Mediastinum
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MEDIASTINUM. Was ist das Mediastinum?. Mittelfellraum Etym.: latein. = in der Mitte Stehendes;

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MEDIASTINUM

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Presentation Transcript


Mediastinum

MEDIASTINUM


Was ist das mediastinum

Was ist das Mediastinum?

  • Mittelfellraum

  • Etym.: latein. = in der Mitte Stehendes;

  • Als Mediastinum wird der Raum zwischen Brustbein und Brustwirbelsäule bezeichnet. Zur Seite hin wird dieser Raum von den beiden Lungen begrenzt. Den Abschluss des Mediastinums zum Bauch hin bildet das Zwerchfell, währenddessen der Abschluss dieses Raumes zum Hals relativ fließend ist. So kann etwa die Schilddrüse vom Hals aus weit in das Mediastinum reichen.

  • Als oberes M. (M. superius) der Raum oberhalb des Herzens, als unteres M. (M. inferius) der das Herz beherbergende Teil; letzteres unterschieden als vorderes, mittleres u. hinteres M. (zwischen vorderer Brustwand u. Herzbeutel bzw. der herzbeutelumschlossene Raum bzw. der Raum zwischen Herzbeutel u. Wirbelsäule).


Oberes mediastinum

Oberes Mediastinum

Das obere Mediastinum enthält in seiner oberflächlichen Schicht die Ursprünge einiger Halsmuskeln.

  • In den tieferen Schichten enthält es:

  • Organe

  • Thymus

  • Trachea

  • Ösophagus

  • Lymphknoten

  • Gefäße und Nerven

  • Aortenbogen

  • thorakale Anteile des Truncus brachicephalicus

  • thorakale Anteile der linken Arteria subclavia und Arteria carotis communis

  • Venae brachiochephalicae mit dem sich anschließenden oberen Anteil der Vena cava superior

  • Ductus thoracicus

  • Nervus vagus (beidseits)

  • Nervus phrenicus (beidseits)

  • Nervus laryngeus recurrens (links)

  • sympathische Nerven des Herzen


Untere mediastinum

Untere Mediastinum

  • Vorderes Mediastinum

    Das kleine vordere Mediastinum exisitiert lediglich auf der linken Seite, an der die Pleura durch das Herz weiter nach lateral verdrängt wird. Es enthält einige kleine Äste der Arteria mammaria interna und Lymphknoten und Lymphgefäße

  • Mittleres Mediastinum

    Das mittlere Mediastinum enthält die vom Perikard umgegebenen Strukturen, also

  • Herz

  • unteren Anteil der Vena cava superior

  • aufsteigenden Teil der Aorta

  • Truncus pulmonalis

  • Pulmonalvenen

  • Vena azygos

  • Nervus phrenicus

  • Bifurkation der Trachea


Hinteres mediastinum

Hinteres Mediastinum

  • Das hintere Mediastinum endet kaudal auf Höhe des Zwerchfells. Es enthält

  • Ösophagus

  • thorakalen Anteil der absteigenden Aorta

  • Vena azygos und Vena hemiazygos

  • Ductus thoracicus

  • Nervus vagus (beidseits)

  • Aa. intercostales dexter, posteriore Äste aus der Aorta

  • Nervus splancnicus major und Nervus splanchnicus minor


Sophagus

Ösophagus

  • Der Ösophagus ist das zwischen Pharynx und Magen eingeschaltete Hohlorgan, das dem Transport der durch Kauen zerkleinerten Nahrungsmittel dient.

  • Der Ösophagus ist ein etwa 25-28 cm langes schlauchförmiges Hohlorgan, das sich in der Projektion auf die Wirbelsäule etwa von C6 bis Th10 erstreckt. Er wird in eine Pars cervicalis, eine Pars thoracalis und nach dem Durchtritt durch das Zwerchfell im Hiatus oesophageus in eine Pars abdominalis unterteilt.

