20 stimmen f r hamburg
This presentation is the property of its rightful owner.
Sponsored Links
1 / 47

20 Stimmen für Hamburg PowerPoint PPT Presentation


  • 56 Views
  • Uploaded on
  • Presentation posted in: General

20 Stimmen für Hamburg . Das neue Wahlrecht zur Hamburgischen Bürgerschaft und zu den Bezirksversammlungen. Gliederung. Warum ein neues Wahlrecht für Hamburg? Die Bürgerschaftswahl 2.1. Der Landeslistenstimmzettel 2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel 2.3. Die Auszählung der Stimmen

Download Presentation

20 Stimmen für Hamburg

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Presentation Transcript


20 stimmen f r hamburg

20 Stimmen für Hamburg

Das neue Wahlrecht

zur Hamburgischen Bürgerschaft und

zu den Bezirksversammlungen


Gliederung

Gliederung

Warum ein neues Wahlrecht für Hamburg?

Die Bürgerschaftswahl

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

2.3. Die Auszählung der Stimmen

3. Die Wahl zu den Bezirksversammlungen


1 warum ein neues wahlrecht

1. Warum ein neues Wahlrecht?

Einführung eines neuen Wahlrechts auf der Grundlage eines Volksentscheids

Bürgerschaft beschließt Ände-rungen des neuen Wahlrechts

Bürgerschaft beschließt das für die Bürgerschaftswahl 2008 gültige Wahlrecht

  • April 2004

  • Oktober 2006

  • Juli 2007


1 warum ein neues wahlrecht1

1. Warum ein neues Wahlrecht?

Erfolgreiches Volksbegehren der Initiatoren der Volksinitiative aus dem Jahr 2004

Bürgerschaft beschließt das nun gültige Wahlrecht

  • Februar 2009

  • Juni 2009


2 die b rgerschaftswahl

2. Die Bürgerschaftswahl


2 die b rgerschaftswahl1

2. Die Bürgerschaftswahl

  • Am Wahltag erhält jede/r Wahlberechtigte 2 Stimmzettel:

  • Die Wahlberechtigten können für beide Stimmzettel maximal 10 Stimmen vergeben: 5 Stimmen für die Landesliste und 5 Stimmen für die Wahlkreisliste.


2 1 der landeslistenstimmzettel

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Jede Partei oder Wählervereinigung stellt eine Liste auf, die hamburgweit gilt.

Auf dem Landeslistenstimmzettel stehen:

  • KEINEEinzelbewerberinnen bzw. Einzelbewerber

  • alle kandidierenden Parteien und Wählervereinigungen mit ihren jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten

  • der vollständige Name, das Geburtsjahr und der Beruf aller Kandidatinnen und Kandidaten

  • 5 Kreise hinter jeder Partei bzw. Wählervereinigung und hinter jeder/jedem Kandidatin/Kandidaten, die Sie ankreuzen können.


2 1 der landeslistenstimmzettel1

2.1. Der Landeslistenstimmzettel


2 1 der landeslistenstimmzettel2

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Viele Möglichkeiten für 5 Kreuze


2 1 der landeslistenstimmzettel3

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Beispiele für die Vergabe Ihrer 5 Stimmen

Kumulieren + Panaschieren

Kumulieren

Panaschieren

  • Sie geben Kandidat X von Partei A 2 Stimmen und weiteren 3 Kandidaten von Partei A jeweils 1 Stimme

  • Sie geben Kandidat X von Partei A 4 Stimmen und Ihre 5. Stimme geben Sie Kandidat Y von Partei B.

  • Sie geben 2 Stimmen der Gesamtliste von Partei A und die übrigen 3 Stimmen Kandidat X von Partei B

  • Sie geben Ihre 5 Stimmen insgesamt der Liste einer Partei oder Wählervereinigung

  • (Listenstimme).

