Intelligenz

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1. Einleitung. Messung individueller Intelligenzunterschiede ab dem 20. JahrhundertMillionen von Intelligenztests in den USAIntelligenz = wichtiges Thema fr Pdagogen, um Strken und Schwchen von Schlern erkennen zu knnen. 2. Inhalt. Definition, Messung und Struktur von IntelligenzIntelligenz

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1. Intelligenz

2. 1. Einleitung Messung individueller Intelligenzunterschiede ab dem 20. Jahrhundert Millionen von Intelligenztests in den USA Intelligenz = wichtiges Thema für Pädagogen, um Stärken und Schwächen von Schülern erkennen zu können

3. 2. Inhalt Definition, Messung und Struktur von Intelligenz Intelligenz und Vererbung Entstehung der traditionellen IQ-Tests Determination von Intelligenz Intelligenzunterschiede zwischen Gruppen Intelligenzverbesserung - durch häusliche Umgebung - durch schulischen Unterricht

4. 2. Inhalt Einfluss von Vorschule auf die Leistung von Kindern und Jugendlichen aus niedrigem sozio-ökonomischem Status Intelligenz vs. Schulleistung Intelligenztests kristalline vs. fluide Intelligenz Intelligenz- vs. Leistungstests selbsterfüllende Prophezeiung Intelligenz u. Informationsverarbeitung multiple Intelligenzen

5. 2. Inhalt Intelligenzförderung in der Schule Intelligenzunterschiede ethnischbedingte Unterschiede umweltbedingte Unterschiede statusbedingte Unterschiede regionalbedingte Unterschiede Intelligenzsteigerung Elternhaus Schule

6. 3. Definition von Intelligenz „Jemand ist Intelligent, wenn er aufgeweckt ist (ein heller Kopf), wenn er Probleme lösen kann, sich rasch Klarheit verschaffen oder aus Erfahrung lernen kann.“ Intelligenz = Beweis, warum ein Schüler den Lernstoff besser bewältigen kann als ein anderer Definition und Messung von Intelligenz können nicht von einander getrennt werden

7. 3.1 Geschichtlicher Hintergrund Intelligenzmessung wurde im 20. Jahrhundert ein wichtiges Thema Alfred Binet (=franz. Psychologe) untersuchte Schüler in Paris, um festzustellen, wer für den regulären Unterricht geeignet ist und wer nicht Intelligenztests waren schon vorher bekannt, allerdings bezogen auf motorische Eigenschaften oder Reaktionsvermögen Binet entwickelte neue Testverfahren für mentale Prozesse Kategorien: Gedächtnis, Vorstellungsvermögen, Aufmerksamkeit und Verständnis

8. 3.1 Geschichtlicher Hintergrund Binet hatte keine brauchbare Definition von Intelligenz, um davon brauchbare Tests ableiten zu können Binet arbeitete nach dem Prinzip: „Versuch und Irrtum“ Intelligenz wurde als das definiert, was Intelligenztests messen“

9. 3.1 Geschichtlicher Hintergrund Anlass für Binets Testverfahren: Differenzierung zwischen Kindern, die von den Lehrern entweder als dumm oder als klug beurteilt wurden Das Urteil der Lehrer war durch die Intelligenz der Schüler bestimmt, aber auch durch andere Faktoren Lehrer beurteilten meist Faktoren ohne direkte Verbindung zur Intelligenz Binet wollt durch seine Tests verhindern, dass Kinder fälschlicherweise als dumm eingestuft werden

10. 3.2 Heutige Auffassungen Verbesserung von Binets Ansatz Dennoch gibt es keinen wissenschaftlichen Konsens über das Wesen der Intelligenz Übereinstimmung der Experten in drei Fähigkeiten: Die Fähigkeit, mit Abstraktionen unzugehen Die Fähigkeit, Probleme zu lösen Die Fähigkeit zu lernen

11. 3.2 Heutige Auffassungen 1982 kurze Definition von Intelligenz: „Intelligenz ist das adaptive Verhalten des Einzelnen, gewöhnlich charakterisiert durch ein bestimmtes Problemlösungselement und gesteuert von kognitiven Prozessen und Operationen.“ (Estes)