  • Desweiteren lassen sich drei Ösophagusengen unterscheiden:

    - Obere Ösophagusenge: Ösophagusmund im Bereich des oberen Eingangs hinter dem Ringknorpel (Cartilago cricoidea)

    - Mittlere Ösophagusenge: Einengung des Ösophagus durch Trachea und Aortenbogen etwa in der Mitte des Ösophagus

    - Untere Ösophagusenge: Durchtritt des Ösophagus durch das Zwerchfell mit Bildung eines Musculus sphincter cardiae

  • Der Ösophagus liegt von hinten dem Herzen -besonders dem linken Vorhof- an.


Thymus

Thymus

  • Der Thymus ist ein primäres lymphatisches Organ. Er besteht aus zwei asymetrischen Lappen, die miteinander in Verbindung stehen. Er liegt im oberen Mediastinum hinter dem Sternum. Beim Neugeborenen wiegt der Thymus ca. 10-15 g und erreicht in der Pubertät, mit dem Höhepunkt seiner Entwicklung, ein Gewicht von 35-50 g. Nach der Pubertät verfettet der Thymus und bildet sich im Laufe der Jahre zunehmend zurück, so dass er beim Erwachsenen makroskopisch meist nicht mehr klar abgegrenzt werden kann.

  • Der Thymus dient der Ausreifung und Differenzierung der T-Lymphozyten. Während der Fetalzeit wandern Lymphozyten aus dem Knochenmark in den Thymus ein und erhalten hier ihre immunologische Prägung. Diese reifen T-Lymphozyten wandern über das Blut in die sekundär lymphatischen Organe und stehen dort in den T-Zell-Regionen im Dienste der Immunabwehr. Die Blut-Thymus-Schranke verhindert während der Ausreifung den Kontakt zu körpereigenen Antigenen.


Trachea

Trachea

  • Als Trachea bezeichnet man das röhrenförmige Organ, das den Kehlkopf (Larynx) mit den beiden Hauptbronchien verbindet. Die Trachea ist Teil der Atemwege.

  • Die Trachea ist etwa 10-12 cm lang und markiert den Beginn der unteren Atemwege. Sie beginnt am Ringknorpel (Cartilago cricoidea) und endet an der Bifurcatio trachea. Dort findet sich die Carina tracheae, ein Sporn, der die Luftröhre spaltet und die Atemluft gleichmässig in den Bronchus principalis dexter und sinister leitet.

  • Die Trachea enthält in ihrer Wand 15-20 hufeisenförmige Knorpelspangen (Cartilago trachealis) aus hyalinem Knorpel, die durch Bänder (Ligamenta anularia) miteinander verbunden sind. Sie verstärken die Wand und verhindern das Kollabieren der Luftröhre während der In- und Exspiration.

  • Zur dorsalen Wand der Trachea hin, die man als Paries membranaceus bezeichnet, sind die Knorpelspangen offen. Diese Lücke wird durch fibroelastisches Bindegewebe und Bündel aus glatten Muskelzellen überbrückt, die man in ihrer Gesamtheit als Musculus trachealis bezeichnet. Sie setzen am Perichondrium der Knorpelspangen an und können durch Kontraktion das Lumen der Trachea verkleinern.


Gef e und nerven

Gefäße und Nerven

  • Aortenbogen

  • thorakale Anteile des Truncus brachicephalicus

  • thorakale Anteile der linken Arteria subclavia und Arteria carotis communis

  • Venae brachiochephalicae mit dem sich anschließenden oberen Anteil der Vena cava superior

  • Ductus thoracicus

  • Nervus vagus (beidseits)

  • Nervus phrenicus (beidseits)

  • Nervus laryngeus recurrens (links)

  • sympathische Nerven des Herzen


Ductus thoracicus

Ductus thoracicus

  • Der Ductus thoracicus ist das größte Lymphgefäß des menschlichen Körpers. Es nimmt die Lymphe der zuführenden Lymphgefäße aus der unteren, sowie der linken oberen Körperhälfte auf und mündet den linken Venenwinkel.

