Ein erfolgreiches Pilot-Projekt zur Anerkennung
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Ein erfolgreiches Pilot-Projekt zur Anerkennung non-formal und/oder informell erworbener Kompetenzen. Ausgangssituation – standortbezogene Aspekte.

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Presentation Transcript

Ein erfolgreiches Pilot-Projekt zur Anerkennung

non-formal und/oder informell erworbener

Kompetenzen


Ausgangssituation standortbezogene aspekte
Ausgangssituation – standortbezogene Aspekte

Angesichts des durch die demografische Entwicklung und den immer rascher werdenden techn(olog)ischen Fortschritt erwartbaren Fachkräftemangels wird es sich (auch) der Wirtschafts- und Arbeitsstandort OÖ nicht (mehr) leisten können, das Potenzial der sog. „Bildungsfernen“ nicht auszuschöpfen.

Es ist erwiesen, dass die Beteiligung am LLL bei Personen mit über den Pflichtschulabschluss hinausgehenden formalen Abschlüssen ungleich höher ist als bei den sog. „Bildungsfernen“.


Ausgangssituation standortbezogene aspekte1
Ausgangssituation – standortbezogene Aspekte

Einhellige Sozialpartner-Meinung in OÖ: Bildungsferne Personen werden umso leichter „ins Weiterbildungsboot“ geholt werden können, je besser es gelingt, sie (auch) zur Erlangung eines formalen beruflichen (Erst-)Abschlusses zu motivieren.

Dazu wird es freilich nötig sein, die Rahmenbedingungen der Lehrabschlussprüfung – ohne Abstriche beim Umfang bzw. den Inhalten - so zu gestalten, dass vorhandene Prüfungs-Ängste minimiert werden.


Ausgangssituation rechtliche aspekte
Ausgangssituation – rechtliche Aspekte

§ 21 Abs.1 BAG: Zweck der Lehrabschlussprüfung ist es, festzustellen, ob sich der/die KandidatIn „die im betreffenden Lehrberuf erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse angeeignet hat und in der Lage ist, die dem erlernten Lehrberuf eigentümlichen Tätigkeiten selbst fachgerecht auszuführen“.

Diese Fertigkeiten/Kenntnisse erfahren zwar durch die gem. § 24 Abs.1 BAG vom BMWFJ zu erlassenden Prüfungs-ordnungen eine rechtlich verbindliche Konkretisierung. Nicht jedoch auch, wo und wie sie erworben werden müssen.


Ausgangssituation rechtliche aspekte1
Ausgangssituation – rechtliche Aspekte

Der Gesetzgeber hat in § 23 Abs.10 BAG (sogar) festgelegt, dass bei „ausnahmsweise zugelassenen“ KandidatInnen die Lehrlingsstelle auf Antrag festlegen kann, „dass bei der Lehrabschlussprüfung die theoretische Prüfung teilweise oder zur Gänze entfällt, wenn dies auf Grund des vom Prüfungswerber glaubhaft gemachten Qualifikationserwerbs ……….und im Hinblick auf den in § 21 Abs.1 festgelegten Zweck der Lehrabschlussprüfung sachlich vertretbar ist“.

Seit Jahresbeginn 2012 kann zudem gemäß § 23 Abs. 11 BAG unter bestimmten Voraussetzungen nunmehr auch die praktische Prüfung in zwei Teilen abgelegt werden.


Das projekt dkw projekt ziele
Das Projekt DKW – Projekt-Ziele

Zusätzliche Fachkräfte für den Wirtschafts- und Arbeits-Standort OÖ

Entwicklung eines Verfahrens zur Anerkennung und Validierung non-formal und/oder informell erworbener Kompetenzen bei Erlangung eines formellen Bildungs-Abschlusses auf der Sekundarstufe II (LAP)

Exemplarische Erprobung und begleitende Evaluierung in ausgewählten Lehrberufen und mit begrenzter Teilnehmer-Zahl


Das projekt dkw zielgruppe
Das Projekt DKW - Zielgruppe

„Bildungsferne“ bzw. formal niedrig qualifizierte Personen, die bereits über 22 Jahre alt sind/waren und über eine mehrjährige Berufserfahrung in den ausgewählten Pilot-Berufen verfüg(t)en.