12. 3.3 Nichtintellektuelle Komponente der Intelligenz Intelligenz = nicht nur die Fähigkeit rational zu denken, Probleme zu lösen oder zu lernen Zur Intelligenz gehören auch folgende Eigenschaften: - Streß und Ablenkung widerstehen zu können emotionale Stabilität und Selbstvertrauen (Charakterstärke) Sozialkompetenz Interesse am Lernen/Leistungsmotivation Visuelles Auffassungsvermögen

13. 3.3 Nichtintellektuelle Komponente der Intelligenz Heute: Unterscheidung in Intelligenz oder allgemeiner mentaler Fähigkeit und anderen Fähig- und Fertigkeiten = Grund dafür, dass sich viele Fähigkeiten ganz oder teilweise außerhalb des Spektrums der Intelligenz befinden

14. 3.4 Kultur und Intelligenz Intelligenz ist kulturspezifisch Es gibt keine kulturfreien Intelligenztests Intelligenz = abhängig vom Verhalten eines Menschen Verhalten des Menschen = abhängig von der Kultur des Menschen

15. 3.4 Kultur und Intelligenz Beispiele: In einigen Indianerkulturen ist die Fertigkeit des Webens ein hohes Kulturgut Für andere ist das Fischen mit Speeren sehr hoch angesehen Beides ist in ihrer Kultur ein Zeichen für Intelligenz

16. 4. Messung von Intelligenz Intelligenz wird durch Tests gemessen Sie bestehen aus einzelnen Fragen oder Aufgeben Diese sind nach Gruppen sortiert Ihr Schwierigkeitsgrad steigt an Meistens bestehen sie aus einer Reihe Untertests Die Testantworten werden als falsch oder richtig gewertet und daraus eine Punktzahl ermittelt Der Rohwert wird in einen Standardwert umgewandelt und dann ausgewertet

17. 4.1 Intelligenztests und Normalverteilung Viele Tests an großen repräsentativen Stichproben Bei deren Auswertung ergab sich eine Verteilung die einer Normalverteilung gleicht Normalverteilung besitzt eine Glockenform Die Normalverteilung entsteht durch die verschiedenen Items, aus denen ein Test besteht Höhe des Wertes einer Testperson ist abhängig von den richtig beantworteten Items IQ-Tests sind standardisiert

18. 4.2 Stabilität und Reliabilität von Intelligenztestwerten Bloom stellte die Ergebnisse mehrerer Langzeituntersuchungen auf individueller Basis zusammen Intelligenz der selben Person wurde über einen längeren Zeitraum nacheinander gemessen Untersuchung der Korrelation der Intelligenz im Kindes- und Jugendalter und im frühen Erwachsenenalter Man kann keine Schlüsse aus den Werten des Kindes für dessen Zukunft ziehen Intelligenzstabilisierung im Alter zwischen 5 und 7 Jahren Im Alter von 12 Jahren weitgehend stabil

19. 4.2 Stabilität und Reliabilität von Intelligenztestwerten Die Stabilität der Intelligenz bedeutet, dass Intelligenztests eine hohe Reliabilität besitzen Veränderungen gibt es fast nur bei jüngeren Kindern

20. 5. Struktur von Intelligenz Intelligenz ist dasselbe wie die generelle mentale Fähigkeit Tests zur Messung genereller intellektueller Fähigkeiten lassen sich zu Clusters zusammenfassen, die auch Gruppenfaktoren genannt werden Verbale, mathematische und räumliche Gruppenfaktoren

21. 6. Intelligenz und Erfolg in Schule und Beruf 6.1 Intelligenz und schulischer Erfolg Intelligenz und schulischer Erfolg korrelieren in gewissem Maße miteinander Auch persönliche Beziehungen sind entscheidend für die Notengebung Auch die Umgebung der Kinder hat einen Einfluss auf die Intelligenzentwicklung

22. 6.2 Intelligenz und beruflicher Erfolg Generell lässt sich das Gleiche feststellen, wie im schulischen Bereich Intelligentere Menschen lernen mehr über ihren Beruf, weshalb sie eine bessere berufliche Leistung zeigen dennoch können auch Kinder aus einem Elternhaus mit niedrigem Bildungsniveau ein höheres erreichen