  • Sie geben Ihre 5 Stimmen insgesamt einem/einer Kandi-daten/Kandidatin

  • Sie verteilen Ihre Stimmen auf un-terschiedlichePersonen einer Liste

  • Sie verteilen Ihre Stimmen auf un-terschiedliche Personen unter-schiedlicher Listen


2 1 der landeslistenstimmzettel4

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Kumulieren

Panaschieren


2 1 der landeslistenstimmzettel5

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Panaschieren und Kumulieren


2 1 der landeslistenstimmzettel6

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Besonderheit des Landeslistenstimmzettels: Sie können Ihre Stimmen sowohlfür die Gesamtliste einer Partei bzw. Wählervereinigung als auch für einzelne Kandidatinnen und Kandidaten abgeben.

Beispiel A


2 1 der landeslistenstimmzettel7

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Beispiel B


2 1 der landeslistenstimmzettel8

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

Beispiel C


2 1 der landeslistenstimmzettel9

2.1. Der Landeslistenstimmzettel

REGEL


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

Auf dem Wahlkreislistenstimmzettel stehen:

  • Parteien und Wählervereinigungen mit ihren jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten

  • der vollständige Name, das Geburtsjahr und der Beruf jeder/jedes Kandidatin/Kandidaten sowie der Stadtteil, in dem die Person wohnt

  • Einzelbewerber und Einzelbewerberinnen mit allen eben benannten personenbezogenen Angaben.


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel1

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

DENN

  • Für die Bürgerschaftswahl am 20.02.2011 wird es 17 unterschiedliche Wahlkreislistenstimmzettel geben.

  • Hamburg besteht aus 17 Wahlkreisen.

  • Für jeden Wahlkreis stellt jede Partei bzw. jede Wählervereinigung eine gesonderte Wahlkreisliste auf.


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel2

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

Graphische Darstellung zur Wahlkreiseinteilung Hamburgs


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel3

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

  • In kleinen Wahlkreisen (z. B. Harburg) werden 3 Abgeordnete direkt gewählt.

  • In mittleren Wahlkreisen (z. B. Rahlstedt) werden 4 Abgeordnete direkt gewählt.

  • In großen Wahlkreisen (z. B. Bergedorf) werden 5 Abgeordnete direkt gewählt.

  • Da die Anzahl der Wahlberechtigten nicht immer gleich ist, sind die Wahlkreise unterschiedlich groß. Daher ist die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten, die in den Wahlkreisen direkt gewählt werden, unterschied-lich:


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel4

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

Viele Möglichkeiten für 5 Kreuze


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel5

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

Panaschieren + Kumulieren

Kumulieren

Panaschieren

  • Sie geben Ihre 5 Stimmen insgesamt Kandidat Y von Partei A.

  • Sie geben Ihre 5 Stimmen insgesamt einem/einer Einzelbewerber/in

  • Sie verteilen Ihre Stimmen auf un-terschiedliche Per-sonen einer Liste.

  • Sie verteilen Ihre Stimmen auf unter-schiedliche Perso-nenunterschiedl-icher Listen

  • Sie geben Kandidat X von Partei A 2 Stimmen und weite-ren 3 Kandidaten von Partei A jeweils 1 Stimme.

  • Sie geben Kandidat X von Partei A4 Stimmen und Ihre 5. Stimme geben Sie einem/einer Einzelbewerber/in.

Beispiele für die Vergabe Ihrer 5 Stimmen


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel6

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel


2 2 der wahlkreislistenstimmzettel7

2.2. Der Wahlkreislistenstimmzettel

REGEL


2 3 die ausz hlung der stimmen

2.3. Die Auszählung der Stimmen

4 Schritte sind erforderlich, damit die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten zu ihrem Sitz in der Bürgerschaft kommen:

1. Schritt: Auszählung der Gesamtstimmen der Landeslisten


2 3 ausz hlung der stimmen

2.3. Auszählung der Stimmen

  • Auszählung der Personen- und Listenstimmen der einzelnen Landeslisten, wenn auf sie mindestens 5% der insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen ent-fallen (5%-Klausel)

  • Verteilung der 121 zu vergebenden Sitze auf die Parteien und Wählervereinigungen entsprechend der Anzahl der auf sie entfallenen Gesamtstimmen


2 3 ausz hlung der stimmen1

2.3. Auszählung der Stimmen

Gesamtstimmen

Wahlzahl

Anzahl der Sitze

=

Rechenweg


2 3 ausz hlung der stimmen2

2.3. Auszählung der Stimmen

Zahl aller gültigen Landesstimmen

Zahl der insges. Zu vergebenden Sitze

Wahlzahl

=

Wie wird die Wahlzahl errechnet?