Arbeitslosigkeit ist/war ebenso wenig ein „Muss-Kriterium“ wie das Vorhandensein eines Migrationshintergrunds.

Ausgangspunkt aller Überlegungen: Ein 30-Jähriger, der seit über 10 Jahren als Fliesenleger-Hilfskraft tätig ist und über keinen formalen Bildungsabschluss auf der Sekundarstufe II verfügt.


Das projekt dkw ausgew hlte lehrberufe
Das Projekt DKW – ausgewählte Lehrberufe

auf Grundlage der wirtschaftlichen Strukturen des Landes OÖ wurden

von den Sozialpartnern in Zusammenarbeit mit dem AMS für das

Pilotprojekt folgende Berufe ausgewählt:

Metallbearbeitung

UniversalschweißerIn

Köchin/Koch

Landschaftsgärtnerei

MaurerIn

Einzelhandel

Tischlerei

EDV-Technik


Das projekt dkw modellskizze
Das Projekt DKW - Modellskizze

„Inventur“ der bereits (non-formal und/oder informell) erworbenen Kompetenzen: Einstiegsberatung – Portfolio-Analyse – (erster) Kompetenz-Check inklusive Beschreibung der gem. PO noch nicht nachgewiesenen Kompetenzen

Bedarfsorientierte Weiterbildung: Weiterbildungsberatung – (geförderte) Weiterbildung gemäß Weiterbildungsplan (Basis: Beim Kompetenz-Check noch nicht hinreichend nachgewiesene Fertigkeiten/Kenntnisse)

Zweiter Kompetenzcheck: Eingeschränkt auf das beim ersten Check definierte „Kompetenz-Delta“ – bei Erfolg: Ausstellung eines „normalen“ LAP-Zeugnisses


Das projekt dkw rollenverteilung
Das Projekt DKW – „Rollenverteilung“

FAVOÖ: Projektabwickler/-träger; „Drehscheibe“

Lehrlingsstelle: Durchführung der beiden Kompetenz-Checks inklusive Nominierung der „Jury-Mitglieder“; Ausstellung der Prüfungszeugnisse

VHS: Entwicklung/Durchführung der Portfolio-Analysen; (Mit)Entwicklung der Leitfäden für die BeraterInnen

Bildungseinrichtungen der Sozialpartner: Einstiegs-Beratung, Weiterbildungsberatung, Weiterbildungs-Maßnahmen


Das projekt dkw wording
Das Projekt DKW – „Wording“

Es war/ist erklärtes Ziel, auch durch ein entsprechendes „Wording“ zum Abbau von Prüfungsängsten beizutragen

Die Prüfungsteile 1 und 2 hießen/heißen daher Performanz-Feststellung 1 und 2 bzw. Kompetenz-Checks 1 und 2

Auch die – von der Lehrlingsstelle aus dem Kreis der „regulären“ LAP-PrüferInnen (sorgsam) ausgewählten – Kommissionsmitglieder wurden/werden nicht „Prüfer“, sondern „Jury-Mitglieder“ genannt

Ungeachtet dessen wurden/werden natürlich aber keine Abstriche bei den Prüfungsinhalten gemacht


Das projekt dkw zahlen daten fakten
Das Projekt DKW – Zahlen/Daten/Fakten

197 InteressentInnen

155 Beratungen

99 Teilnahmen Portfolio- Prozess

72 Lehrabschlussprüfungs-Zeugnisse

Altersstruktur: 26 % 24-30-Jährige; 35 % 31-40-Jährige; 38 % 41-50-Jährige; 1 % ab 51-Jährige

69 % männliche und 31 %weibliche Teilnehmer

74 % Muttersprache Deutsch, 26 % Migrationshintergrund


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