23. 7. Vererbung und Umwelt als Intelligenzfaktoren 2 Faktoren bestimmen menschliche Eigenschaften: 1. Vererbung 2. Umwelt Zwillingsstudien an eineiigen Zwillingen Deren Intelligenzunterschiede sind durch unterschiedliche Umwelteinflüsse bedingt Sie wären vererbungsbedingt, wenn sie identische Umwelteinflüsse hätten Keine genauen Erkenntnisse in wie weit Intelligenz Umwelt- oder vererbungsbedingt ist

24. 8.Intelligenz vs. Schulleistung Intelligenz wird von angeborenen und umweltbedingten Faktoren bestimmt Schulleistung resultiert aus Unterricht und Lerntätigkeiten, d.h. wird erlernt

25. 8.1 Intelligenztests Intelligenztests messen Erwerb von Wissen u. Fähigkeiten, die aus einer nicht vorher bestimmbaren Interaktion zw. Individuum und Kultur resultieren Items zeigen teilweise Überstimmung mit schulischen Lehrinhalten Fähigkeit komplexe Texte zu lesen Lösen komplexer mathematischer Aufgaben andere Items weichen von schulischen Lehrinhalten ab Lösen von Zahlenreihen aufgaben Entwirren von Bandwurmsätzen

26. 8.2 kristalline vs. fluide Intelligenz Unterscheidung wurde 1963 von Catell getroffen kristalline Intelligenz Anwendung interkultureller Stoffbereiche oder Unterrichtsfächer (Sprachen, Geschichte, Mathe) fluide Intelligenz Anpassung an neue Situation durch Übertragung kristalliner Fähigkeiten (Erkennen sprachlicher Analogien, Lösen von Sprachrätseln, Zuordnung gleicher dreidimensionaler Figuren)

27. 8.2 kristalline vs. fluide Intelligenz W. Coleman u. E. E. Cureton (1954) haben festgestellt, dass Psychologen u. Pädagogen Intelligenztests primär als Messung angeborener Fähigkeiten plus schulischer Motivation und Leistung interpretieren Problem: vergleicht man Intelligenz- und Leistungstests soziokulturell benachteiligter Kinder so kann man erheblich Unterschiede in den Ergebnissen feststellen

28. 8.3 Intelligenz- vs. Leistungstests Vorteil von Leistungstests: schlechte Testergebnisse regen Stützprogramme an vs. Schlechte Ergebnisse in Intelligenztests füheren zu verstärkter Resignation Nachteil von Intelligenztests: Kinder, die aus sozial schwächerem Milieu stammen und bei Intelligenztests schlecht abschneiden werden als generell „dumm abgestempelt“

29. 8.3 Intelligenz- vs. Leistungstests Untersuchungen in USA (1967) haben gezeigt, dass nur 2% der Lehrer ausschließlich angeborene Fähigkeiten messen

30. 8.4 selbsterfüllende Prophezeiung Einsatz von Intelligenztests in Schule dennoch fragwürdig ?selbsterfüllende Prophezeiung Cooper u. Good (1983) erbrachten Nach- weis, dass Lehrererwartungen auf IQ-Werten gründen Auswirkung auf Lehrer – Schülerinteraktion: ?Schülerantworten nicht oder weniger lang abwarten ?Schülerantworten vorwegnehmen ?falsche Antworten ignorieren und anderen Schüler aufrufen ?verstärkte Kritik ?weniger häufig aufrufen ?Schüler außerhalb des Bilckfeldes platzieren (letzte Bankreihe)

31. 8.4 selbsterfüllende Prophezeiung Folge: Schüler wird nach IQ – Wert kategorisiert wurde ein Schüler der Kategorie „ leistungs- schwacher Schüler“ zugeordnet kann er sich noch soviel anstrengen er hat kaum eine Chance aufzusteigen

32. 9. Intelligenz u. Informationsverarbeitung Robert Sternberg (1982): intelligentes Ver- halten kann in eine Reihe mentaler informa- tionsverarbeitender Prozesse gegliedert werden Metakomponenten Kontrollprozesse zur Steuerung körperlicher und geistiger Aktivitäten = grundlegende Strategien um eine Aufgaben anzugehen Performanzkomponenten mentale Prozesse, die eingesetzt werden um Aufgabe zu bewältigen