2 3 ausz hlung der stimmen3

2.3. Auszählung der Stimmen

4.000.000 : 121 = 33.057,851

gerundet 33.058

Rechenbeispiel:

  • 800.000 Wählerinnen/Wähler geben auf dem Landes-listenstimmzettel je 5 Stimmen ab. Dann liegen insge-samt 4 Mio. Landesstimmen vor. Die Wahlzahl beträgt in diesem Fall:


2 3 ausz hlung der stimmen4

2.3. Auszählung der Stimmen

1.450.000 : 33.058 = 43,8623 aufgerundet 44 Sitze

  • Von den 4 Mio. Landesstimmen entfallen 1.450.000 Gesamtstimmen auf Partei A. Dann erhält Partei A insgesamt 44 Sitze. DENN:

  • Nach Auszählung der Gesamtstimmen steht also fest, wie sich die 121 Sitze auf die einzelnen Parteien bzw. Wählervereinigungen verteilen.


2 3 ausz hlung der stimmen5

2.3. Auszählung der Stimmen

2. Schritt: Auszählung der Wahlkreislistenstimmen und Vergabe von 71 Bürgerschaftssitzen

  • Auszählung der Wahlkreisstimmen, die für jede Person einer Wahlkreisliste und für alle Personen einer Wahlkreisliste (Summe der Wahlkreisstimmen) abgegeben wurden

  • Errechnung der Zahl der Sitze, die in einem Wahlkreis auf eine Wahlkreisliste entfallen:


2 3 ausz hlung der stimmen6

2.3. Auszählung der Stimmen

Rechenweg

Summe der Wahlkreisstimmen

Wahlzahl

Zahl der Sitze je Wahlkreisliste

=


2 3 ausz hlung der stimmen7

2.3. Auszählung der Stimmen

Wie wird die Wahlzahl errechnet?

Zahl der insgesamt in einem Wahlkreis abgegebenen Wahlkreisstimmen .

Zahl der im jeweiligen Wahlkreis zu vergebenden Sitze (3, 4 oder 5)

Wahlzahl =


2 3 ausz hlung der stimmen8

2.3. Auszählung der Stimmen

250.000 : 4 = 62.500

Rechenbeispiel:

  • 50.000 Wähler gehen im Wahlkreis X zur Wahl und geben auf dem Wahlkreislistenstimmzettel jeweils 5 Stimmen, also insgesamt 250.000 Stimmen ab. Wahlkreis X ist ein mittelgroßer Wahlkreis, in dem 4 Wahlkreissitze zu vergeben sind. Die Wahlzahl beträgt in diesem Fall 62.500. DENN:


2 3 ausz hlung der stimmen9

2.3. Auszählung der Stimmen

95.000 : 62.500 = 1,52 aufgerundet 2 Wahlkreissitze

  • In unserem Beispiel entfallen von den 250.000 abgegebenen Stimmen 95.000 auf Personen, die auf der Wahlkreisliste von Partei A stehen. In diesem Fall erhält Partei A insgesamt 2 Wahlkreissitze.DENN:


2 3 ausz hlung der stimmen10

2.3. Auszählung der Stimmen

Nur bei gleicher Stimmzahl entscheidet die Listenreihenfolge darüber, welche Person den Sitz in der Bürgerschaft erhält.

  • In unserem Rechenbeispiel gehen die 2 Sitze an die beiden Kandidatinnen und Kandidaten auf der Wahl-kreisliste, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten – unabhängig davon, welchen Platz die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Wahlkreisliste einnehmen.