  • Der Ductus thoracius beginnt als unpaare Cisterna chyli im Abdomen und zieht durch den Hiatus aorticus des Zwerchfells in die Brusthöhle. Auf mittlerer Höhle der Brusthöhle befindet er sich rechts der Aorta. Auf Höhe des vierten Brustwirbelkörpers, der Teilung der Trachea, verläuft er oft neben der rechten Pleura, so dass Lymphe bei Verletzungen des Ductus thoracicus in die Pleurahöhle fließen kann (Chylothorax).

    Auf Höhe der oberen Brustkorböffnung zieht er nach links und tritt von hinten her an den linken Venenwinkel, den Zusammenfluss von Vena jugularis externa, Vena jugularis interna und Vena subclavia, heran. Seine Mündung in den Venenwinkel ist durch eine Klappe gesichert, so dass kein Blut in die Lymphbahn gelangen kann.


Zufl sse

Zuflüsse

  • Der Milchbrustgang führt die Lymphe der gesamten unteren sowie der linken, oberen Körperhälfte. Seine Hauptzuflüsse sind die folgenden:

  • Truncus lumbalis dexter, Truncus lumbalis sinister: Sie führen die Lymphe der rechten und linken unteren Extremität, sowie der Beckeneingeweide, der linken Beckenwand, Bauchwand und Rückenwand.

  • Trunci intestinales: Sie führen die Lymphe der Bauchorgange.

  • Truncus bronchomediastinalis sinister: Er enthält die Lymphe der Organe der linken Brusthöhle.

  • Truncus subclavius sinister: Er führt die Lymphe von der linken oberen Extremität, der linken Brust- und Rückenwand zum Milchbrustgang.

  • Truncus juglaris sinister: Von ihm gelangt die Lymphe der linken Kopfhälfte und Halshälfte zum Ductus thoracicus.


Mediastinale lymphknoten

Mediastinale Lymphknoten


Pathologien

Pathologien

  • Mediastinitis

  • Entzündung des Mittelfellraums.

  • Tumoren

  • Morbus Hodgkin - Tumor des lymphatischen Gewebes

  • NHL - Tumor des lymphatischen Gewebes

  • Thymom - Assoziiert mit Myasthenia gravis

  • Thymuskarzinom

  • Teratom - Keimzelltumor

  • Seminom - Keimzelltumor


Mediastinum

Massive mediastinale Struma. Thoraxübersicht. Beidseitige, rechtsbetonteMediastinalverbreiterung. Einengung der Trachea


Mediastinum

Hodgkin-Lymphom, Thorax in 2 E.Beide Hili sind massiv vergrößert. Das obere Mediastinum ist verbreitert. Die symmetrische Manifestation spricht eher für ein Hodgkin-Lymphom als für ein Non-Hodgkin-Lymphom.


Mediastinitis

Mediastinitis


Thymom ct schicht

Thymom, CT-Schicht


Mediastinum

Mediastinalemphysem, Liegethorax und CT-Ausschnitt (inlet). Zustand nach chirurgischer Resektionsbehandlung rechts. Ausgedehntes Weichteilemphysem. Rechts paramediastinal ist eine schwarze Linie mit erhöhter Transparenz erkennbar, die auf das Mediastinalemphysem hinweist. Die CT zeigt das tatsächliche Ausmaß. Das Mediastinalemphysem ist für sich genommen kein schwerwiegendes Krankheitsbild.


Mediastinum

Axiale Gleithernie, Thorax in 2 E.Der herniierte Magen im Herzschatten bzw. retrokardial ist an der Spiegelbildung erkennbar. Wenn kein Spiegel vorliegt, wird er häufig als Tumor fehlgedeutet. Problemlösung:a) Brausepulver gebenb) Kontrastmittel geben.


Mediastinum

Teratom. CT-Schicht, bolusartige KM-Gabe.Das Teratom liegt rechts mediastinal.Die Trachea wird von rechts her pelottiert. Im Zentrum des Tumors besteht eine Nekrose mit erniedrigten Dichtewerten. In der Peripherie zeigt das Tumorgewebe eine inhomogene KM-Aufnahme.


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