33. 9. Intelligenz u. Informationsverarbeitung Wissenserwerbkomponenten mentale Prozesse, die eingesetzt werden um neues Wissen zu erwerben Beispiel: Arzt verhält sich zu Patient wie Rechtsanwalt zu […] a) Richter b) Klient c) Kunde d) Geschworener Metakomponenten: Entscheiden um welche Art von Aufgabentyp es sich handelt „Fill-in“ oder „Multiple Choice“ wird konventionelle oder kreative Antwort gefordert wie viele richtigen Antworten gibt es, d.h. wird eine Antwort oder mehrere Antworten gefordert Auswählen Lösungsweg festlegen Überwachen ?ist eine Lösung prinzipiell denkbar

34. 9. Intelligenz u. Informationsverarbeitung Performanzkomponenten Erschließen von Analogien Beziehung zw. Spender – Empfänger vorstellen oder Beziehung zw. Verkäufer – Käufer Übertragung der Beziehung auf Aufgabe: Arzt – Patient = Spender – Empfänger = Anwalt – X Vergleich der Antwortmöglichkeiten ? Richter (a); Geschworener (d) scheiden aus ? Kunde (c); Klient (b) passen aber nur (b) kommt in diesem Fall als Antwort in Frage

35. 9. Intelligenz u. Informationsverarbeitung Wissenserwerbkomponenten ? Annahme: es gibt eine Antwort (e) = „Maxlieb“ Definition des Wortes ? Zerlegen in einzelne Bestandteile ? Konsultation eines Wörterbuchs od. Lexikons Erkenntnis, dass es sich um ein Nonsenswort handelt

36. 10. multiple Intelligenzen Howard Gardner (1983) hat sich unter folgenden Gesichtspunkten mit Intelligenz befasst: Darstellung in belletristischer Literatur neurologische Befunde bzgl. Hirnschädigungen Beschreibungen über Genialität bei Wunderkindern vs. Behinderungen z.B. Autismus

37. 10. multiple Intelligenzen Feststellung: Es gibt mindestens 7 Formen von Intelligenz sprachliche od. verbale Intelligenz Fähigkeit Sprache als Ausdrucksmittel zu verwenden Fähigkeit Sprache zu analysieren, komplexe Texte zu verstehen ( Dechiffrierung von Stilmitteln u. ä.) extreme Form zeigt sich in Sprache von Dichtern od. Schriftstellern bzw. Sprachunfähigkeit eines Sprachbehinderten

38. 10. multiple Intelligenzen musische Intelligenz Fähigkeit „Musikersprache“ (Noten, Rhythmen…) zu verstehen extreme Formen: Genies wie Mozart od. Fähigkeit ein Instrument nach der Suzuki – Methode zu erlernen logisch – mathematische Intelligenz räumlich Intelligenz extreme Formen: Architekt und Ingenieur körperlich – kienästhetische Intelligenz „übernatürliche“ Körperbeherrschung extreme Formen: Tänzer, Akrobaten, Jongleure

39. 10. multiple Intelligenzen intrapersonale Intelligenz Religiosität außergewöhnliche mentale Fähigkeiten z.B. Fakir ! es gibt keine Möglichkeit diese Form von Intelligenz zu messen interpersonale Intelligenz od. soziale Intelligenz Fähigkeit Umwelt wahrzunehmen und auf Einwirkungen zu reagieren

40. 10. multiple Intelligenzen jede Intelligenzart verfügt über ein eigenes System von Symbolen jedes System ist in sich geschlossen ! jemand, der nicht über Sprache verfügen kann, d.h. keine sprachliche od. verbale Intelligenz besitzt kann dennoch musisch od. mathematisch begabt sein

41. 11. Intelligenzförderung in der Schule nicht alle Intelligenzen werden in gleichem Maß gefordert / gefördert Aufgabe der Schule soll es sein alle Formen von Intelligenz zu fördern aber es muss eine gewisse Hierarchie eingehalten werden

42. 12. Intelligenzunterschiede 12.1 ethnischbedingte Unterschiede beruhen auf kulturellen Ursachen Frage: führen ethnische Differenzen zu Intelligenzunterschieden oder wirken sie sich „nur“ auf Kultur aus ?Shuey (1966) fasste Untersuchungen von 380 „Schwarzen“ und „Weißen“ US – Amerikanern zusammen, die bzgl. Intelligenz getestet wurden Ergebnis: Schwarzen schnitten 10 -20 IQ-Punkte schlechter ab Annahme: Unterschiede basieren auf angebore- nen Faktoren

