenSicherungskosten

Stark Klein Niedrig Hoch

Schwach Groß Hoch Niedrig

Fehlerkosten und Sicherungskosten entwickeln sich bei unterschiedlicher Sicherungsintensivität und entsprechender Fehlerquote gegenläufig.


Fertigungskontrolle

ENDE


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