Augustusplatz
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Augustusplatz. Stadtpanorama um 1723 mit Blick auf Universität und Grimmaisches Tor. Stadtpanorama um 1800 mit Blick auf Universität und Grimmaisches Tor.

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Augustusplatz

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Presentation Transcript


Augustusplatz

Augustusplatz

Stadtpanorama um 1723 mit Blick auf Universität und Grimmaisches Tor

Stadtpanorama um 1800 mit Blick auf Universität und Grimmaisches Tor

Spätestens Mitte des 18. Jhdt. hatten die Befestigungsanlagen um die mittelalterliche Stadt ihre militärische Bedeutung verloren. Durch die Niederlegung der Stadtmauern entstand ein ringförmiges Areal um die Altstadt. Auf diesem Gelände wurde ein Grüngürtel angelegt (Promenadenring). Das freiwerdende Baugelände wurde für bürgerliche Großbauten und stadtprägende Plätze genutzt.

Der Grimmaische Thorplatz (40 000 m²) wird seit 1839 zu Ehren des 10. Todestages des ersten sächsischen Königs Friedrich August I. Augustusplatz genannt.


Augustusplatz

Augustusplatz Südseite, Universität Leipzig

60 Jahre später erneuerte Arwed Roßbach das Augusteum und die Chorfassade der Paulinerkirche im neogotischen Stil.

Das Augusteum der Universität Leipzig wurde nach Entwürfen von Albert Geutebrück gebaut und1836 eingeweiht.

Der Universitätskomplex wurde in den Jahren 1968 bis 1975 errichtet.

Die architektonische Grundkonzeption stammt von Hermann Henselmann, Horst Siegel, Ambros G. Groß und Helmut Ullmann.


Augustusplatz

Universität Leipzig

Das teilzerstörte Augusteum vor der Sprengung 1968

Universitätshauptgebäude Neubau 1975

Universitätshauptgebäude Neubau 1975 mit „Installation Paulinerkirche“ – errichtet 1998 zum 30. Jahrestag der Sprengung der Kirche

Bronzerelief „Aufbruch“ am Universitätshauptgebäude nach Klaus Schwabe, Frank Ruddigkeit und Rolf Kurth


Augustusplatz

Augusteum der Universität Leipzig

Augusteum und Paulinerkirche vor der Sprengung 1968

Das Relief von Ernst Rietschel stellt die vier Fakultäten und den Geist der Erleuchtung dar.

Eingangsportal des Augusteum-Neubaues (1896) von Arwed Roßbach

Das klassizistische Giebeldreieck wurde aus dem Erstbau von Albert Geutebrück übernommen (Relief von Ernst Rietschel).


Augustusplatz

Paulinerkirche

Ansicht von der Grimmaischen Straße im 18.Jhdt.

Südlicher Kreuzgang

Sprengung am 30.5.1968


Augustusplatz

Augustusplatz Westseite

Von links: Cafe Felsche, Königsbau (Kaufhaus Bamberger & Hertz) Krochhochhaus, Dresdner Bank und Neues Theater vor den Kriegszerstörungen

Königsbau, Krochhochhaus, Dresdner Bank um 2001

Das in den Jahren 1927-1928 errichtete Kroch-Bankgebäude ist das erste Hochhaus der Stadt. Architekt ist der Münchner German Bestelmeyer.

Die Glockenschlägerplastiken schuf Josef Wackerle.

Das rechte Gebäude wurde 1910-1911 von dem Architekten Martin Dülfer für die Dresdner Bank erbaut.


Augustusplatz

Augustusplatz Südostseite

Das Bildermuseum wurde von 1856-58 von Ludwig Lange in den Formen der Frührenaissance errichtet und 1883-86 durch Hugo Licht im Hochrenaissancestil erweitert.

Die am 4.12.1943 ausgebrannte Ruine des Bildermuseums wurde 1963 beseitigt.

Nach 4-jähriger Bauzeit wurde das Neue Gewandhaus 1981 seiner Bestimmung übergeben. Die Entwürfe führte ein Kollektiv unter Leitung von Rudolf Skoda aus. Dazu gehörten die Architekten Eberhard Göschel, Volker Sieg und Wilfried Sziegoleit.

Augustusplatz Südost Ansicht 2002


Augustusplatz

Augustusplatz Nordseite

Das spätklassizistische Neue Theater, das Karl Ferdinand Langhans d.J. 1864 bis 1868 errichtete, fiel einem Bombenangriff 1943 zum Opfer.

Nach Entwürfen von Kunz Nierade entstand 1959 bis 1960 der erste Opernhaus-Neubau in der DDR.


Augustusplatz

Augustusplatz Ostseite

Der Postbau von 1836 bis 1838 von Albert Geutebrück erbaut und von 1881 bis 1884 im Neorenaissancestil umgestaltet (1943 kriegszerstört).

Das Hauptpostamt wurde auf dem Platz des zerstörten Postgebäudes in den Jahren 1961 bis 1964 als moderner Stahlbetonskelettbau mit Aluminium-Vorhangfassade errichtet.

Die Leitung hatte das Architektenkollektiv von Kurt Nowotny.

Blick nach Nordwesten mit Bebauung der Südostseite vor 1943


Augustusplatz

Quellennachweis

Leipzig Architektur, Touristverlag 1990;

Leipzig - Ein verlorenes Stadtbild, Wartbergverlag;

Postkarten und eigene Fotographien.


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