43. 12.2 umweltbedingte Unterschiede Klineberg (1935) nimmt Intelligenzunter- schiede zur Kenntnis zweifelt aber ver- erbungstheoretischen Ansatz an Feststellung: Schwarze in Nordstaaten weisen höhere IQ-Werte auf als in Südstaaten; gleiches gilt für den Stadt-Landvergleich - Beobachten zeigen sich auch bei Weißen

44. 12.2 umweltbedingte Unterschiede Vererbungstheoretiker = selektive Abwanderung Umwelttheoretiker = unterschiedliche Bildungschancen

45. 12.3 statusbedingte Unterschiede Schüler aus sozial schwächeren Familien können von zu hause aus nicht im gleichen Maß gefördert werden wie Mitschüler Aufgabe der Schulen: Entwicklung spezieller Ausbildungs- und Förderprogramme ?Entwicklung neuer Unterrichtsmethoden Aufgabe der Lehrer: ?Verwerfen der selbsterfüllenden Prophezeiung

46. 12.4 regionalbedingte Unterschiede Basieren auf Theorie der selektiven Abwanderung einige Menschen besitzen von vornherein ein größeres Potenzial an intellektuellen Fähigkeiten und an Intelligenz Privileg für „höhere“ Aufgaben Abwanderungstendenzen vom Land in die Stadt Zuwanderer bringen Intelligenzpotenzial bereits mit, können es aber noch steigern ? Stadt - Landgefälle

47. 13. Intelligenzsteigerung 13.1 Elternhaus Vorbemerkung: es gibt kein Verfahren, mit dem Intelligenz zuverlässig gesteigert werden kann Annahme: genetische Faktoren verantwortlich für IQ –Unter –schiede in einer homogenen Gruppe Frage: können zumindest Umweltfaktoren beeinflusst werden damit Unterschiede sich verringern

48. 13.1 Elternhaus Antwort: Zwillingsvergleiche zeigen, dass häusliches Umfeld Einfluss auf Intelligenz hat wie Veränderungsprozesse ablaufen kann nicht geklärt werden Wolf (1964) bewertet Eltern ihrem Interakti- onsverhalten vs. Kindern ohne Berücksich- tigung der sozialen Verhältnisse

49. 13.1 Elternhaus Elterlicher Ehrgeiz nach Leistungsmotivation was wissen Eltern intellektuelle Fähigkeiten des Kindes welche Erwartungen stellen Eltern an Kinder Elterlicher Ehrgeiz nach Sprachentwicklung Beitrag zur Vergrößerung des kindlichen Wortschatzes Betonung eines korrekten Sprachgebrauchs Qualität der Elternsprache bzgl. Vorbildfunktion Elterliche Vorsorge Lerngelegenheiten inner- und außerhalb der häuslichen Schule zu schaffen (ausgenommen Schule) Zugänglichkeit von Zeitungen, Zeitschriften, Lexika … Unterstützung von außerschulischen Lernaktivitäten Ermöglichung von Hobbys

50. 13.2 Schule Sozioökonomische Deprivation ? Kind hat von zu hause aus nicht ausreichend Gele- genheit zum Sammeln verschiedenartiger und reichhaltiger Erfahrungen, die seine Lernfähigkeit fördern ?Eltern aus sozial schwachen Verhältnissen mit niedrigem Bildungsstandart können Kindern nicht als Vorbilder fungieren Intelligenz des Kindes wird gehemmt ? Notwendig- keit einer Intervention im Vorschulalter

51. 14. Feuersteins Programm Rueven Feuerstein, israel. Psychologe hat 1980 Studien zur Intelligenzsteigerung entwickelt nicht korrekte Antworten werden nicht akzeptiert Entwicklung von Strategien Schüler zur richtigen Antwort zu führen Auffassung Feuersteins: Kognitives Wissen resultiert aus umweltbedingtem Zufallslernen und gezieltem Vermittlungslernen (= mediated learning)

52. 14. Feuersteins Programm Lernprozess erfolgt unter Anleitung eines Erwach- senen, der dem Schüler bei der selbstständigen Erarbeitung oder Lösung einer Aufgabe berät ?Präzisierung des Problem ?Erklärungen ?Vorschläge zur Lösung ?Korrektur

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