2 3 ausz hlung der stimmen11

2.3. Auszählung der Stimmen

Betrachten wir dafür wieder Partei A:

3. Schritt: Vergabe von 50 Bürgerschaftssitzen nach den Landeslisten

  • Zunächst wird für jede Partei bzw. Wählervereinigung festgestellt, wie viele der verbleibenden 50 Sitze ihr zustehen. Dafür muss ein neuer Rechenschritt vollzogen werden.


2 3 ausz hlung der stimmen12

2.3. Auszählung der Stimmen

  • Partei A hat 44 der 121 Sitze erhalten. Nach Auszählung der Wahlkreislistenstimmen stellt sich heraus, dass Partei A insgesamt 24 Wahlkreissitze zustehen.

  • Für die Sitzverteilung an die Kandidatinnen und Kandidaten, die auf der Landesliste von Partei A stehen, verbleiben noch 20 Sitze.


2 3 ausz hlung der stimmen13

2.3. Auszählung der Stimmen

Zahl der Listenstimmen x Zahl der noch verbleibenden Sitze

Zahl der auf die Landesliste entfallenen Gesamtstimmen

Um die 20 Sitze auf die Personen zu verteilen, die auf der Landesliste aufgeführt sind, werden 2 Rechenschritte voll-zogen:

1. Rechenschritt:


2 3 ausz hlung der stimmen14

2.3. Auszählung der Stimmen

  • Für Partei A bedeutet dies in Zahlen, wenn sie bspw. 725.000 Listenstimmen und 1.450.000 Gesamtstimmen erhalten hat:

    725.000 x 20 : 1.450.000 = 10

  • 10 der 20 Sitze gehen an die ersten 10 der auf der Landesliste von Partei A aufgeführten Kandidaten.


2 3 ausz hlung der stimmen15

2.3. Auszählung der Stimmen

2. Rechenschritt:

  • Die übrigen 10 Sitze werden an die Kandidatinnen und Kandidaten vergeben, die nicht an Stelle 1-10 der Landesliste stehen. Entscheidend ist für die Vergabe der Sitze jetzt nur die Anzahl der Personenstimmen, die die Kandidatinnen und Kandidaten erhalten haben.

  • Nun sind alle Abgeordneten bekannt, die die 121 Sitze in der Bürgerschaft einnehmen.


2 3 ausz hlung der stimmen16

2.3. Auszählung der Stimmen

4. Schritt: Errechnung der Gesamtzahl der Sitze in der Bürgerschaft

  • In der Bürgerschaft können mehr als 121 Sitze vergeben werden, wenn zum Beispiel

  • erfolgreiche Einzelbewerberinnen bzw. Einzelbewerber in die Bürgerschaft einziehen

  • Überhang- und Ausgleichsmandate errungen werden

  • die Mehrheitssicherungsklausel zur Anwendung gebracht wird.


3 die wahl zu den bezirksversammlungen

3. Die Wahl zu den Bezirksversammlungen

Fast alle Regeln, die für die Bürgerschaftswahl gelten, gelten auch für die Wahl zu den Bezirksversammlungen:

  • Jede/r Wahlberechtigte hat 10 Stimmen:


3 die wahl zu den bezirksversammlungen1

3. Die Wahl zu den Bezirksversammlungen

  • Die 10 Stimmen können beliebig panaschiert und/oder kumuliert werden.

  • Nahezu 60% der Abgeordneten in den Bezirksversammlungen werden über Wahl-kreislisten, nahezu 40% über Bezirkslisten gewählt.

  • Die Abgeordneten werden in Mehrmandatswahlkreisen gewählt.

  • Die Zahl der Sitze in den Bezirksversammlungen kann sich bspw. durch Überhang- und Ausgleichsmandate erhöhen.


3 die wahl zu den bezirksversammlungen2

3. Die Wahl zu den Bezirksversammlungen

Besonderheiten:

  • In den meisten der 7 Bezirke sind 51 Bezirksabge-ordnete zu wählen.

    Ausnahmen: Bergedorf (45 Abgeordnete) Wandsbek (57 Abgeordnete)

  • Es gilt die 3%-Klausel.


20 stimmen f r hamburg

Ende

Viel Erfolg mit dem neuen Wahlrecht


  • Login